Frage von xocelinakr, 162

Der Arzt kann mir nicht helfen, was tun gegen Zuckungen?

Also... Habe schon seit Jaaaaahren 'Probleme' mit den Zuckungen. Sie tauchen immer im Gesicht auf, an Mund und Stirn. Sie kommen und sie gehen im Wochen oder Monats tackt. Ich bin zum Neurologen gegangen habe mich untersuchen lassen (Gehirnströme und noch irgendwas). Der Arzt konnte nix finden und schickte mich nach Hause. Stress hab ich keinen. Also wirklich nicht. Ich gehe gerne zur Schule, habe Freunde und bin glücklich. Stress bereitet es mir nur, wenn ich die Zuckungen habe und andere sich drüber lustig machen. Hab schon vieles Ausprobiert. Entspannungsübungen beruhigungs Pastillen... Angewohnheit kann es auch nicht sein. Ich mache das schon seit ich klein bin. Aber halt nicht durchgehend. Manchmal hab ich sogar Jahre dazwischen bis es wieder anfängt.

Das schlimmste an allem sind die Leute, die nicht verstehen was mit mir los ist. Obwohl, ich weiß es ja auch nicht...

Vlt kann mir ja jemand einen Rat geben :)

Antwort
von DonkeyDerby, 102

Damit sich die Menschen nicht wundern, reicht es oft, der Sache einen Namen zu geben. Du sagst ihnen einfach, dass Du BNF hast (Benigne Faszikulation) oder BFS (benign fasciculation syndrom). So in dieser Art:

"Ach übrigens, das Zucken nennt man BFS, das ist harmlos, das kommt und geht und das haben weltweit etwa 2 % der Bevölkerung". Die 2 % sind jetzt natürlich frei erfunden, aber wenn man eine halbwegs plausible Zahl nennt, beruhigt das die Menschen ungemein. Vielleicht kannst Du ja die echte Prozentzahl noch herausfinden.

Kommentar von xocelinakr ,

Das ist ne Gute idee so werd ich wenigstens die dummen Kommentare los :'D

Kommentar von DonkeyDerby ,

Na eben, darauf kommt es ja an. Gut kommt auch immer sowas wie: "Meine Großmutter hatte das früher auch, als sie jung war". Die Leute wollen bloß irgendeine Erklärung hören, dann verlieren sie das Interesse daran und reden lieber wieder über sich selbst und ihre eigenen Probleme... ;-D

Kommentar von xocelinakr ,

Vielen Dank für deine Antwort !! :D

Antwort
von ArduinoMega, 93

Mach dir einen Termin bei einem anderen Neurologen oder lass dich von deinem Arzt zu einem überweisen. Wahrscheinlich ungefährlich, manche haben das einfach^^

Es kann auch durch einen Zerfall der Nerven dazu kommen, das wäre dann nicht mehr ungefährlich.

Kommentar von xocelinakr ,

Wie geschrieben war ich schon bei einem Neurologen :D danke das du mir angst machst :'D Ich hab nur angst das wirklich was schlimmeres dahinter steckt und es niemand merkt :O

Kommentar von ArduinoMega ,

Mach dir keine Sorgen. Da du es schon von klein auf hast, ist es wohl nichts gefährliches. Ich muss das andere aber erwähnen, gerade wenn es von jetzt auf gleich gekommen wäre. Aber wenn du dem ersten nicht vertraust, geh hlat zu einem anderen Neurologen.

Antwort
von nickboy, 109

nur weil ein arzt nix findet heist es nicht das da nix ist vieleicht ist ja ausgerechnet der arzt inkompetent bzw. hat damit nicht so viel erfahrung am besten gehst du zu einem facharzt im bereich neurologie in den großstädten wie hannover hamburg berlin studgart usw. gibt es davon einige einfach informiren und einen termin machen oder du fragst deinen hausarzt ob er dich zu einem spezalisten überweisen kann

Kommentar von xocelinakr ,

Überwiesen hatte mich mein Hausarzt zu diesem Neurologen. Ich wohne in Duisburg und der Neurologe war in Krefeld. Ich denke ich hab im Moment nicht die möglichkeiten in eine Großstadt zu gehen :S

