Frage von antwortbitteja, 231

Der Klimawandel wird nicht durch CO2 verursacht?

Wurde der Klimawandel wirklich durch Kohlenstoff(IV)-oxid verursacht? Es gibt ja zwei Hypothesen: CO2 war vor dem Klimawandel da oder CO2 kam erst nach dem Klimawandel. Beide Möglichkeiten sind gleich plausibel. Wieso wird also behauptet und in Schulen unterrichtet, dass die böse Industrie an allem schuld ist? Und wieso wird direkt eine neue Energiepolitik aufgrund einer Hypothese eingeführt?

Antwort
von moreblack, 98

Ganz kurz gesagt: CO2 ist ein klimawirksames Gas. Die Industrie hat in den letzten 200 Jahren extrem viel Kohle und Öl verbrannt. Der Kohlenstoff aus diesen Rohstoffen war seit Millionen von Jahren nicht mehr am natürlichen Kohlenstoffkreislauf beteiligt, weshalb der mittlere CO2-Gehalt in der Luft von ca. 280ppm auf über 400ppm stieg, also ca. 40% Steigerung. Dass diese Ausbeutung der Natur nicht ohne Konsequenzen bleibt, sollte jedem klar sein.

Ich empfehle dir mal, folgende Seite anzuschauen:

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-das-klima-hat-sich-immer-scho...

Kommentar von antwortbitteja ,

Deswegen werden auf deiner netten Propaganda Seite auch keine Quellen gelistet? Siehe meine geposteten Kommentare. Die Quellen sind wikipedia/Luft (Anteil von CO2 in der Luft) und http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/klimaaenderungen/faq/skeptiker.htm#5 (nur 1,2% von Menschen gemacht)

Kommentar von raimas ,

Auf der Seite steht nix von 1,2%. Aber ich vermute mal, das ist der Anteil am CO2-Umsatz. Die 40% beziehen sich auf das CO2 in der Atmosphäre, also gewissermassen die Bilanz. 

Wer den Unterschied zwischen CO2-Umsatz und -Bilanz nicht kennt oder versteht, sollte nicht mal daran denken, über das Thema zu diskutieren. 

Hier noch ein Link ohne Quellen von der freundlichen "Propagandaseite". Aber das Mitdenken nicht vergessen!

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-co2-emissionen-des-mensch...

Expertenantwort
von realfacepalm, Community-Experte für Klima, 12

Klimawandel wird durch einiges ausgelöst - und die gegenwärtige globale Erwärmung und der daraus folgende zusätzliche und beschleunigte Klimawandel vorwiegend durch Treibhausgase, zu denen eben auch CO2 gehört. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Natürliche_Klimaschwank...

Aber genau kein Klima-Wissenschaftler hat behauptet, dass nur und zu 100% CO2 an der globalen Erwärmung schuld sei. Dennoch findet man diese Behauptung regelmäßig: bei angeblichen Klima-"Skeptikern", die diese Behauptung der Wissenschaft unterschieben, um dann mit großem Getöse etwas zu widerlegen, das die Gegenseite nie behauptet hat. Das nennt man Strohmannargument: https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

Auch Deine beiden Hypothesen / Wahlmöglichkeiten sind falsch (und unplausibel): CO2 ist schon seit es so etwas wie eine Atmosphäre auf der Erde gibt, Teil des Klimasystems, und Teil des Kohlenstoffzyklus.  https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus

Der Mensch setzt jetzt Kohlenstoff, der über Jahrmillionen im langfristigen Kohlenstoffspeicher als Kohle, Erdöl, Erdgas der Atmosphäre entzogen wurde, innerhalb weniger Jahrzehnte wieder frei. Diese zusätzlichen Mengen an CO2, Methan und anderem verursachen die anthropogenen globale Erwärmung.

Treibhausgase werden zurzeit noch bei fast allen Aktivitäten, die Energie verbrauchen, freigesetzt. Dazu zählen natürlich auch private Heizung, Verkehr, Flugreisen, und ja, zu einem großen Teil auch die Industrie. Da vermute ich wieder einen "Strohmann" hinter der Behauptung, dass in "Schulen unterrichtet [würde], dass die böse Industrie an allem schuld" sei.

Der gesamte Komplex, ob Treibhausgase und dabei eben vorwiegend CO2, die globale Erwärmung verursachen, ist wissenschaftlich gut verstanden und sehr eindeutig geklärt: 

Es gibt jetzt noch größere Sicherheit (>95%), dass der Mensch die dominante Ursache der globalen Erwärmung ist. Natürliche interne Schwankungen und natürliche äußere Antriebe (z.B. die Sonne) haben zur Erwärmung seit 1950 praktisch nichts beigetragen – den Anteil dieser Faktoren kann IPCC auf ± 0,1 Grad eingrenzen."

http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

Und es gibt eine ganze Anzahl verschiedener Belege, die alle zum gleichen  Schluss kommen - weshalb es inzwischen auch einen wissenschaftlichen Konsens darüber gibt: genau wie bei der Evolution, der Verbindung HIV-Aids, oder dem Nutzen von Impfungen.

Und auf Basis diese wissenschaftlichen Konsens ist es nur vernünftig und überfällig, die Energiepolitik umzustellen.

Antwort
von ThomasJNewton, 64

Du machst nicht den Eindruck, als wüsstest du, was eine Hypothese ist.
Und erst recht nicht den Eindruck, als wärest du annähernd in der Lage, solche zu beurteilen.

Dass bei den natürlichen Klimaschwankungen der Vergangenheit eher die Kohlendioxidkonzentration der Temperatur folgte, ist ja keine Neuigkeit.

