Wir sind bestimmt sozial eingestellt und mir ist klar, dass ADHS Kinder nicht ausgegrenzt werden können. Aber unser eigenes Kind ist schon durch die Nachbarschaft gestört, speziell bei Einzelaufgaben. Wie würdet ihr euch sozial verantwortlich verhalten? Danke
Der Banknachbar unseres Kindes hat ADHS und stört dadurch öfter beim Lernen? Wie verhalten?
Antworten (5)
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11Antwort von
KolibriKolibri
ADHS-Kinder gehören auf eine Einzelbank in die erste Reihe mit dem Rücken zum Fenster! So ist die Ablenkung für das Kind selbst am Geringsten und andere Kinder werden weniger gestört!
Bevor es hier jetzt wüste Beschimpfungen über meine "harte Einstellung" hagelt: Mein Sohn (12) hat selbst ADHS und ich ebenfalls (ohne H!) - ich weiss also durchaus, von was ich rede! ;)
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9Antwort von
Andrea1204Andrea1204
Mit der Lehrerin sprechen. Ich würde auf regelmäßigen Wechsel bestehen, so daß jedes Kind mal mit einem anderen Kind zusammensitzen darf (muß). So wurde das bei uns geregelt - im wöchentlichen Rhythmus und das gefällt allen so! Den Kindern und der Lehrerin...
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1Antwort von
asti76asti76
Wenn möglich sollte dein Kind dem anderen gegenüber häufiger zum Ausdurck bringen, dass es sich gestört fühlt und Ruhe zum Arbeiten benötigt. Das ADHS-Kind macht dies nicht aus Böswilligkeit, sondern weil es eben dieses Problem hat. Vielleicht denkt es auch, dass dies im Sinne deines Kindes ist, weil rumalbern o.ä. ja interesanter ist, als Unterricht. Die Möglichkeit dem ADHS-Kind die eigene Befindlichkeit zu vermitteln kommt natürlich auch auf die kommunikativen Fähigkeiten und das Alter deines Kindes an. Es sollte ruhig aber bestimmt formuliert werden, aber oft ist es sicher schwierig ernst zu bleiben, wenn der andere herumalbert.
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1Antwort von
asti76asti76
Wenn möglich sollte das Kind dem anderen gegenüber häufiger zum Ausdurck bringen, dass es sich gestört fühlt und Ruhe zum Arbeiten benötigt. Das ADHS-Kind macht dies nicht aus Böswilligkeit, sondern weil es eben dieses Problem hat. Vielleicht denkt es auch, dass dies im Sinne des anderen Kindes ist, weil rumalbern o.ä. ja interesanter ist, als Unterricht. Die Möglichkeit dem ADHS-Kind die eigene Befindlichkeit zu vermitteln kommt natürlich auch auf die kommunikativen Fähigkeiten und das Alter deines Kindes an. Es sollte ruhig aber bestimmt formuliert werden, aber oft ist es sicher schwierig ernst zu bleiben, wenn der andere herumalbert.
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0Antwort von
shagdalbranshagdalbran
Sehr sehr schwierig...
Wir haben auch einen, der aber inzwischen ein Bisschen rausgewachsen ist. Mein Rat: suche Kontakt zu Kinderpsychologen, die sich wirklich auskennen.In Maulbronn gibt es eine Kinderklinik, wo solche Leute sitzen. Es ist wohl so, dass Ritalin und ähnliche Produkte gute Wirkung zeigen. Inzwischen gibt es auch neuere Präparate. Bei ADS (oder wie man inzwischen sagt: ADHD), dreht nicht der Motor zu hoch,sondern der Druck auf den Bremsleitungen ist zu niedrig. Deshalb werden auch "Aufputschmittel" gegeben. Hilft...
Shag d'Albran
Es ist zwar richtig, dass Ritalin und Co. als "Aufputschmittel" missbraucht wird - allerdings wirkt es nur bei nicht ADSlern so. Bei AD(H)S hat es eine umgekehrte Wirkung und Beruhigungsmittel wirken (teilweise) nicht bzw. aufputschend! Diese Erfahrung habe ich schon sehr oft gemacht und sage jetzt bei jedem Arzt Bescheid, dass die Beruhigungsmittel bzw. Narkose darauf ausgelegt wird!