Frage von lulas1998, 143

Depressionen selbst behandeln?

Ich möchte meine Depressionen selbst behandeln sa ich es nicht schaffe mich Leuten zu stellen die mich kennen (bzw einem Therapeuten) meine Familie weiß nicht wie es mir geht und das soll auch so bleiben... Ich Bitte um Hilfe. Danke im voraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Julian529, 52

Die Selbstbehandlung von Depressionen kann in einem Fiasko enden. Manchmal kann eine erfolgreiche Behandlung der Depression nur in Kombination mit Antidepressiva gelingen, die nur über den Psychiater zu erlangen sind. Häufig geht es eben nur mit Hilfe von außen. Es muss niemand erfahren, dass du dich behandeln lässt. Ich würde dir zu einem unverbindlichen Gespräch mit einem Verhaltenstherapeuten raten.

Als aller erstes wäre zu klären, ob die Ursache für deine Erkrankung hirnorganisch oder psychogen ist. Das große Blutbild kann dir gute Auskunft darüber geben, sprich deinen Hausarzt darauf an. Eine spezielle Ernährung, Johannisbeertee, Wellness, guter Schlaf (spätestens um 22:00 Uhr ins Bett gehen), viel Licht können sich äußerst positiv auf deine Verfassung auswirken.

Besuche in nächster Zeit die Bibliothek deiner Stadt und leihe dir alle Bücher zum Thema Depression und Erschöpfung aus, die nach 2000 veröffentlicht wurden. Knie dich in die Materie ein und mach dir Notizen. Mach dir ernsthaft Gedanken über die Qualität deiner Gedanken und finde heraus, wie du wirklich über dich denkst. Machst du dich ständig schlecht? Hältst du dich für einen Versager, der im Leben nie etwas auf die Reihe kriegt? Woher kommen diese Überzeugungen, sind es wirklich die deinen?

Vielleicht wäre eine Tagesklinik etwas für dich? Oder Selbsthilfegruppen, einschlägige Foren? Ein Gespräch mit Menschen, die in einer Depression stecken oder einmal depressiv waren, kann dich weiter bringen.

Welche drei Ereignisse in deinem Leben haben dich traumatisiert, dir den Boden unter deinen Füßen weggezogen, verfolgen dich noch heute? Liste sie nach ihrer Bedeutung für dein Leben auf. Untersuche die Wochen vor der Sichtbarwerdung deiner Depression auf Parallelen zu diesen Ereignissen. 

Frage dich, ob du glücklich bist oder was dir zu deinem Glück fehlt. Vielleicht musst du dein Leben verändern, giftige Beziehungen beenden oder Veränderungen wagen, vor deren Folgen du dich fürchtest.

Und zu guter letzt: Nimm alle Hilfe in Anspruch, die du bekommen kannst. Alles andere wäre kontraproduktiv.

Viel Glück auf deinem Weg!

Antwort
von Bharidi, 46

Finde heraus, woraus Deine Depression überhaupt besteht, woher das kommt und wie man letztendlich gegen die einzelnen Symptome ankämpft oder negative Gedanken- und Verhaltensketten durchbricht.

Symptome
Schreib Dir mal auf, welche Symptome Dich im Alltag belasten.  Schlafstörungen, Lethargie, Antriebslosigkeit, Appetitsstörungen, Schmerzen/Verspannungen, starke Wetterfühligkeit, Ängste, Stimmungsschwankungen, usw. alles, was Dir so einfällt. Schreib auch bei jedem dazu, wann und wie intensiv es auftritt.

Ursachenforschung
Schau, woher diese Symptome kommen könnten. Kann man körperliche Ursachen ausschließen? Geh ruhig mal zur Klinik und lass einen Ganzkörper-Check machen. Großes Blutbild, Herz- und Lungentests, Schilddrüse, Tests auf Nährmangel und Allergien. Schlaflabor bei Schlafstörungen; Orthopäde bei Verspannungen und/oder schiefer Wirbelsäule usw.

Falls Du weiblich bist und die Pille nimmst, kann das auch depressionsfördernd sein (steht manchmal sogar im Beipackzettel bei den Nebenwirkungen dabei)

Wenn Du schon immer sehr ruhig und antriebslos warst, kannst Du Dich auch mal auf ADS (Hypoaktivität, das Gegenteil von Hyperaktivität) untersuchen und beraten lassen.

Selbstreflektion
Wo sind Deine inneren Blockaden? Welche Schutzmechanismen und Verhaltensmuster legst Du an den Tag? Welche davon sind nützlich, welche davon hindern Dich im Alltag (oder in bestimmten Situationen)?

Versuch vielleicht nicht zu sehr, alte Laster aus der Vergangenheit zu fokussieren und Deine jetzige Situation zu rechtfertigen. Bekämpfen von Depression heißt auch, zu lernen, auf die guten Seiten aufzubauen, anstatt immer nur das Schlechte zu beachten. Bei sich selbst, bei anderen und bei allen möglichen Situationen.

