Frage von Gunmax, 64

Der Rentner bezog bis 18 Monate vor Auszahlung des Erbteils für 1 Jahr Wohngeld zur Rente. Besteht da Rückzahlungsanspruch?

Bei neuer Wohngeldbeantragung sollte einmaliges Einkommen (eine Erbschaft ?) 3 Jahre zurückliegen, sonst wird das Erbe irgendwie angerechnet, steht in deren Merkblatt. Wie ist das in diesem Fall?

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Antwort
von isomatte, 43

Entscheidend wird hier nur der Zeitpunkt des Eintritts vom Erbe sein und wie hoch das Erbe war !

Der Antragsteller hat hier einen Freibetrag an Vermögen von 60 000 € und wenn er da mit anderem schon vorhandenem Vermögen nicht darüber liegt,dann wird es auch keine Rückforderung geben.

Antwort
von TreudoofeTomate, 29

Nein, besteht es nicht. Aber seit 2016 sind einmalige Einnahmen auf drei Jahre aufzuteilen und der Einkommensberechnung zugrunde zu legen. Das heißt, keine Rückzahlung (da er zum Zeitpunkt des Zufluss der Erbschaft ja gar nicht Wohngeldbezug war) aber möglicherweise auch kein Wohngeldanspruch.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 47

Wenn überhaupt, würde der Zugangszeitpunkt des Geldes zählen. Nur wenn Sozialleistungen als Vorschuss gewährt worden wären, gäbe es einen Erstattungsanspruch.

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