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Der hessische Ministerpräsident Koch will das Strafrecht jetzt auf Kinder ausdehnen.

gefragt von Raimund1Raimund1 am 13.01.2008 um 17:17 Uhr

wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es eine sehr aggressive Kriminalität einer sehr kleinen Gruppe von Menschen unter 14 Jahren gibt - Zitatende -

Was haltet ihr davon?


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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 13. Januar 2008 18:14
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Koch scheint ein Trittbrett-Fahrer zu sein, der die momentanen Fälle für seinen politischen Wahlkampf ausnutzt. Abgesehen davon halte ich das für puren Aktionismus.

abgestimmt für: Finde ich nicht gut

WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 13. Januar 2008 17:23
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Herr Koch versteht nichts davon.

Er sollte diese Frage Fachleuten überlassen. Leider pfuschen hier sowieso schon zuviele Dilettanten herum; mit ein Grund dafür, weshalb es so ist, wie es ist.

abgestimmt für: Finde ich nicht gut
Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDrLove am 13. Januar 2008 17:40

ein klarer gegensatz zur laien-meinung!
aber wäre es wirklich so falsch, 14-jährige nach der schwere der tat zu bestrafen, anstatt ihnen einen freibrief aufgrund ihres alters zu geben?

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 13. Januar 2008 17:58

Selbstverständlich dürfen sie keinen Freibrief erhalten. Selbstverständlich sind Maßnahmen zu ergreifen. (Ich bin auch kein Freund der RIGOROSEN Abschaffung von geschlossenen Erziehungsheimen.) Man sollte auch über erweiterte Möglichkeiten der Entziehung des Sorgerechts nachdenken.

Aber man sollte das differenziert betrachten und keine laienhaften "Patentrezepte" entwerfen. Ich habe u.a. Kriminologie studiert, aber ich würde mir nicht anmaßen, hier alleine einen Weg aufzuzeigen. Hier muß interdisziplinär gearbeitet werden und die Politik soll sich raushalten.

Kommentar von 21c8a73572ea08c80238ccea3561133esmallvollyhn am 13. Januar 2008 18:03

DH

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDrLove am 13. Januar 2008 19:19

gesetzesänderungen werden nun einmal über die politischen organe verabschiedet...


podoweber
beantwortet von podoweber am 13. Januar 2008 17:28
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Strafrecht für Kinder gibt es nicht. Ich finde jedoch, dass es endlich an der Zeit ist, gegen Kriminalität grundsätzlich, gegen Jugendkriminalität und auch gegen die Kriminalität von ausländischen Jugendlichen deutlich massiver und härter vorzugehen. Das ständige Gerede reicht, und die häufig falsch verstandene Zurückhaltung auch gegen Jugendliche mit (Migrationshintergrund)versteht inzwischen niemand mehr.

abgestimmt für: Finde ich gut
Kommentar von Simple_avatar5smalljojo3 am 13. Januar 2008 17:36

Da stimme ich voll und ganz mit überein! DH

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDrLove am 13. Januar 2008 17:48

diese zurückhaltung habe ich noch nie verstanden!

Kommentar von 66afe142399fc6ad377c4e16ecba0f42smallbremerina am 13. Januar 2008 22:02

DH!!

Kommentar von 2dc2eb05e9572248e799d07e41b51ec6smallghostwriter am 13. Januar 2008 22:49

Sehe ich genauso.Der Sohn einer Bekannten wurde zusammengeschlagen.Das Strafverfahren gegen den Täter, 21 J.alt, wurde eingestellt.Wegen jugendtypischem Fehlverhalten!!!Dabei war der Täter schon polizeibekannt u. war als Kind/Jugendlicher schon auffällig.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 14. Januar 2008 07:33

"gegen Jugendkriminalität und auch gegen die Kriminalität von ausländischen Jugendlichen"....

Ist die Kriminalität von ausländischen Jugendlichen eine Andere als Jugendkriminalität?

Warum die Differenzierung? Jugendlich ist jugendlich und kriminell ist kriminell.