Aber unbestreitbar ist, dass wir für den momentatnen Anstieg der Kohlendioxidkonzentration verantwortlich sind. Rechne einfach mal die Menge an Kohle, Öl und Gas zusammen, die wir in den letzten 100 Jahren verbrannt haben. Wälder u.ä. kommen hinzu.

Was folgt daraus aber?

  • Du kannst dich natürlich bequem im Sessel räkeln und "Lügenpresse" brüllen.
  • Du kannst auch nachdenken. Wenn steigende Temperaturen einen Anstieg der Kohlendioxidkonzentration bewirken, dann haben wir noch nicht mal den Anfang vom schlimmen Ende erreicht.

Irgendwann kommt dann ein Prozess in Gang, gegen den unsere Aktivitäten klein wirken.
Und alle Versuche, das zu verhindern oder auch nur vermindern, mikrig und hilflos.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Und du meinst, dass ich auf unbekannte belgische Websites gehe?

Davon ab sehe es nicht ein, du hast schließlich ein Frage, dann solltest du dir auch Mühe geben, sie mir zu erklären.

Mir zu widersprechen oder mich zu belehren, dazu reicht es nicht mal, früher aufzustehen.

Kommentar von Bevarian ,

;)))

Kommentar von antwortbitteja ,

belgische Seite alles klar

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ist halt so. youtubeDOTTcom ist halt was anderes als youtuDOTTbe.

Das ".be" ist halt die Länderkennung, wie ".de" für Deutschland steht, nur eben in Belgisch (was es sprachlich nicht mal gibt).

Ich lehne sie auch nicht deswegen ab, weil sie belgisch ist, sondern weil sie von einem Menschen verlinkt wurde, der anscheinend von nichts eine Ahnung hat.

Oder - wahrscheinlicher - das nur vorgibt.
Hast du dich genug amüsiert, oder bist du wirklich so, wie deine Frage vermuten lässt?

Antwort
von dompfeifer, 43

Du konstruierst hier eine fiktive Reihenfolge immerwährender Gegebenheiten. Deine "Hypothesen" gehen völlig an den elementaren Naturgesetzen vorbei.

Der Klimawandel ist so alt wie das Klima, also die langfristige Wetterentwicklung. Das gibt es immer. Und das CO2 ist auf der Erde mindestens so alt wie das Leben, ohne CO2 gäbe es keine Pflanzen. CO2  gibt es also praktisch auch immer.

In den vergangenen Jahrmillionen wurde ein Teil des in der Erdatmosphäre vorfindbaren CO2 reduziert durch die Einlagerung von Fossilien (Überreste von Pflanzen und Tieren) im Erdboden. Das O2 blieb in der Luft, der Kohlenstoff (C) wurde von der Natur eingelagert. Das wird im Industriezeitalter von Menschen umgekehrt: Fossile Brennstoffe Kohle, Öl, Gas) werden gefördert und verbrannt (C+O2 =CO2). Dadurch wird der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre wieder erhöht. Strittig ist hier nur, wie weit sich das auf die aktuelle Klimaentwicklung auswirkt oder in Zukunft auswirken könnte. Das ist dann die Frage nach dem anthropogenen Einfluss auf die aktuelle Klimaentwicklung.

Kommentar von Karl37 ,

@dompfeifer

So simpel scheint der Zusammenhang nicht zu sein, sofern man US Wissenschaftler wie Roy W. Spencer, Lindzen oder Christy nicht als Spinner abtut. Nach NASA Sat-Messungen wurde die Temperatur der Troposphäre nicht erhöht.

http://www.klimaskeptiker.info/beitraege/spencer_co2.php

Kommentar von dompfeifer ,

Was soll da "so simpel" sein? In dem hier empfohlenen Beitrag sehe ich keinen Widerspruch zu meiner Antwort. Ich habe nicht einmal, wie fast überall üblich, einen Trend zur globalen antropogenen Temperatursteigerung  postuliert, sondern solche Fragen ausdrücklich als "strittig" offen gelassen. Weiterhin unterstütze ich ausdrücklich den Schlusssatz in o.g. Quelle:

"Wie eifrig und leidenschaftlich die Einwände gegen meinen Vorschlag erhoben werden, wird ein guter Indikator dafür sein, wie politisiert die Wissenschaft globaler Erwärmung geworden ist."

Kommentar von ThomasJNewton ,

Immer wenn Namen genannt werden, sollte man seine Löffel aufstellen.

Sind denn die vielen anderen Wissenschaftler

  • verblendet?
  • dumm?
  • Mainstream?
  • korrupt?
  • gekauft?
  • angepasst?
  • feige?

Metaebene sagt dir wohl nichts.
Argumentationsmuster sind genau so Fakt wie Niederschlagsmuster.

Antwort
von annokrat, 75

co2 ist nicht allein an der erwärmung schuld, sondern trägt nur seinen teil dazu bei. dabei geht ist nicht um das ohnehin vorhandene "natürliche" co2, sondern um das von menshen zusätzlich frei gesetzte co2 durch das verbrennen von fossilen brennstoffen. diese co2-menge übersteigt deutlich das, was die natur zusätzlich auf natürlichen wegen hätte frei setzen können.

die klimaerwärmung durch menschliche einflüsse ist keine hypothese, sondern fakt.

annokrat

Kommentar von antwortbitteja ,

Die Luft enthält 0,038% CO2. Der Mensch ist nur für 1,2% des CO2 Gehalts verantwortlich. Also sind wir für nur 0,00046% CO2 in der Luft verantwortlich: das ist jedes 217.391ste Luftmolekül.
Und du sagst, dass die Natur nur einen kleinen Teil beiträgt? 98,8% von der Natur, 1,2% vom Menschen.

Kommentar von moreblack ,

Das ist ein klassisches Skeptiker-Argument, wie "gering" der Anteil des menschlichen CO2-Ausstoßes ist.

