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Depressionen selbst in den Griff bekommen! Teil 2

gefragt von mauseengelmauseengel am 02.04.2008 um 13:52 Uhr

Wie bekomme ich das selbst in den Griff? Ich möchte nicht jammern oder Mitleid.Aber diese ganze Situation macht mich fertig.Mit der Verwandschaft über soetwas reden kann ich vergessen die halten mich eh für bekloppt.

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GFliebtDich
beantwortet von GFliebtDich am 2. April 2008 14:17
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Lieber mauesengel, eigentlich ist das ganz natürlich und normal auch mal eine Depression zu bekommen. Hier hagelt es jetzt von Ratschlägen. Das muß jeder für sich entscheiden. Und wie du schreibst, klingst Du total in Ordnung und gesund.

Meine Erfahrung: ** alle** Menschen machen diese Zeiten mal durch, und manchmal geben Sie es nicht so gerne zu oder haben Arbeit hinter der sie ihre Depri zeitweise verstecken können so gut es geht.

Ich möchte Dir einen ungewöhnlichen Rat geben. Je mehr u länger ich Meditation praktiziere, sehe ich, hilft folgendes: wann immer dir danach ist, ziehe dich ganz in dein Zimmer zurück. Keiner darf dich stören!! Fange an in die Depression ganz reinzugehen und laut auszumalen, wie es sich anfühlt, dramatisiere, schauspielere gehe in die Emotion, heule. Wichtig in den 20 min alles vergessen, was einen davon abhält, darein zu gehen. Spiele die Depri zu 100 % aus!! Das ganze Chaos laß es an die Oberfläche!!

Dann laß Dich ganz ausruhen, vergiß die Gedanken, gib ihnen keine so große Bedeutung und ruhe im Wachzustand aus. Vielleicht fällst Du in einen Schlaf.

Anschließend wirst Du eine Frische in Dir spüren, die von irgendwoher zu kommen scheint. Diese kleine Übung bringt dich an die Wurzel der nicht geachteten Gefühle und die Ruhephase erlaubt eine andere positive Sicht hervorkommen zu lassen, die hinter der Depri versteckt liegt.

Alles Liebe


sandrine43
beantwortet von sandrine43 am 2. April 2008 13:56
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Ja die bekommst Du selbst in den Griff, wenn Du dir zutraust aus der "Unfähigkeit zu handeln" heraus zu kommen und für Dich selbst eintrittst. Trau Dir was zu und erlaube Dir die Zeit zu geben die Du brauchst. Oft macht man sich mehr Gedanken was die anderen von einem denken und kommt so nicht weiter und bleibt stehen. Pflanzlich kann st Du mit Johanniskraut unterstützen und mit dem RICHTIGEN homöopathischen Mittel!


anonym
beantwortet von Lissa am 2. April 2008 13:59
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Was ist eine Wochenbettdepression?

Die psychiatrischen Störungen einer Wochenbettdepression reichen von vorübergehenden Verstimmungszuständen mit Weinen, Ängstlichkeit und Gereiztheit bis zu Depressionen mit trauriger Verstimmung und Lebensüberdruss und sogar schweren Psychosen mit einem Wahn und Halluzinationen bis hin zum Suizid.

Eine Wochenbettdepression lässt sich in folgende Problemfelder gliedern:

  • postpartales Stimmungstief

  • postpartale Depression

  • postpartale Psychose

Die betroffenen Frauen fühlen sich ängstlich und unsicher und bauen schließlich manchmal auch Aggressionen gegenüber dem Kind und dem Partner auf. Diese Störungen können einerseits den Krankheitsprozess verlängern, andererseits und in dessen Folge, führen sie nicht selten zu zwischenmenschlichen Konflikten.

Aus einer zunächst durch die Sexualhormone und deren Wirkung im Gehirnstoffwechsel verursachten seelischen Störung kann sich so mittelfristig auch eine psychologisch verstehbare seelische Störung entwickeln.

Erstere muss medikamentös, letztere psychotherapeutisch behandelt werden.

Ursachen

Die Ursachen für diese seelischen Störungen nach der Entbindung sind individuell verschieden.

Biologische (hormonelle), psychische, soziale und gesellschaftliche Faktoren fließen in unterschiedlicher Gewichtung zusammen.

Prognose

** Meist ist die Prognose der seelischen Erkrankungen nach der Geburt ausgezeichnet.**

Subjektiv gesehen ist die Zeit bis zur Genesung für die seelisch kranke Mutter oft mit großen Leiden verbunden. Viele Frauen sind sehr hoffnungslos und können nicht mehr glauben, dass die Depressionen bei nahezu 100% aller Betroffenen wieder vollständig abklingen. Auch diese (unbegründete) Hoffnungslosigkeit ist ein typisches Symptom der Depression.

