Frage von WindowsXPlolxd, 39

Depressionen, Keine Motivation, keine Freude am Leben?

Es ist nun schon bald 3 Monate her als meine geliebte Katze gestorben ist. Seither habe ich keine Freude und Motivation mehr. Die Noten gehen abwärts, niemand kriegt mich mehr zum Lachen, Zuhause verderbe ich mir die Zeit non-stop mit gamen. Jetzt vorallem in meinem Alter mit 14 ist sowas sehr schwer zu verarbeiten. Meine Lehrerin probiert mich aufzumuntern damit ich mich wieder besser auf die Schule konzentrieren kann. Ehrlich gesagt kann mich nichts mehr motivieren. Das einzige was mich zurzeit noch motivieren könnte wäre wieder meine Katze zu haben. Ich brauche dringend Hilfe. Ich möchte nicht mehr leben und ich hoffe jeden Tag, zu sterben. Mein Musikstil hat sich auch drastisch geändert. Vor 3 Monaten habe ich noch Hip-Hop gehört. Jetzt höre ich tiefe, düstere Indie-Musik. Ich weiss jetzt schon das ich für immer an ihr hängen bleiben werde und ihren Tod nicht vergessen werde. Es geht leider nicht anders. Sie war das wichtigste in meinem Leben. Was kann mich jetzt noch retten oder aufmuntern?

Antwort
von Julia230802, 39

Ich weiß wie schwer das ist ,ich habe meine geliebte Hündin genau 1 Tag vor mein Geburtstag verloren und ich habe auch schon mein lieblings Opa verloren . ich dachte auch ich schaffen das nicht mehr aber ich habe es geschafft. Es ist schwer los zulassen ich weiß aber ich wette du kannst es schaffen ,glaube daran dann schaffst du das auch . du brauchst was zum ablenken was du gerne magst . bleib trotzdem in der Schule gut du schaffst das ich glaube an dich sen ich das schaffe schaffst du das erst recht. Wo mein Hund gestorben ist ich wollte nicht mehr leben ich hasse jedes Jahr mein Geburtstag aber ich sage immer weil mein Hund Krebs hatte das er dann nicht mehr leiden muss . mach was aus dein leben du bist noch jung und ich auch sogar jünger erst 13 Jahre alt und wen ich das schaffe schaffst du das auch . :) :)

Kommentar von WindowsXPlolxd ,

Leider ist meine Katze mit schmerzen Gestorben. Das macht mich so Depressiv, nicht der Tod selbst. Ich war so egoistisch, dass ich sie einfach Zuhause behalten habe. Als es ihr richtig schlecht ging wollten wir zum Tierarzt, aber es war Sonntag :(

Kommentar von Julia230802 ,

dafür kannst du ja nichts wen es samstags war . das schaffst du schon ich glaube an dich

Antwort
von jonnynator, 28

Das tut mir echt leid. Sowas ist echt nicht leicht... Ich selbst (m 18) war selbst sehr lange depressiv (über viele Jahre). Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass drüber reden viel bewirken kann. Such dir vielleicht mal jemanden, bei dem du dich so richtig schön ''ausheulen'' kannst. Das kann echt gut tun einfach mal alles raus zu lassen. Und um wieder etwas Motivation zu bekommen kann ich dir nur raten dich in gute Gesellschaft zu begeben. Also mach viel mit deinen Freunden oder Bekannten. Ich denke du wirst dir schon einige Gedanken über den Tod allgemein gemacht haben und ich will dich echt zu nichts drängen. Aber über den Tod nachzudenken und sich damit zu befassen kann helfen das ganze auf lange Zeit zu verkraften, auch wenn's nicht einfach ist.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Gib nicht auf! ich bin mir sicher, dass du das packst :)

Kommentar von WindowsXPlolxd ,

Leider geht das sehr schlecht, wenn man selbst keine echten Freunde hat in der Freizeit. Mit den Eltern möchte ich nicht reden, wir haben schon viel zu viel darüber diskutiert. Deren Endsatz war immer: "Du hast noch eine Katze. Geniesse sie noch solange sie noch lebt". Das mache ich eigentlich, aber es hilft mir nicht weiter. Ich habe nicht so eine gute Bindung zu meinen Geschwistern, dass ich mit ihnen reden kann und songst habe ich gar keinen Menschen, mit dem ich darüber reden kann. Das Problem ist, ich will sie garnicht vergessen. Ich werde jeden Tag kränker und binde mich von der Gesellschaft. Ich gehe nurnoch Raus, wenn ich zur Schule und zurück muss, songst gehe ich nie Raus. Seit sie gestorben ist, ist die Welt nurnoch düster und ich habe keine Lust in einer Welt ohne sie zu leben.

Kommentar von jonnynator ,

Das man sich immer mehr zurück zieht kenne ich selbst nur zu gut.. Der Kommentar von deinen Eltern stimmt zwar in gewisser Weise aber er hilft dir nicht wirklich denke ich. Das du so ne schlechte Bindung zu deiner Familie hast tut mir echt leid aber sowas kommt leider immer häufiger vor.. Wenn du magst können wir gerne darüber reden, falls du sonst niemanden hast. Ist nur ein Angebot aber wenn du Fragen hast oder echt einfach mal reden möchtest kannst du mich jeder Zeit anschreiben :)

Antwort
von Mignon1, 27

Deine Trauer ist in deinem Kindesalter insofern verständlich, als dass du das erste Mal in deinem Leben mit dem Tod konfrontiert wurdest. Das ist völlig normal. Die Traurigkeit vergeht mit der Zeit, mache dir also keine Sorgen. Jeder hat solche Tiefs bzw. Trauerphasen.

Mit "Gamen" überwindest du die Trauer nicht. Du steigerst dich geradezu selbst hinein. Du mußt versuchen, dich abzulenken. Unternimm etwas mit Freundinnen, gehe nach draußen an die frische Luft, treibe Sport, pflege deine Hobbys oder lege dir welche zu.

Alles wird gut...! :-)

Kommentar von WindowsXPlolxd ,

Eigentlich war das nicht das erste mal das ich jemanden verloren habe. Zum Beispiel meine Grosseltern oder andere Haustiere. Dort war es zwar auch schlimm, aber die Trauer dauerte nur eine Woche

Kommentar von Mignon1 ,

Das hängt mit der Pubertät zusammen.

Antwort
von Kristallstahl, 37

Das dauert eine gewisse Zeit bis man das verarbeitet hat. Musste schon 2 Katzen zu Grabe tragen. Das ist nicht einfach. Kopf hoch und verarbeite es auf deine Weise. Irgendwann gehts dir besser.

Antwort
von Pokemon1998, 27

Klar ist es so das man ein Haustier was gestorben is nicht ersetzten kann, aber ich denke es würde dir mega helfen, wenn du dir ne Katze oder vllt nen Hund holst

LG

Gl

Kommentar von WindowsXPlolxd ,

Ich habe noch eine Katze und einen Hund

Antwort
von mathisschmidtke, 29

Neue Katze :)

Kommentar von WindowsXPlolxd ,

Ich hab' noch eine

Antwort
von steinpilzchen, 22

Du hast selbst geschrieben du brauchst hilfe, vielleicht solltest du überlegen eine Psychotherapie zu machen.

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