Frage von 1988Ritter, 98

Der neue Notfallplan?

Der 2012 in Auftrag gegebene Notfallplan ist ja nun schon fast zeitnah fertig gestellt.

Allumfassendes Thema des Notfallplans....die Bevölkerung soll sich für 10 Tage mit Wasser und Nahrungsmittel eindecken.

Dazu wurde zur Orientierung die Vorratstabelle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht (Quelle Express-Zeitung, Köln).

Vorsorge für zwei Wochen für eine Person
  • Getreide/Brot/Kartoffel 4,9 kg
  • Gemüse/Hackfrüchte 5,5 kg
  • Getränke 28 Liter
  • Milchprodukte 3,7 kg
  • Fisch/Fleisch/Eier 2,1 kg
  • Fette/Öle kg
  • Obst/Obstkonserven 3,6 kg

Das habe ich dann mal auf meinen Haushalt hochgerechnet. Bei 10 Wochen und 6 Personen benötige ich eine Notfallration von 1.449 kg, oder anders ausgedrückt, 1,45 Tonnen.

Jetzt stellen sich folgende Fragen:

  1. Wie lange halten sich die Nahrungsmittel nach Einlagerung überhaupt.
  2. Um 1,45 Tonnen Lebensmittel zu lagern benötige ich einen zusätzlichen Lagerraum. Ist die Errichtung steuerlich absetzbar.
  3. Die normale Deckenstatik deutscher Immobilien beträgt eine Tragkraft von 300 kg pro m². Wie groß muss der Raum bei einem Gesamtvolumen von 1,45 Tonnen sein.
Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von soissesPDF, 40

Das ist vollends Blödsinn.
Was sollten die Leute mit Kartoffeln und Weizen bei einem flächendeckenden Stromausfall?
Auf offener Flamme im Wohnzimmer einer Mietwohnung kochen?

Innerhalb von Stunden herrschte nicht mehr Nächstenliebe, sondern Anarchie.

Wenn die Politik schon auf derartigen Schwachfug verfallen, dann haben die sicher andere Probleme, für die gleich gar keine Lösungen vorhanden sind, da nutzen auch Konserven nichts mehr.

Wenn so die Eliten und Leistungsträger in diesem Land beschaffen sind, braucht einem wahrlich nichts mehr wundern.

Antwort
von voayager, 56

mit den Kartoffeln isses so ne Sache, wird`s kalt dann werden sie glasig oder somit ungenießbar, isses hingegen heiß, trieben sie aus, auch nicht grad der wahre Jakob, mit einem Wort sie sind nicht so lange haltbar und wnn doch, muß der Kellerraum, möglichst kühl und dunke auch groß genug sein, doch immerhin weine Weile ginge auch das. Kleiner Haken an der Sach, man kann Kartoffeln nicht roh verzehren, kommt es zum Stromausfall, nutzen all die Kartoffeln auch nix mehr. Wer aber hat schon einen Gasdkocher zu Haus mit mehreren Kartuschen. diese wären also auch noch nebst Kocher zu besorgen. So viel zu den Kartoffeln.

Gemüse ist ein Dosen heranzukarren, denn es häklt nun mal nicht ewig lange. Also dan nher mit den Konserven.

Bei Milchprodukten an sich weiss, sehe ich hingegen schwarz, denn schon nach wenigen Tagen werden sie zusehens ungenießbar. Schön, aus Milch wird dann halt Dickmilch z.B., doch auch das währt nicht lange.

Vom Fisch, so er denn in keiner Dose konserviert iss, will ich erst garnicht sprechen, oder soll sich die Bevölkerung eine Fischvergiftung zuziehen und in das nicht mehr betretbarer Krankenhaus abwandern?

fleich sollte nur noch eingepöklet gwekauft werden, so denn Hamstermenschen unterwegs sein sollten.

Öle, das geht ja schon, Fette ohne Kühlung im Kühlschrank werden bekanntlich schnell ranzig, also muß die Regierung zumindest für die Aufrecherhaltung der Kraftwerke sorgen. Wer aber die sicherstwellen kann, der braucht auch keinen Notstand auszurufen, denn der hat allemal die Kontrolle über das öffentliche Leben, es sei denn wir hätten Verhältnisse wie in New Orleans, wo das Wasser alles flutete. Wo aber außer in Hamburg und Bremen könnte denn das geschenß Also da bin ich recht "skeptisch" in Sachen Überflutung.