MacJohn
beantwortet von MacJohn am 13. Januar 2008 17:56
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Die Gruppe, die Herr Koch da jetzt gerade für seinen Wahlkampfendspurt entdeckt und sich mit der BLÖD-Zeitung verbündet hat (wieviel löhnt der eigentlich dafür und zahlt das der Steuerzahler?, existiert - ist aber sehr sehr klein. Es sind nachgewiesenermaßen weniger als 0,018 Promille der jugendlichen Strafttäter. Wenn man wegen einer solchen mikroskopisch kleinen Gruppe den grundgesetzlich verankerten Erziehungsgedanken des Strafvollzuges außer Kraft setzt, um wie Koch seine politische Macht zu retten, finde ich das charakterlos und unanständig. Egal, welcher Partei dieser Mensch angehört. Das bedeutet nämlich auch, dass alle anderen jugendlichen, die nicht zu dieser Gruppe gehören, ebenfalls unter Erwachsenenstrafrecht fallen. Herzlichen Glückwunsch zum Start unzählig vieler wirklicher krimineller Karrieren (die mit dem Jugendstrafrecht nachweislich verhindert werden. Dazu gibt's das nämlich)

abgestimmt für: Finde ich nicht gut
Kommentar von Simple_avatar2smallAndylu am 13. Januar 2008 18:57

Aus welcher Statistik stammt dieser Prozentsatz von 0,018 ?

Kommentar von A89ef949951a983380ecdfb8443b12c3smallMacJohn am 13. Januar 2008 19:02

Polizeiliche Kriminalstatistik 2006, herausgegeben vom BKA. Weitere Ergänzungen der Landespolizeien für 2005 und 2006.


vollyhn
beantwortet von vollyhn am 13. Januar 2008 17:59
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Ob Kinder wirklich reif genug sind, ihre Entscheidungen selbst u treffen und zu verantworten, bezweifle ich. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die Eltern derart auffäliger Kinder in die Pflicht genommen werden sollten. Zwar sollen Eltern nicht für das Unrecht ihrer Kinder betraft werden (es sei denn, sie haben ihr Kind angestiftet, dann sind sie selbst wegen Anstiftung strafbar), aber es könnten ihnen Erziehungskurse auferlegt werden oder etwas ähnliches, da Kinder verantwortungsbewußter Eltern, die ihre Erziehungsaufgabe und Vorbildfunktion ernstnehmen, üblicherweise keine Straftaten begehen. Je älter die Jugendlichen werden, umso mehr nimmt der elterliche Einfluss ab, bei Kindern ist der Einfluss der Eltern aber noch wirksam.

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schurke
beantwortet von schurke am 13. Januar 2008 18:45
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Man muss es auf jeden Fall differenzieren.

Aber wie emjay schn schrieb, gibt es leider Kinder, die von ihren Eltern zum Klauen geschickt werden. Ich hatte das unter Anderem mal erlebt, dass ich einen 11 Jährigen (da war ich noch im Handel tätig) mit drei Flaschen Jonny Walker unter der Jacke erwischte. Er brach in Tränen aus und meinte sein Onkel würde ihn verprügeln, wenn er ohne Heim käme. Ich hatte dann die Polizei geholt. Was passierte hatte ich leider nie erfahren aber ich hoffe dem Jungen konnte geholfen werden.

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Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 13. Januar 2008 18:52

Dein Beispiel zeigt doch, daß bei dieser speziellen Problematik diese Ausdehnung des Strafrechts gar nicht weiterhilft.

Wohlgemerkt: Du hattest natürlich vollkommen recht, die Polizei zu holen. Was auch sonst?

Aber Du kannst davon ausgehen, daß dem Jungen nicht geholfen wurde.

Kommentar von 344c7f33ec5d90c2b730c1352202a760smallschurke am 13. Januar 2008 19:28

daher differenzieren

das befürchte ich, hier muss unbedingt angesetzt werden

solange bestehende Gesetze nicht genutzt werden braucht man eigentlich auch keine neuen, das stimmt schon


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 13. Januar 2008 17:54
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Wie mir scheint hat Koch eine große Fangemeinde.

