Frage von Tschakka02, 106

Der Tod schaut mir ins Gesicht?

Hallo,

ich habe heute mal eine etwas ernstere Frage. Was passiert, wenn man stirbt? Wurde jemand schon mal wiederbelebt? Mich interessiert das Leben nach dem Tod. Ich habe schon Bücher gelesen, aber stimmt das denn auch?

Antwort
von RevatiKKS, 16

Das ist eine gute Frage! Wenn sich mehr Menschen mit dieser Frage auseinandersetzen und die bereits vorhandenen Antworten akzeptieren würden, dann sähe die Welt anders aus. Denn man würde sich nicht mehr ausschließlich darum bemühen, es sich hier im derzeitigen Körper so angenehm wie nur möglich zu machen und "auf Teufel komm raus" zu genießen, sondern sich ernsthaft auf das vorbereiten, was danach kommt.

Nach dem Tod unseres grobstofflichen Körpers, verlassen wir diesen in einem feinstofflichen Körper. "Wir", das sind die ewigen spirituellen Seelen, die eigentlich mit der Materie nichts zu tun haben und der "feinstoffliche Körper" ist eine Art "Fahrzeug", mit dessen Hilfe wir hier unsere Umgebung wahrnehmen und uns ausdrücken, unsere Wünsche erfüllen können. 

Dieser feinstoffliche Körper besteht aus materieller Intelligenz, falschem Ego (also irrtümliche Identifizierung mit unserem Körper und allem, was damit in Verbindung steht) und Geist/Unterbewusstsein, also all unseren unerfüllten Wünsche und die Summe unserer bisherigen Erfahrungen.

Der feinstoffliche Körper trägt uns nach dem Verlassen unseres materiellen Körpers zu unserem nächsten Ziel, das von unseren gespeicherten unerfüllten Wünschen und unserem Karma (Resultate unserer früheren Handlungen) bestimmt wird.  

Das kann direkt ein neuer Körper grobstofflicher Körper sein. Oder, wenn viel unaufgelöstes Karma vorhanden ist, dann begeben wir uns (je nach negativem oder positivem Karma) auf einen der höheren oder niederen Planeten, um dort die Auswirkungen unseres Handlungen zu genießen oder zu erleiden.  darauf haben wir in diesem Moment keinen Einfluss mehr. Verändern können wir nur etwas, solange wir in einem grobstofflichen Körper sind. 

Der Aufenthalt auf einem höheren oder niederen Planeten ist aber nicht ewig, wie uns oft weisgemacht wird, wenn mit "ewiger Hölle" gedroht wird oder "ewige himmlische Freuden" versprochen werden. Sobald das "Karmakonto" weitgehend bereinigt ist, geht es wieder in einen neuen Körper, wo dann nur noch ein "Restkarma" zum tragen kommt. Das ist der Grund, warum manche Menschen (oft schon von Geburt an) scheinbar "grundlos" zu leiden haben, während andere  (ebenso scheinbar grundlos) geradezu vom Glück verfolgt werden.

Während die meisten Menschen, die über Karma und Wiedergeburt bescheid wissen, sich darum bemühen negatives Karma zu vermeiden und stattdessen Gutes zu tun, gibt es einige, die darüber hinaus denken. Die verstehen, dass sich negatives Karma niemals vermeiden lässt. Schon um einfach zu überleben, müssen wir direkt oder indirekt töten, z.B. Insekten, Pflanzen etc. Und im nächsten Körper besteht wieder die Gefahr, dass das eigene spirituelle Wissen wieder "bedeckt" wird und man sich wieder stärker mit dem materiellen Körper identifiziert.

Darum ist es sinnvoller, sich darum zu bemühen, gar nicht mehr in dieser Welt wiedergeboren zu werden. Ich meine damit nicht die buddhistische Variente, die quasi einem spirituellem Selbstmord, nämlich dem Auslöschen der eigenen Identität gleichkommt ( was übrigens in letzter Konsequenz gar nicht möglich ist, denn wir sind ewig).

Es geht vielmehr darum, den eigenen feinstofflichen Körper aufzulösen und den spirituellen Körper wieder zu beleben.