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-co2-emissionen-des-mensch...

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das ist eine glatte Lüge. Und du bist ein Lügner.

Ein Mensch ist für mich nicht nur dann ein Lügner, wenn er bewusst die Unwahrheit verbreitet, sondern auch dann, wenn er Sachen verbreitet, von denen er sich nicht sicher ist, dass es die Wahrheit ist.

Und du kannst dir nicht annähernd sicher sein, weil du nicht mal Zahlen korrekt nachlesen kannst, damit rechnen erst recht nicht.

Kommentar von LordPhantom ,

Wie kommst du darauf? Das ist höchstens der Prozentsatz pro Jahr mehr

Kommentar von antwortbitteja ,

Die Quellen sind wikipedia/Luft (Anteil von CO2 in der Luft) und  (nur 1,2% von Menschen gemacht)

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das ist wohl eine Fehlinterpretation deinerseits.

Man muss Quellen nicht nur lesen, sondern auch verstehen.

Antwort
von Nijori, 66

Da CO2 die Folge dessen ist das Luft "verbraucht" wird war CO2 logischer Weise auch schon da bevor der Mensch den 1. Schornstein baute.

Das wirkliche Problem ist auch nicht nur das CO2 und der Klimawandel ist auch nicht menschengemacht, das Klima ist wie alles andere ewigen Veränderungen unterworfen, es wechselt zwischen warmen Phasen und Eiszeiten.
Wir sind zur Zeit in einer Aufwärmphase am Ende einer Eiszeit, das das Klima also wärmer wird ist ganz natürlich, die Geschwindigkeit mit der sich das Klima wandelt ist allerdings nicht natürlich.

Die verstärkte Aufwärmung wird durch viele Faktoren verursacht, Ozonschicht Schädigung, veränderte Luftzusammensetzung durch Gasausstoß, die Mengen an bebauter Fläche, die Wärme ganz anders speichern und abgeben als natürlicher Boden, ja selbst das Heizen in kalten Zeiten gibt zusätzliche Wärme ab.
Wir greifen so massiv in die Umwelt ein das es schwer zu sagen ist was überhaupt ohne Einfluss bleibt.

Energiepolitik, ist wie jede Politik mit Vorsicht zu genießen, sicher hat es Vorteile wenn man Abstand von den schwindenden Mengen fossiler Brennstoffe nimmt, aber die meisten Alternativen bleiben auch nicht ohne Einfluss.
Fakt ist egal wie man sie bisher erzeugt, Energie fordert Konsequenzen, anstatt Krampfhaft zu versuchen Flicken auf unsere Energiepolitik zu machen, sollte man das Nutzen von Ressourcen und Energie einschränken, weg von unserer Abhängigkeit vom Strom zurück in ein natürlicheres Leben.

Antwort
von voayager, 28

Der Klimawandel wird nicht nur durch CO2 verursacht, da kommen noch andere Gase hinzu, so z.B. Methan, aber auch Wasserdampf, Stickoxide, Lachgas u.a.m.

Antwort
von Drummer981, 85

Die zweite Hypothese, dass CO2 erst nach dem Klimawandel kam, ist falsch. Kurze Erklärung: CO2 ist ein Gas, welches in die Atmosphäre aufsteigt und dort die Ozonschicht(O3) zersört, weil CO2 und O3 reagieren. Diese Ozonschicht ist dafür da, die UV Strahlen der Sonne abzuhalten, die die Erde sonst erhitzen würden.

Nun gibt es CO2 aber schon seit es die Erde gibt. In der Industrialisierung wurde der Ausstoß einfach viel größer, Kühe tragen aber auch ihren Teil dazu bei ;)

Hoffe, ich konnte ein wenig helfen.

Kommentar von antwortbitteja ,

Mit deiner pseudowissenschaftlichen Antwort hast du hier niemandem geholfen. Wie kannst du einfach eine Hypothese einfach so als falsch abstempeln? Die Luft enthält 0,038% CO2. Der Mensch ist nur für 1,2% des CO2 Gehalts verantwortlich. Also sind wir für nur 0,00046% CO2 in der Luft verantwortlich: das ist jedes 217.391ste Luftmolekül.

Kommentar von botanicus ,

Du könntest Dir wenigstens die Mühe machen, individuell zu antworten, statt Deinen Standardsatz einfach zu kopieren und alle, die sich um eine Antwort bemühen, damit anzupflaumen.

Schlechter Stil!

Kommentar von realfacepalm ,

Weia. Ein Frage stellen, aber bereits ein festgefügtes Vorurteil haben und dann auch noch mit Worten wie "pseudowissenschaftlich" rumwerfen, wenn einem die Antwort nicht passt.

Das lässt die dann zu wählende "Beste Antwort" vermutlich schon klar werden: Ohne Bezug zur Realität oder dem Stand der Wissenschaft, aber wahrscheinlich des Fragestellenden Vorurteil bestätigend.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Dass der Fragesteller dich anblafft, ist wohl sein Stil.

Aber davon abgesehen zeigt deine Antwort nicht den geringsten Sachverstand.

Den muss man auch nicht unbedingt haben, aber sehr wohl, wenn man hier antwortet.

Kommentar von Drummer981 ,

Was ist euch denn für eine Laus über die Leber gelaufen? Sorry, dass ich die Dinge verwechselt habe! Eine einfache Aufklärung hätte gereicht, danke raimas! Man sollte hier Alltagslaunen Bitte raushalten und sachlich bleiben!

Grüße

Drummer981

Kommentar von ThomasJNewton ,

Du kannst das gerne verwechseln, und da bist du auch nicht alleine.

Aber dann solltest du nicht antworten. Zumindet nicht sofort, also ohne mal eine Stunde oder einen Tag abzuwarten.