Ob die geplante Maßnahme die richtige ist, bezweifle ich. Hier sollten Fachleute.

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Kommentar von E7dce13339e161ee50a3badb7e1756ecsmallemjay am 13. Januar 2008 17:57

Anscheinend schlafen diese Fachleute aber schon seit Jahren.

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 13. Januar 2008 18:05

Sie schlafen nicht. Aber Leute wie dieser Herr Koch lassen sie nicht ran.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 13. Januar 2008 17:58

..ran


Frohnatur
beantwortet von Frohnatur am 13. Januar 2008 18:05
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Es stehen ja wieder Wahlen an, und so bringen sich dann Politiker, insbesondere Herr Koch, ins Gerede, obwohl sie nichts von der Problematik verstehen. Das sollte man Fachleuten überlassen. Und, Kinder werden nicht so geboren, sie sind der Spiegel der Gesellschaft.
Es gibt andere Methoden,

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ghostwriter
beantwortet von ghostwriter am 13. Januar 2008 17:28
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Ich denke, auch ein Grundschulkind weiß schon, was recht und unrecht ist. Und wenn die Eltern nicht in der Lage sind ihm dies beizubringen u. tatenlos zusehen, wie es klaut oder Mitschüler quält, dann sollten diese Kinder auch die Konsequenzen zu spüren bekommen.Und die Eltern ebenfalls!!

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DrLove
beantwortet von DrLove am 13. Januar 2008 17:38
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viele nutzen es geradezu aus, dass sie nicht strafmündig sind und betrachten es als freibrief für übergriffe aller art.
das würde auch das kinderbandenwesen eindämmen!

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anonym
beantwortet von TRISTRAM am 13. Januar 2008 22:23
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Koch hat Stellen im öffentlichen Dienst gestrichen. Was wundert er sich / Ihr Euch, wenn öffentliche Dienste (Sozialfürsorge, Jugendstrafvollzug) nur unzulänglich arbeiten? - Der Staat braucht Leute, wenn im öffentlichen Leben die Dinge nicht nach Wunsch und Vorschrift laufen.
Bei uns galt die Regel: Wie sollen die Kinder es besser machen, wenn die Eltern es ihnen nicht vorleben? Eltern versagen häufig, heute vielleicht mehr als früher, wenn viele Ausländer darunter sind, kann das viele Gründe haben. Eine fremde Umwelt kann auch aggressiv machen.
Weiteres zu Koch: http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Koch
Mir haben Ausländerkinder das Auto beschädigt, haben in der Nachbarschaft Geld und Sachen geklaut, die Familie lädt den Müll vor der Haustür ab. Was soll man mit ihnen machen? Der ganze Bezirk empfindet die Familie als Problem. Keiner will was mit ihnen zu tun haben. Die Polizei und Fürsorgebehörden betrachten die Familie als wahres Problem.
Ihr werdet es nicht glauben: Die Familie gehört mehr und mehr dazu und es wird nicht mehr allzulange dauern und sie werden vermisst werden, wenn sie wegziehen.

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Catfan
beantwortet von Catfan am 14. Januar 2008 05:37
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Hallo Vielleicht sollte die Regierung mal etwas früher ihre Massnahmen ansetzten.Vielleicht sollten sie mal was FÜR die Kinder tun...es werden Jugendtreffs,wo die Kids sich treffen können abgeschafft.Spielplätze abgeschafft.Gerade bei Kindern aus sozialschwachen Familien,die nicht mal eben Geld für ein Sportverein haben,die kein Geld haben um mit ihren Kindern mal ins Hallenbad(Beispiel)zu gehen...Familien die einfach nicht mehr die Möglichkeit haben ihren Kindern eine Freizeitmöglichkeit zu bieten.Eine Perspektive zu bieten.DIES ist keine Entschuldigung für irgendwelche Straftaten.Ich bin auch der Meinung das Jugendliche die mehrmals straffällig geworden sind drastischer und vor allem konsequenter bestraft werden müssen.ABER...hier wird von Kindern geredet die kein Wahlrecht haben aber als "Erwachsener" bestraft werden sollen.Sie sind zu jung um zu sagen was sie wollen aber es wird verlangt das sie alle Konsequenzen verstehen?. Ich bin der Meinung das es zum einen falsch ist nun auf ausländische Jugendliche sich zu versteifen...den es gibt nochmehr deutsche Jugendliche die sich was zu schulden kommen lassen...und NOCH mehr Erwachsene!Jedes mal wenn irgend ein "Aufhänger"ist wird groß Palaver gehalten....sei es Kindesmisshandlung,sei es "Kampfhunde"und im Endeffekt passiert wieder kaum was und alles verschwindet wieder in der Versenkung.

