Frage von 0TheBoy2000, 34

Depressionen und Partnerschaft?

Hallo, bin jetzt 19 Jahre und seit mehrere Jahren in Therapie wegen Angst/Panik und Depressionen... habe extreme Probleme eine Partnerschaft aufzubauen bzw zuhalten.

Bei mir ist es so: ich sehne mich nach einer richtigen Partnerschaft. Würde mir das so gerne wünschen Haha.... so dann hab ich jemanden, find den Partner gut bzw gefällt mir. Nach Paar Wochen haben wir angefangen eine Beziehung zu führen, und jetzt komm ich ins Grübeln.... und ich weiß ganz genau wie es jetzt abläuft, der Kontakt geht immer mehr zu Grunde, meine Interesse wird Tag für Tag weniger (in Unterbewusstsein).... Hab jetzt halt Angst das ich das wieder verhaue. :/ meine Therapeutin hat gesagt das ich das gute in Menschen sehen soll. Und mir die guten Eigenschaften in den Vordergrund stellen soll... (Einzigartigkeit) das versuche ich, klappt aber nicht denke ich...

Nun grübel ich sozusagen die ganze Zeit und hab Angst das ich mich wieder abwende obwohl ich das eig garnicht will...

Kann mir da jemand vllt paar Tipps geben?

Danke euch

Antwort
von Yuurie, 7

Ich kann dir da nicht mehr schreiben, als dir schon gesagt wurde. Das Gute im Menschen zu sehen ist eine ganz wichtige Sache.

Spielen wir doch mal das typische Szenario ab. 2 Menschen lernen sich kennen, man kommt gut aus, man versteht sich und irgendwann verliebt man sich.
Und hier kommt der Knackpunkt:
Wenn man verliebt ist sieht man nur das Gute in einem Menschen. Man hat die rosarote Brille aufgesetzt und sieht über alles Negative hinweg, aber das positive bleibt immer präsent.
Selbst wenn der Mensch ein noch so schlecht behandelt, wenn man richtig verliebt ist, sieht man darüber hinweg, bis zu einem gewissen Punkt. (Oder was meinst du warum viele Männer sich von Frauen schlecht behandeln lassen oder warum Frauen von Männern geschlagen werden und so weiter? Die Verliebtheit kann - muss aber nicht - eines der Gründe sein, warum sie bei ihrem Partner denn noch bleiben).

Wenn du von vorne rein die denkst, es ist alles schlecht und hast du hast du Anfang an schon bedenken, dann ist es klar dass gar nichts hält. Du musst sowohl Selbstvertrauen also Vertrauen zu dem Partner haben damit das überhaupt funktionieren kann, denn eine Partnerschaft funktioniert nur wenn beide am gleichen Strang ziehen.

Allerdings solltest du jetzt nicht denken, dass du nur das positive sehen sollst und falls jetzt wirklich an einer falschen Person gerätst alles Darüber hinweg sehen sollst. Skepsis ist an sich schon gut aber nicht zu viel und wenn ihr in eine Partnerschaft komnt und am Anfang alles schön wird, dann brauchst du diese Skepsis nicht. Weil sonst wärst du nicht mit ihm zusammen oder?

Zudem darfst du auch nicht vergessen, dass eine Beziehung wachsen muss und man muss auch in einer Beziehung sich gegenseitig mehr und besser kennenlernen.

So viel kann ich zu dir sagen als eine außenstehende Person die damit selber noch keine Erfahrung hatte, aber vieles durch Beobachtungen von anderen gelernt habe die in einer Beziehung (oder mehrere) waren. Und im Endeffekt ist es immer das gleiche.

Antwort
von relevant, 11

Du hast eine große Baustelle (Angst/Panik >> Depression) die sich auf jede Beziehung auswirkt, nicht nur auf die deines Partners. Dort kommt es nur deutlicher zum Vorschein.

Was sind die Gründe für deine Angst? 

Das Interesse wird nicht im Unterbewusstsein weniger, sonst würdest du es nicht konkret äußern.

Versuche zu verstehen welche Gründe es für nachlassendes Interesse gibt und suche dir eine Vertrauensperson mit der du das besprechen kannst. 

Kommentar von 0TheBoy2000 ,

Die Angst und Panik tritt bei anderen Themen auf. Hat nix damit zutun 

Doch ich denke das ist im Unterbewusstsein da ich das mit Therapie erst rausfand, und nun suchen wir Gründe... mehr kann ich dir nicht sagen, die Interesse geht einfach weg, muss nicht mal ein Grund haben 

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