Frage von babeven, 210

Dermaßen Angst vor einem Krieg?

Hey ihr Lieben... Ich habe so sehr Angst vor einem Krieg, ganz oft wird im TV, davon berichtet... Und da bald die Wahlen in den USA sind, hab ich auch Angst das Donald Trump, der Präsident werden könnte und einen 3. Weltkrieg anfangen würde.... Meinen Freunden geht es auch so, ich weiß nicht was ich machen soll... Klingt zwar komisch, aber ich reime mir auch oft viel Schrott zusammen... :/

Ich denke so oft darüber nach, bitte um Antworten :)

Antwort
von MarkusGenervt, 103

Du hast schon recht, bei dem ganzen Wahnsinn in den Nachrichten, kann einem schon der Ar5ch auf Grundeis gehen.

Trump, Petry, Erdogan, Putin, ISIS und es hört nicht auf.

Aber lass Dich beruhigen. Ich bin auch schon etwas länger dabei und auch ich habe mir als Teenager in die Hosen geschissen. Wir hatten damals noch den Schrecken eines nuklearen Krieges vor Augen und dann kam auch noch der Kuweit-Krieg, bei dem Bomben auf Israel nieder gingen. Das sah damals so richtig kurz vor knapp aus.

Aber wie auch schon die Generation vor mir und jetzt Du, hatten wir alle immer wieder umsonst Panik.

Heute schätze ich die Welt-Lage so ein, dass es viel Säbel-Rasseln gibt und alles nur ein großes Poker-Spiel ist. Denn am Ende ist allen klar, dass eine ECHTE Eskalation nur die Vernichtung ALLER Beteiligten mit sich bringt.

Der Einzige, der mir ein bisschen Sorgen macht, ist Kim Jong-un. Aber nur, weil ihn keiner richtig kennt und niemand ihn auch einschätzen kann. Doch auch, wenn ich den Chinesen mit gemischten Gefühlen gegenüber stehe, so vertraue ich darauf, dass sie die Macht sind, die ihn aufhalten würden und werden, bevor alles hoch geht.

Du siehst, es gibt IMMER eine Partei, die Frieden stiftend einwirkt und so wird eine Eskalation und ein 3. Weltkrieg verhindert.

Na, ja, und wenn nicht, dann muss sich niemand mehr Sorgen um die Zukunft machen, denn dann gibt es keine mehr. Wenn Du tot bist, schert es Dich nicht mehr.

Das mag sich jetzt nicht so beruhigen anhören, aber wenn Du mal einen entspannten zweiten Gedanken daran verschwendest, wird Dir klar, dass es doch so einfach ist.

Martin Luther hat einmal gesagt:

"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unter geht, dann würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen."

Klingt dämIich, oder? Ist es aber nicht.

Luther wollte damit zum Ausdruck bringen, dass die Hoffnung das ist, was uns am Leben hält. Wenn wir die Hoffnung aufgeben, weil die Zukunft keinen Grund dazu bietet, dann ist jeder weitere Atemzug vergeudet. Aber genau dadurch wird ja die Zukunft gerade sinnlos. Unsere Zukunft gestalten wir durch unsere Hoffnung. Gibt es Hoffnung, gibt es Zukunft. Die Hoffnung treibt uns an zu gestalten und nicht zu vernichten, die Welt besser zu machen und wirklich alles zu versuchen, damit es nicht schlimmer wird.

Im großen Spiel der Tyrannen dieser Welt, erscheint es aussichtslos, etwas zu verbessern. Aber das musst Du auch nicht. Jedes kleine Bisschen zählt. Es ist wie ein Domino-Effekt.

Wenn Du z.B. – weil es gerade aktuell ist – einem Flüchtling hilfst, sich hier wohl zu fühlen und hier etwas zu lernen, dann wird dieser Mensch die Liebe und Hoffnung, die er von Dir bekommen hat, vielleicht irgend wann in seine alte Heimat wieder mit nehmen und mit dieser Kraft ein neues Land aufbauen, das besser ist, als das jetzige. Wer weiß, vielleicht wird er sogar der nächste Präsident dort.
Und schon ist die Welt ein Stücken besser, weil Du Hoffnung hattest.

Denk-mal …
… darüber nach!

Antwort
von Schattentochter, 82

Restlos unberechtigt ist die Angst vor dem Krieg nicht - wir leben in sehr unsteten Zeiten und es gibt viele Krisen auf der Welt.

ABER:

1. Nicht alles, was die Medien uns mitteilen, ist wirklich fundiert und rational. Es lohnt sich wirklich wirklich WIRKLICH, zu Themen, die kritisch sind (Erdogan, USA, etc.) so viele unterschiedliche Quellen wie möglich zu lesen, wenn man sich Sorgen macht - nur so bekommt man einen ungefähren Eindruck. Desweiteren kann's nie schaden, mal nicht nur Medien zu konsultieren, sondern nach politikwissenschaftlichen Analysen zu googlen - klingt kompliziert, ist es aber garnicht.

2. Es ist sehr wichtig, uns immer wieder neu daran zu erinnern, dass ständiges Grübeln die Probleme nicht löst. Es ist gut, einen gewissen Antrieb an den Tag zu legen, die Situation nicht zu unterschätzen - aber wenn wir anfangen, uns vor allem zu fürchten, werden wir nur handlungsunfähig.

3. Das ist ein etwas ätzendes Argument, aber leider ein valides: Europa ist verhältnismäßig risikoarm. Wir stehen wirtschaftlich gut da, wir haben fruchtbaren Boden, die EU (sollte man als Friedensbündnis wirklich nicht unterschätzen) und stehen mehr oder minder vollständig unter dem Schutz von UNO und NATO. Das heißt: Uns, akut und direkt, wird niemand wirklich angreifen, AUSSER es kommt tatsächlich zu einem Weltkrieg - aber, und ich denke, dieser Gedanke ist durchaus beruhigend: Wie wahrscheinlich ist es, dass auch nur ein Staatschef so einen überhaupt riskieren möchte? Denke an den Kalten Krieg - letztendlich haben weder Russland noch die USA wirklich angegriffen und es wurde sogar das "rote Telephon" eingeführt, um einer ultimativen Eskalation aus dem Weg zu gehen. Das heißt nicht, dass es unmöglich ist, dass es eskaliert - sehr wohl aber, dass es nicht unsagbar wahrscheinlich ist.

Sorge, auch berechtigte, ist immer nur so nützlich, wie sie uns Handlungen und Lösungen "vorschlägt" - auch, wenn es schwierig ist, sollte man versuchen, sich in solche Ängste nicht zu sehr hineinfallen zu lassen. Angst ist ein sehr starker Eskalator und macht uns nicht rationaler in Handeln und Denken.

Antwort
von BigHands, 81

Und welchen Sinn hätte so ein Krieg? Emotionale Befriedigung? Reduzierung der Menschheit die Verantwortlich sind für den Internationalen Handel? Macht Einwirkung zur Unterdrückung anderer Länder? 

Es sieht so aus das der Gewinn einer Sache ausschlaggebend ist um einen Terror zu begehen. In dem Fall sind die Wirtschaftsländer der 1. Klasse sich bewusst das sich ausgaben nur dann lohnen wenn es nicht zu ihren eigenen Nachteil entwickelt. 

Und den Spruch wenn einer ne Atombombe wirft dann werfen sie alle ist genauso eine schwache Vorstellung wie die praktische Eskalierung von Betrunkenen in einer Bar.

Auf der einen Seite sehen die Weltmächte bestimmte Faktoren in gewisser weise als ihren Vorteil. Es rechtfertigt die diversifizierte Aufrüstungspolitik. Und erspart viele Fragen.

Also die Hintergründe sind durch den Industriellen Handel nicht mehr die gleichen wie 1939. 

Die größten Probleme machen zur Zeit noch Terroristen. 

Antwort
von funky90, 97

Deine bzw eure ängste sind durchaus berechtigt nur wird in den Medien auch viel blödsinn erzählt den man nich immer glauben schenken sollte vieles wird sich oftmals auch aus den fingern gesaugt um gewisse panikmache zu verbreiten siehe das bsp. das wir uns Vorrätte für 10 Tage kaufen sollten aber wofür?