Dass du dich auf raimas beziehst, während du auf meinen Kommentar antwortest, zeugt auch nicht von Überblick.

Ich habe dir nun wirklich alle Brücken gebaut, meinen Kommentar als wohlwollend aufzufassen. So gut, wie ich es eben kann.

Du sollest wissen, dass hier nicht nur Schüler antworten, sondern auch Menschen, die deine Großeltern sein könnten.
Und die ein erfolgreich abgeschlossenes Studum hinter sich haben. Und jahre- oder jahrzehntelange Berufspraxis.

Solche Menschen fragt man nicht nach Läusen oder Launen.
Von solchen Menschen kann man lernen, wenn man mal genau liest.

Ich bin nicht dafür verantwortlich, welche Emotionen du in meine Beiträge hineininterpretiertst.
Ich kann mich auch an keine Emotion erinnern.

Du willst mir Ratschläge geben, mit 3 hilfreichsten Antworten in 3 Jahren. Entschuldige, dass ich lache.

Kommentar von raimas ,

Du verwechselst Treibgase (FCKW) und Treibhausgase (CO2, Methan, Lachgas, Wasserdampf).

Antwort
von frider123, 82

Der Klimawandel wird nicht durch CO2 verursacht.
Das Wetter hat sich schon immer verändert.

Kommentar von botanicus ,

Wetter und Klima sind ganz unterschiedliche Dinge. 

Kommentar von dompfeifer ,

Hallo botanicus, was soll hier diese Haarspalterei? Bei der kurzfristigen Entwicklung der meteorologischen Gegebenheiten sprechen wir von "Wetter", bei der langfristigen von "Klima". Und das Klima ist genauso einem immerwährenden Wandel unterworfen wie das Wetter. Dass daran auch immer die Verteilung des Kohlenstoffs zwischen Luft und Boden beteiligt ist, ist eine erdgeschichtliche Banalität. Deshalb ist die Frage nach der historischen Reihenfolge von CO2 und "Klimawandel" so albern wie die Frage nach der ursprünglichen Reihenfolge von Henne und Ei. Das wollte frider123 hier ausdrücken.

Kommentar von Omnivore10 ,

Wetter ist das "jetzt". Und Klima ist das statische Mittel des Wetters über mindestens 30 Jahre

Kommentar von ThomasJNewton ,

Die Motive von botanicus' Einwand kennt nur er, und uns bleiben sie vielleicht für immer verborgen.

Ich habe immerhin die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die den Unterschied nicht kennen, sich über kurz oder lang als Voll... outen. Selten freiwillig.

Und so wenig wie du botanicus' Motive kennst, kennst du frider123s Motive.

Ich kenne euch beide als Experten, aber hier hat nun mal botanicus recht.
Wenn du gegen Genauigkeit und Haarspalterei bist, liegst du vielleicht im Trend, bei GuteFrage.
Aber nach meiner ganz persönlichen Meinung nicht richtig.

Kommentar von frider123 ,

Das Wetter soll hier mit Klima gleichgesetzt werden.

Kommentar von raimas ,

Wieso? Von wem? Es sind trotzdem verschiedene Dinge!

Kommentar von botanicus ,

Verschiedene Dinge kann man nicht unbedingt gleichsetzen.

Kommentar von frider123 ,

Dann entschuldig mich für das falsche Wort ;)

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ich entschuldige das nicht.

Davon ab, dass "entschultigt" sich mit "t" am Ende schreibt, und dass hinter einer Bitte kein Smiley kommt.

Ein Rufzeichen wäre richtig, auch wenn es nur ein Hilferuf ist.

Kommentar von frider123 ,

Danke :-)

Bei manchen Usern muß man die Sachen immer doppelt erklären, damit sie es raffen

Kommentar von frider123 ,

Du brauchst mir hier keinen Deutsch Unterricht geben. Versuch du mal auf einer iPhone Tastatur einwandfrei zu schreiben.

Expertenantwort
von botanicus, Community-Experte für Chemie, 89

Natürlich wird der Klimawandel ganz entscheidend vom CO2 verursacht - das ist mehr als nur eine Hypothese. Aber wenn Du das nicht glauben willst, weil es sich leichter lebt, wenn man auf die Umwelt keien Rücksicht zu nehmen braucht, wird Dich mein Posting auch nicht überzeugen.

Wie alt bist Du? Vermutlich wirst Du mit den Folgen länger leben müssen als ich. Ich grinse dann von der Wolke herunter und sage: Ätsch, hast Du davon. 

Kommentar von antwortbitteja ,

Mit deiner pseudowissenschaftlichen Antwort hast du hier niemandem geholfen. Wie kannst du einfach eine Hypothese einfach so als falsch abstempeln? Die Luft enthält 0,038% CO2. Der Mensch ist nur für 1,2% des CO2 Gehalts verantwortlich. Also sind wir für nur 0,00046% CO2 in der Luft verantwortlich: das ist jedes 217.391ste Luftmolekül. Dann widerleg das mal.

Kommentar von botanicus ,

Du bringst ohne jeden Beleg völlig haltlose Zahlen und willst sie von mir widerlegt haben? 

Lustig.

Lies mein Posting, ich fühle mich bestätigt. Du willst Dir die Welt so hinbiegen, dann tu es.

Kommentar von antwortbitteja ,

Die Quellen sind wikipedia/Luft (Anteil von CO2 in der Luft) und  (nur 1,2% von Menschen gemacht)

Kommentar von raimas ,

Es gibt keinen Wikipedia-Artikel mit dem Titel "Anteil von CO2 in der Luft". Und du verlangst von uns Quellen? Du bist nichts weiter als ein Troll!

