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Depressionen-->wer hat damit schon mal Erfahrung gemacht?

Frage von teddybaer3 teddybaer3

Wäre nett, wenn ihr schreibt, wie ihr dieses Problem gelöst habt/hättet. Ich hab da noch ein paar Fragen: Woher kommen die denn? Warum kriegt man sie? Vielen lieben Dank für eure (ernstgemeinten) Antworten!!

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Antworten (15)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Nachtflug Nachtflug

    Depressionen ist eine ernstzunehmende Krankheit. Das zu erklären würde hier den Rahmen sprengen. Es gibt aber haufenweise Seiten, die das sehr gut erklären, ich darf Dir nur einen einzigen Link schicken: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Depression/Wissen/Depression-40.html

  • 4
    Antwort von Lifthrasil Lifthrasil

    Ich habe Erfahrung damit und diese Krankheit kann nur ein Arzt heilen. Medikamentös und am besten noch mit einer Gesprächstherapie. Die Ursache kann alles mögliche sein, Trennung, Trauer, Job verloren, Existenzangst, usw.

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    Antwort von uli67 uli67

    Hatte ich. Ich hatte es gelöst indem ich völlig neu angefangen habe.

  • 2
    Antwort von Nicoleandme Nicoleandme

    Es kann durch vieles ausgelöst werden, durch einen bestimmten Vorfall, durch die Einöde im Leben oder durch Bewusstsein seiner Existenz, die auch Ängste mit sich bringt.

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    Antwort von 7plus77 7plus77

    Depressionen hängen meistens mit unterdrückten Schmerzen und Verletzungen und Demütigungen etc zusammen, die man vergessen oder 'vergeben' hat, und die unterbewusst einen weiterhin kränken und in Folge krank machen. Du musst einen Therapeuten/Therapeutin finden, der/die bereit ist, mit Mitgefühl, und ganz auf DEINER Seiter stehend, Dir zu zuhören, und/oder du musst lernen, dir selber zu erlauben, die unterdrückten Gefühle nach oben kommen zu lassen. Oft haben die Eltern schuld, doch wir alle werden gezwungen, unsere Eltern zu 'ehren' obwohl sie uns manchmal sehr misshandelt und vernachlässigt haben in der Kindheit. Millionen Menschen leben mit unterdrückter Wut auf ihre Eltern, können aber diese Wut niemals spüren, weil dieses Gesetz 'Du musst die Eltern ehren' zu sehr Teil unserer Kultur ist... Aber irgendwann muss man lernen, seine Wut (auf die Eltern, oder wen auch immer) rauszulassen, zu spüren, und damit wirklich loszuwerden. Es hilft manchmal schon, wenn man auf ein Kissen einhaut, es verprügelt, und dabei an die Menschen denkt, die einen verletzt haben. Der Körper, der wie ja nun mal sind, möchte das alles rauslassen. Sie haben es verdient, und man hat das RECHT, voller Wut und Hass auf sie zu sein und voller Schmerz über die Gemeinheiten und Demütigungen ... Das alles will gefühlt und gelebt werden, will nicht mehr unterirdisch in einem rum-rumoren. Und ein Großteil klinisch depressiver Menschen leben mit diesen Gefühlen die sie vor sich selber aus Schuld und Schamgefühlen verheimlichen. Jede Therapie beginnt daher mit dem Gefühl, das RECHT zu haben ALLE Gefühle, die man in Wahrheit für die Eltern oder wen auch immer hat, zu spüren, und ein Therapeut der meint, dieses oder jenes 'dürfe' man nicht fühlen, ist Teil dieser Unterdrückungsmaschine, und daher Teil des Problems, nicht der Lösung. Ich empfehle dir ein sehr gutes Buch 'Die Revolte des Körpers' von Alice Miller, das (und so einige andere ihrer Bücher) zu lesen ist schon wie eine Therapie. Alles Gute.

