Nachbars Labrador-Mischling hat einen Jungen ohne erkennbaren Grund in den Arm gezwickt, obwohl er kleine Kinder seit jeher gewöhnt ist. Die Aufregung ist natürlich riesig, die Hundehalter sind total verunsichert, wir alle lassen unsere Kinder nicht mehr in den Garten zum Spielen rüber. Wie kehrt wieder Normalität ein?

Du schreibst, er hat gezwickt, also nicht richtig zugebissen. Ich denke mal, dass Kind hat irgend eine Bewegung gemacht, die der Hund falsch aufgefasst hat. So, wie Du das hier schilderst, war es mit Sicherheit keine böse Absicht des Hundes. Das Ihr beunruhigt seid, kann ich durchaus nachvollziehen, aber Ihr solltest versuchen, Hund und Kinder wieder zusammen zu bringen. Gerade Labrador/Mischlinge sind doch sehr kinderlieb, mir ist unter diesen Hunden kein Tier mit schlechtem Wesen bekannt. Und ich hatte selbst einen Mischling (Labrador/Neufundländer), der ließ sich von Kindern einfach ALLES gefallen.
... hier kann kaum mehr etwas hinzugefügt werden!
Unsere Hunde, dank 7 eigener Kinder an allerhand gewöhnt und v.a. den Jüngsten gegenüber äußerst kulant, hatten im Laufe ihres Hundelebens irgendwann einmal völlig unerwartete Aversionen (keine Aggressionen) gegen ein fremdes Kind ... mehr als 1 Mal erklärte sich dieses Problem viel später durch teilweise massives Fehlverhalten eben dieser Kinder, da sollte fürs Knurren oder Zwicken (nicht Beißen) als Warnung oder auch Spieltrieb eines Welpen ggf. Verständnis aufgebracht werden ....
Als Hundehalter lassen wir ganz strikt fremde Kinder nur noch unter Aufsicht, zum Schutz von Mensch UND Tier, an unseren Vierbeiner.
Ich denke, dass das Zwicken ein Versehen war. Ein guter Weg wäre jetzt, wenn der Rudelführer (Nachbar) mit den Kindern und dem Hund gemeinsam im Garten sich aufhalten. Kein Spielzeug, da dadurch Neid ausgelöst werden kann. Vorsichtiges Umhertollen. Sollte der Hund wieder irgendein Verhalten zeigen,welches nicht geduldet wird, so sollte konsequent aber nicht übertrieben reagiert werden. keine Schläge. Laute Stimme und den Hund auf die Seite drücken bist dieser sich entspannt. Danach wieder zwangloses umhertollen. Gerne können die Kinder ihn mit Leckerlie bestechen. Nach 1 bis 2 Wochen und regelmäßigen Training sollte es keine Probleme mehr geben.

Ich sehe es auch so wie gri1su.
Allerdings fände ich auch wichtig, dass alle Kinder oder zumindest das "gezwickte" Kind daran arbeiten, wie sie sich richtig bei Hunden verhalten. Gerade dieses Kind braucht beaufsichtigten Umgang und Sicherheit Hunden gegenüber, sonst könnte sich tatsächlich eine Phobie entwickeln.
Super, dass als erste Antwort jetzt nicht direkt das "Holt die Polizei, verklagt die Besitzer und schläfert ihn ein!" kommt! Danke für diese besonnene Antwort!
warum das denn???? Ich denke, der Hund hat sich wohl mehr erschrocken als das Kind. Und man sollte die Kirche ja auch im Dorf lassen, oder? Es wäre doch etwas Anderes, wenn das Tier ständig Kinder so anfallen würde.
Öhm, hast du mich jetzt irgendwie falsch verstanden??? Ich meinte das durchaus nicht ironisch. Aber ich hätte jetzt eher ne Antwort in die andere Richtung vermutet, daher hab ich mich gefreut, als ich deine Antwort gesehen habe!
Ich habs schon richtig verstanden und auch gar nicht ironisch aufgefasst. Hab mich auch über Deinen Kommentar gefreut. LG
sehr gute Antwort, DH!
Auch ich schließe mich deiner Argumentation an. Evt. auch mal den Kindern zeigen wie sie mit einem Hund umgehen sollen.