Antwort
von neoooen, 71

Ich probire es mit einen freund und es funkonirt so ...... na ja

Kommt drauf was du für depressonen hast
(ich suizid, ritzten, essstörung.....ect)

Und wenn es "nur" diese gefühle sind die jeder hat bei depressonen glaub ich du kannst es schaffen oder mindestens mit einer freund/in es hilft mit jemanden zu schreiben

Aba es ist net sicher ich schaffe es net weg zu kommen aba es ist besser weil ich es jemanden sagen kann das es mir NICHT gut ist und eben ALLES sagen kann was mich bedrückt aba trozdem rizte ich und danke an denn tod......und ect

Kommentar von lulas1998 ,

Ich habe mehrere versuche hintermich gebracht und habe es später als unfall dargestellt. Und wegen dem reden mit einem freund, ich schaffe es nicht mehr mich jemanden an zu vertrauen.

Kommentar von Bharidi ,

Du schreibst, Deine Eltern sind Schuld an Deinen Depressionen, Du bist noch keine 20 Jahre alt und hast schon mehrere Suizidversuche hinter Dir, bist aber nicht in Therapie?

Entweder übertreibst Du maßlos und hast ne Aufmerksamkeits-Depression oder bei euch daheim geht viel übles Zeug ab. Falls Du geschlagen oder missbraucht wirst, musst Du weg von dort! Es gibt Einrichtungen, die geschützte Unterkünfte anbieten für solche Fälle.

Kommentar von lulas1998 ,

Ich kann hier nicht weg... ich bin in einer kleinstadt die kaum/keine vetnünftigen einrichtungen hat. Ich kann auch nicht in eine andere stadt ziehen wegen meiner ausbildung und glaub mir, ich übertreibe nicht.

Kommentar von neoooen ,

ich habe keine aufmerksamkeits-depression -.- ja ich hatte meinen ersten suizid versuch in der 4or5 klasse und so ging es weiter 6_7_8klasse und keiner wusste was und ein freund hat gemerkt das ich mich ritzte und ich vertraue im weil er nix weiter sagt und dann hab ich ausgrpackt (ich werde geschlagen zuhause und das war alles und ich hasse meine eltern aba du kannst glauben was du willst ........ -.-

Antwort
von dermitdemball, 36

Solange Du noch drüber schreiben kannst, ist es eher eine depressive Verstimmung! Ich würd Dir trotzdem dringend empfehlen einen ärztlichen Rat ein zu holen!

Bei Depressionen geraten die Botenstoffe im Gehirn aus dem Gleichgewicht! Dafür kann man nichts. Es muss nicht, aber es kann dafür auch eine gewisse erbliche Vorbelastung geben!

Richtig schwere Depressionen sind heimtückisch und gefährlich! Man kann und will dann oft gar keine Kommunikation mehr. Man zieht sich ganz zurück und kapselt sich ab!

Man bekommt eine Art "Tunnelblick" und all zu oft wählen diese Menschen leider auch den Freitod, den sie wie einen "Erlösenden Ausweg"  wahrnehmen!

Antwort
von cub3bola, 49

Die Auswirkungen der Depression kann man natürlich gut bekämpfen.

Die Ursache ist aber sehr schwer zu erkennen. Das erfordert das du zu dir ehrlich bist und auch immer wieder die Perspektive wechselst.

Dazu gibt es eigentlich so keine kurze Anleitung. Du kannst Bücher über Psychologie lesen und da rein arbeiten. Ist aber recht viel, quasi eine Art Selbststudium.

Oft ist auch das Problem das selbst wenn du die Ursache kennst, du das halt nicht ändern kannst. Dann musst du das quasi ausgleichen oder sogar eine Akzeptanz entwickeln.

Antwort
von newcomer, 55

kennste die Gründe deiner Depressionen ? Ändere diese und es kann sein dass die Depressionen von selbst verschwinden

Kommentar von lulas1998 ,

Das ist schwierig da meine depressionen evenzuell durch meine eltern kommen...

Antwort
von Anschibananschi, 48

Ich würde mir mal Gedanken machen warum du depressiv bist und dagegen vorgehsr. Geh trotzdem zum therapeuten

Kommentar von lulas1998 ,

Ich schaffe es nicht mich einem therapeuten an zu vertrauen

Antwort
von Meisita, 52

Eine Depression selber behandeln das funktioniert nicht . Ich spreche aus Erfahrung . Hole die Hilfe dir geht es dannach besser. Ich dachte auch immer ich könnte meiner Mutter was Vorspielen . Nur das ging nach hinten los .

Antwort
von Lyshia, 58

Hör am besten positive Musik und mach dir immer wieder klar dass sehr viel passieren musste das genau du geboren wurdest ! :)

Kommentar von lulas1998 ,

Es kann sein das es einbildung ist aber meine stimmung sinkt bei "fröhlicher" musik und wenn ich an an meine geburt denke kommt mir immer wieder ein satzt meiner mutter in den sinn: der tag an dem du uns das leben zur hölle gemacht hast."

Kommentar von Lyshia ,

Du darfst einfach niemals aufgeben. Du empfindest das nur als negativ weil du auch noch positive Sachen kennst bzw erlebt hast. Sonst wärst du nicht depressiv sondern würdest das als normal bewerten. Ist doch egal was deine Mutter sagt oder was sonst irgendjemand sagt. Du sollst glücklich werden und das kannst du nur in dem du deinen eigenen Weg gehst. Ist doch egal was alle sagen 

Kommentar von lulas1998 ,

Danke, schön mal so etwas zur abwechslung zu hören

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