Frage von Renzo85, 96

Depressionen, Job?

Bin langsam echt am verzweifeln. Ich glaube, dass ich unter Depressionen leide. Symptome wie, ängstlich, schlaflos, innere Unruhe, nervös, nachdenklich etc.
Früher war ich nicht so, es fällt in meinem Umfeld auf.
Da ich Lokführer bin, habe ich Angst, dass mein Arzt es dem Unternehmen meldet. Ich möchte nicht meinen Job riskieren. Für mich geht es so nicht weiter es ist unerträglich, ich brauche Medikament oder mindestens Hilfe. Soll ich Medis im Netz bestellen? Wie komm ich wieder auf den Damm ohne  Aufsehen?

Antwort
von conelke, 13

Du hast einen sehr verantwortungsvollen Job und da sollten Dir die Menschen, die Du Tag für Tag durch die Gegend fährst, wichtiger sein, als Dein Job an sich. Wenn etwas passieren sollte aufgrund Deiner Symptomatik, wirst Du Dir das niemals verzeihen können. Du solltest einen Arzt aufsuchen und der Sache auf den Grund gehen und Dir wenn nötig Medikamente verschreiben lassen, die Dir ein Arzt auch ohne Bedenken - in Bezug auf Deinen Beruf - geben kann. Alles andere wäre verantwortungslos und grob fahrlässig. Das kann Dir sehr viel Ärger einbringen.

Antwort
von wilees, 33

Ein Arzt fragt Dich nicht welchen Job Du machst.

Andererseits muß sichergestellt sein, dass Du Deinen verantwortungsvollen Job unter Medikamenteneinnahme ausführen kannst. Also soltest Du offen mit dem Arzt darüber sprechen, damit er Dich im Bedarfsfall krankschreiben kann.

Antwort
von Wandkosmetiker, 28

Depressionen sind definitiv nicht selber zu behandeln! Schon gar nicht medikamentös. Dafür ist die Palette der Medikamente, und die Art Ihrer Anwendung zu breit gefächert, und muss UNBEDINGT unter Ärztlicher Aufsicht angesetzt und verabreicht werden. Ich gehe mal davon aus, das diese Art Medikamente eh nicht frei erhältlich sind,jedenfalls nicht auf seriösem Weg. Du solltest dringend mit deinem Arzt darüber reden,um festzustellen ob eine weitere psychosomatische Behandlung erforderlich ist, oder eventuell nur Erschöpfungszustände vorliegen. Dein Arzt hat darüber Stillschweigen zu halten. In deinem Job bist du es aber schon allein der Verantwortung gegenüber unzähligen Menschen schuldig das eindeutig abklären zu lassen. Und selbst wenn eine echte Depression vorliegt, heißt das nicht das du deinen Job verlieren musst. Es ist eine Krankheit wie jede andere auch, und bei entsprechender Behandlung gut therapierbar. Und wir bei anderen Krankheiten auch: Je früher, je besser.

Antwort
von Momoi14, 37

Weißt du, als aller erstes musst du dir denken das alles wieder gut wird du musst positiv denken. Du musst dir denken das Tag für Tag jeder Tag ein bisschen besser wird, und so wird es besser.

Du solltest dir einen Gesunden Lebensweg suchen, welcher mit freude usw. ist. Der Islam als Religion zb. Bringt dir das alles bei.

Solltest du aber nicht religiös oder anders gläubig sein, so gibt es trotzdem viele andere perspektiven welche dich wieder glücklich machen.

Du solltest versuchen, in allem schlechten das Positive zu sehen... Und jeden Tag glücklich aufwachen... Du brauchst keine Medikamente oder sonnstiges, du musst dir nur über das schöne bewusst werden. Und so wird hoffentlichi alles gut. 

Kommentar von Hacker48 ,

Das ist zwar ein gut gemeinter und sicher auch in Teilen sinnvoller Ansatz, aber Depressionen sind nicht vergleichbar mit einem leichten, kurzzeitigen Stimmungstief. Da braucht es schon eine Therapie und ggf. eine ergänzende Medikation ...

Kommentar von Momoi14 ,

Aber was soll eine Therapie schon nützen wenn man es nicht von sich selber aus will ? Ich unterschätze depressionen ganz und garnicht, und ich weiß wie schwerr es ist depressivv zu sein. Aber depressionen haben ja viel mit schlechten gedanken und schmerz kummer usw. zu tuhen, und nach meiner meinung kann man diese durch gute gedanken besser machen. Ich hab jetzt auch nicht von einer Therapie oder so abgeraten, ich habe lediglich von den Medikamenten abgeraten, denn meiner meinung nach kann man depressionen usw. nicht einfach mit medikamenten heilen. Sollten Medikamente aber doch nötig sein, dann aber welche die verschrieben wurden und nicht aus dem internet :) 

Kommentar von Hacker48 ,

Nun, natürlich muss man zunächst einmal bereit sein, eine Therapie zu machen. Aber der Fragesteller ist sich eines Problems ja durchaus bewusst und ist auch an der Lösung interessiert. :)

Sei mir nicht böse, aber du scheinst Depressionen doch zu unterschätzen. Ja, Depressionen haben - neben der genetischen Disposition und den biologischen und gesellschaftlichen Faktoren - auch etwas mit "schlechten Gedanken" zu tun. Aber, wo sollen dann plötzlich die guten Gedanken herkommen, wenn man depressiv ist?

