Frage von Nayes2020, 78

Der Alltag eines Lehres (bitte nur Lehrer)?

Hallo,

Ich habe den Entschluss gefasst mein Bauingenieursstudium abzubrechen um meinen eigentlichen Berufswunsch nachzugehen. Ich wollte schon seit längerem Lehrer werden.

Konkret Berufschullehrer für Bautechnik und Physik (oder Ethik)

Als Bauing. konnte ich Berufserfahrung sammeln über mein praktisches Semester und hatte Einblick in die Arbeitswelt und den Alltag. Jetzt wo ich den Entschluss gefasst habe merke ich das dieses Bild mir für den Lehrer fehlt.

Deswegen wäre es sehr Nett wenn ein Lehrer/in hier aus der Community vielleicht mal so ein Bild in Worten malt wie der Arbeitsalltag und vielleicht auch der private Alltag aussieht. Konkret die Dinge die man eben nicht als Schüler sieht/ gesehen hat. Vielleicht so Dinge wie: "ach hätte mir das einer vor dem Studienbeginn gesagt"

Ich habe natürlich schon im Netz geschaut aber entweder waren die Texte, Satire, oder "Humoristisch", extrem schwarzseherisch oder Es haben Leute etwas geschrieben die garkeine Lehrer/innen sind.

Ich bitte auch wirklich nur zu antworten wenn man eben Lehrer/in ist.

Vielen Dank schonmal im voraus.

Antwort
von Caramelli, 15

HalloNayes,

"Ich rede mehr so von den ganzen Konferenzen, die Vorbereitung und Nachbereitung. Elterngespräche".

- Der Unterricht ist nur ein Teil des Lehrerberufes.

- Vor- und Nachbereitung ist von der Jahrgangsstufe und der Schulart abhängig und auch von der eigenen Einstellung, wie intensiv du arbeitest.

- Dasselbe gilt für Elternarbeit, auch da ist der Zeitaufwand vom Alter und der Klassenstufe abhängig.

Mein persönlicher Tipp:

Wähle den Beruf nicht, wenn du glaubst, viel Ferien zu haben, das sind meist nur die Sommerferien und das auch nur zum Teil.

Denke nicht, dass du reich wirst.

Denke daran, als Lehrer hast du nie Feierabend, irgendetwas ist immer zu tun.

Der Lehrerberuf ist ein toller Beruf und ich würde ihn wieder ergreifen.

LG Anna-Lena/Gaby (frisch im Lehrerinnen-Vorruhestand)

Kommentar von Nayes2020 ,

Haha nein mir ist schon klar das Ferien das falsche Wort ist. So wie die Semesterfrie zeit keine Ferien sind, so ist auch die Unterrichtsfreie Zeit keine Ferienzeit.

Reich werden? ich denke das Lehrer verhältnismäßig schlecht verdienen ist ja bekannt. Nein ich entscheide mich ja gegen den Beruf des Ingenieurs wo ich eben gut verdienen würde und bewusst gegen den schlechteren bezahlten Job. Aber Im Moment arbeite ich in einem Ingenieurbüro. es ist eigentlich ein wahrgewordener Traum weil wirklich ALLES passt. und trotzdem bin ich unglücklich. Ich will es wirklich werden.

Ich habe nur etwas.. "Panik" bekommen. es ist ja schon was anderes sich bewusst für den Wechsel zu entscheiden und umzusetzen. Und da habe ich mich eben gefragt wie sieht das Leben außerhalb des Klassenzimmers aus.

Antwort
von blackforestlady, 46

Der Lehrerberuf ist eine Berufung, nicht jeder ist dafür geeignet. Zum Beruf gehört viel Eigenarbeit und lesen. Hier kannst Du damit anfangen.https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2011/06/28/des-lehrers-ferien/

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