Frage von Hella22, 10

Depressive Phase Dauer?

Hallo Zusammen.
Ich bin 22 Jahre alt und seit 3 Wochen beschäftigt mich etwas sehr enorm.
Um mein Problem besser zu verstehen hier ein paar Infos: ich habe ca seit letzem Jahr Herbst bis einschließlich dieses Jahr vor 3 Wochen ab und zu Pep konsumiert. Ab und zu bedeutet so ca 2 mal im Monat wo ich dann 1-2 Nächte durchgemacht habe entweder auf Partys oder auch mal so. Ich weiß nicht wie ich die Häufigkeit vom Konsum einschätzen kann weil es auch Phasen gab wo dann 1 Monat ohne Konsum verging...mir ging es eigentlich nie wirklich schlecht und ich war immer ein Mensch voller Lebensfreude, Ziele und habe mich für vieles begeistert.
Falls es eine Rolle spielt ich habe dieses Jahr im August Extasy genommen, das war aber eine einmalige Sache da ich den Effekt nicht nochmal erleben möchte. Es ist dabei nichts gravierendes passiert aber ich fühlte mich sehr unwohl, da ich merkte wie ich die Kontrolle über meinen Körper verlor und dagegen ankämpfte weil es mir nicht gefiehl, teilweise hatte ich das Gefühl ich würde gleich sterben.
Ein Paar Wochen danach nahm ich wieder Pep, bis dahin alles ok. Bis vor 3 Wochen..
ich hatte dann nach ca 1 Woche Pause wieder konsumiert und gemerkt das es mir nach abklingen der Wirkung sehr schlecht ging. Mein Herz pochte sehr mir wurd teilweise Schwindelig und schwummrig vor den Augen. Hitzewallungen, Übelkeit und Innere Unruhe ich konnte kaum auf einer Stelle sitzen. Zusätzlich habe ich Panik geschoben weil es mir halt noch nie so ging und es mir Angst gemacht hat..mir ging es dann ein paar tage lang gut und ich habe mich entschieden kein Pep mehr zu nehmen. Nach ca 5 Tagen nach dem letzen Konsum hatte ich Abends plötzlich Übelkeit, Durchfall und ein starkes Stechen in der Brust und habe gezittert. Bin am nächsten Tag sofort zum Artzt der hat EKG gemacht da war alles ok...mittlerweile habe ich meine Lunge und mein Herz röntgen lassen Blut wurde mir auch abgenommen es scheint körperlich alles in Ordnung zu sein...in meinem Kopf allerdings nicht..seit dem Vorfall habe ich ständig Angstzustände vorallem die ganze zeit Angst davor das Krieg ausbricht und in den letzen Tagen haben mich auch Todesgedanken sehr gequält, das heißt ich hatte die ganze zeit das Gefühl das ich bald sterben muss...allgemein habe ich negative Gedanken und am Tag Phasenweise richtig schlechte Laune, bin Traurig und mir fällt es schwer mich auf etwas zu freuen weil mich diese Gedanken dann wieder einholen die ich grad genannt habe...ab und zu zitter ich dann auch und bin innerlich aufgeregt...Übelkeit und Appetitlosigkeit ist auch meistens dabei..vor dem allein sein graut es mir ich suche immer Gesellschaft bei meinem Freund, Freunden und Familie..

ich hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann da ich viele schon gelesen habe und nicht weiß ob ich eine Depression habe oder was es sonst sein kann...

Antwort
von Animes4All, 10

Essen ist wichtig es hält den Geist und denn Körper zusammen. Zudem kriegt man schlechte Laune wenn man hungrig ist. Es könnten Entzugserscheinungen ( oder wie man das schreibt ) sein? Aber du musst dich ablenken mit Sachen die du magst oder durch Hobbys ( die mag man für gewöhnlich auch). Das nicht allein sein wollen muss nicht damit zusammen hängen da in diesem Punkt jeder anders ist. Ich bin beispielsweise sehr gerne allein. Wenn gar nichts mehr geht solltest du in Erwägung ziehen zu einem Psychiater zu gehen.

Kommentar von Hella22 ,

Ja nach Entzugserscheinungen habe ich auch schon geschaut es trifft auch vieles zu..nur irgendwie habe ich kein Verlangen nach dem Zeug auch nie gehabt..und jetzt seit dem es mir so geht verabscheue ich es eher ich würde es nie wieder anrühren...deshalb wundert es mich das ich anscheinend so Anhängig war das ich Entzugserscheinungen habe...
aber erstmal Danke

Antwort
von Ungluecksheld, 8

Hallo,

ich denke das du einerseits schon eine sucht entwickelt hast aber andererseits auch eine angst.

Ich habe es auch teilweise gemacht und musste an manchen Tagen feststellen, das die Droge mich kontrolliert.

Man kam morgens oder gar mittags nach hause und war stark am schwitzen und hatte herzrasen, begleitet von einem Gefühl der Freude aber auch gleichzeitig angst.

Die schlimmste Erinnerung war ein Wochenende, das ich ohne Schlaf verbracht habe obwohl ich es wollte und mein Körper total überhitzt war.Ich lag im Bett und war am schwitzen und hatte Angst zum Arzt zu gehen.

Deshalb glaube ich schon das es eine sucht ist.

Wenn wir ehrlich sind haben wir in vielen Momenten angst davor, doch die Freude auf die schönen Momenten des rausches bringen uns doch gelegentlich wieder dazu es zu nehmen und genau an diesem Punkt denke ich, das die Ängste uns auch im nüchternen Zustand begleiten werden.

Ich hoffe du verstehst was ich dir damit sagen will und es hilft dir.

Gruß Nils.

Kommentar von Hella22 ,

Ja ich verstehe was du meinst diese Momente hatte ich auch und jetzt in der letzen Zeit ist es halt besonders auffällig...ich habe Phasen an einem Tag wo ich wieder voller Energie bin und es mir gut geht und dann irgendwann kommt wieder dieses Tief...und das mit dem Herzrasen hab ich halt immer noch das ich ab und zu das selbe Gefühl spüre als hätte ich was genommen...

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