Frage von melonlove, 123

Depressionen,Magersucht,Selbstmord ich brauche Hilfe... Tipps?

Ich bin bin ein Mädchen 14 Jahre alt, wiege 40 kg und bin 1,60 groß. Seid 5 Jahren hasse ich mich im Prinzip selbst und kämpfe fast täglich mit Depressionen. Ich glaube ich bin magersüchtig aber bin mir nicht sicher. Ich wiege mich 2mal täglich und achte sehr darauf was ich esse...ich ernähre mich von Abnehm-Pulver. Ich finde mich total fett auch wenn mir täglich vorgeworfen wird ich sei zu dünn. Zudem kommt das ich oft kurz davor war mich umzubringen aber konnte es nicht tun weil mein Bruder das nicht verkraften würde. Ich denke nur an den Tod und bin der Meinung das alles besser wäre wenn ich tod wäre. Ich weiß dass das egoistisch klingt aber ich kann echt nicht mehr. Ich habe lange Fingernägel die ich mir oft in den Arm drücke bis es blutet...davon habe ich inzwischen auch schon Narben. Ich habe zwar Freunde aber habe das noch niemandem erzählt ich habe Angst das sie mich nicht ernst nehmen...Ich brauche Hilfe...ich war schon bei diesem Sorgen-Telefon aber das bringt nichts. Wenn ihr mir vllt Tipps geben könnt wäre ich dankbar... <3

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nicole0114, 69

Ich denke, hier hilft nur psychologische Betreuung. Ansonsten können wir dir hier nicht viel helfen... die Meisten sind keine studierten Psychologen. Du kannst auch mit 14 alleine zum Hausarzt und dir eine Überweisung schreiben lassen. Aber wenn du es vor deinen Eltern geheim halten willst, kommst du nicht ums Lügen herum. Raus damit, sonst gehst du den Bach völlig runter. Du hast nur ein einziges Leben hier, lerne es zu nutzen.
Viel Glück :)

Kommentar von melonlove ,

Mir ist klar das es irgendwann raus kommt aber ich möchte das vermeiden und es selbst in den Griff bekommen...Jedenfalls versuchen 

Kommentar von Nicole0114 ,

Ich habs nur mit Hilfe meiner Eltern in den Griff bekommen. Ich war kurz davor zum Psychologen zu gehen... aber durch ein simples Versprechen bin ich nun halbwegs auf beiden Beinen. Es ist bei dir wahrscheinlich eine Krankheit die verstärkt durch die Pubertät auftritt. Sobald du deine Selbstfindungsphase hinter dir hast, sollte sie mit 14 eintreten, hast du deutlich weniger Druck. Weil du dich nämlich akzeptieren kannst. Du solltest es merken wenn du da drinnen steckst. Ansonsten, sprich darüber. Das ist keine seltene Krankheit

Kommentar von melonlove ,

Danke ich werde schauen was ich tue und was ich mich traue...die meisten den es auffiel wie ich mich hasse sagten auch das es an der Selbstfindungsphase liegt...wahrscheinlich wird es wirklich mit der Zeit besser...hoffentlich

Kommentar von Nicole0114 ,

Meine Selbstfindungsphase hat ca. 4 Monate mit verschiedenen Phasen gedauert. Von Unsicherheit bis zu unglaublichen Selbsthass... vorbei... Ich akzeptiere mich wie ich bin. Die Zeit heilt Wunden....und Narben machen reifer. Glaub mir, such dir eine ordentliche Betreuung und vertraue dich zumindest ein bisschen deinen Eltern an und du hast Chancen mit deinen Schwierigkeiten langwierig aufzukommen :)

Kommentar von melonlove ,

Vielen dank für die Tipps...ich werde mir Gedanken machen...

Kommentar von Nicole0114 ,

Kein Problem, Viel Erfolg :)

Kommentar von Nicole0114 ,

Danke fürs Sternchen :)

Antwort
von Melodie157, 43

Ich war auch mal in so einer Lage was mir geholfen hat War Tagebuch schreiben einfach alles raus lassen und wenn es einem wieder schlecht geht einfach die Einträge lesen und ich denke mir immer darbei "mir ging es echt schon mal schlimmer als jetzt das schaffe ich schon "

Oder wenn du mal mit jemanden reden willst kannst du mich anschreiben snapchat : meliisciim
Bin gerne für dich da :)

Kommentar von melonlove ,

Danke für das liebe Angebot aber ich habe leider kein sbapchat mehr.... ich habe früher auch in ein Buch geschrieben das hat mir damals geholfen mal sehen...

