Frage von Dxmklvw, 70

Depressionen durch Fleischverzehr?

[Hinweis] Ich möchte nicht, dass hier ein Streit zwischen Veganern und Personen die Fleisch essen entsteht.

Inwieweit beeinflusst die (emotionale) Befindlichkeit von Tieren deren Hormonhaushalt und andere "Stoffwechselgegebenheiten"?

Daran anschließend: Können diese Veränderungen (insofern diese verursacht werden) unter Umständen bei vermehrtem Fleischverzehr auf den Menschen übertragen werden?

Zwar wird Fleisch meistens ausreichend erhitzt, sodass sich viele seiner Bestandteile indem Maße verändern, dass diese nur als Nährwert aufgenommen werden. 
Doch bei Hormonen scheint dies wohl - so wie ich vermute- nicht zutreffend zu sein (Stichwort: Tiermast durch Hormoneinsatz und dessen Folgen).

Kann es sein, dass die durch die Haltungsbedingungen ausgeschüttet natürlichen Hormone von Tieren, durch den Verzehr des Fleisches dieser, zu vermehrt auftretenden Depressionen (möglicherweise sogar Verhaltensstörungen) von Menschen führen?

Eine Recherche im Internet führte mich bislang nicht zu einem Ergebnis.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Moewe4, 25

Wirst du auch nicht weil man es nicht belegen kann. Bewiesen ist das der Verzehr von zu viel Fleisch nicht gesund ist. Ich weiß aber was du meinst, ich kenne auch ein paar Leute die kein Fleisch essen weil sie die Angst nicht mitessen wollen die, die Tiere vor ihrem Tod hatten.

Manch einer hält das für Spinnerei, ich denke das jeder auf sein inneres Gefühl hören sollte. Darauf wirst du keine Antwort finden sondern nur selbst eine Entscheidung treffen können.

Oder du machst ein Experement und ißt mal drei, vier Monate kein Fleisch und schaust dann ob sich bei dir etwas verändert, vieleicht machen ein paar andere Leute auch mit und ihr könnt euch dann austauschen.

Viele Grüße😀😀😀👍👍👍

Kommentar von Dxmklvw ,

Danke für die Antwort. Sie zeigt, daß du mitdenkst.

Ja, so etwas im Experiment nachweisen ist theoretisch eine Möglichkeit. Um dann Genaueres zu wissen, wäre ein Vergleich meines eigenen Hormonspielgel - obendrein für diverse Hormone gleichzeitig - unter kontrollierten Bedingungen nötig.

Doch in der Praxis gibt es da die Hindernisse, daß zunächst kein Dritter so etwas bezahlt, und daß ich auch selbst davor zurückscheue, für etwas das Versuchskaninchen zu machen, bei dem ich vorgefaßt davon ausgehe, das es mir zumindest vorübergehend nicht gut tun wird.

Kommentar von Moewe4 ,

Klar müsstest du den Hormontest selber zahlen, würde ich auch nicht wollen.Aber Versuchskaninchen? Du machst das doch für dich um dir deine persöhnliche Meinung zu bilden und nur du bestimmst wie lange usw. wenn es dir nicht gut tut hörst du wieder auf.

Aber du wüsstes ob deine Stimmungen mit dem Fleischverzehr zusammen hängen. Gute Erkenntniss und selbst erworben.

Bist du nicht neugierig?😀😀😀

Kommentar von Dxmklvw ,

"Du machst das doch für dich um dir deine persöhnliche Meinung zu bilden und nur du bestimmst wie lange usw. wenn es dir nicht gut tut hörst du wieder auf."

Das stimmt. Doch nebenher bin ich eben auch nur ein Mensch, allerdings von der Art, daß mir das Risiko, mir möglicherweise eine Depression o. ä. implantieren zu lassen, um einiges zu groß ist, als daß sich meine bestehende Neugier durchsetzen könnte, ganz abgesehen von den Kosten, wo mir auch so manches einfällt, für das ich das Geld lieber ausgeben würde.

Wenn mir die Sache wirklich "Kopfschmerzen" bereitet, dann gibt es noch die Alternative, auf Fleisch zu verzichten oder mich zu bemühen, Fleisch von nachweislich "glücklichen" Tieren zu bekommen, obwohl ja das Schlachten vermutlich kein Tier glücklich macht. OK, das ist bezüglich meiner "Neugier" nicht das Gelbe vom Ei, aber es paßt besser zu meinem Sicherheitsbedürfnis.

Da ist manches sogar ähnlich wie bei der Cannabisfrage. Wie sich so etwas anfühlt, weiß ich nicht, aber ich weiß, daß ich das Zeug nie anrühren werde, weil es mit Risiken verbunden ist - egal, wie neugierig ich sonst auch sein mag.

Kommentar von Moewe4 ,

Hi, ich glaube das ganze war ein Missverständniss, ich meinte das du einfach mal für eine Zeit auf Fleisch verzichten könntest um zu schauen ob du dich dann besser fühlst. Du hast nicht geschrieben ob du Fleisch ist oder nicht. Ich glaubte du ißt Fleisch und fühlst dich nicht gut und fragtest hier ob es am Fleisch liegen könnte.

Viele Grüße😀

Antwort
von Lichtpflicht, 25

Weil es nicht wissenschaftlich belegbar ist. Diese Idee folgt dem Grundkonzept der Homöopathie: Materie hat Gedächtnis und kann so Zustände übertragen. Das ist Esoterik, ja, aber es gibt keinerlei Beweise oder Belege, ja nicht mal Indizien dafür.