    Kommentar von August22 August22August22

    Hi 7plus77!

    Ich finde deinen Kommentar sehr gut und sehe das im Großen und Ganzen genau so. Was ich hier noch hinzufügen möchte ist, dass die Eltern nichts dafür können, ich unterstelle den Eltern prinzipiell, dass sie wollen, dass es ihrem Kind gut geht und es im Inneren lieben. Sie wissen sicher sogar, dass sie etwas falsch machen, dass etwas schief läuft, aber sie wissen nicht, was sie besser machen können. Es ist diese Unfähigkeit, adäquat mit dem Kind umzugehen, es fühlt sich nicht verstanden und leidet wahrhaftig unter den Eltern, oder auch darunter, was es von ihnen nicht bekommt. Meiner Erfahrung nach ist es so, dass es dies jedoch nicht anprangert, dieses nicht beklagt, weil es die Eltern in ihren (labilen) Grundfesten erschüttern würde, sie dies gar nicht verkraften würden, sie mit sicherheit darauf (zumindest erstmal) wütend, aggressiv oder selbst sehr enttäuscht und deprimiert reagieren würden. ...Und wieder ist das Kind schuld, aber es will die (ohnehin schon schwer brüchige) Situation nicht noch "verschlimmern" und hält sich ausdauernd zurück, qualen ertragend und nicht zum Zug kommend. Unverstanden und allein gelassen in seiner einsamen Welt.

    Wenn das Kind Glück hat, dann fängt es irgendwann an, die vielen Verletzungen, die fehlende emotionale Nähe, diese kaputte und falsche Situation von damals zu Hause wahr zu nehmen, und als solche zu erkennen, so hart und unglaubwürdig sie auch erscheinen mag. Und dann wird die Agression langsam zielgerichteter, Anfangs gegen die Eltern und ja, das ist vollkommen okay und gut so! So ist es bei mir, aber ich sehe langsam auch ein, dass sie es nicht anders konnten und besser wussten und das nicht mit "Absicht" gemacht haben / sich so verhalten haben.

    Ich bin da hineingeboren worden, so wie jeder in sein Leben und Umstände hineingeboren wird und irgendwann realisiert man, dass man es selbst in der Hand hat. Man fühlt sich ihnen dann nicht mehr so hilflos ausgeliefert und kann die nötige (richtige / passende) Distanz aufbauen (um sich selbst zu schützen und nicht wieder in diesen Teufelskreis der Abhängigkeit, Bevormundung und Unselbstständigkeit hinein zu gelangen).

    Es gibt viele Wege da durch zu gehen, und jeder Depressive erlebt es als hart, wahrscheinlich kommt dem kein Bild der Hölle gleich, welches irgendwann mal im Fernsehen oder sonst wo gezeichnet wurde. Obwohl ich auch davon betroffen bin, hüte ich mich davor anderen Ratschläge zu geben, vorallem solche der Art: "Du MUSST zum Artzt / Psychologen gehen!", "Nimm Medikamente.", du solltest dies und jenes tun... Ein Depressiver kennt so gut wie nichts außer Vorschriften und Zwänge und reagiert dann auf Ratschläge oft noch höflich und bedankt sich, das entspricht ganz den depressiven Persönlichkeitsmustern. Und die sind so tückisch und kaputt machend! Allerdings muss ich sagen, dass ich bei einigen Ratschlägen dennoch ein gutes Gefühl habe, und das ist dann der Fall, wenn ich den Eindruck habe, dass sie wirklich von Herzen kommen, von einem, welches weiß, oder zumindest ahnen kann, was das für einen bedeutet, dieser unbeschreibliche Zustand.

    Verständiniss und aufrichtiges Interesse und Mitgefühl sind der Schlüssel, das aber lässt sich im individuellen Fall nicht erzwingen und das ist auch ganz normal und richtig so.