Wenns wirklich mal soweit kommen sollte lohnen sich auch keine 10 Tage Vorräte mehr. 

Zu den wahlen in den USA denke ich nicht das der Trump da wirklich gewinnt der eine oder andere amy hat doch noch ein wenig Verstand um zu wissen das dieser Clown keine Ahnung von Ploitik hat wobei mit Clinton auch nicht grad die Karre aus dem Dreck ziehen werden sie gillt doch eher als Kühl, Karrieregeil, und sehr Machtgierig.

Ich gehe sogar davon aus dass sie den Russen und die Chinesen angreifen würde egal um welchen preis denn nicht umsonst haben die Amis den deutschen befohlen ihre Flugzeuge mit Halterungen auszustatten damit die ihre Atombomben transportieren können.

Genießt lieber das Leben als euch mit sowas eure Köpfe zu zerbrechen es gibt weitaus schönere dinge :)

Antwort
von 16Lili12, 79

Clinton ist auch nicht besser... Sind beide sch**ße

Antwort
von FailOverflow, 97

Entspann dich :) Falls ein dritter Weltkrieg ausbricht ist er innerhalb einer Woche vorbei, weil alles mit Atombomben verbombt wurde 

Oder einer der Atombomben zerstört unsere Atmosphäre. Dann sind wir noch mehr am A*sch 

Antwort
von Alivethorn, 98

Ich würde mir da erstmal nicht so viele Gedanken machen. Natürlich kann es immer zu einem Krieg kommen. Aber deswegen braucht man sich keine Angst machen

Antwort
von LadyES, 77

Hallo!

Ich hatte bis vor ein paar Wochen dasselbe. Und auch wenn sich die Situation in der Welt nicht entspannt entspannst du dich wieder. Atombomben gibt es schon was länger...

Es ist erstmal sehr unwahrscheinlich, dass jetzt grade genau da wo du bist ein Krieg ausbricht oder eine Atombombe fällt. Der Präsident der USA hat nur im Verteidigungsfall die alleinige Gewalt über die Atomwaffen und für eine *schmutzige* Bombe gibt es sicher Tausend bessere Ziele.

Donald Trump will auch weiterleben. Im Moment ist die Situation in der Welt zwar angespannt, aber es war schon schlimmer, ohne das wir betroffen von einem Krieg waren.

Versuch einfach die Welt ein bisschen besser zu machen und dem entgegenzuwirken.

NUR falls es mehr die Angst vor dem Unbekannten ist, kannst du dich hier mit den Auswirkungen einer Atombombe auseinandersetzen:
http://nuclearsecrecy.com/nukemap/

Alles Liebe!

LadyES

Antwort
von Jonxss, 80

Sry, ich kann keine Antwort schreiben ohne das ich eine Meldung kommt wo steht das in meiner Antwort eventuell rechtlich gesperrte Inhalte vorkommen Sry. Ich halte mich kurz du brauchst jetzt im Moment in Deutschland keine große Angst haben

Antwort
von nwaler, 87

Hay

Wenn es einen Krig geben wird, kannst du das nicht verhindern. Mache dir also keine gedanken... Wir als kleine Menschen können da eh nichts rumschrauben.

MFG Näät

Kommentar von walthari ,

Doch, das kann man schon, die Politiker sind ja auch nur kleine Menschen wie alle anderen auch...

Kommentar von nwaler ,

Mit ein bisschen mehr macht.... Was willst du tun? Auf die Strasse stehen und brüllen "ICH WILL KEINEN KRIEG" oder was?

Antwort
von AnnaStark, 85

Kriege gabs schon immer irgendwo auf der Welt, aber ich denke, wir dürften die nächsten Jahre davon verschont bleiben

Antwort
von Schewi, 76

Mach dir keinen Kopf. Leb im hier und jetzt. Man muss nicht vor allen eventualitäten in der Zukunft Angst haben. Das macht nur unglücklich.

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