Frage von Einsteingirly, 26

Der Fall jakob von metzler?

Es geht um den Fall jakob von metzler Wie hätte der Polizeibeamte handeln sollen damit er weiß wo das Kind ist ohne dem Täter Folter anzudrohen?

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Polizei, 15

Ich glaube, Herr Daschner hat keine andere Moeglichkeit gesehen ausser Folter anzudrohen. M.E.gab es tatsaechlich keine andere Moeglichkeit, die innerhalb kuerzerer Zeit zur Aussage gefuehrt haette. Der Zeitfaktor war das Problem.

Ich ziehe meinen Hut vor Herrn Daschner. Er hat genau gewusst, welche Folgen sein Handeln fuer ihn persoenlich hat und hat dennoch so gehandelt. Ihm ging es um das Kindswohl und nicht um seine Person.

Antwort
von Ontario, 1

Für mich verdient das Verhalten des Polizeipräsidenten Herr Daschner, absoluten Respekt. Vorallem auch deswegen, weil er als erfahrener Polizist weiss um die Folgen, so er dem Täter Folterung androht. Er stand unter absolutem Zeitdruck, wollte damit erreichen, das Kind evtl. noch lebend vorzufinden, so der Täter unter Androhung von Folter aussagt. Dass Herr Daschner dann auch noch verurteilt wurde, ist beschämend für unsere Justiz.Da zeigt ein brutaler Mörder den Polizisten an und dieser Beamte wird dann auch noch bestraft. Ich hätte genauso gehandelt wie Herr Daschner. Schade, dass es bei uns nicht mehr die Todesstrafe gibt. In diesem Falle wäre es aus meiner Sicht die einzig richtige Strafe für den Mörder gewesen . Der Mörder sitzt im Knast und studiert Jura, das muss man sich mal vorstellen. Ein Schlag ins Gesicht der Eltern dieses Kindes. 

Antwort
von Alanbar31, 19

Was wenn es ein Kind von euch wäre ? Ihr würdet ihn bis zum Tod foltern um preiszugeben wo der Junge ist ! Also ich würde es machen

Antwort
von Artus01, 17

Der damalige stellvertretende Polizeipräsiden von Frankfurt Wolfgang Daschner hätte dem Täter nicht mit Folterung drohen dürfen. Ihm blieben lediglich die Mittel eines normalen Verhörs.

Daschner berief sich in seinem Prozess auf den § 34 StGB (Rechtfertigender Notstand). Das hat das Landgericht Frankfurt anders gesehen und ihn zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt.

Über das Vorgehen Daschners ist in der nachfolgenden Zeit recht konträr diskutiert worden, ebenfalls über seinen späteren Prozess.

Antwort
von ursula39, 26

Darüber hat dieser Beamte garantiert mit sich gerungen . Denn über die Konsequenzen war er sich als erfahrener Polizist im Klaren . Er hatte mit so wenig Zeit dieses Kind lebend zu finden , nur die Rettung dieses Opfers vor Augen .                                                                Und jaa, , auch  i c h  hätte , ,selbst unter Androhung eigener Repressalien, genau so gehandelt !

Antwort
von Ninombre, 25

Wenn der Polizist davon ausgeht, dass der Entführte noch lebt, kann er natürlich versuchen, dem Täter klarzumachen, wie sehr sich die Strafe erhöht, wenn das Opfer stirbt, ob er sich den Rest des Lebens daran erinnern will, dass er im entscheidenden Moment nichts gesagt hat. Wenn den Täter das kalt lässt, bleibt nicht mehr viel übrig.

Antwort
von atzef, 23

Penetrant weiterbefragen ohne Folterandrohung.

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