Kommentar von antwortbitteja ,

Ich habe Luft geschrieben. Das in den Klammern ist meine Erklärung zu der Quelle. Jetzt halt die Klappe und glaub deine eigene Hypothese.

Kommentar von realfacepalm ,

antwortbitteja, das ist eine klassische Bauernfänger-Täuschungs-"Rechnung" der Leugner des Sachstandes zum Klimawandel oder kurz Klimawandel-Leugner.

Da werden veraltete Zahlen und 2 facher Bezugsgrößenwechsel verwendet, um eine möglichst kleine (in der Realität aber völlig irrelevante) Zahl zu erreichen.

Der Mensch hat die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit Beginn der industriellen Revolution von ursprünglichen etwa 208ppm auf inzwischen über 400ppm gesteigert - das ist eine Erhöhung um über 40%.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ursprünglich waren es 280 ppm, das passt dann auch besser zu einer Steigerung um 40 % auf 400 ppm.

Kommentar von realfacepalm ,

Uuups O.o  Zahlendreher. Danke!

Kommentar von Karl37 ,

Deine Aussage kann man nicht begründen. Einmal ist H2O das stärkste klimarelevante Gas und auch in einem höheren Anteil in der Atmosphäre präsent. Dazu kommt, das man die chaotische Wolkenbildung numerisch nicht erfassen kann. Die Satellitenmessungen beschreiben nun keine nennenswerte Erwärmung der Atmosphäre seit Beginn der Messungen 1978.

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://vademecum.brandenberger.eu/grafiken...

Kommentar von realfacepalm ,

Karl, kurz: Du vertauschst Wetter mit Klima; und Deine Behauptung zu den Satellitenmessungen ist (natürlich rein zufällig) genau das Gegenteil der Realität:

http://www.woodfortrees.org/plot/rss/plot/rss/from/trend/plot/uah/plot/uah/trend

Kommentar von Karl37 ,

@botanicus

Deine Meinung könnte man folgen, wenn man das Paradigma 280 ppm CO2 in der vorindustriellen Zeit als gesichert annimmt. Hier habe ich meine Zweifel und ich halte den folgenden Link, auch wenn er von Eike stammt, für lesenswert.

http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/eisbohrkerne-und-pflanzenst...

Kommentar von realfacepalm ,

Ach ja, EIKE - ein "Institut", das nur aus einem Postfach (und zwar dem gleichen wie ein Ableger eines Ölgesponserten US-Lobby-Unzernehmens, ja mei, Zufälle gibts....) und einer Webseite besteht, und von dem ein Mitglied des "wissenschaftlichen Beirates" nicht vor Gewaltaufrufen gegen reale Klimawissenschaftler zurückschreckt. http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf-netzwerk-recherch... (pdf, Seite 7)

Diskreditierter gehts kaum noch.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Vademecum ist/war ja auch eine Zahnpasta, oder ein Kaugummi.

Antwort
von Daspasstschon, 72

zur Theorie kann ich nichts sagen. Aber dennoch hat die Energiepolitik einen guten Sinn: Denn fossile Brennstoffe gehen bald aus, Kernkraftwerke bedeuten ein großes Risiko...

Kommentar von Philippus1990 ,

Großes Risiko? Wie viele Menschen sind bisher durch Kernkraft gestorben? Kernkraft hat die niedrigste Todesquote noch vor den sog. erneuerbaren Energien: http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/fukushima-jahrestag-trotz-atomunfall-k...

Kommentar von Daspasstschon ,

Das ist mir bewusst. Ich denke da eher an die Endlager und die Halbwertzeit...

Kommentar von antwortbitteja ,

Den Atommüll kann man schon bald sehr schnell ungefährlich machen.

Kommentar von Daspasstschon ,

Das wäre echt gut!

Antwort
von Omnivore10, 15

Wurde der Klimawandel wirklich durch Kohlenstoff(IV)-oxid verursacht?

Nein. "Der Klimawandel" existiert seit Jahrmilliarden Jahren. Noch nie war CO2 die Ursache. CO2 geht phasenverschoben der Temperatur nach. Also kann es nicht die Ursache für Klimaveränderungen sein. Was zu Eiszeiten, Nicht-Eiszeiten, Warm- und Kaltzeiten geführt hat weiß man nicht so genau. Da kann Die Erdachsneigung damit zu tun haben oder die Postion unserer exzentrischen Bahn. Derzeit sind wir ja im Perihel am 3. Januar.

Außerdem kann man für Klimaveränderungen niemals nur eine Ursache suchen. Klima verändert sich chaotisch und hat dutzende Einflussgrößen. Wenn es wärmer oder mal kälter wird, kann dafür NIEMALS nur eine Ursache zuständig sein. Klimalobbyisten propagieren natürlich gegenseitigen Quark. Logisch....es geht ums Geld!

CO2 war vor dem Klimawandel da oder CO2 kam erst nach dem Klimawandel.

CO2 gibts immer in der Atmosphäre. Mal mehr mal weniger. Aber es war nicht "da" und mal "weg". Die CO2 Konzentration läuft der Temperatur nach, ja. Und das ist keine Hypothese. Hypothesen stellt man frei auf und untersucht sie dann. Was hier vorliegt ist praktische Messungen aus Feldversuchen.

Wieso wird also behauptet und in Schulen unterrichtet, dass die böse Industrie an allem schuld ist?

Weil es ums Geld geht und pseudowissenschaftliche und esoterische Organisationen wie IPCC und PIK längst in der Politik angekommen sind. Es geht ums Geld. Und dieser Quark wird sogar an Kindern gelehrt. Nirgends ist man mehr vor dieser Pseudowissenschaft sicher. Man will es mit biegen und brechen halt JEDEM ins Gehirn hämmern, damit auch alle an einem Strang ziehen.

