Frage von ICHLY 13.05.2010

Der Freischütz_Inhalt

  • Hilfreichste Antwort von wolfgang1956 13.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hausaufgaben nein danke! Wikipedia?

  • Antwort von msghh 13.05.2010

    Der Bauer Kilian gewinnt gegen den Jäger Max das Sternschießen. Max wird vom Volk verlacht. Der Förster Kuno ist über das schlechte Abschneiden seines Jägerburschen besorgt. Denn Max soll am nächsten Tag Kunos Tochter Agathe zur Frau und zugleich das Anrecht auf dessen Nachfolge als Erbförster in Diensten des Fürsten Ottokar erhalten. Traditionelle Bedingung dafür ist ein erfolgreicher Probeschuß.

    Max ist verzweifelt. Kunos Jägerbursche Kaspar, dessen frühere Verbindung mit Agathe gescheitert ist, verspricht Max, ihm mit teuflischen Freikugeln zu einem Glücksschuß zu verhelfen. Um ihm zu beweisen, wie ernst es mit seinem Angebot ist, leiht er ihm sein Gewehr und läßt ihn überraschend einen Adler treffen. Nun kann er Max auch dazu bewegen, zum Gießen neuer Freikugeln um Mitternacht in die Wolfsschlucht zu kommen. Kaspar, der sich dem schwarzen Jäger Samiel verschrieben hat, triumphiert: Auf diese Weise will er Max der Hölle zuführen und sich selbst retten.

    II. Aufzug

    Im Forsthaus ist Agathe von dem heruntergefallenen Bild von Kunos Urvater an der Stirn getroffen worden. Sie deutet dies als schlechtes Vorzeichen. Ännchen, die allein mit ihr im Forsthaus lebt, versucht, sie zu beruhigen. Ännchen weiß angeblich, wie man es anstellt, Braut zu werden. Agathe erzählt von ihrem Besuch bei dem Eremiten, der sie vor einer großen Gefahr gewarnt und ihr einen Strauß geweihter Rosen geschenkt hat.

    Max kommt ins Forsthaus und berichtet Agathe von seinem neuen Erfolg beim Schießen, klärt sie jedoch nicht über die Hintergründe auf. Max bricht zur Wolfsschlucht auf, die beiden Frauen können ihn nicht zurückhalten.

    In der Wolfsschlucht bereitet Kaspar das Ritual des Freikugel-Gießens vor. Er ruft den schwarzen Jäger: Samiel soll Kaspar die Lebensfrist noch einmal verlängern. Als Opfer bietet Kaspar ihm Max an. Max soll sieben Freikugeln erhalten, deren letzte von den Höllenkräften gelenkt wird.

    Im Beisein von Max gießt Kaspar um Mitternacht die sieben Kugeln. In der Nacht hat Agathe geträumt, sie sei eine weiße Taube, auf die Max zielte. Die Dorfmädchen bringen ihr zum Festtag ein Ständchen. Als Agathe das Brautkleid anzieht und den ihr zugedachten Jungfernkranz aus der Schachtel nehmen will, hält sie einen Totenkranz in den Händen. Schnell läßt sie sich von Ännchen die weißen Rosen des Eremiten zur Brautkrone flechten.

    Bei der fürstlichen Jagd haben Max und Kaspar sechs der sieben Freikugeln verschossen. Fürst Ottokar fordert Max zum Probeschuß auf. Mit der letzten Freikugel schießt Max auf eine weiße Taube, die ihm als Ziel vorgegeben wurde. Sowohl Agathe, die überraschend hinter der Taube erscheint, als auch Kaspar sinken nieder. Agathe, durch die Rosen geschützt, lebt. Kaspar, tödlich getroffen, verflucht vor seinem Ende Himmel und Hölle. Max gesteht seine Schuld. Ottokar will ihn verbannen, aber der Eremit erhebt Einspruch: Max soll nach einem Probejahr Agathe zur Frau erhalten. Die Tradition des Probeschusses wird vom Eremiten abgeschafft.

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