Depression. Wie kann ich mir helfen?

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4 Antworten

Depressionen sind die Hölle. Sie werden manchmal ein bisschen besser und ehe man sich versieht, geht es wieder bergab. Meist braucht es Hilfe, dass man wieder auf die Beine kommt.

Diese Hilfe kann dir nur ein Psychiater oder Psychologe geben. Ein Psychiater ist Facharzt für Psychiatrie und hat somit Medizin studiert. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der Behandlung. Dazu braucht es nicht zwingend eine Überweisung von einem anderen Arzt. Ein Psychiater kann dir auch Medikamente verschreiben (falls du dies überhaupt nötig hast).

Ein Psychologe ist spezialisiert auf eine Psychotherapie. Er darf keine Medikamente verschreiben ist jedoch meist (obwohl man nicht verallgemeinern sollte) der bessere Ansprechpartner wenn es um eine Gesprächstherapie geht. Meist werden die ersten Probetermine von der Krankenkasse übernommen. Für eine dauerhafte Übernahme der Kosten durch die KK muss dich jedoch ein Arzt überweisen.

Bedenke dabei, dass beide Termine auf der Krankenkassenabrechnung ersichtlich sind. Wenn die Krankenkasse noch über deine Eltern läuft, werden die dies mitbekommen.

Falls du willst, dass deine Eltern nichts mitbekommen wende dich an eine Beratungsstelle.

Ich bin grundsätzlich immer der Ansicht, man sollte offen kommunizieren, so nimmt man sich den Druck der Geheimhaltung und die angehörigen wissen woran sie sind und können einem unterstützen. Dies ist jedoch nur meine persönliche Erfahrung.

Lass deine Depressionen unbedingt behandeln. Je früher man Depressionen behandelt desto besser sind die Heilungschancen. Es bringt nichts sich selber zu quälen.

 

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Hallo lxawal, 

also ich bin zum Arzt gegangen und habe gesagt, dass ich vermute, dass ich Depressionen habe und gerne zum Gesprächstherapeuten gehen würde.. sie hatten mir aber gesagt, dass ich zuerst einmal ein "Probegespräch" machen sollte bei einem Gesprächstherepeuten, der wohl abchecken würde, ob ich wirklich Züge einer Depression oder sowas habe. Naja, jetzt habe ich mich getraut es meinem Arzt zu sagen, was schon Monate gedauert hat.. und jetzt werde ich es auch wieder vor mir hin schieben einen Therapeuten heraus zu suchen.. 

Ich würde dir eben raten, dass du zu tun, was ich vor mir her schiebe oder du suchst dir einen anderen Arzt. 

Bei einer anderen Person aus einer anderen Community wurde ihr sofort eine Überweisung gegeben, als sie es ihrem Arzt gesagt hat.. der Unterschied.. sie hat dabei geweint, als sie es erzählt hat.. was ich persönlich jetzt als ziemlich unfair empfinde.. aber das hat wohl nichts mit dem Weinen, sondern etwas mit dem Arzt zu tun.. 

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Mach einen Termin beim Psychiater, in vielen Fällen verlangen sie keine Überweisung, v.a. wenn Du Deine Situation erklärst. Der kann Dich dann beraten, welche Therapieform und ob evtl. Medikamente sinnvoll wären.

Der andere Weg ist: Bei einem Psychologen kannst Du auch erst einmal einen Termin ohne Überweisung ausmachen. Die Kasse zahlt 4 Probetermine. Da geht es nicht nur darum, ob Du eine Therapie brauchst, sondern in erster Linie darum, ob du das Gefühl hast, dass es der richtige Therapeut für Dich ist. Und bei Deinen Symptomen, ist der Bedarf ja klar.. Dann stellst Du mit dem Therapeuten einen Antrag bei der Kasse, dazu brauchst Du ein Kreuzchen von Deinem Hausarzt oder Psychiater. Dabei geht es aber nicht darum, ob der Arzt eine Therapie für sinnvoll hält, sondern nur darum, dass keine medizinischen Gründe gegen eine Therapie sprechen.

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Eine Therapie wäre vermutlich das beste.

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