Eben.

Ich bin sehr kritisch gegenüber Psychopharmaka eingestellt, insofern gehe ich da mit dir mit. Allerdings geht es dem Fragesteller ja nicht darum, die Depression damit zu heilen - diese können höchstens komplementär zur Therapie eingesetzt werden -, sondern um die Symptome zu lindern. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage ...

Kommentar von Momoi14 ,

Der fragesteller schrieb aber ,,wie komme ich wieder aus dem damm ohne aufsehen" daher glaube ich schon, das er die depressionen komplett loswerden will.

Und mir ist bewusst, das depressionen nicht nur mit schlechten gedanken beschrieben werden, es gibt auch viele weiter symptome welche depressionen beschreiben.

Aber ich bin der meinung, das es einfach reicht positiv zu denken. Und woher die guten gedanken herkommen sollen, das weiß ich auch nicht... Aber sie sollen einfach kommen... Ich weiß das hört sich nicht nachvollziehbar an und unterschätzdend gegenüber des problems, aber wenn man selber den entschluss gefasst hat, diese depressionen los zu werden, es zu versuchen jeden tag... Man kann vielleicht nicht die kompletten depressionen loswerden... 

Aber wenn man sich selber bemitleidet daran denkt wie depressiv man ist, die hoffnung auf eine heilung verliert, da ist meiner meinung nach die chance von depressionen wegzukommen niedriger als wenn man es mit einer positiven einstellung versucht.

Kommentar von Hacker48 ,

Ja, wobei er verkennt, dass das ohne Aufsehen nicht möglich ist. Er kann vielleicht die Symptome unterdrücken, aber das löst das Problem natürlich nicht langfristig. :)

Richtig, und vor allem viele weitere Ursachen. Denn wir wollen ja an den Ursachen ansetzen und nicht an den Symptomen. Unkraut sollte man, wenn möglich, an der Wurzel herausziehen.

Nein, das ist es nicht. Wer wirklich depressiv ist, kann gar nicht positiv denken, so wie du dir das vorstellst. Wenn man in der depressiven Phase, in dem schwarzen Loch steckt, gibt es da keine positiven Gedanken. Übrigens, Menschen mit einer diagnostizierten schweren Depression sind tatsächlich bettlägerlig. Die sind letztendlich ein Pflegefall. Körperlich mögen sie top fit sein, aber sie schaffen es einfach nicht aufzustehen. Unvorstellbar? Aber absolut real.

Man kann Depressionen nicht abschütteln wie eine Sucht, wo man sagt, ab heute trinke ich keinen Alkohol mehr. Möchte man eine Depression wirklich loswerden, braucht es zumindest irgendeine ambulante Form der Therapie, z.B. im Gespräch.

Selbstverständlich.

Kommentar von Momoi14 ,

Auch eine sucht kann man leider nicht so leicht abschütteln. Ob man eine sucht oder ob man depressionen bekämpft, das fordert was...

Diese fälle, in denen es die menschen nicht mal mehr schaffen aufzustehen, tuen mir wirkliichh leid, nurr schätzee ich, das der fragesteller nicht so starkk in depressionen verfallen istz (er kann seiner arbeit ja auch noch nachgehen) 

An einem Punkt muss ich dir recht geben, unswar das es nicht so einfach ist wie ich es beschreibe dieses positive denken, aber wie gesagt ich finde egal wie schlecht es einem geht, man muss mit einem ,,Ich will was ändern" anfangen :) 

Kommentar von Hacker48 ,

Ja, aber eine Sucht ist lange nicht so komplex, wie eine psychische Erkrankung, von komorbiden Störungen ganz zu schweigen. Und ja, beides fordert viel. Das Einzige, worauf ich hinaus möchte ist, dass man eine Sucht alleine besiegen kann, eine diagnostizierte Depression hingegen kann man aussitzen, aber nicht besiegen. :)

Da wirst du vermutlich recht haben. Und, ob eine Depression vorliegt ist schließlich auch noch nicht zweifelsfrei geklärt ...

man muss mit einem ,,Ich will was ändern" anfangen

Gutes Schlusswort. :)

Kommentar von GaiaEngel ,

@ Momo14 Der hacker ist nur ein dummer Faschokrippel, der weiSS nichts und kann nichts, der machte nur Bla bla bla die euch Neue aus dem GF Boche FASCHO Net vertreiben sollen!

Da haben sie Übung drin aus ihr braunen und blutigen Christengeschichte! Spuck auf Boche Net!

