Meine Freundin nimmt vermehrt Folsäure ein, weil sie schwanger werden möchte. Das ist sie bisher nicht, dafür rutscht sie immer mehr in eine depressive Stimmung ab. Kann das mit der Folsäure zu tun haben?

Durch Folsäure wird man nicht schwanger. Die Depression Deiner Freundin kommt daher, dass sie nicht schwanger wird. Während der Schwangerschaft sollte sie Folsäure einnehmen, die Höhe der Dosis sollte mit ihrem behandelnden Gynäkologen abgesprochen werden.

evtl. liegt es auch an dem "Nicht-schwanger-werden"
Schau auch mal hier:
Minax am 7. März 2008 20:24 Dieser Bericht "Depressionen durch Folsäure-Mangel" wäre demnach völlig gegensätzlich zur Annahme der Fragestellerin.
Dass ein Folsäure-Mangel wahrscheinlich auch Depressionen begünstigen kann, ist schon länger bekannt.
In ihrem Fall würde ich eher auf die von dir erwähnte Problematik des "Nicht-schwanger-werden" tippen. DH!

empfohlen werden täglich 400µg Folsäure zu sich zu nehmen. Bei Frauen mit Kinderwunsch wird es oftmals auf 600µg erhöht. Aber über 800µg sollte die Dosis nicht sein, weil es dann schädlich auf die Nerven wirkt. Ob eine der Möglichen Folgen Depressionen ist, kann weiß ich nicht, halte es aber für gut möglich.
Lola60 am 7. März 2008 20:16 Depressionen durch Folsäure-Mangel?
Forscher vermuten Zusammenhang zwischen dem Vitamin und geistiger Gesundheit
Depressionen könnten zum Teil mit einem Mangel oder einer gestörten Verwertung von Folsäure zusammenhängen. Hinweise dafür haben norwegische Wissenschaftler gefunden, als sie bei knapp sechstausend Personen die Blutkonzentration der Aminosäure Homocystein bestimmten. Deren Abbau wird durch Folsäure gefördert, weshalb viel Homocystein im Blut auf einen Mangel an Folsäure hindeutet. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Archives of General Psychiatry (Bd. 60, S. 618).
Folsäure wirkt eher gegen Depressionen:
Depressionen könnten zum Teil mit einem Mangel oder einer gestörten Verwertung von Folsäure zusammenhängen. Hinweise dafür haben norwegische Wissenschaftler gefunden, als sie bei knapp sechstausend Personen die Blutkonzentration der Aminosäure Homocystein bestimmten. Deren Abbau wird durch Folsäure gefördert, weshalb viel Homocystein im Blut auf einen Mangel an Folsäure hindeutet. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Archives of General Psychiatry (Bd. 60, S. 618).
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/224523.html
Was depressiv machen kann, ist, jeden Monat vergeblich darauf zu warten, dass die Regel ausbleibt und eine Schwangerschaft da ist.
Das wird umso schlimmer, je lauter die Frau ihre biologische Uhr ticken hört und je mehr Frauen im Bekanntenkreis munter ein Kind nach dem anderen bekommen.
Eine mögliche Unfruchtbarkeit wird dann als Zeichen dafür gesehen, dass irgendwas mit einem nicht in Ordnung ist und das hebt die Stimmung nicht.
Deshalb wäre es sinnvoll, mit ärztlicher Hilfe herauszufinden, woran es liegt, dass sie nicht schwanger wird und da auch dem Mann zu untersuchen.
Denn nicht immer liegt es an der Frau.
Und außerdem kann es sein, dass gerade der dringende Wunsch, ein Kind zu bekommen, solchen Stress erzeugt, dass sie nicht schwanger wird.
Minax am 7. März 2008 20:26 Ich würde raten, NFP zu betreiben. Diese Methode ist sowohl zur Verhütung als auch für einen Kinderwunsch sehr empfehlenswert!
Man lernt seinen Körper, die zyklischen Vorgänge und die Zusammenhänge kennen.
DH für deine Ausführungen!
... ein Link zu NFP (natürliche Familienplanung)
DH, kurz, gut und knapp beantwortet
Folsäure sollte durchaus schon zur Vorbereitung einer Schwangerschaft genommen werden.
http://www.schwangerschaft.medhost.de/folsaeure.html