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Der Beitrag des Menschen im Gesamten?

Frage von PeterBerger PeterBerger

Was ich meine: Der Regenwurm lockert das Erdreich und fördert so das Wachstum anderer. Der Löwe dezimiert die kranken und schwachen seiner Beutetiere. Mikroorganismen transformieren totes in Basis für neues Leben. Ich kann keinen vergleichbaren Beitrag des Mensch in diesem System erkennen. Wer kann es? Und wie sehen die Beiträge unserer Spezies aus?

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Antworten (14)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von DesWurzelsZweig DesWurzelsZweig

    Ich glaube, diese Frage hat ein grundsätzliches Problem: Sie geht davon aus, dass jede Art einen übergeordneten "Sinn" erfüllen müsse. Dabei geht es nicht darum, besonders nützlich zu sein, sondern einfach nur ums Überleben. Auch der Regenwurm und der Maulwurf nutzen jede ihnen sich bietende Gelegenheit zu diesem Zweck. Rehe fressen die Rinde von den Bäumen und die Eicheln vom Boden und tragen so bei großen Populationen zum Waldsterben bei. Hätten sie die Möglichkeit, eine Maschine zu bauen, die in kurzer Zeit noch viel mehr Rinde von den Bäumen schleift, damit sie sie anschließend im Überfluss beim Supermark erweben könnten - die Rehe würden es so machen. Es ist also nicht der Mensch an sich, der schadhaft oder schlecht ist, sondern die Fülle seiner Möglichkeiten, die er aus der Grundidee des Überlebens sinnvollerweise(?) zur Gänze ausschöpft. Es gibt in der Biologie, bzw. genauer in der Ökologie, den Begriff "ökologische Nische". Demnach besetzt jede Art ihren Lebensraum auf unterschiedliche Weise: Die einen leben im Boden, die anderen im Wasser, die nächsten in Bäumen usw. Zudem fressen die einen nur diese Frucht, die anderen nur diese, der nächste frisst Fleisch etc. Es können keine zwei unterschiedliche Arten exakt die selbe ökologische Nische in einem Gebiet besetzen, da sich in diesem Fall über kurz oder lang die geeignetere Art im Konkurrenzkampf durchsetzen wird. Die andere ist dann gezwungen abzuwandern, ihre Lebensgewohnheiten zu ändern oder auszusterben. Aus diesem Prinzip heraus hat sich ein beeindruckendes System entwickelt, das wir "Natur" nennen. Jede existierende Art hat darin ihre Daseinsberechtigung, weil sie sich als überlebensfähig erwiesen hat. Auch der Mensch, so wie er ist. Hätte er in seinen Anfängen nicht genau wie jede andere Art eine ökologische Nische besetzen können, wäre er ausgestorben. Das Problem, das wir heute haben ist, dass wir uns dank der Technik in eine Sonderstellung bringen konnten. Wir können kurzfristig quasi die ökologischen Nischen an uns anpassen, in dem wir unsere Umgebung "gestalten", statt (wie es sonst alle Arten machen) uns in einem gegebenen Umfeld zurecht zu finden. Dass daraus meistens Zerstörung resultiert, entzieht dem Menschen nicht seine Berechtigung zu leben. Es gibt wohl keine höhere Instanz, die uns mit einer Aufgabe betraut hat, die uns missbilligend oder wohlwollend beobachtet. "Sinn" ist eine abstrakte Vorstellung, die in der Natur so nicht existiert. Wenn wir von "Sinn" sprechen, dann stülpen wir den Dingen eine Idee über, die unserem Verständnis entspricht. Und wir stören uns daran, wenn dem etwas zuwider handelt, wenn etwas nicht "sinnvoll" ist. Dabei ist es immer genauso normal, richtig und falsch, gewollt oder nicht gewollt wie alle anderen denkbaren Alternativen auch.

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    Antwort von Pantex Pantex

    Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seine Umwelt mutwillig zerstört.

    Und sowas nennt sich selbst "intelligent" und "Die Krone der Schöpfung"...

