Frage von Confrontation, 5

Depressionsphase und komische Gedanken?

Ich bin 18 und habe echt viele "schlechte Phasen" durch. Ich war 6 Monate schwer in ein Mädchen aus meiner Klasse verliebt und habe dadurch 21 Kilo abgenommen. Von etwa 113 auf 92. Ganz easy nebenbei... die Schule lief, meine Haut war noch klarer als sie sonst ist und es war einfach ein schönes Lebensgefühl, wenn auch komisch herbeigeführt. Ich glaube es lag an der Verliebtheit... denn vorher hat es nicht geklappt und jetzt wieder nicht mit dem Abnehmen/motivieren... dann hatte ich mein erste Große Liebe mit allem drum und dran und nach 2 1/2 Monaten habe ich sie direkt wieder verloren... das ganze ist schon fast nen Monat her, aber irgendwie krieg ich mich nicht mehr zusammen... Ich hatte früher "negative Gedanken" und war öfter am Ende... wie jetzt auch denn:

  • Freundin Verloren
  • Hab mal niemanden angeschrieben und es meldet sich keiner (wow muss ich toll sein :/)
  • Hab kein zum reden
  • Bin in der Schule abgerutscht, grade so die Unterstufe geschafft
  • Angst vor der Zukunft
  • Sauer, weil ich antriebslos bin (mich nicht motivieren/aufraffen kann) - deshalb kein - Führerschein bis jetzt...
  • Ich keine disziplin habe (paar tage durchgehalten mit dem essen und training und wieder keinen Antrieb)
  • Fast nur im Bett liege und einfach versauer...
  • Finde keinen neuen Partner
  • Nehme wieder zu und kann einfach nichts dagegen machen
  • Lustlos
  • Antriebslos
  • Bin bestimmt für jeden und alles ne enttäuschung
  • komme schwer an mädels/generell kontakte

Alles auf einmal... ich bin am Ende und bin schon am überlegen, ob... naja...

Antwort
von schokorosine, 5

Du gerätst in einen Kreislauf, wenn du immer nur negative Gedanken hast. Dadurch bist du demotiviert, noch mehr negative Gedanken, es funktioniert erst recht nichts (self-fulfilling prophecy).

Auch, wenn es dir schwer fällt, musst du dich jetzt erst recht wieder aufraffen. Das fängt mit einer gesunden lebensweise an, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung lassen dich dich besser fühlen und du kannst dich auch eher aufraffen, und das ist auch ganz wichtig, wegzugehen – vielleicht kannst du irgendeinen Kurs machen oder in einen Verein gehen, dann lernst du Menschen mit gleichen Interessen wie du kennen und hast was zu tun. Je weniger Zeit dir bleibt, traurig zu sein, desto besser.

Notfalls kannst du dir auch Hilfe von einem Arzt oder Psychologen suchen, das ist keine Schande. Aber komm irgendwie aus dieser Spirale raus!

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