Frage von sarahmuellers, 96

"Depressive Phasen" - wie lange?

Hallo ihr Lieben, ich habe seit ungefähr 2 Monaten depressive Phasen, d.h. ich fühle mich motivationslos, hilflos, habe Angst vor der Zukunft und mir fehlt jeglicher Optimismus. Ich hätte nie gedacht, dass mich sowas erwischen kann, aber ich weiß gar nicht wie mir geschieht, da ich eigentlich keinen Grund zu Sorge hätte. Ihr könnt mir glauben, dass ich 5mal lieber ein gebrochenes Bein hätte, als mich so zu fühlen.

Da ich gemerkt habe, dass ich selbst oft nicht gegen meine Gefühle ankomme, und quasi von meinen schlechten Gedanken übermannt werde, liegt meine ganze Hoffnung darin, dass diese depressive Phase irgendwann von alleine vorübergeht. Natürlich gebe ich mir trotz allem größte Mühe dagegen an zu kämpfen, doch oft ohne Erfolg.

Habt ihr Erfahrungen, dir ihr diesbezüglich mit mir teilen wollt? Ging es euch auch mal so? Wie lange dauert eine solche Phase und kann es denn sein, dass es langsam wieder von alleine verschwindet?

Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, bin wirklich ziemlich am Ende und würde mich sehr über (positive) Antworten freuen. Hoffe einfach, dass ich wieder glücklich sein kann, irgendwann und morgens mit einem Lächeln aus dem Bett steige.....

Liebste Grüße!

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Antwort
von Bertabanana, 73

Hey, um ehrlich zu sein, dann kann dir wahrscheinlich niemand genau sagen wie lange diese Phase geht. Aber ich rate dir nicht darauf zu warten, dass es vorbei geht, sondern nimm dein Leben bzw dein Glück selbst in die Hand.

Versuch deinem Alltag eine Struktur zu geben, zum Beispiel, dass du jeden Tag zu einer bestimmten Zeit aufstehst oder zu Bett gehst. Und dann Versuch dir immer höhere Ziele zu setzen den Alltag zu bewältigen, belohne dich vielleicht mit einer Kleinigkeit (einem Stück Kuchen, einem Schaumbad..)wenn du es geschafft hast. Suche die ein Hobby oder tue etwas für deine Gesundheit  und wenn es gar nicht mehr geht, dann solltest du dir professionelle Hilfe suchen.

Ich wünsche dir dabei viel Glück! LG :)

Antwort
von koranaiser, 72

also entweder liegt es am alter ( Hormone, MIdlifecrises, etc) aber ich weiß auch von einem bekannten (45) dass er auch so eine phase hatte und zu einer terapeutin gegangen ist, bei ihm war das problem das er sich selbst nicht mehr wert gefühlt hat und der meinung war seine gefühle seien nicht wichtig und er bräuchte das anderen nciht erzählen und eben durch die gespräche mit der Therapeutin geht es ihm wieder gut. das ist zwar nicht das selbe wie bei dir und ich bin auch kein arzt aber ich kann dir sagen dass es im ersten fall sicher von selbst vorbei geht und man sich im zweiten fall nicht schämen muss sich hilfe zu holen weil es vielen so geht

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