Kommentar von Melodie157 ,

Ich habe auch instergram und kik du musst nur sagen ob du das willst

Antwort
von Steffie15, 69

Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich mich an deiner Stelle in eine Psychiatrische Klinik einweisen lassen würde.

Dort kann man dir richtig helfen. Zudem wirst du in deinem Alter in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie kommen, wo du dann noch andere Jugendliche in deinem Alter kennenlernen wirst, welchen es ähnlich ergeht wie dir. Das macht es dann auch schonmal leichter.

Am besten gehst du zu deinem Hausarzt und erzählst ihm mal deine ganze Leidensgeschichte. Der wird es sicherlich auch für die richtige Entscheidung halten.

Antwort
von LucyRicherd, 32

Suche dir eine Vertrauensperson mit der du reden kannst! Deine Freunde werden dich nicht auslachen und ich denke nicht dass sie dich nicht ernst nehmen würden. Wenn Sie dir nicht helfen wollen, sind sie keine guten Freunde. Aber vllt würde ich an deiner Stelle lieber mit jemanden aus der Familie reden. Sie können mehr für dich tun. Vertraue dich deinen Eltern an! Sie werden ihr möglichstes tun, dir zu helfen. Schließlich bist du ihre Tochter. Vielleicht hast du auch Vertrauenslehrer oder sogar eine Schulpsychologin an deiner Schule? (Ist an meiner jedenfalls so.)

Viel Glück  ♡

Kommentar von melonlove ,

An meiner Schule gibt es leider keinen Vertrauenslehrer aber ich werde sehen ob ich es schaffe mich jemandem anzuvertrauen...

Antwort
von MasterCardInt, 40

Es kommt jeden Tag 700-1000 Mal so ein Text mit seinen Problemen. Tut mir leid aber wir sind Keine Psychater. Und wenn du dich Umbringen Willst dann Tust du den Leuten damit Zwar nur leid und Trauer an. Aber ist ja dein Leben.

Ich Rate dir einen Psychologen und Offen Darüber mit Freunden Zu reden Hilft auch manchmal.

Antwort
von Juleyka, 66

Du musst akzeptieren, dass das das du hast eine Krankheit ist und du Hilfe brauchst. 

Vielleicht gibt es in eurer Nähe ja eine psychologische Beratungsstelle in der du dir diese Hilfe holen kannst?

Ich bin davon überzeugt, dass du das schaffst, schließlich hast du den ersten Schritt dazu schon gemacht und dir eingestanden dass du vlt ein Problem hast :)

Kommentar von melonlove ,

Ja es gibt eine solche Klinik aber ich will nicht das meine Familie erfährt wie es mir geht. Denn sie wären entäuscht von mir...

Kommentar von Juleyka ,

Ich weiß schon das ist schwer... Aber zum Ersten haben diese Menschen eine Schweigepflicht. Sie werden dir zwar wahrscheinlich raten dich deiner Familie anzuvertrauen aber gesetzlich zwingen können sie dich meiner Meinung nach nicht :) 

Und vielleicht haben diese Menschen ja einige Tipps die dir helfen. Zum Beispiel Ersatzdinge auf die du dich konzentrieren kannst wenn es dir so geht, dass du dich verletzt oder, dass du die Waage einfach mal ein paar Tage weg sperrst. Schritt für Schritt. Aber es ist keine Schande, wenn du das nicht alleine schaffst. Behalte im Kopf, dass es eine Krankheit ist, für die du nichts kannst, es ist nichts für das du dich schämen müsstest. :)

Es ist auch niemand enttäuscht, wenn jemand Krebs bekommt...

Kommentar von melonlove ,

Danke...Ich werde mal sehen wie es weitergeht und eventuell meinen Arzt informieren...hmmm aber sie werden entäuscht sein das ich es vor ihnen verheimlicht habe...

Kommentar von Juleyka ,

Ja das kann gut stimmen, aber ich fürchte das ist einfach so ein Symptom ... Habe noch niemanden getroffen, der von vornherein da klar Tisch gemacht hat, einfach weil das in unserer Gesellschaft so verpönt ist ... :/

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten