Frage von 8trollface8, 17

Depressionen? mit 15, ist das möglich?

Als erstes, ich bin 15 und ein Mädchen. Mein Vater ist anfang des Jahres gestorben, und seitdem habe ich das Gefühl, dass es mit meiner Psyche bergab geht. Ich hab mich viel zurück gezogen und sogut wie gar nichts mehr mit Freunden oder Familie gemacht. Das ging ein paar Monate so, bis ich mich wieder mit ein paar alten Freundinnen angefreundet habe und wieder mehr gemacht habe. Obwohl ich in der Zeit die ich mit ihnen verbracht habe alles vergessen konnte, kamen alle Gedanken wieder hoch wenn alleine zu hause war. Ich bin zwar schon etwas über den Tod meines Vaters hinweg, aber in der Zeit in der ich viel alleine war habe ich auch viel nachgedacht. Ich war noch nie mit mir zufrieden, da ich etwas dicker als normale Mädchen in meinem alter bin und habe auch einen anderen style. Ich kleide mich sogut wie komplett schwarz, aber nicht weil es die farbe des todes ist oder so ein kram, sondern weil es mir einfach gefällt und ich finde das es mich schlanker macht. Ich habe auch lilane haare, tunnel und demnächst ein septum, weswegen ich sowieso immer schief angeguckt werde, aber mittlerweile ist mir das egal. Allerdings bekommt man auch manchmal ziemlich miese sachen an den kopf geworfen über die ich mir dann viel zu viel gedanken mache. Das geht manchmal soweit, das ich einfach in meinem zimmer sitze und heule, obwohl ich mich dabei selbst lächerlich fühle. Ich habe seit ein paar wochen auch oft gedanken daran verschwendet mich zu ritzen, einfach weil ich irgendein Ventil zum ablassen brauche. Ich weiß das es keine gute Idee ist, aber weiß einfach nicht was ich sonst machen soll. Mit meinen freunden kann und will ich nicht drüber reden, da ich mir sicher bin das sie mich nicht verstehen werden. Vor ihnen bin ich immer die, die die ganze zeit irgendwelche witzigen sprüche ablässt, da ich meine wahren Gefühle einfach nicht zeigen will da ich kein mitleid oder so bekommen will. [...]

Antwort
von Feldspatz, 11

Das mit deinem Vater tut mir leid. Und ja, es ist schon normal. Trauer braucht Zeit und du darfst auch richtig traurig sein. Jetzt kommt aber noch dazu, dass du in einem schwierigen Alter bist und dich gerade ein wenig gegen dich selbst auflehnst und die Schule läuft auch nicht so. Das sind grad ein wenig viele Sachen um die alle alleine zu tragen. Nicht gut ist, dass die Spirale jetzt abwärts zeigt. Es ist besser, wenn du mit jemandem Aussenstehendem darüber sprichst. Wieso wehrst du dich gegen einen Psychologen? Gibt es in deinem Ort vielleicht Jugendbetreuer? Oder vielleicht magst du in der Kirche Hilfe suchen? Oder bei Verwandten? Gib nicht auf, nicht ritzen, reden. Dann gehts wieder aufwärts. 

Antwort
von Queensleaves, 12

Rede doch vielleicht mal mit deiner Mutter oder mit einem Psyschologen! Der wird dir garantiert helfen können! Auf keinen Fall Ritzen! Reden ist das beste was du machen kannst!!! Gute Besseung:)