Und wieso wird direkt eine neue Energiepolitik aufgrund einer Hypothese eingeführt?

Wird sie doch nicht. Die Esoterik ist immer die Gleiche! Es ist IMMER das CO2, das ist das Dogma. Und daran gibt es bei Klimalobbyisten "keinen Zweifel"

Antwort
von agrioviolett, 6

Nicht das Wetter, das politische Klima
wird immer garstiger und rauer!

Vereinte Nationen rufen über die WMO
den „Klimanotstand“ aus

„Uns läuft die Zeit
davon“, so kommentierte der Generalsekretär der Weltorganisation für
Meteorologie (WMO) in Genf, Michel Jarraud, die Meldung, dass die CO2-Konzentration
im Jahr 2013 auf 396 pro Million Luftmoleküle gestiegen sei. Ein alarmierender
Trend sei, dass der „sogenannte Strahlungs- und Klimaantrieb (radiative
forcing), der durch die Treibhausgaskonzentration verändert wird, von 1990 bis
2013 um 34 Prozent“ zugenommen habe. Fazit: „Wir wissen mit Gewissheit, dass
sich das Klima wandelt und die meteorologischen Bedingungen wegen des
menschlichen Verhaltens immer extremer werden“.

Wenn die WMO erst jetzt
mit Gewissheit weiß, dass sich das Klima wandelt, dann lebt sie wohl „hinter
dem Mond“! Dieser Wandel ist so alt wie die Welt und beruht auf Gesetzen der
Natur, der variierenden Strahlung der Sonne und den wechselnden Umlaufbahnen
der kugelförmigen Erde. Entdeckt und rekonstruiert wurde der Klimawandel durch
die Astronomie, die Geologie wie die Geomorphologie. Wohl außer der WMO wissen
alle Wissenschaftler, dass es in den letzten 440 000 Jahren vier Eiszeiten gab,
wobei die Eiszeiten absolut dominant und die zwischeneiszeitlichen Perioden
immer nur kurze „Erwärmungs-Spitzen“ von etwa 15 000 Jahren Dauer waren. Eine
physikalische Erklärung für diese Asymmetrie gibt es nicht.

Der Alarm der WMO in der
Phase des Wechsels vom Sommer- zum Winterhalbjahr, wo das Interesse der
Menschen mehr bei der Wetterfühligkeit, deren Minderung wie den Heizkosten des
Winters liegt, kollidiert auch anderweitig mit der Natur. Diese macht nämlich
nicht, was der Klima-Friedensnobelpreisträger Al Gore 2007 prophezeite. Nach
seiner 7-Jahres-Weissagung müsste 2014 die Eisdecke rund um die Arktis komplett
abgeschmolzen sein. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie Daten aus dem
„Cryosphere-Project“ der Universität von Illinois, des „US National Snow and
Ice Data Center“ und des Dänischen Meteorologischen Instituts zeigen. Es
registrierte eine Zunahme der Eisdecke um erstaunliche 63 Prozent, von 2,7 auf
4,4 Millionen Quadratkilometer.

Dabei hatte der
Tourismus auf Al Gore und die Durchfahrt der Nordwest-Passage gesetzt. Im
August 2016 soll das amerikanische Kreuzfahrtschiff „Crystal Serenity“ von
Seward in Alaska über die Cambridge Bay nach Grönland und weiter mit 1000
Passagieren nach New York fahren. 90 Prozent der Tickets seien für Preise
zwischen 20 000 und 120 000 Dollar bereits verkauft. Ob dieses Abenteuer
aufgeht, wir werden es sehen und abwarten müssen, denn solch langfristige
Vorhersagen machen seriöse Meteorologen nicht!

Das Potsdam-Institut
und die „klügsten Köpfe der Welt“ debattieren den Klimawandel

Es ist wieder soweit,
vom 8. bis 11. Oktober 2014 lädt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
zum Nobelpreisträger-Symposium nach Treffen in Potsdam, London, Stockholm nun
nach Hongkong ein. In der Presseerklärung des PIK vom 3. September 2014 heißt
es, „einige der klügsten Köpfe der Welt debattieren Lösungen für eine der
größten Herausforderungen unserer Zeit: den Klimawandel“! Das Symposium „4C –
Changing Climate, Changing Cities“ werde sich in erster Linie der Frage widmen,
wie mit der Urbanisierung im Zeitalter der Megastädte und des Klimawandels
umgegangen werden kann. „4C“ steht für die vier Grad Celsius, um die sich
unsere Welt bis Ende des Jahrhunderts gegenüber dem vorindustriellen Niveau erwärmen
könnte. Immerhin, das PIK bleibt im Konjunktiv, denn es könnten auch „-4C“
sein. Leider findet sich unter den „klügsten Köpfen“ kein Meteorologe.

Wenn die von der WMO
berechnete Zunahme der „Strahlkraft“ der Treibhausgase um 34 Prozent zwischen
1990 und 2013 nicht zu einem rasanten Anstieg, sondern zu einem Rückgang der
„Globaltemperatur“ in den letzten 17 Jahren geführt hat, dann müsste die
gesamte „Treibhaushypothese“ über Bord geworfen werden. Alle Klimamodelle sind
untauglich, denn in ihnen ist die ‚radiative forcing‘ fest einprogrammiert.  Und was dem Computer befohlen wird, das
befolgt er auch! Das wirft wiederum die Frage auf, ob nicht der „natürliche
Treibhauseffekt“ von „+33 Grad“ nichts als ein rechnerisches Kunstprodukt, ein Artefakt
ist und auf Randbedingungen beruht, die völlig unnatürlich sind. Dies fängt mit
der Annahme an, dass die „Solarkonstante“ konstant ist. Das ist sie keineswegs,
denn die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist kein „Kreis“, sondern eine
Ellipse, so dass gemäß dem 1/r2-Gesetz zwischen Aphel und Perihel
die „Solarkonstante“ um +/- 3,5 % schwankt. Bei angenommener „SK“ von 1360 W/m2
sind dies +/- 47,6 W/m2. Diese jährliche Schwankung zwischen 1312,4
und 1407,6 W/m2 ist ein Vielfaches des über 150 Jahre aufsummierten
anthropogenen oder „zusätzlichen Treibhauseffektes“ von 2,4 W/m2. Zudem
ist die Erde am 2. Januar am sonnennächsten Punkt, dem Perihel, und erhält am
meisten Strahlung. Allein dieser Vergleich lässt sehr an der Aussage der WMO
zweifeln, dass wegen des menschlichen Verhaltens die meteorologischen
Bedingungen immer extremer werden. Hierfür gibt es außerdem keinerlei Hinweise,
selbst nicht vom Deutschen Wetterdienst. Man fahre nur einmal den Rhein entlang
und schaue sich die Hochwassermarken der vergangenen Jahrhunderte an. Der
höchste Pegelstand war 1784, also in vorindustriellen Zeit und lange bevor der
Rhein nach Plänen von Johann Gottfried Tulla (1770-1828) zwischen 1817 und 1876
seiner Retentionsräume beraubt, begradigt und zu einer Wasserstraße ausgebaut
wurde.

Zur Kritikunfähigkeit
der Medien gegenüber den Klimamärchen der Klimaexperten

Die Presse verweist
stolz darauf, frei, kritisch und unabhängig zu sein sowie objektiv zu
informieren. Doch stimmt diese Selbstdarstellung? Im Wintersemester 1987/88
fand an der Freien Universität Berlin eine Vorlesungsreihe „Journalismus und
Ethik“ statt. Diese wurde als Buch veröffentlicht und das trägt den wenig
rühmlichen Titel „Medien ohne Moral – Variationen über Journalismus und Ethik“.

In der Vorlesung von
Bernd Sösemann über das Thema „Von der Pressefreiheit zur Gleichschaltung“
zitiert dieser Oskar Stark, der am 20. November 1965 in einem Brief an Margret
Boveri zu dem Buch „Wir alle lügen“ schrieb: „Natürlich haben wir alle gelogen,
um mit unseren Zeitungen und mit unserem kleinen eigenen Leben möglichst
überwintern zu können. Aber heute müssen wir doch sagen, dass diese
Überwinterungsversuche am Ende auf einem Denkfehler beruhten. Wir haben nämlich
nicht nur gelogen, sondern wir haben alle auch unsere Westen bekleckert bei dem
Überwinterungsversuch.“ Heute geht es nicht darum. Ich meine, die Journalisten
lügen nicht, aber sie sind zu bequem, die Klimalügen aufzudecken. Es ist
bedenklich, wenn trotz garantierter Pressefreiheit ausgerechnet die
Wissenschaftsjournalisten nahezu unfähig sind, die häufig widersprüchlichen
Aussagen der Klimaexperten auch nur andeutungsweise auf ihre Plausibilität
kritisch zu hinterfragen.

Liegt es in der Natur
der „Masse Mensch“, dass diese ungerne selbst denkt und sich lieber auf
„Klügere“ verlässt, für sich denken lässt? Die Geschichte zeigt, dass es immer
Schriftgelehrte und Weise, Priester und Schamanen, auch Philosophen gab, die
sich auserkoren und berufen fühlten, das geistige Klima der Zeit zu bestimmen. Wenn
heute Unsinn mit dem Etikett „streng wissenschaftlich“ versehen wird, dann wird
er geglaubt. Zu allen Zeiten ließ sich die „Masse Mensch“ von Feldherren und
Herrschern führen, verführen und missbrauchen. Welchem Missbrauch dienen die
Warnungen vor der Klimakatastrophe, der Klimaschutz wie die Klimawandelängste?
Wozu dient das „Treibhaus“? Wenn es nur um unser Geld geht, dann kommen wir
glimpflich davon. Aber da steckt mehr dahinter, die revolutionäre Umgestaltung
der Industriegesellschaften, die vom PIK propagierte „Große Transformation“.

Aufgabe einer wirklich
kritischen Presse wie freier Medien wäre es, die Hintergründe und
Machenschaften hinter der „Klimapolitik“ auf nationaler wie internationaler
Ebene zu ergründen und aufzudecken, um von uns Bürgern Schaden abzuwenden und
nicht den Machthabern zu dienen. Die Medien verbreiten zum Teil mehrmals
täglich Wetterberichte und wissen, wie kläglich diese zum Teil sind. Trotz
immer größerer und schnellerer Computer hat sich bei genauerem Hinsehen recht
wenig an der Qualität der Wetterprognosen gebessert. Wir schimpfen wie die
Rohrspatzen über jedes Gewitter, doch ändern können wir daran nichts, sondern
nur hoffen, dass es über dem eigenen Kopf glimpflich abläuft. Wir sind dem
Wetter ausgeliefert, seit „Adam und Eva“. Wir müssen uns dem Wetter anpassen,
in der Landwirtschaft, der Freizeit, dem Verkehr und im Urlaub. Wir können
Wetter nicht „machen“!

Es ist völlig
unerklärlich und widerspricht dem Bildungsniveau eines Journalisten, sich von
Wissenschaftlern Klimaängste, ja die Klimakatastrophe einreden und zum
Klimaschutz überreden zu lassen, wohl wissend, dass „Klima“ ein Abstraktum ist
und als Naturvorgang nicht existiert. „Klima“ ist vom Wetter abgeleitet und
beschreibt nichts als einen „mittleren Wetterzustand“ eines Ortes  in einer bestimmten 30jährigen Periode. „Klima“
wandelt sich nicht, es folgt statistisch geglättet dem Wetterwandel. Doch wer
will diesen aufhalten?

Bei der Pressekonferenz
der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. im Hotel Tulpenfeld in Bonn am
20. Januar 1986 hätten die Journalisten lauthals auflachen und die
Wissenschaftler auslachen müssen, als diese vor der „drohenden
Klimakatastrophe“ warnten und die „Sintflut“ beschworen. Jeder Mittelwert wird
bestimmt durch seine Anfangswerte, ist ein toter Wert, der nichts anrichten
kann. Doch nichts geschah, man reagierte wie ein Kaninchen, das geblendet
wurde, mit Erstarrung. Was bewegte ausgerechnet das Magazin DER SPIEGEL, am 10.
August 1986 mit mehr als halbjähriger „Denkpause“, in der man hätte den eigenen
Verstand hätte aktivieren können, diese Warnung groß aufbauschen zu müssen und
den Kölner Dom in der Nordsee versinken zu lassen. Die SPIEGEL-Story war die
Geburtsstunde der „Klimapolitik“, führte zur Bildung der Enquete-Kommission
„Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“.

Hätten damals die Medien
den Mut und die Zivilcourage gehabt, den Anfängen dieser insgesamt
unglückseligen und absolut erfolglosen „Klimapolitik“ ein Ende zu bereiten,
viele Unannehmlichkeiten wären den Bürgern erspart geblieben. Alle Bemühungen,
die Treibhausgasemissionen zu reduzieren haben am Gehabe des Wetters nichts
geändert und werden auch nichts ändern, selbst wenn wir alle die Luft anhalten
oder die Atmosphäre vom CO2 befreien. Wir hätten dann zwar
gesetzeskonform gehandelt, aber wir müssten zusehen, wie die grünen Pflanzen
sterben, uns die Nahrung und der Sauerstoff ausgehen.

Es ist immer noch Zeit,
das erstens größenwahnsinnige und zweitens völlig unsinnig-utopische Vorhaben
„Klimaschutz“ aufzugeben, aber wo sind unter den Journalisten die „Kinder“, die
angesichts des Vorhabens, den Klimawandel anzuhalten, den Mut haben zu sagen,
aber die „Klimaexperten sind ja nackt“! Sie erzählen uns Horrormärchen. Sie
denken egoistisch nur an ihr eigenes Wohlleben, während der „Masse Mensch“ CO2-Fussfesseln
angelegt werden. Wo ist der Aufklärer Immanuel Kant unter den Journalisten, der
das „sapere aude“ befolgt und mutig anwendet?

Vielleicht sollten die
Journalistenschulen dem Beispiel der Stadt Mainz folgen. Diese hat für ihre
insgesamt 23 Grundschulen 13 „Schulsozialarbeiter“ eingestellt mit, so die
Allgemeine Zeitung Mainz vom 9. September 2014, dem „zentralen Ziel, den
Lebensraum Schule mitzugestalten und ein gutes Lernklima zu schaffen“. Es wäre
schön, wenn die Journalisten zwischen Wetter, Witterung und Klima
differenzieren könnten, um zwischen „Sein und Schein“, zwischen Realität und
Virtualität zu unterscheiden. Ein gutes Klima wollen wir alle, vom Arbeits- und
Betriebsklima angefangen, bis hin zum Konjunktur- und Wirtschaftsklima.

Oppenheim, den 10.
September 2014                                                           
Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

Kommentar von realfacepalm ,

Hier wird die Glaubwürdigkeit und die (nicht vorhandene) Expertise des Herrn "Dr" Thüne mal hübsch beleuchtet: http://www.udo-leuschner.de/rezensionen/re9808thuene.htm

Antwort
von Grennlane44, 58

Dass kann ich mir auch nicht erklären aber die obersten müssen ja was sagen und wir denken dann oohhh sie haben das problem gefunden!

Antwort
von FrageSchlumpf, 5

Nun, warum an den Schulen nur noch die eine "Hypothese" unterrichtet wird, liegt vorwiegend an unserem Schulsystem, dass ja auf die "Vermittlung" ( lingus vulgaris : Eintrichterung ) von Wissen geeicht ist, und nicht darauf, sich selbstständig, auf Basis verschiedener Hypothesen die Dinge selbst beizubringen, oder zumindest zu lernen, wie man selber lernt und nicht "vorgekautes" zur Kenntnis nimmt.

Das "die Menschheit" , wenn sie glaubt, die Wahrheit gefunden zu haben, vollkommen unbeirtt und kritiklos stramm in eine Richtung läuft ( z.B. neue Energiepolitik ) ist ganz normal, oder eben "menschlich". Das ist in allen Bereichen so.

Hinzu kommt, dass, und man merkt es ja auch hier, der durch eingetretene Polarisierungen verstärkte Effekt der "Überzeugung" dazu führt, dass die für Skepsis und Kritik notwendige Neutralität noch mehr "baden geht".

Wenn Du mal lesen willst, zu welchen kapitalen Fehlern hochrangige, überaus qualifizierte Wissenschaftler durch "Überzeugung" fähig sind :

Ulrich Frey + Johannes Frey

"Fallstricke. Die häufigsten Denkfehler in Alltag und Wissenschaft"

Sehr amüsant geschrieben aber auch irgendwie beängstigend.

Antwort
von WerWeissDas139, 16

Schau dir mal FCKW im Internet an ich denke das ist einer der hauptverursachungsstoffe

Kommentar von raimas ,

FCKW schädigt die Ozonschicht. Das hat mit Klimaerwärmung nicht das geringste zu tun!

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