Der Hund meines Freundes hasst mich und bellt mich an, was kann ich tun?

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7 Antworten

Eigentlich mag ich alle Tiere sehr, aber seit ich diesen Hund kenne, ist für mich der Gedanke mir eine kleine Hunderasse zuzulegen definitiv gestorben.

Das kann ich Dir nicht verübeln. 😉

Kennt sich vielleicht irgendjemand gut mit dem Verhalten von Hunden aus und kann mir sagen, wie ich mich verhalten muss, dass der Hund zumindest irgendwann mal Ruhe gibt? 

Du kannst so wie Du es beschreibst nur wenig machen. Dein Freund dagegen schon. Es ist seine Aufgabe den Hund zu erziehen und Dich vor dem Hund zu schützen.

Wie reagiert er denn wenn der Hund sich so benimmt? Wahrscheinlich nicht viel, oder?

Wie auch immer  Wenn er etwas dagegen tun sollte, dann macht er es entweder nur halbherzig oder der Hund respektiert ihn nicht.  Oder beides.

Versuche Deinem Freund zu erklären das er etwas tun muss. Ich würde ihm z.B. so ganz nebenbei ein Buch über Hundeerziehung schenken.

Hier findest Du jede Menge Büchern über das Thema.

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LG

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Also ich gebe dir jetzt zwei Ratschläge:

1. Du tust gar nichts. Also wirklich nichts. Du betritts das Zimmer und hältst die Hände nah am Körper, aber bitte nicht in Hosentaschen etc. Du schaust ihn weder an, noch sprichst du ihn an. Einfach ignorieren. Wenn er an dir schnuppert prima, ansonsten egal, ignorieren einfach.

2. Mehr kannst du nichts tun. Jetzt ist es an deinen Freund. Wenn du klingelst, sollte er sich nicht aufregen und schnell zur Tür rennen, sondern ruhig und gelassen aufmachen. Den Hund auf seinen Platz schicken. Auf keinen Fall darf der Hund zuerst zur Tür und dich anstürmen. Wenn du dann im Zimmer bist, kann er ihn rufen. Er darf an dir schnuppern, aber bloß nicht springen. Tut er das, ist es an dir dich KOMMENTARLOS wegzudrehen. Mehr nicht! Aus und wegschicken muss dein Freund. Der Hund wird schnell begreifen, dass er sich ruhig zu verhalten hat, wenn du kommst. Berichte dann später, weitere Tipps kann ich euch dann geben. 😊 

Dein Freund muss aber IMMER konsequent sein, sonst klappt das nicht. Und am Hund liegt es dann nicht. 

Achso und wenn du ins Haus kommst gehe aufrecht und leg deine Angst bereits vor der Haustüre ab, solltest du welche haben. Mach dich nicht klein. Der Hund wird sonst deine Haltung vllt als unterwürfig wahrnehmen. 

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Stell dir folgende Situation vor. Du betrittst das Zimmer deines Freundes, der Hund ist bei ihm und du kommst näher. Der Hund beobachtet dich und je näher du kommst, desto angespannter wird er. Wenn du ihm zu nah kommst oder dich sogar zu deinem Freund setzt, beginnt er zu kläffen. Läuft es in etwa so?

Dann solltest du mit deinem Freund zusammen arbeiten. Er muss auf den Hund achten, wenn du in der Tür stehst. So bald er den Kopf hebt und seine Ohren nach vorn gehen, muss dein Freund dieses Verhalten korrigieren. Dafür reicht normalerweise ein kleiner Stupser. Aber die Korrektur muss sofort, beim ersten Anzeichen von Unruhe erfolgen. Kommt die Korrektur zu spät, spult er sich weiter auf. Timing ist also extrem wichtig.

Deine Aufgabe ist, dem Hund zu zeigen dass du keine Angst vor ihm hast. Dreh ihm den Rücken zu und setz dich entschlossen zu deinem Freund. Ich vermute mal, dass du ihm vertraust und dass er schnell genug handeln wird, wenn der Hund sich nach der Korrektur nicht fügen sollte und doch nach dir schnappen sollte. 

So bald du neben ihm sitzt, könnt ihr zusammen arbeiten und ihn gemeinsam beim ersten Anzeichen von Unruhe korrigieren. 

Eigentlich ist es vollkommen egal, warum der Hund dich ankläfft. Das können die verschiedensten Gründe sein. Bei so einem kleinen Hund vermute ich mal, dass er neben deinem Freund auf der Couch sitzt. Dann kann es Revierverhalten sein. Dann beschützt der Hund die Couch vor dir. In diesem Fall ist sein Verhalten sehr leicht zu korrigieren. Er muss nur konsequent von der Couch geschickt werden. Keine Couch, nichts mehr da zum bewachen, kein Kläffen.

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beschäftige Dich doch mal mit dem Hund. 

geh mit ihm spazieren und gestalte die Zeit mit Dir für ihn abwechslungsreich und unterhaltsam. Mit spannenden Suchspielen z. B.

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Der Hund ist neidisch auf dich, er will nicht dass du ihm seinen  Besitz, nämlich deinen freund (!) Wrgnimmst. Er hat dich (deinen freund anscheinend  auch) untergeordnet und sieht sich als alpha Tier. Ist Schwert zu sagen, was man da tun könnte, versuch ihn voll und ganz zu ignorieren. Das wird ein bisschen dauern bis er versteht dass er bei dir keine Chance hat, da musst du hartnäckig bleiben!!

Ansonsten muss dein freund ihn halt einfach mal wegsperren,in einen andren Raum,  oder an die Leine und an den Tisch. Und dad so oft, und sl lange bis er es kapiert. 

Das alles könnte mehrere Std oder auch tage dauern, da darf man nicht nachlassen oder aufgeben! Dann hätte der Hund gewonnen. 

Ansonsten : 

Versuch an deiner Haltung zu arbeiten,  gehe aufrecht und stolz, dass der Hund das bemerkt.

Guck dir das bei anderen Hunden ab, wie die sich da verhalten, das hilft immer

Aber niemals aufgeben und ihm nachlassen!

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Die Kläfferei ist ganz sicher kein Zeichen von Hass Dir gegenüber, sonst würde er sich von Dir gar nicht streicheln lassen und auch kein Leckerchen von Dir annehmen - Das Bellen dieses Hundes ist ein Fordern nach Zuwendung und Leckerei von jedem Gast, der sein Terrain betritt.

Leider stimmt das Vorurteil nur zu oft, dass gerade die kleinen Hunderassen ausgesprochene Kläffer sein können, wenn sie ihren Willen durchsetzen wollen, wahrscheinlich weil sie aufgrund ihres Kleinwuchses zu sehr verhätschelt statt konsequent erzogen worden sind.

Du kannst da gar nichts machen, wenn überhaupt muss Dein Freund versuchen, erzieherisch einzugreifen, kommt drauf an, wie alt der Hund jetzt ist, denn es ganz schwer solche Unarten wieder abzuerziehen

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Da dein Freund der Besitzer ist kann nur er was am Verhalten ändern. Der Hund tut nur das was ihm erlaubt wird. Was macht dein Freund denn wenn der Hund so auf dich reagiert?

Was ich dir raten könnte ist ihm keine Leckerlis mehr zu geben, nicht das du am Ende sein Verhalten damit verstärkst.

War dein Freund zuvor lange single? Dann ist der Hund vielleicht auch eifersüchtig(?)

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