Kommentar von Hacker48 ,

lol

Antwort
von Yenkizz, 37

ich würde an deiner stelle mal mit einem Psychologen reden er hatt doch sowieso schweigepflicht oder? ausserdem würde ich mal ein urlaub beantragen wenns nichz geht einfach mit einem atest vorran gehen denn es geht um deine gesundheit leider haben wir ein todesfall in der familie durch überarbeitung

Antwort
von Indivia, 6

Antidepressiva sind definitiv keine Bonbons.

Und  es können auch andere Sachen hinte depressiven symptomen stecken,wie zb Probleme mit der Schilddrüse, neurologische Probleme etc. ,alleine deswegen sollte man sich shcon  an den Facharzt ( Psychiater) wenden.

Es gibt Möglichkeiten, das man so fern man stabil sit wieder arbeiten kann, ich kenne einen LKW Fahrer der mit ad weiter fahren darf ( denn ihm geht es damit besser) und eine Mitpatientin musste wegen einem medi zum Tüv ,dort eine Prüfung ablegen udn durfte danah auch weider weiter Auto fahren.

Antwort
von Solenostemon, 10

Worin liegt den deiner Ansicht nach die Ursache für deine Depression ? 

Kommentar von Hacker48 ,

Es gibt sehr viele Ursachen und genau so viele Auslöser für eine Depression. Bei den Diagnosekriterien geht es allerdings um die Symptomatik und weniger - bzw. gar nicht - um die Ursachen oder die Auslöser, insofern sehe ich die Intention deiner Frage nicht. :)

Kommentar von Solenostemon ,

Eine Krankheit hat immer eine Ursache, und wenn man an die Ursache bearbeitet, bekämpft man auch die Symptome. Ich gehöre eben zu denen die den Löwenzahn mit der Wurzel ausreißen anstatt nur die Blätter abzuschneiden, bei machen Therapeuten habe ich das Gefühl sie sind mehr an Dauerpatienten als an geheilten Patienten interessiert  

Kommentar von Hacker48 ,

Du hast mich falsch verstanden. Natürlich geht es bei der Therapie um die Ursachen. Aber nicht bei der Diagnostik. Deine Antwort erweckte bei mir den Eindruck, du würdest von ihm einen Seelen-Striptease erwarten, ohne den du ihm nicht glaubst, dass er depressiv ist. Sollte ich das falsch verstanden haben, tut es mir leid.

(Und hier geht es um guten Rat, nicht um Therapie, das können wir gar nicht leisten, von welcher Relevanz sind also die Ursachen?)

Kommentar von Solenostemon ,

Man kann natürlich auch warten bis ein Tief zu einer Depression herangewachsen ist, aber wer sagt das man es dazu kommen lassen muss ? Die Frage nach der Ursache bewirkt bei den meisten schon dass sie sich damit auseinandersetzen (viele fühlen sich nur schlecht ohne zu wissen warum) entweder sie kommen zu dem Schluss das sie eigentlich keinen Grund haben sie schlecht zu fühlen und wenn das keine Besserung bringt sollten sie sich zur Therapie einfinden um zu schauen ob es körperliche Ursachen hat oder sie erkennen den Grund und dann kann man ihnen direkt helfen   

Kommentar von Hacker48 ,

Nun ja, nicht immer ist ihnen der Grund bewusst, also kann es auch, wenn sie keinen finden, immer noch psychische Ursachen haben. Ansonsten bin ich mit dir einer Meinung. :)

Um auf deine erste Frage im Kommentar zu antworten:

Du hast mich schon wieder falsch verstanden. Bei solchen Fragen gibt es immer eine handvoll Menschen, die versuchen dem Fragesteller zu unterstellen, dass er eigentlich gar keine Depression habe, sich das nur einbildet oder versucht Mitleid zu bekommen, das sehe ich insbesondere, wenn jüngere User ihre Probleme schildern. Und häufig antworten die dann mit einer Gegenfrage, wie zum Beispiel mit der Frage nach den Ursachen, mit der Intention, dass der Fragesteller in Wahrheit gar keine Depression habe, was sie glauben vor ihrem Rechner diagnostizieren zu können ...

Das scheintest du mit deiner Frage nicht ausdrücken zu wollen, insofern habe ich dich auch falsch verstanden, aber ich glaube, im Endeffekt sind wir derselben Meinung diesbezüglich.

Kommentar von Solenostemon ,

Ich glaube erstmal jeden der sagt er hat eine Depression, da ich bis Anfang 2012 selbst an eine langjährigen  gelitten habe aber mir keiner geglaubt hat, selbst mein Arzt nicht (Hat es als Ausrede für ein Krankschreiben von der Arbeit abgetan) bis ich zu seiner Vertretung gegangen bin die hat es gleich bemerkt und mich bei der Therapie unterstützt. Daher ist meine Frage schon so gemeint das ich erfahren will ob der Fragesteller schon eine Vermutung hat was die Ursache ist um ihm Tipps geben zu können wie er damit umgehen kann damit es besser wird.

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