    Viele Grüße, August

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    Antwort von Sonja66 Sonja66

    Meiner Meinung nach fällt bei der Depression das Gefühl der Niedergeschlagenheit und Antriebshemmung sehr auf. Auch die totale Hemmung aller Aktivitäten. Körperliche Symptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Kopfschmerzen, Herzjagen, Kreuzschmerzen sind oft begleitend.

    Oft hat der Depressive starke Schuldgefühle und macht sich Selbstvorwürfe, und ist stets um Wiedergutmachung bemüht. Wann und wo habe ich Schuldgefühle? Warum eigentlich? Ist das wirklich nötig? Oft haben Menschen mit Schuldgefühlen auch Schulden, da dies im Zusammenhang steht. Könnte man seine Schuldgefühle bewusst machen und abbauen, so würden sich sicherlich auch seine Schulden im Außen dementsprechend senken.

    Interessant ist es auch, das Wort Depression an sich umzusetzen. Es kommt aus dem lateinischen und heißt niederdrücken und unterdrücken. Von was aber fühlt sich der Depressive den eigentlich erdrückt? Was unterdrückt er?

    Bei meiner Auseinandersetzung mit Depressionen bin ich auf folgende Bereiche gestoßen:

    Aggressionen:

    Aggression ist eine besondere Form von Lebensenergie und Aktivität. Diese wird vom Deppressiven als bedrohlich empfunden und daher unterdrückt. Außerdem hat er Angst davor, durch Aktivität erneut Schuld auf sich zu nehmen und möchte dies verhindern. Er versucht sich in einer möglichst tadellosen Lebensführung und seine aggressiven Impulse zu vertuschen. Die unterdrückte Aggression richtet sich dann gegen sich selbst.

    Verantwortung:

    Depressive lehnen Verantwortung total ab. Was eigentlich heißt Verantwortung? Die Einsicht, daß man für sein Leben und dessen Ereignisse selbst verantwortlich ist. Es geht gar nicht um Schuld. Schuld gibt es meiner Meinung nach gar nicht, da es völlig normal im Leben ist, daß wir Fehler bzw. Erfahrungen machen. Das darf auch so sein. Man sollte nach Antworten suche, diese auch finden, möchte man Verantwortung übernehmen. Dazu müsste man sich aber aktiv mit dem eigenen Leben auseinandersetzen. Und genau das vermeidet der Depressive. Er vegetiert eigentlich nur noch vor sich hin. Zum Leben zu wenig - zum Sterben zu viel. Zum Beispiel die Verantwortung gegenüber Kindern. Man fühlt sich oftmals schuldig, weil einem durchaus bewusst ist, daß man wohl nie alles richtig machen wird, weil man die Kinder prägen wird, und diese Prägungen nicht immer die besten für die Kinder sein werden. Aber das ist das Leben. Es darf so sein, so lange wir immer nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Und das tut die Mehrzahl. Die Angst, Verantwortung zu übernehmen ist meiner Meinung nach ein großes Thema bei Depressiven.

    Einsamkeit/Verzicht:

    Oft wird Depressiven alles Lebendige wie Kontakte, Geselligkeit, Kommunikation, Bewegung entzogen. Man kann noch so viel unternehmen, es klappt einfach nicht mehr. Man müßte verzichten, Schuld auf andere zu lasten und vermehrt bei sich selbst schauen lernen. Man müßte lernen, alles was einem im Außen stört, bei sich selbst zu suchen und dann anzunehmen, um es ändern zu können. Man müßte lernen, sein Alleinsein zu akzeptieren. Aber genau all das will der Depressive nicht sehen und auch vermeiden. Davor hat er Angst. Angst kommt aus dem lat. und heißt eng. Man eng sich also durch seine Angst ein. Und klammert dazu an den noch wenig verbliebenen Personen. Allein leben und Verantwortung übernehmen will man nicht. Der Widerstand gegen das Allein sein, gegen das Antworten suchen bringt Leid. Könnte sich der Depressive seinen Aufgaben hingeben, wäre gleich alles leichter.

