Frage von DaniSahnee, 98

Der Vater meines Freundes ist seit fast 1 Jahr tot, er braucht Hilfe, aber wie?

Hallo, der Vater von meinen Freund ist jetzt seit fast einen Jahr tot. (Ich kannte ihn nicht). Mein Freund weint immer noch oft deshalb. Er macht sich starke Vorwürfe, er seie nicht oft genug bei ihn gewesen (was nicht stimmt) etc. Er ist seit dem anders. Er ist viel empfindlicher geworden, hat Verlustängste und macht seit dem sehr sehr sehr viel mit seiner Mutter & ist oft traurig. Bei dem Thema fängt er auch immer direkt an zu weinen. Er hatte auch schon mal Selbstmordgedanken... Er redet leider nicht gerne über seine Probleme, (Ich habe seit Jahren Depressionen) da er denkt das er mich damit nur belasten würde, was auf keinen Fall stimmt. Er will immer für mich da sein und keine "Schwäche" zeigen...:/

Ich habe schon paar mal ein bisschen mit ihn darüber geredet, aber nie wirklich richtig. Ich sehe wie er leidet und muss deshalb unbedingt mehr mit ihr darüber reden, aber wie? Ich hatte noch nie einen Todesfall in der Familie, ich weiß nicht wie man mit sowas umgeht.

Habt ihr Erfahrungen mit sowas? Wie geht ihr mit einen Todesfall um? Sollte er mal mit einen Psychologen reden?

Antwort
von Schwiegermutti, 22

Dein Freund muss mal mit jemand über das Geschehene reden dann kann er es besser verarbeiten. Er soll sich helfen lassen der erste Ansprechpartner ist der Hausarzt der hilft ihm erstmal weiter und überweist ihn . Er soll sich helfen lassen so ein Verlust ist schlimm aber man überwindet ihn und manchmal braucht man eben Hilfe . 

Alles gute und gemeinsam schafft ihr es . 

Geh notfalls mit zum Arzt wenn er nicht alleine hin möchte 

Antwort
von comhb3mpqy, 12

Du kannst Deinem Freund sagen, dass es kostenlose Seelsorge gibt.

Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Wenn Du einige
Gründe/Argumente haben möchtest, um an Gott und an ein Leben nach dem
Tod zu glauben, dann kannst Du mich z. B. fragen oder auf mein Profil
gehen, dort findet man Argumente.

Kommentar von DaniSahnee ,

Danke für deine Antwort, aber ich bin Atheist und mein Freund glaubt auch nicht wirklich an Gott. :)

Kommentar von comhb3mpqy ,

Sie können trotzdem mal auf meinem Profil vorbeischauen. Vielleicht ändern Sie ja Ihre Meinung  :)

Antwort
von Xirain, 48

ich empfehle eine Therapie...

Hat mir sehr geholfen den Tod meiner Schwester zu verarbeiten...
Die Selbstmordgedanken sind auch ein starkes indiz dafür...

Du allein wirst ihm da nicht helfen können...

Du weißt ja sicher, ein Professioneller kann einem viel besser erklären, was da im hirn abgeht, als Freunde.

Kommentar von DaniSahnee ,

Ok danke für deine Antwort. :) Tut mir leid mit deiner Schwester. :/

Kommentar von Xirain ,

Aber dränge ihn zu nichts, vielleicht schlägst du ihm vor eine Trauerbegleitung beim Therapeuten zu machen.

Er muss erst lernen, dass es kein Hätte/könnte/wäre doch nur gibt.
Sein Vater ist verstorben, das ist traurig...das tut weh...verdammt weh... Und seine Mutter brauch ihn sicherlich genauso als Stütze wie er sie...

Aber die Selbstmordgedanken sind wirklich ungesund...
Mein Therapeut sagte damals "Aber das ist doch vollkommener Schwachsinn. Da hätte ihre Schwester nichts von. Das müssen sie abstellen"

Man hab ich ihn dafür gehasst für diese Worte, aber Recht hatte er trotzdem ^^

Antwort
von Schnuffybryan, 49

Hallo vor knapp einem Jahr ist die Mutter meines Mannes verstorben . Und er weint auch noch oft und ich auch mit ihm , weil ich ihn nicht so sehen kann.Doch Trauer braucht Zeit .Lass ihn Zeit , und versuche für Ihn da zu sein . 

Kommentar von DaniSahnee ,

Ok, vielen Dank für deine Antwort. :) Tut mir leid für deinen Mann und dir.. :/ Ich muss auch oft mit ihn weinen :/

Kommentar von Schnuffybryan ,

Tut mir auch leid für euch 😕Wir haben uns nach dem Tod seiner Mutter auch zum ersten Mal mit dem Thema Tod auseinander gesetzt , da wir beide auch noch jung sind (24jahre) und eig , nicht damit gerechnet haben.Es ist schlimm aber ich glaube , eigentlich wird Mann immer trauern , es wird auch immer weh tun , doch irgendwann findet Mann trotzdem einen Weg weiter zu machen , und nach vorne zu blicken . Zusammen schafft ihr dass , ich wünsche euch alles gute .

Kommentar von DaniSahnee ,

Danke :)

Antwort
von Forever27, 31

Ich denke du solltest ihn ablenken, erinnere ihn nicht immer an das Thema mit seinem Vater, wenn du ihm zeigst wie gut es dir mit ihm geht wird er nicht denken das es für dich Belastung ist. 

Ich habe mit so etwas keine Erfahrungen aber ich würde versuchen die Person einfach immer abzulenken.

Kommentar von DaniSahnee ,

Das war ja das was ich bis jetzt immer gemacht habe, aber ich glaube er muss darüber mal richtig reden :/

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