Fazit. wes verbleibt also nur wein außer Kontrolle geratener Satellit, so wie in einem anderen Thread gerade von mir beschrieben, oder ein Meteor donnert laut kanllend hier hernieder. Das sind die Optionen, trefft mithin eure Wahl.

Kommentar von Hooks ,

H-Milch läßt sich furchtbar lange aufheben, die ist ja auch noch nach dem MHD lange gut.

Getreide und Reis hält sich locker ein Jahr.

Fette lassen sich mindestens ein halbes Jahr aufheben, guck doch mal aufs Etikett. Kokosöl, Palmin, und dann jede Menge an Nüssen, die halten sich auch ein Jahr lang.

Fisch und Fleisch kannst Du trocknen (Backofen oder Dörrgerät), dann hält er sich lange.

Kartofeln kannst du wunderbar roh essen, was soll denn das? Aber der Haltbarkeit wegen würde ich mir auch nciht so viel hinlegen. Im Herbst, ok. Die halten dann, wenn sie kühl stehen.

Alles Gemüse kannst Du in Sandeimern lagern, dann hält es sich monatelang.

Irgendwas zum Kochen sollte man schon haben, alleine schon um Wasser zu desinfizieren. Wir haben einen ofen, der mit Holz betrieben werden kann. Gaskocher sollte man stehen haben. Alternativ so ein Ding mit Aluleisten und vielen Teelichtern, so was geht wenigstens zum Heizen.

Wir haben auch ein Notstromaggregat, das mit Diesel betrieben wird, das reicht dann für die Truhen und für die Heizung. 20-Liter-Kanister aus Metall bekommst Du im Bundeswehrshop.

Kommentar von voayager ,

Der Witz an der Sach iss aber der, dass bei einem echten Notstand keine Wasserwerke mehr funktionieren, denn die sind auf Strom angewiesen. Wer aber die Stromversorgung sichern kann, der braucht auch keinen Notfall, ergo hat eine Regierung andere Absichten, nämlich auch schon aml den Notstand auszurufen, zwecks größerer Machtfülle, zwecks Rechtfertigung die Bundeswehr auch im Innern endlich einsetzen zu können.

Antwort
von JoachimWalter, 35

Hab die Bierkisten entsorgt. Die Flaschen, ordentlich gestapelt, nehmen weniger Platz weg. Da bleibt noch Platz für die Wodkaflaschen für die Russen. Wenn sie dann kommen...

Kommentar von Vulkanausbruch ,

*lach*

Antwort
von Hooks, 54

Du mußt generell solche Lebensmittel besorgen, die du auch sonst ißt, also nichts extra.

Und dann würde ich rotierend davon essen.

Freunde packen ihr Getreide mit einem Umkehrstaubsauger vakuumdicht in Alusäcke.... solll jahrzehntelang halten.

Sowas würde ich im Keller lagern, wir haben die Säcke im Haus verteilt stehen, da wir keinen Keller haben. Oder besorge Dir so große Kisten aus Bundeswehr-beständen, die sind auch mottensicher.

Guck halt, wo es hinpaßt. Obstkonserven passen auch ins Bad oder unter eine Bank. Tetrapacks auch, oder unters Bett...

Antwort
von suziesext08, 48

also ich stell mir das mal ganz konkret vor. Der CDU Innenexperte hat das alles ja auch mitn islamistischen Terror oder so ähnlich begründet. Also unter mein Fenster lagern jetzt die siegreichen Gotteskrieger, sodass ich also nicht mehr bei Feinstkost ALDI koofen gehn kann, sondern auf meine Speisekammer zurückgreifen muss.

Natürlich hat die Bundesregierung diese Liste oben nur symbolisch gemeint, für die Doofen. Die Schlauen wissen aber, es gibt in jeder Drogerie und Apotheke naturidentische Lebensmittel, in Pulver- oder Tablettenform, die wiegen nüscht und nehmen kein Platz ein, du brauchst also als Vorrat bloss n Eimer Wasser, wo de deine verschiedenen geschmachsverstärkten naturidentischen Nahrungsvorräte reinrühren kannst. Klopapapier brauchste aber nicht zu horten, weil die Kanalisation ja nicht mehr geht und du machst es denn so wie in Monty Pythons Jabberwocky Film, und verrichtest denn deine Notdurft mitn Rücken zum Fenster raus.

Kommentar von Hooks ,

Wenn Du nur diese Pülverchen schluckst, kommt da eh nichts mehr...

Kommentar von earnest ,

Dass du auf Flüchtlinge sche.ßt, wissen wir schon lange.

Kommentar von suziesext08 ,

wenn einer es wagt, ne politische Satire öffentlich zu äussern, sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel. K. Tucholsky

um weiteren Jubelbürgern intellekt-identische Beiträglein zu ersparen: Der Notfallplan wurde vom CDU Innenexperten der Bundestagsfraktion 'u.a. mit verstärkter Drohung von islamistischem Terror' begründet. Die Assoziierung von islamistischem Terror mit Flüchtlingen steht hier nirgends, weder implizit noch explizit.

Es ist eine freudsche Fehlleistung von @earnest  gewesen, der es sonst eigentlich besser weiss und besser kann.

Kommentar von Panzermarsch1 ,

Es hat sich wohl noch nicht herum gesprochen das nicht alle brave glückliche Flüchtlingen sind ..

Antwort
von teafferman, 30

Ich fürchte, Deine Frage ist an der falschen Stelle gestellt. Frage die Nichtsnutze, die diese Empfehlung zur Kriegsvorbereitung heraus gegeben haben. 

Schadet übrigens absolut nicht, bei der nächsten Wahl die Frage in den Raum zu werfen, ob wir uns von solchen Subjekten vertreten lassen wollen. Oder ob es nicht doch anders gehen kann. 

Also ich Einzelperson bräuchte bis nächstes Jahre nicht einkaufen. Wenn ich denn nicht Lust auf diese und jene Leckerei hätte. Und auf ein wenig mehr Abwechslung. 

Auf Dein Gewicht komme ich nicht. 

Aber gut: Getrocknetes Soja wiegt längst nicht so viel. Als Beispiel. 

Nutzt aber Nichts: 

Wenn auf Phillipsburg ein Bömbchen fällt, dann habe ich keine Kapazitäten mehr frei, um mir über das nächste Essen Gedanken machen zu können. Dann bin ich nämlich nicht mehr. 

Doch. Ein Bömbchen reicht. Lasst es nicht drauf ankommen. 

Kommentar von Hooks ,

Es reicht ja schon, daß durch eine Naturkatastrophe die Wege verstopft sind, Stromausfall herrscht, ... oder Du bist eine Weile krank und kannst von den Vorräten zehren, ohne einkaufen gehen zu müssen.

Kommentar von teafferman ,

Jesses, lange krank war ich, und sicherlich nicht nur ich alleine. Und habe ohne so einen Plan sehr gut überlebt. 

Jetzt habe ich eben fünf Reissorten schätzen gelernt, rund 20 verschiedene Hülsenfrüchte in ständigem Einsatz, möchte meine vielen verschiedenen Getreide- und Scheingetreidearten nicht mehr missen. Von den Gewürzen und eben selbst gezogenen Kräutern mal ganz zu schweigen. 

Für unsereinen interessiert sich die Regierung nicht. Hat sich noch nie dafür interessiert. Kann ich Dir schriftlich geben. Um die Rechtsgrundlage für den Ambulanten Krankenpflegedienst durchzusetzen war es notwendig, einem Ministerpräsidenten mit Verfassungsklage zu drohen. Denn seine Partei will nichts Soziales. 

Es geht hier ausschließlich um Kriegsvorbereitung. Da lass Dir mal kein X für ein U vormachen. Schließlich exportieren wir nicht folgenlos Waffen in Krisengebiete und damit befreundete Staaten. 

Antwort
von earnest, 30

Du bist doch sonst nicht so obrigkeitshörig, Ritter.

Außerdem sollst du ja nur für zehn Tage vorsorgen.

Aber du kannst ja mal einen Statiker und einen Steuerberater befragen. 

;-)

Antwort
von baindl, 3

Das habe ich dann mal auf meinen Haushalt hochgerechnet. Bei 10 Wochen und 6 Personen benötige ich eine Notfallration von 1.449 kg, oder anders ausgedrückt, 1,45 Tonnen.



Hast Du Deine Frage eigentlich mal selbst gelesen?

die Bevölkerung soll sich für 10 Tage mit Wasser und Nahrungsmittel eindecken.

Damit erübrigen sich Deine dahingehenden Fragen, zwecks Statik und anderem Zeug, weil Du einem Rechenfehler hinterherfantasierst.

210 Kilo bringst Du in einer Wohnung für 6 Personen wohl leicht unter.

Antwort
von reziprok26, 22

Notfallplan?? wird in D mit was Schlimmen gerechnet, über 400.000 Kampferprobte Flüchtlinge (...)  sind ja schon da,  doppelt so viele wie die Bundeswehr an Soldaten hat.

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