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    Antwort von Masoud53 Masoud53

    es gibt endogene und exogene Depressionen,beide Formen sind Behandlungswürdig!Therapie und Medikamente!

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    Antwort von beatgirl beatgirl

    hatte auch eine (hatte ne schwere kindheit) nach meinem zweiten sohn fing der mist an ging über 1,5 jahre hab 2 jahre gesprächstherapie gemacht nun gehts

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    Antwort von fraukausw fraukausw

    hatte/habe selbst schon damit zu kämpfen... woher sie kommen und warum man sie bekommt muss man rausfinden... am besten in ner psychotherapie... kurzfristig haben mir medikamente geholfen zur unterstützung... ich habe mich sehr viel abgelenkt um nicht grübeln zu müssen... lese sehr viel, gehe raus an die frische luft, höre musik, mache sport... manchmal muss ich mich zwingen, aber es hilft mir, das merke ich...

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    Antwort von chicaBlue chicaBlue

    Z. B. schlechte Kindheitserfahrungen. Die Psyche will sich wehren und kann nicht. Anders weiß ich mich nicht auszudrücken, sorry

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    Antwort von funkyzeit funkyzeit

    Ein Verwandter von mir hat Depressionen. Er ist zum Arzt gegangen - einen besseren Rat kann dir hier niemand geben, glaube ich.

    Kommentar von uli67 uli67uli67

    Ist eigentlich ein guter Rat. Das Problem ist allerdings oft einen geeigneten Arzt zu finden.

    Kommentar von funkyzeit funkyzeitfunkyzeit

    Das stimmt leider. Der Verwandte von dem ich rede, hat schon zwei Ärzte verschlissen.

    Kommentar von Lifthrasil LifthrasilLifthrasil

    Ich habe meinen Hausarzt gefragt, welchen er empfehlen würde und zu ihm bin ich auch gegangen. Bis jetzt läuft es gut.

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    Antwort von mrsmimii mrsmimii

    hey teddybaer3! depressionen haben verschiedene gründe! pubertät, misshandlung und stress z.b. in der arbeit sind nur wenige davon. beste lösung dieser probleme: 1.schritt = anerkennen / zugeben dass man depressionen hat.. der 2. schritt folgt dann zu einem arzt nur er kann in ernsten fällen helfen mach nicht den gleichen fehler wie ich mach dir nichts vor! wünsche dir alles gute! lg mrs mimii

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    Antwort von Piranha84 Piranha84

    du musst eine therpie machen, sonst wirst du deines lebens nicht mehr glücklich. ich leide an sehr starken depressionen.

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    Antwort von inicio inicio

    wie gesagt ,das ist eine schwere krankheit und jeder kann sie bekommen. es gibt verschiedene ursachen...manchmal durch aeussere umstaende-tod, krankheit etc ausgeloest, manchmal auch durch innere zustaende ausgeloest. die behandlung ist auch unterschiedlich. manchmal ist eine medikamentoese behandlung hilfreich und gepraechstherapie, manchmal reicht das eine oder andere. also gehe zum hausarzt und lass dich an einen facharzt oder zugelassenen psycholgen ueberweisen. manchmal ist auch eine stationaere aufnahme noetig. keine angst es ist heilbar-nur manchmal braucht es eine zeit! manchmal ist auch die erste therapie nicht hilfreich - dann nicht aufgeben-therapie und therapeuten wechseln. zusaetzlich hilft bewegung im freien - sport jeder art!

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    Antwort von tinimini tinimini

    Kann alles mögliche im Leben sein was einem in so was reintreibt. Z.B. Gesundheitsprobleme,,nach einer Geburt ,Hormonschwankungen,Schlechte Ernährung,Vitaminmangel,Übersäuerung,Schilddrüsen,Existensprobleme,also alles was unglücklich macht und den Körper schwächt.

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