Frage von Hilfe237, 138

Depressionen, Verfolgungswahn, Selbstmordgedanken?

Hallo, Ich leide seit einiger Zeit unter heftigen Depressionen. Seit wann ist mir nicht bewusst, ich weis nur noch das es einfach so kam (also einfach von einem Tag auf den anderen) Ich bin relativ jung (wie jung möchte ich nicht sagen) deshalb mache ich mir große Sorgen um mich und meine Gesundheit. Ich habe Schlafstörungen (ich wache zum teil um 3Uhr Morgens auf und gehe gegen 23Uhr schlafen) Verfolgungswahn und Ritze mich (was mir die meisten Sorgen macht). Weil ich noch so jung bin, habe ich angst vor der Reaktion meiner Eltern, soll ich es ihnen sagen? und wenn ja wie? Ich brauche wirklich dringen professionelle Hilfe, eine Art Therapie, vorallem weil ich seit ca, 2 Monaten Selbstmordgedanken hab. Aber ich habe wirklich angst um meine Eltern. (bitte unterlasst Kommentare wie "sag es ihnen einfach" das kann aus den oben aufgezählten Gründen nicht.) Ich hoffe ich kann hier Hilfe Finden, entschuldigt meine ganzen Rechtschreib fehler, aber meine Arme sind zittrig und schmerzen höllisch.

Antwort
von Jagosirko, 79

Also ich kenne deine Situation nicht, deswegen ist es schwierig für mich darauf zu antworten, aber du kennst deine Eltern besser als irgendjemand auf gutefrage.net.

Je nachdem, wie sie deiner Meinung nach reagieren und wie du damit zurechtkommst, würde ich abwägen, ob ich ihnen davon erzähle. Wenn du jemanden kennst, dem du vertraust einen guten Freund oder ähnliches könntest du mit ihm/ihr darüber reden, wenn nicht dann wäre ein Therapeut eine Alternative, dann könntest du ihm zumindest deine Lage schildern.

Du kannst mir auch gerne eine PN schicken, wenn du willst, dann könntest du schon mal anfangen über deine Probleme zu schreien.

Antwort
von Schocileo, 26

Früher oder später MUSST du mit deinen Eltern drüber reden. Weil, wenn du dich in Therapie begibst, was hier der richtige Weg wäre, werden sie es irgendwann bemerken. Vorallem, wenn du privat versichert sein solltest.

Antwort
von SofiaMc, 19

Das letzte was du machen solltest ist dich umzubringen meine Schwester hat soch Montag vor den Zug gestellt da sie Depresionnen hatte.
Denk an deine Familie&Freunde bitte.
Du bist länger Tot als lebendig.

Antwort
von AleAnd, 31

Falls die Depression erst seit circa Mitte Oktober/Anfang November auftritt, kann es sein, dass du eine SAD (Saisonal abhängige Depression) hast.

Meistens wird diese Form von den dunklen Tagen ausgelöst. Dadurch kann es sein, dass du entweder unter Vitamin D Mangel leidest und/oder dein Serotoninspiegel durcheinander gerät.

Gegen den Vitamin D Mangel helfen am besten Vitamin D Tropfen. Am besten mit einem Vitamin D Test überprüfen, ob du einen Mangel hast und wenn ja dann eine Therapie mit den Tropfen machen. Findest du viele Infos im Internet.

Für den Serotoninspiegel kannst du eine Lichttherapie machen. Musst du halt in eine ordentliche Lichtdusche (10.000 Lux bei 30-50cm Abstand) investieren. Findest du auch viele Infos im Internet.

Dadurch kann eine SAD komplett verschwinden. Einen Versuch ist es wert.

Parallel definitiv in ärztliche Behandlung begeben! Du musst deine Angst überwinden und dich anderen anvertrauen, ist wie eine Befreiung!

Antwort
von HoneyBunny957, 69

Ich weiß wie du dich fühlst, aber BITTE bring dich nicht um. Jedes Mal wenn du diese Gedanken hast, denke daran, dass deine Eltern dich lieben. Willst du das deinen Eltern antun?

Kommentar von Kitharea ,

................. -.-

1. Dass einen die Eltern lieben ist nichts was man einem einreden kann - das ist mitunter JAHRELANGE Arbeit an sich selbst

2. Er ist nicht zuständig dafür seinen Eltern etwas NICHT anzutun

3. Bring dich nicht um - aber um deiner Selbst willen wenn schon

4. Versuch einen Therapeuten zu finden - wenn du nicht willst musst du das deinen Eltern nicht sagen - allerdings kann es sein dass das altersabhängig ist. 

WENN du denkst du kannst mit deinen Eltern gut reden dann tu es. Ich kann hier nicht rauslesen was ihr für eine Art von Beziehung habt aber die Eltern sind - sofern vertrauenswürdig der 1. Schritt. Wenn du ihnen nicht vertraust hoffe ich für dich du findest jemand anderen dem du dich - erst einmal - anvertrauen kannst. Es sollte nur nach Möglichkeit ein Erwachsener sein. Letztendlich wird nur eine Therapie helfen.
Ich lese wie es dir aktuell geht - wichtig wäre warum das so ist. Wo fühlst du dich schwach. Woran denkst du ect. Versuche herauszufinden was die Auslöser sind. Nimm es vielleicht als Herausforderung das durchzustehen.

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