Kommentar von nickboy ,

inwiefern nicht die möglichkeit vom finanzielen aspekt betrachtet oder wie meinst du das
ich meine wens darum geht das du irgendwelche zukungen oder sowas hast ja das ist ja nicht unbedingt eine kleinigekeit da solte man sich schon bemühen das abzuklären wen es ums finanziele geht soltest du mal anchfroschen ob die fahrkosten vieleicht irgendwie übernommen werden können

Kommentar von xocelinakr ,

Ich kann selbst noch nicht fahren (16 Jahre) meine Eltern arbeiten beide...Das doofe ist jetzt nur, meine Eltern sind beruhigt, weil der Arzt nix gefunden hat. Wenn ich jetzt sage ich möchte mich in einer Großstadt untersuchen lassen, werden die sagen ich solle mich nicht so reinsteigern. Naja ich warte einfach bis ich selbst fahren kann.Wenn ich das all die Jahre schon überstanden hab, bekomm ich das die 2 auch noch hin :I :)

Antwort
von heide2012, 95

Du hast nicht geschrieben, welcher Arzt dir nicht helfen konnte. Warst du denn schon einmal bei einem Neurologen? Wenn nicht, dann solltest du den mal aufsuchen.

Kommentar von xocelinakr ,

Hatte ich im Text geschriebe. Ja war ich und hab auch zwei Untersuchungen machen lassen die der Arzt mir empfohlen hat

Kommentar von heide2012 ,

Hatte ich überlesen, sorry.

Antwort
von sonnymurmel, 78

Darf ich fragen wie alt du bist?

Kommentar von xocelinakr ,

16 :) kann das was mit dem Alter zutun haben? :o

Kommentar von DonkeyDerby ,

Sagen wir mal so: Es gibt eine gute Chance, dass sich das auswächst. Kann nämlich tatsächlich mit dem Wachstum zu tun haben, ähnlich wie Seitenstechen.

Kommentar von sonnymurmel ,

Ich wollte das Alter  nur als Info wissen.

Ich möchte dir keine Angst machen...meist/oft ist das harmlos.

Zuckungen der Muskulatur können als Begleitsymptom viele neurologischer Erkrankungen vorkommen. Dazu zählen Störungen im Nervensystem, insbesondere in Gehirn und Rückenmark sowie den Nervenzellen der Muskulatur. Aber nicht immer steckt eine Krankheit dahinter.

Faszikulationen sind oft harmlos.
So haben 70 Prozent der Bevölkerung sogenannte Einschlafzuckungen, die medizinisch völlig unbedenklich sind. Manchmal steckt auch eine vorübergehende Nervenreizung hinter dem Symptom.

Um sich ein genaues Bild über die Art und den Grad des Muskelzuckens zu machen, wird der Arzt zunächst fragen wann, wie oft, wo und unter welchen Umständen das Muskelzucken  auftritt. Wichtig sind auch Informationen über auslösende Ereignisse.

Auch die Angabe von Medikamenten, die du evtl.einnimmst , kann Aufklärung über die Ursachen des Muskelzuckens geben. Der Arzt wird  außerdem nach bekannten Vorerkrankungen fragen..........


Im Anschluss folgen eine körperliche und neurologische Untersuchung.
Nur so lassen sich Krankheiten als mögliche Ursache für das
Muskelzucken ausschließen. Mithilfe elektrischer Messungen kann der Arzt
Nerven- und Muskelfunktion sowie die Reflexe prüfen. Solche
Untersuchungsmethoden sind zum Beispiel zunächst das EEG.....

Je nach Befund können jedoch weitere Untersuchungen sinnvoll sein wie z.B. ein MRT und/oder eine Biopsie.

Ich würde dir empfehlen nochmals einen Neurolegen aufzusuchen und eine 2.Meinung einzuholen.

Das ist kein ärztl. Hinweis, sondern nur meine persönliche Meinung.Lg und alles Gute.


Kommentar von ArduinoMega ,

Hört sich aber ärztlich an. Ist auch alles richtig^^

Kommentar von xocelinakr ,

Ich habe auch mal gelesen das es was mit der Psyche zu tun haben kann. Jedoch denke ich eher das ich durch die Zuckungen Psychische Probleme bekomme.

Aber gut, Ich danke dir für deine Antwort ! Es wid wohl das beste sein sich eine zweite Meinung ein zuholen :))

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