Eine psychiatrische Behandlung kürzt die Krankheitsdauer ab und lindert das Leiden.

Beziehung zum Kind

Viele der Frauen können während der Wochenbettdepression gegenüber ihrem Baby wenig oder keine Liebe empfinden. Sie haben deswegen Schuldgefühle gegenüber ihrem Partner und gegenüber dem Baby und wissen oft nicht ein noch aus. Sie denken manchmal daran, sich vom Kind zu trennen, trauen sich aber nicht, darüber mit jemanden zu sprechen, weil sie dann als schlechte Mutter und Ehefrau angesehen werden könnten.

Behandlung

Professionelle Hilfe ist sehr sinnvoll, wenn nach der Geburt seelische Erkrankungen auftreten. Therapien können sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden. Sowohl medikamentöse als auch psychotherapeutische Therapien sind fast immer sehr erfolgreich. Beide Behandlungsformen müssen dabei oft miteinander kombiniert werden.

http://9monate.qualimedic.de/Wochenbettdepression.html


Baiana
beantwortet von Baiana am 2. April 2008 13:57
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Auch wenn das jetzt genau die Antwort ist, um die du nicht gebeten hast: Geh damit zu einem Psychotherapeuten! Depression ist eine psychische Erkrankung, die heilbar ist - mit "beklopppt" hat das rein gar nichts zu tun.

An einem Handgelenkbruch oder an einer entzündeten Zahnwurzel würdest Du auch nicht selbst herumdoktorn, oder?

Geh zu einem Spezialisten - je eher, desto schneller wirst Du Deine Krankheit überwunden haben.

Und keine Angst: Es ist zwar gut möglich, dass Dir erstmal Tabletten verschrieben werden, um die Symptome zu lindern, dennoch wird auch an der Wurzel der Erkrankung gearbeitet werden und Du wirst vollständig geheilt werden.

Wie bei einem Handbruch oder einer Wurzelentzündung wird es auch seine Zeit brauchen, aber das wird schon wieder!

Finde ich übrigens super, dass Du die Krankheit erkennst und etwas daran machen möchtest! Weiter so!


Smash
beantwortet von Smash am 2. April 2008 13:56
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Depressione ist eine Krankheit. "Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun." (Aus AA). Ich hatte Depressionen, ging zu eine Psychiater, der mir sehr geholfen hat.


Qetan
beantwortet von Qetan am 2. April 2008 23:34
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Bei einer echten Depression schaffst Du es nicht alleine. Du musst zu einem Psychologen.


anonym
beantwortet von midnavi am 2. April 2008 15:39
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hör einfach musik das hilft bei den meisten!


anonym
beantwortet von BieneSumsi am 2. April 2008 15:29
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Wenn Du mit Deinen Verwandten nicht sprechen kannst, tue es mit einem "Fremden", das geht oft viel leichter. Es gibt ein Sorgentelefon, die können Dir z.B. Selbsthilfegruppen nennen, dort hält Dich keiner für "verrückt", da alle Dein Problem in einer ähnlichen Art kennen. Ich denke aber ein Psychologe sollte Dir ebenfalls gut helfen können. Bei Depressionen ist oftmals "nur" der Hormonhaushalt etwas durcheinander und man kann das mit Medikamenten gut "einstellen", das kann aber nur ein Arzt.


anonym
beantwortet von BaludDerBaer am 2. April 2008 13:55
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Siehe Teil 1 und lös dich erst mal von der Familie und versuche deine Probleme in den Griff zu kriegen. Dann kannst du immer noch wieder auf die Familie zugehen. Im Moment reden sie dir nur rein und belasten dich!


kaYce
beantwortet von kaYce am 2. April 2008 13:54
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Melde dich bei einer Therapie an. Würde auch an Auswandern denken und irgendwo einen Neuanfang wagen.

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 2. April 2008 13:57

Auswandern: Die Probleme werden mitgenommen, das ist keineLösung

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 2. April 2008 13:58

Auswandernd? Was soll denn das für eine Lösung sein! Halte ich für einen ziemlich schlechten Ratschlag.

Daumen runter dafür!

Kommentar von 7a6f40738c5ab0ef16bee869fe7f9e5csmallkaYce am 2. April 2008 14:22

Das ist deine Meinung, und das meine Meinung.


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