Da wird ein Thema zum Wahlkampf gemacht von Politikern die es einfach nur aufgreifen aber gar nicht wirklich wissen wie sie es machen sollen.Ein grösseren Nutzen für unsere Jugend wäre es wenn die Politiker endlich was für sie tun würde.Das geht sicherlich nicht von heute auf morgen und unverbesserliche gehören hart bestraft....aber es muss was getan werden...am richtigen Ende.

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anonym
beantwortet von Tigerauge am 13. Januar 2008 17:22
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Finde ich prinzipiell gut, wobei man sicher von Fall zu Fall entscheiden muss wie "reif" ein Kind schon ist.

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WISSEN
beantwortet von WISSEN am 13. Januar 2008 17:28
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Wen man als Kind in stande ist jemanden fast tot zu prügeln, dan muss es auch bestraft werden.

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pelzbohne
beantwortet von pelzbohne am 13. Januar 2008 19:04
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Jeder,egal ob Jugendliche die andere Menschen tyrannisieren,fast tot schlagen oder betrügen und Betrunkene die Menschen tot fahren oder verletzen, müssen oder sollten für ihr Handeln die Konsequenzen tragen.Ohne Ausnahme!!

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paule52
beantwortet von paule52 am 13. Januar 2008 19:48
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Wenn Kinder, und das sind sie unter 14, Erwachsene fast todprügeln können, können sie auch in den Knast, egal ob Deutsche oder Ausländer.

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vampire
beantwortet von vampire am 13. Januar 2008 17:19
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emjay
beantwortet von emjay am 13. Januar 2008 17:22
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Es ging hier glaube ich speziell um Kinder, die von ihren Eltern Klauen geschickt werden. Bisher hatte man kaum eine Handhabe, da diese nicht straffähig sind. In dem Fall sollte man dringend etwas unternehmen.

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bafti14
beantwortet von bafti14 am 13. Januar 2008 17:25
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Find ich gut,wenn 11 jährige schon kriminell sind und genau wissen das ihnen keiner was kann.

abgestimmt für: Finde ich gut

WISSEN
beantwortet von WISSEN am 13. Januar 2008 17:28
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Wen man als Kind in stande ist jemanden fast tot zu prügeln, dan muss es auch bestraft werden.

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bremerina
beantwortet von bremerina am 13. Januar 2008 19:44
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strafe gehört zur erziehung, genauso wie lob. wenn kinder zu sowas fähig sind, ist bei deren erziehung bisher etwas schief gelaufen, da muss ein anderer erzieher her.

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Qetan
beantwortet von Qetan am 13. Januar 2008 21:17
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Viel zu viele straffällige Kinder verlassen sich auf ihr junges Alter.

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Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 14. Januar 2008 07:51
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Nein, finde ich überhaupt nicht gut.

Die Kinder sind das Produkt ihrer Eltern. Wenn sie nicht mit ihnen fertig werden, gibt es Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Erziehung, und nicht nur die Supernanny. Da gibt es das Jugendamt, die Erziehungsberatung, wenn gar nichts mehr klappt, auch noch Internate, betreutes Wohnen und Erziehungsheime. Wer seinem Kind den rechten Weg zeigen will, der findet auch die Möglichkeiten dazu. Ein Kind dafür zu bestrafen, das weiterzugeben, was es selber nur gelernt und erfahren hat, bringt keinen weiter. Am besten noch in den Knast mit den "kleinen Gemeingefährlichen", hmmm? Da lernen sie bestimmt, dass man sich nicht an Wehrlosen und Schwächeren vergreift.... Die Ausdehnung des Strafrechts wird nur eines ändern: Die Symptome werden beseitigt, aber nicht die Ursache.

