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Der Hund hat ein Kind gezwickt-was jetzt?

gefragt von diebiene am 18.05.2007 um 20:34 Uhr

Nachbars Labrador-Mischling hat einen Jungen ohne erkennbaren Grund in den Arm gezwickt, obwohl er kleine Kinder seit jeher gewöhnt ist. Die Aufregung ist natürlich riesig, die Hundehalter sind total verunsichert, wir alle lassen unsere Kinder nicht mehr in den Garten zum Spielen rüber. Wie kehrt wieder Normalität ein?


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gri1su
beantwortet von gri1su am 18. Mai 2007 20:43
15x
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Du schreibst, er hat gezwickt, also nicht richtig zugebissen. Ich denke mal, dass Kind hat irgend eine Bewegung gemacht, die der Hund falsch aufgefasst hat. So, wie Du das hier schilderst, war es mit Sicherheit keine böse Absicht des Hundes. Das Ihr beunruhigt seid, kann ich durchaus nachvollziehen, aber Ihr solltest versuchen, Hund und Kinder wieder zusammen zu bringen. Gerade Labrador/Mischlinge sind doch sehr kinderlieb, mir ist unter diesen Hunden kein Tier mit schlechtem Wesen bekannt. Und ich hatte selbst einen Mischling (Labrador/Neufundländer), der ließ sich von Kindern einfach ALLES gefallen.

Kommentar von 345b91b71226a3c3dc19086ee5c77bfdsmallloopwithme am 18. Mai 2007 21:25

Super, dass als erste Antwort jetzt nicht direkt das "Holt die Polizei, verklagt die Besitzer und schläfert ihn ein!" kommt! Danke für diese besonnene Antwort!

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 18. Mai 2007 21:34

warum das denn???? Ich denke, der Hund hat sich wohl mehr erschrocken als das Kind. Und man sollte die Kirche ja auch im Dorf lassen, oder? Es wäre doch etwas Anderes, wenn das Tier ständig Kinder so anfallen würde.

Kommentar von 345b91b71226a3c3dc19086ee5c77bfdsmallloopwithme am 18. Mai 2007 21:53

Öhm, hast du mich jetzt irgendwie falsch verstanden??? Ich meinte das durchaus nicht ironisch. Aber ich hätte jetzt eher ne Antwort in die andere Richtung vermutet, daher hab ich mich gefreut, als ich deine Antwort gesehen habe!

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 18. Mai 2007 22:02

Ich habs schon richtig verstanden und auch gar nicht ironisch aufgefasst. Hab mich auch über Deinen Kommentar gefreut. LG

Kommentar von 7921be1fd120359da3cf9b528919b68dsmallMikatto am 19. Mai 2007 01:01

sehr gute Antwort, DH!

Kommentar von Simple_avatar5smalldoro52 am 19. Mai 2007 01:28

Auch ich schließe mich deiner Argumentation an. Evt. auch mal den Kindern zeigen wie sie mit einem Hund umgehen sollen.


anonym
beantwortet von Braendleclan am 19. Mai 2007 09:13
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... hier kann kaum mehr etwas hinzugefügt werden!

Unsere Hunde, dank 7 eigener Kinder an allerhand gewöhnt und v.a. den Jüngsten gegenüber äußerst kulant, hatten im Laufe ihres Hundelebens irgendwann einmal völlig unerwartete Aversionen (keine Aggressionen) gegen ein fremdes Kind ... mehr als 1 Mal erklärte sich dieses Problem viel später durch teilweise massives Fehlverhalten eben dieser Kinder, da sollte fürs Knurren oder Zwicken (nicht Beißen) als Warnung oder auch Spieltrieb eines Welpen ggf. Verständnis aufgebracht werden ....

Als Hundehalter lassen wir ganz strikt fremde Kinder nur noch unter Aufsicht, zum Schutz von Mensch UND Tier, an unseren Vierbeiner.


DogtrainerK9
beantwortet von DogtrainerK9 am 19. Mai 2007 14:25
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Ich denke, dass das Zwicken ein Versehen war. Ein guter Weg wäre jetzt, wenn der Rudelführer (Nachbar) mit den Kindern und dem Hund gemeinsam im Garten sich aufhalten. Kein Spielzeug, da dadurch Neid ausgelöst werden kann. Vorsichtiges Umhertollen. Sollte der Hund wieder irgendein Verhalten zeigen,welches nicht geduldet wird, so sollte konsequent aber nicht übertrieben reagiert werden. keine Schläge. Laute Stimme und den Hund auf die Seite drücken bist dieser sich entspannt. Danach wieder zwangloses umhertollen. Gerne können die Kinder ihn mit Leckerlie bestechen. Nach 1 bis 2 Wochen und regelmäßigen Training sollte es keine Probleme mehr geben.


Morgaine
beantwortet von Morgaine am 21. Mai 2007 11:56
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Ich sehe es auch so wie gri1su.
Allerdings fände ich auch wichtig, dass alle Kinder oder zumindest das "gezwickte" Kind daran arbeiten, wie sie sich richtig bei Hunden verhalten. Gerade dieses Kind braucht beaufsichtigten Umgang und Sicherheit Hunden gegenüber, sonst könnte sich tatsächlich eine Phobie entwickeln.


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