    Kommentar von Quandt QuandtQuandt

    Blödsinn, ist nicht das Einzige! Jedes Bakterium verstoffwechselt seinen Nährboden so lange, bis es an seinen Stoffwechselprodukten eingeht! ;-)

    Der Rest stimmt leider zu genau!

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Wäre es immer noch Blödsinn, wenn "Pantex" geschrieben hätte "das einzige Lebewesen mit kognitiven Fähigkeiten das..." ?? Offen auch, of ein Bakterium seinen Nährboden "mutwillig" so behandelt, wie Du es darlegst. Beim Menschen muss diese "Mutwilligkeit" bejaht werden - er könnte auch anders handeln.

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    Antwort von johmarie johmarie

    der mensch zerstört den planeten und die spezien die darauf leben. er ist sozusagen der gegenpool zur schöpfung in gewisserweise.

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    Antwort von MrRomanticGuy MrRomanticGuy

    Kein Lebewesen leistet einen Beitrag zum Gesamten.

    Der Mensch ist aber aufgrund seiner Erfindungen, vor allem von Kunst etc. ziemlich einzigartig.

    Kommentar von johmarie johmariejohmarie

    und bildet sich ganz schön was auf sich ein, nicht wahr.

    Kommentar von MrRomanticGuy MrRomanticGuyMrRomanticGuy

    Der Mensch ist nun mal das einzige Lebewesen auf der Welt daß zum Beispiel "Die Simpsons" erfunden hat. xD Dafür darf er sich schon was einbilden. xD

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Ja, einzigartig ist er.

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    Antwort von Praline Praline

    DEr Mensch hat die Natur humanisiert - das ist der Beitrag des Menschen! Nichts anderes!

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Da bekommt der meist mit "edlem Handeln" assoziierte Begriff einen anderen "Geruch".

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    Antwort von Quandt Quandt

    Er erhöht die Entropie (das Chaos) auf unserem Planeten! ;-)

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Ja, das sehe ich auch so.

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    Antwort von Strugazki Strugazki

    Interessante Frage.Global gesehen ist die Spezies "Mensch" eventuell eine Laune der Natur.Falls wir es schaffen,das Ökosystem der Erde zu kippen(und dessen bin ich mir sicher),verdienen wir es nicht,weiterhin mit dem Begriff "Intelligenz" in Verbindung gebracht zu werden.Mir ist kein Fall bekannt,in welchem z.B.ein Maulwurf das ihn umgebene Erdreich verseucht,vermietet oder gar komplett an Baufirmen zur Aufbereitung verkauft. An kosmischen Maßstäben gemessen sind wir entweder eine Zivilisation unter vielen oder zumindest durch unüberbrückbare Zeit-und Entfernungsschranken relativ allein.Das sollte uns Anlass geben,diese Welt mit oder trotz unseres Verstandes zu bewahren.Und das könnte doch einen schönen Beitrag darstellen.Ansonsten wären wir nur eine Art aufrecht gehende Roulade,die sich erst selber einwickelt und danach verspeist.

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Ich habe noch Rest-Hoffnung, dass einige völlig schief laufende Funktionen in der Steuerung so rechtzeitig begradigt werden, dass die Roulade gerade noch um die Pfanne herum-schrammen wird. Falls nicht, erwächst die Chance, dass besser verdauliches folgen kann.

    Kommentar von Strugazki StrugazkiStrugazki

    Deine Worte in den Gehörgang des Demiurgen...

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    Antwort von immeraufachse immeraufachse

    Wenn Du was Nützliches suchst, nun ja?

    Wir versuchen all das noch Besser zu machen, was die Natur im Laufe der Evolution perfekt gechaffen hat. ;-)

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Trefflich formuliert. Nennt man das nicht Größenwahn?!

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Trefflich formuliert. Nennt man das nicht Größenwahn?!

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    Antwort von atews atews

    Hoch interessant !Ich denke,der Mensch vernichtet sich selbst,dadurch entsteht neues Leben.

    Kommentar von DesWurzelsZweig DesWurzelsZweig

    Sich selbst zu vernichten kann nicht die "Aufgabe" irgendeiner Art sein. Außerdem entsteht dadurch kein neues Leben...

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Sich selbst zu vernichten, wäre vielleicht die Hoffung anderer Spezies bezüglich des Menschen - wenn sie kognitiv in der Lage wären, das so zu denken. Seine Biomasse könne vielleicht doch ein klein wenig zu neuem Leben beitragen... Zugegeben ein jämmerlicher Beitrag.

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    Antwort von kochstuebchen kochstuebchen

    der stinknormale mensch trägt dazu bei, daß unsere politiker herrlich und in freuden leben können. sie bestimmen durch ihre gesetzte unser ganzes leben. sie sorgen dafür das wir uns immer mehr abrackern und quälen müssen. unser gürtel wird immer enger geschnallt, während dessen gürtel durch die erhöhung ihrer diäten immer größer wird. das ist unser beitrag.

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    auch das...auch das...

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    Antwort von Lianna Lianna

    ...der Löwe dezimiert die kranken und schwachen seiner beutetiere, der Mensch deziemiert den Löwen (und noch viele mehr)

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    Antwort von Avanina Avanina

    Der Mensch bietet Lebensraum für viele Bakterien. z.B. in seinem Darm. Wenn er tot ist, ist er lecker Wurmfutter. Mehr fällt mir grad nicht ein.

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Erschreckend, wie tief man doch schauen muss, um wenigstens eine einzige System-Funktion zu finden. Die "Krönung der Schöpfung" als Biomasse zu gebrauchen, dürfte jedenfalls Bestand haben. Mikroben auszurotten wird der Biomasse nicht gelingen.

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    Antwort von atemberaubend atemberaubend

    Die Pflanzen atmen das Kohlenstoffdioxid, dass wir ausatmen.

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    In der Tat ein Nutzen unserer Existenz. Danke für diesen Beitrag!

    Kommentar von MrRomanticGuy MrRomanticGuyMrRomanticGuy

    Erklär das mal den Klimakatastrophen-Neppen die glauben Kohenstoffdioxid sei schädlich und für die Klimaerwärmung verantwortlich. xD

    Der Mensch ist sogar so dumm und glaubt ne Eiszeit ist besser als eine Klimaerwärmung. Ich glaube der Beitrag des Menschen für das Gesamte könnte "Dummheit" sein. xD

    Der Mensch das unerklärbare Wesen: So Intelligent und doch so Dumm. xD

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    Antwort von PoisonLily PoisonLily

    Der Mensch ist für die Erde nicht nützlich. Insofern ist die Existenz des Regenwurms sinnvoller als die des Menschen.

    Kommentar von Praline PralinePraline

    Diese Aussage ist soooo dumm!

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Ich möchte Praline sehr bitten, sich nicht auf diese reine Negierung zu beschränken, sonder vielleicht dazulegen, wehalb die Existenz des Menschen als Teil des Ganzen ihrer Ansicht nach sinnvoller ist, als die des Regenwurms. Das nämlich ist im Grunde die Frage die ich stelle. Vielen Dank im voraus.

    Kommentar von PeterBerger PeterBerger

    Nun ja, wie andere Kommentator(inn)en feststellen, dient unser Atem den Pflanzen und unser Körper den Mikroben und allem, was diesem Prozess folgt. Da scheint mir der freundliche Regenwurm doch abgehängt zu sein...;-))

    Kommentar von Quandt QuandtQuandt

    Nö!

    Ein jed´ Ding hat seinen Sinn! Nur weil wir aufrechtgehendes Wasser sind, - also, ich muss doch bitten, - das arme Würmchen! ;-)

    Kommentar von Strugazki StrugazkiStrugazki

    Deine Wortschöpfung"Aufrechtgehendes Wasser"stellt einen Quan(d)tensprung in der Benutzung unserer Muttersprache dar.Bedeutet Hydrophobie dann eigentlich,daß der Betreffende keine Menschen mag?

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