Kommentar von 8trollface8 ,

Da fehlt noch ein Teil

Dazu kommt auch noch, das ich jeden Morgen wenn ich auch aufwache und an die schule denke, mich am liebsten sofort umdrehen könnte. Ich habe teils  angst in die Schule zu gehen, da ich in letzter zeit durch Krankheit ziemlich viel verpasst habe und deswegen in sehr vielen fächern mündlich dran muss. Ich hasse es einfach vor der klasse zu stehen, ich bekomme kein wort heraus und stammel nur blödes zeug, obwohl ich eigentlich gut vorbereitet bin. Ich wurde letzte woche auch noch von meiner besten Freundin weggesetzt und sitze nun in der ersten reihe, was mir den rest gegeben hat. Es war das einzige worauf ich mich überhaupt noch freuen konnte, meine freunde. Jetzt sitze ich den ganzen tag rum und denke drüber nach wie schlecht  mein leben gerade läuft, weswegen ich immer wieder ans ritzen denke. Mit meiner mutter kann ich auch nicht drüber reden, da sie zur zeit selbst probleme hat, da ihr vater nun sich im sterben liegt. Ich hatte nie ein gutes Verhältnis zu meinem opa, deswegen geht mich das alles nicht sehr viel an. Außerdem wollte sie damals schon mit mir zum Psychologen als ich sher viel zeit in meinem zimmer alleine verbracht habe, was macht sie dann wohl erst wenn ich ihr von meinen Gedanken erzähle?
Kann ich irgendetwas tun dagegen? Und sind das überhaupt depressionen oder ist es 'normal' das man mal solche gedanken hat? Und sorry für den langen text, aber ich habe noch darüber geredet und hab meinen Gedanken freien lauf gelassen

Kommentar von Queensleaves ,

Also das tut mir schrecklich leid! Aber sieh es mal positiv wenn du jetzt in der ersten Reihe sitzt! Du kannst deinen Noten durch mündliche Mitarbeit verbessern! Stell dir vor hinter dir ist niemand! So mach ich das auch und glaub mir es hilft dir wirklich! Denk nicht zu negativ. Das tut dir nicht gut. Du lernst ja für dein späteres Leben und du braucht keine Angst zu haben vor den anderen Idioten die dich nicht mögen! Ignoriere es einfach! Du bist du und ich bin mir sicher dass es sich eine Freundin findet die mit dir redet! Probiere es mal! Ich hoffe das ich dir helfen konnte☺️

Antwort
von LollipopP23, 17

Dein Alter hat nichts mit möglichen Depressionen zu tun. Ich könnte jetzt ganz viel schreiben aber ich bin kein Psychologe. Und selbst wenn würde dieser Text für eine psychologische Begutachtung nicht ausrechend sein. Deshalb würde ich dir (falls du es nicht schon getan hast) empfehlen alles zum Thema Depression zu googln. Auch Sachen wie Depressions Test etc. Am Besten wäre es mit deiner Mutter oder einer anderen vertrauten, erwachsenen Person zu reden und den Besuch eines Psychologen in Erwägung zu ziehen. 

Zum Ritzen: Es ist absolut nicht hilfreich (erzählten mir Leute die es getan haben) und wenn dann nur für kurze Zeit. Falls du jedoch denkst, dass dir so etwas helfen würde dann nicht in Nähe von Aterien, Pulsadern etc. Und wenn du Aufheiterung brauchst dann hör gute Musik (hilft mir immer), gucke deine Lieblingssendungen (ich weiß dass ist dummer Rat aber es hilft mir wenn ich mich sehr schlecht fühle weil es mich ablenkt etc.).

Ich hoffe es geht dir bald besser.

Antwort
von shaddyshake, 10

Natürlich ist das möglich. Ich war 17 als bei mir mittelschwere Depressionen und Posttraumatische Belastungstörung diagnostiziert wurde. Hatte damals auch alles nach dem Tod eines engen Familienmitglied angefangen.

Ich hatte mich dazu aufgerafft eine Therapie anzufangen. Ich bin nicht geheilt, ich habe Zeiten da geht es mir nicht gut. Im Moment wächst mir zB die Arbeit über den Kopf. Bin am überlegen eine erneute Therapie zu machen.

Solltest du vielleicht auch in Betracht ziehen. Selbstverletzung ist keine Lösung.

Antwort
von Siverly, 10

Natürlich ist das möglich und das mit deinem Vater tut mir leid.

Am besten wendest du dich an einen Therapeuten, wahrscheinlich denkst du dir jetzt: "Wie bitte? Niemals." Aber sobald du den richtigen gefunden hast und die Sympathie stimmt, wirst du sehen dass es hilft.

Alles Gute!

Antwort
von dirk0908, 10

Sei du. aber ritz dich bitte nicht

wenn du jmd zum reden brauchst sag mir bescheid, habe ich auch schon geritzt

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