Das kann man im Bhakti-Yoga und wie das funktioniert wird hier beschrieben:                                       http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavadgita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

Antwort
von nowka20, 5

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Antwort
von comhb3mpqy, 17

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich bin Christ. Wenn Du weitere Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

Antwort
von VoiceOfReason, 44

Soweit mir bekannt ist aus wissenschaftlicher Sicht dein Bewusstsein an deine höheren Hirnfunktionen gebunden und es gibt keinen bekannten Mechanismus, der erlauben würde, dass es davon losgelöst weiter bestehen kann.

Ein Leben nach dem Tod gibt es folglich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, ist aber auch kein Grund Angst zu haben, die Nichtexistenz ist in dem Moment, da sie eintritt weder gut noch schlecht, weder angenehm noch unangenehm, sie ist einfach gar nichts.

Menschen wurden natürlich auch schon wiederbelebt (reanimiert), aber nur solange das Gehirn intakt blieb. Nach dem Hirntod ist nichts mehr zu machen.

Antwort
von Funkychick, 24

Ich glaube fest das es einen Gott gibt für den NICHTS unmöglich ist! Er hat seinen Sohn sterben lassen für UNS und hat ihn nach DREI Tagen wieder auferweckt!!
Ein Gott der die Welt erschaffen hat, für den ist es doch was kleines einen Menschen zurück ins Leben zu rufen....!!!

LG

Antwort
von cowgirl7802, 7

Wenn wir menschen das wissen würden gäbe es keine religionen

Antwort
von Andrastor, 12

Aus dem Gehirntod wurde bisher noch nie jemand wiederbelebt. Der Zeitpunkt an dem der Hirntod festgestellt wird, gilt weltweit als der Todeszeitpunkt und wird auch dementsprechend in den Akten vermerkt.

Aber man hat in Experimenten bereits hirntote Ratten wiedererwecken können, es ist also nur eine Frage der Zeit, bis man das bei Menschen macht und schafft.

Rein wissenschaftlich gesehen stirbt mit dem körper das Bewusstsein ebenfalls. Der Tod ist demnach ein immerwährender Zustand der Bewusstlosigkeit, also nichts was man mitbekommen würde.

Das Leben nach dem Tod ist reine Spekulationssache, die jeglicher Beweise entbehrt. Die Existenz der Seele ist ebenfalls wissenschaftlich nicht nachgewiesen und aufgrund zahlreicher Widersprüche und Logiklücken in den Beschreibungen des Jenseits und der Seele, liegt die Vermutung nahe, dass es weder das eine noch das andere tatsächlich gibt.

Was du über diese Themen in Büchern liest, würde ich mit äußerster Vorsicht handhaben. Jeder Idiot kann ein Buch veröffentlichen und viele Idioten machen das auch. Es empfiehlt sich daher immer ein wenig über die jeweiligen Autoren zu recherchieren. Oft bemerkt man dabei dass es sich um realitätsfremde Esoteriker handelt, die keinerlei Bezug zur Wissenschaft haben.

Kommentar von Tschakka02 ,

Ich finde es nicht menschlich einen Toten wieder zum Leben zu erwecken, aber du hast Recht.

Kommentar von Andrastor ,

das hat man auch gedacht als die Herzmassage entdeckt wurde. Damals galt das fehlen von Puls und Atmung als Anzeichen des entgültigen Todes und das Reanimieren mittels Herzmassage sogar als Teufelswerk.

Antwort
von CoolCool1964, 44

Ich glaube das alles nicht! Jemand der wiederbelebt wurde, war nicht richtig Tod, den wen jemand wirklich Tod ist, kann man denjenigen nicht mehr wiederbeleben! Also das ist zumindest mein Glaube! Warum machst du dir über solche Sachen Gedanken? Denk an was schönes!

Antwort
von SwissDiss15, 56

Naja, ich hatte ein Nahtod erlebnis (Also war theoretisch schon mal tot). Wiederbelebt wurde ich nicht direkt aber reanimiert, wenn es das ist was dich interessiert

Kommentar von Tschakka02 ,

Was ist da passiert?