Wer sich aber an seinem Kind vergeht, indem er ihm die falschen Werte beibringt, der gehört bestraft, das Kind muss nur aus diesem Milleu heraus. Die Eltern müssen besser informiert werden, sie müssen geschult werden, und zwar schon im jüngeren Alter, bevor sie ein Kind bekommen. Wehrpflicht gibt es in diesem Lande, warum keine Pflicht, was über Kinder zu lernen? Was Erziehung, Verantwortung für ein anderes Leben, was Wertevermittlung, Vorbild sein betrifft?

Das ist der Punkt, bei dem man ansetzen sollte: Die Aufnahme dieser Themen als Schulpflichtfach, Erweiterung der Unterstützung für Eltern, und zwar nicht im finanziellen Bereich, sondern in der Sozialkompetenz, Bestrafung der Eltern, wenn die Kinder das Gesetz verletzen und Resozialisierung der Kinder.

Und das erreicht man nicht durch wegschließen in den Knast.

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MathiasMuench
beantwortet von MathiasMuench am 14. Januar 2008 14:19
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Alle Jahre wieder, wenn Wahlkampf ist, rufen CDU-Politiker nach härterem Vorgehen gegen Jugendliche, gegen Ausländer, gegen Arbeitslose (gut, letzteres ist im Moment weniger populär). Davon erhoffen Sie sich mehrere Prozentpunkte.

Kochs Wahlkampf ist besonders perfide, weil er selbst Jurist ist, die Fachkenntnis besitzt und weiß, wie falsch seine Behauptungen und Forderungen sind. Das ist schlimmer als hilfloser Populismus eines Ahnungslosen, es ist bewusste Verdrehung, Verdummung, Demagogie.

abgestimmt für: Finde ich nicht gut

podoweber
beantwortet von podoweber am 13. Januar 2008 21:22
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Bei meinem obigen Beitrag hatte ich noch nicht abgestimmt. Wenn das Strafrecht entsprechend differenziert auch auf die Gruppe 13-14 jährige ausgedehnt wird, finde ich das ebenfalls gut. Alle die das nicht gut finden, empfehle ich mal des abends in Dietzenbach (Kreis Offenbach) etwas abseits spazieren zu gehen - danach kann sich ein Jeder seine eigene Meinung bilden.

Zum Beitrag von "Macjohn" möchte ich noch bemerken: Kochs Wahlkampfkosten werden teilweise über die Partei finanziert. Also von den Mitgliedern. Der größere Teil wird von Steuergeldern finanziert so wie bei allen Kandidaten der Parteien über die Wahlkampfgelder. Wieso der Erziehungsgedanke des Strafvollzugs außer Kraft gesetzt werden soll, ist vollkommen aus der Luft gegriffen. Man sollte keine Stimmung machen sondern bei den Tatsachen bleiben.

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Kommentar von 2dc2eb05e9572248e799d07e41b51ec6smallghostwriter am 13. Januar 2008 23:02

Bin deiner Meinung. Wir erleben es in letzter Zeit immer wieder auf unserer Strasse (kein sozialer Brennpunkt),das Kinder u. Jugendliche nächtens (fragt man sich,was haben die nachts überhaupt noch auf der Strasse zu suchen.Wo sind diese Eltern?)grölend herumlaufen u.Autos beschädigen,Lampen austreten,Verkehrsschilder beschädigen,Mülltonnen in Brand setzen etc.Es wird meiner Meinung nach von Jahr zu Jahr schlimmer.Da muß endlich was passieren.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 14. Januar 2008 07:37

Wie du schon richtig schreibst: WO sind die ELTERN????

Die Kinder sind das Produkt ihrer Eltern. Wenn sie nicht mit ihnen fertig werden, gibt es Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Erziehung, und nicht nur die Supernanny. Wer sich an seinem Kind vergeht, indem er ihm die falschen Werte beibringt, der gehört bestraft, das Kind muss nur aus diesem Milleu heraus.


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