Auserdem müssten sonst sehr viele Fleischesser hochtraumatisiert und depressiv sein, und das von Kind an, und Vegetarier und Veganer dürften das nicht bekommen. Beides trifft nicht zu.

Kommentar von Dxmklvw ,

Darüber hatte ich ebenfalls nachgedacht, bevor ich die Frage formuliert habe. Doch trotz des Umstands, daß Vegetarier ebenso von psychischen Auffälligkeiten betroffen sind wie Fleischverzehrer, überzeugt mich nicht sehr stark, weil ja auch Pflanzen über Gülle kontaminiert werden.

Beeinflussend sind natürlich auch grundsätzliche Lebenseinstellungen, und da vermute ich, daß dies bei Veganern anders ist als bei Fleischessern.

Die Überlegung, daß z. B. eingesetzre Wachstumshormone bei Männern auch zu Brustvergrößerungen u. a. geführt hatten, hat mich nachdenklich gemacht.

Sicher kommt es bei allem auch immer auf die Menge an, und verabreichte Spritzen haben sicher eine ganz andere Qualität als das, was der Körper auf natürliche Weise erzeugt.

Doch die Haltungsbedingungen sind meiner Ansicht nach sicher auch geeignet, dauerhaft stark erhöhte Hormonausschüttungen zu bewirken. Was ich gar nicht weiß, ist, wie relevant die ausgeschüttete Menge ist.

Daraus kam dann meine Überlegung, was wohl ist, wenn die Tiere (brauchbar feststellbar ist es ja nicht) unter extremen Depressionen leiden oder sonstigen hormonbedingten psychischen Störungen, und ob sich dies durch Inhaltsstoffe bedingt auf Menschen übertragen kann, und sei es auch nur so, daß dann eine stärkere Anfälligkeit für solche Störungen besteht.

Antwort
von marit123456, 6

Mein Fleisch steht im Sommer auf der Wiese, im Winter im Stall und wird mit Grünsilage gefüttert. Vielleicht hab ich deshalb keine Probleme mit dem Fleischverzehr?

Für mich ist Fleisch tatsächlich ein Stück Lebenskraft. So, wie es die Werbung aus den 80'er propagiert hat.

Antwort
von konzato1, 20

Im Internet konnte ich darüber nichts für mich Brauchbares finden.

Da wirst du auch nichts drüber finden.

Genausowenig wie über die Gefahr von Schwangerschaften durch das Tragen von Socken beim Sex.

Antwort
von Rotrunner2, 14

Kann ich für mich ausschließen, obgleich ich auch viel lieber Eigenversorger sein würde. Liegt aber daran, das ich Tiere mag und das nicht nur zum essen, auch so.

Antwort
von KimieRaili, 24

Also im Vorraus: Ich gehöre zu keiner der extremen Seiten von  "Fleisch ist doof" oder "Man braucht nur Fleisch".

Bei mir war es tatsächlich aber so, dass es mir als ich noch Fleisch gegessen haben schlechter ging. Ich war oft sehr müde, kraftlos und unglücklich..

Ich lebe jetzt seit gut 6 Jahren als Pescetarier, esse also kein Fleisch aber dafür Fisch und Meeresfrüchte, und mir geht es deutlich besser.

Allerdings denke ich, dass das vom tierischen Fett kommt, dass es einem schlecht geht. 

Kommentar von Dxmklvw ,

"oft sehr müde, kraftlos und unglücklich"

Genau das sind Punkte, die mich verunsichern, weil so etwas sehr verschiedene Ursachen haben kann, aber auch ein Begleitsymptom einer psychischen Veränderung sein an, vielleicht einer, die man als solche gar nicht erkennt.

Bereits normaler Alltagsfrust, der auch begründet ist, ist ja  bereits eine solche Veränderung. Wenn es aber durch biochemische Substanzen ebenso ausgelöst werden könnte, dann sehe ich da ein Problem.

Ein Extra-Problem ist dann, daß ich Probleme nicht mag und solche deshalb möglichst schnell abarbeiten möchte.

Kommentar von KimieRaili ,

Psychische Probleme müssen nicht wegen so etwas auftreten. Das kann auch an zu wenig Schlaf, zu viel Stress liegen. Oder aber auch daran, dass man sich selbst keine Zeit mehr für sich selbst nimmt.


Ua. kann es aber auch an der Lebenseinstellung liegen. Jemand der von Anfang an sagt: "Das wird ein sch... Tag." kann das schöne nicht mehr sehen. Menschen die positiv eingestellt sind machen selbst aus einem schlechten Tag etwas wertvolles.

Kommentar von Dxmklvw ,

Psychische Probleme sind jedoch nicht das, was mich bei dieser Frage antreibt. Solche Probleme habe ich auch nicht oder sie sind mir nicht bewußt.

Wenn ich da trotzdem verunsichert bin, dann ist es nur der Umstand, daß mir etwas in den Sinn kam, was ich aus mir selbst heraus nicht gut einordnen kann.

Bei mir ist es einfach nur der Drang, bei solchen Dingen möglichst viel ganz genau wissen zu wollen oder es zumindest möglichst gut und auch sinnhaltig einschätzen zu können.

Antwort
von Ketzer84, 7

Halte ih für unglaubwürdig.

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