Kommentar von SwissDiss15 ,

Ich geb dir später eine Antwort, bin grad bei der Arbeit :)

Kommentar von Tschakka02 ,

Danke

Kommentar von SwissDiss15 ,

Soo nun zu meiner Antwort:

Vorab möchte ich sagen, dass ich nur für mich spreche und nur sage was ich persönlich erlebt habe. Ebenfalls betone ich, dass ich Atheist bin.

Grund fürs Erlebnis war ein heftiger Schlag gegen den Kopf, der bei mir Signale vom Gehirn zu den Organen unterbrochen hat. Folglich hat mein Herz nicht mehr geschlagen und die Lunge keinen Sauerstoff mehr aufgenommen. Beim schlag bin ich komplett weggetreten.

Das Nahtoderlebnis:

1) Das Erlebnis hat damit begonnen, das ich mich in kompletter Dunkelheit wiedergefunden habe. Ich war aber wie ohne Körper, eigentlich nur Mental da und das zu 100%. Es gab absolut nichts zu Sehen, nichts zu Eiechen, nichts zu Fühlen, nichts zu Berühren. Ich konnte allerdings überlegen.

2) Nach gefühlten 5 Minuten hat sich ganz ganz weit weg wie ein Loch in der Dunkelheit aufgetan, aus dem Licht herauskam. Dieses Licht war unglaublich angenehm. So etwas angenehmes habe ich noch nie in meinem Leben erlebt. Es war kein irdisches Gefühl.

3) Da ich nun bemerkt hatte wie gut dieses Licht ist und es in Dunkelheit nichts hatte, bin ich auf diese Lichtquelle /Lichtspalt/ Lichtloch zugegangen. Je näher ich diesem Licht kam, desto besser wurde das Gefühl.

4) Während ich dem Licht näher kam, kamen neue Aspekte hinzu. Langsam konnte ich auch einen extrem guten Geruch wahrnehmen. Es roch nach frisch gemähtem Gras (Ich liebe diesen Duft) und allgemein Natur.

5) Jetzt schon relativ nahe dran am Lichtspalt (geschätze 300m) kamen auch noch geräusche hinzu. Ich hörte einen rieselden Bach sowie auch Vogelgezwitscher. Es war unglaublich schön, und das noch in Kombination mit dem Geruch und der Wärme des Lichts.

6) Als ich noch ungefähr 50 Meter vom Licht enfernt war, wurde ich vom Spalt weggerissen. Es zog mich zurück in die Dunkelheit. Zuerst verschwand das Geräusche, dann der Duft, und ganz zum Schluss die wärme.

7) Ich bin im Krankenhaus aufgewacht, da sie mich mit einem Defibrilator reanimiert hatten. Folgen vom Unfall war eine Amnesie von 6 Jahren und schwere depressionen, da ich wieder in die normale "kack" welt zurück musste. Ich hab keinen Sinn mehr darin gesehen überhaupt noch hier zu bleiben und nicht einfach wieder zurück zu gehen.

So, das war mein persönliches Erlebnis. Jetzt bin ich wieder voll Gesund und hab mehr oder weniger Freude an meinem jetzigen leben, freue mich aber auch auf meinen Tod. Ich glaube dennoch nicht an einen Gott, aber eine Welt danach. Hoffe ich konnte deine Frage beantworten.

Antwort
von Savix, 34
Antwort
von Grimwulf78, 13

Ich finde den griechischen Philosophen Epikur gut. Der hat sinngemäß gesagt:

Es gibt 2 Möglichkeiten. Es kommt noch was oder es kommt nix mehr.

Wenn noch was kommt: Super! Dann sehen wir weiter wenn's so weit ist.

Wenn nichts mehr kommt: Auch gut! Denn dann bist Du ja nicht mehr da um den Verlust zu bemerken.

Fazit: Genieße und gestalte Deine Gegenwart. Sie ist alles was Du hast.  

Antwort
von frischling15, 23

Es ist noch keiner aus dem Jenseits wiedergekommen !

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