Frage von Enjo70, 40

Depressionen und jetzt ein piepen im Ohr!?

Hallo zusammen,

Zu meiner Person: ich bin m/26 und leide wahrscheinlich an einer Depression.

So wie ich es dem Forum entnehmen konnte ist meine Selbstdiagnose Depression o. Angsstörung.

Die Sympthome sind das erste mal Anfang Dezember letzten Jahres aufgetreten.

Ich hatte Angst, aber wusste nicht wovor, ich war innerlich unruhig und zittrig, habe kreisende Gedanken gehabt, Kloß im Hals, Atembeschwerden und Puls.

(Ich muss dazu sagen, dass ich lange Zeit, knapp 8 Jahre durch gekifft habe. Hatte alles unter Kontrolle. Habe nicht übertrieben. Zuerst die Pflicht dann das Vergnügen war stets das Motto. Ich habe Ende September letzten Jahres aufgehört..)

Am nächsten Tag bin ich dann zum Arzt. Ich habe eine Überweisung und ein Rezept für Opipramol bekommen. Überweisung: reak. Depressionen.

Ich habe nach 2 Monaten einen Therapieplatz erhalten und habe bis heute die kennenlern-Sitzungen absolviert. (5 Sitzungen) Mit der Therapeutin sprechen wir beim nächsten mal darüber wo ich stehe und was ich hab..

Ich nehme jeden Tag 50mg morgens und 50mg abends zu mir. Wenn es Tage gab wo ich mich besser fühlte habe ich am Tag eine 50mg Tablette genommen.

Es ging auch wieder.. Ich wollte das Zepter selbst in die Hand nehmen und wusste, dass ich selbst am meisten dafür tun kann um das Problem zu lösen. Also war ich stets positiv oder versuchte es soweit möglich.

Also ich ging zum Sport ich besuchte meine Familie und Freunde. Ich versuchte am Leben teil zu nehmen bis vor 2 Tagen war es auch erträglich, denn da bekam ich ein piepen im Ohr. Aktiv war es für 10 sek. - 2-3 min. da. Passiv habe ich es mal nicht, mal dauert es länger wie z.B. im jetzigen Moment. Also schon seit ca. 10 Minuten. Das hat mich gestern wieder panisch gestimmt die Sympthome der Depression waren wieder verstärkt und ich war sehr auf meine Verlobte angewiesen und hatte wieder meine Zweifel an allem. Ich habe für heute einen Termin beim HNO.

Ich habe seit Tag eins mich auf dieser Plattform erkundigt und durch das lesen und der Tipps hier mich oftmals beruhigen können. Denn ich wusste ich bin nicht alleine mit dem Thema.

Allerdings gibt es hier wenig zu lesen über eine bestehende Depression/Angsstörung woraus ein Tinnitus hergeht.

Es würde mich freuen, wenn ihr mir mit euren Erfahrungen/Tipps & Wissen helfen könntet!

Ich bin dankbar für jede Antwort!

LG Enjo

Antwort
von konstanze85, 24

Ein Piepen oder Rauschen im Ohr hat jeder mal. Wenn es nur Sekunden geht, ist es auch normal. Wenn es vermehrt auftritt bzw. immer länger anhält, sollte schon erstmal ein HNO besucht werden.

Allerdings kann es auch einige andere Ursachen dafür geben. Es kann Stress sein, mit der Depression zusammenhängen, es kann aber auch mit dem Nacken zusammenhängen. Bist Du vielleicht verkrampft? Ziehst die Schltern unbewusst hoch? Liegst falsch? Hast Nacken-bzw. Schulterschmerzen oder Verspannungen? Hörst Du laut Musik, vielleicht oft auch über Kopfhörer?

Also Du siehst, es gibt erstmal kein Anzeichen dafür, dass es nur psychische Auslsöser geben kann, und selbst wenn, so läßt das ja mit der Behandlung der Depresssion auch wieder nach.

Also erstmal HNO. Ist da alles in Ordnung, mal über einen Besuch beim Orthopäden nachdenken.

Alles Gute

Antwort
von justkeinplan, 30

Der Tinitus kann auch einfach ein Zeichen für Stress sein, überleg, ob du dich gerade von deiner Arbeit oder Ähnlichem überfordert fühlst!

Ich habe auch öfters Tinitus, selbst wen in meinem Leben soweit Alles perfekt läuft!

Du solltest unter diesen Umständen die Möglichkeit haben, einfach eine Kur zu beantragen - einfach für eine Woche oder zwei abschalten, den Stress und deine Probleme vergessen!

Ich denke, so eine Pause kann wirklich sehr hilfreich sein, und der Tinitus ist noch lange kein Anzeichen, dass du eine Depression hast!

Kommentar von Enjo70 ,

Ich habe ja eine bestehende Depression oder Angsstörung. Das mit dem piepen im Ohr ging erst vorgestern los..

Kommentar von justkeinplan ,

Die bestehende Depression wäre ein weiterer Grund, eine Kur genehmigt zu bekommen, kostet ja nichts, lohnt sich sicher mal drüber nachzudenken!

Und die Zeit für dich hilft dir vielleicht auch, dich nochmal damit auseinanderzusetzen, was du gegen die Probleme tun kannst

Antwort
von Treueste, 29

Du hast ja einen Termin beim HNO. Nach zwei Tagen ist das auch höchste Zeit.  Er wird Dir alles Weitere sagen.

Kommentar von Enjo70 ,

Ich muss dazu sagen, dass ich momentan beschäftigt bin aber nicht arbeiten muss. Also Kurzarbeit. Es gibt eigentlich keinen Grund das ich gestresst bin. Oder besser gesagt ich habe viel Zeit um zur Ruhe zu kommen.

Antwort
von oxygenium, 20

wir Menschen sollten dringend aufhören im Internet nach Krankheiten zu forschen die der eigentlichen Ursache überhaupt nicht entsprechen.

Das macht zusätzlich krank,denn jeder meint er hätte alle Krankheiten oder passt zumindest annähernd auf die Diagnose.

Und Krankheitsforen sind ja fast noch schlimmer,denn da gehst du mit Fragen rein und kommst echt krank hinten wieder raus.

Bleiben wir lieber bei den studierten Ärzten,suchen diese auf und warten die Diagnose ab,der du vertrauen kannst.

Der erste Anlaufpunkt für dich wäre dein Hausarzt





Kommentar von Enjo70 ,

Ich weiß, dass man im Internet nicht alles ernst nehmen soll. Ich war bereits schon beim HA bin bei der Psychotherapie und war auch beim HNO. Ich weiß dein Anliegen zu schätzen. Allerdings würde ich mich gerne mit anderen darüber unterhalten da es mich erleichtert darüber zu schreiben.

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