Frage von centers, 28

Depression, was hilft?

Was hilft gegen eine Depression außer Medikamente?

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 9

Primär hilft eine Psychotherapie. Bis diese wirkt können jedoch Monate bis Jahre vergehen. Einen schnellen Effekt darfst du also eher nicht erwarten.

Es gibt verschiedene Formen der Psychotherapie. Einige sind eher auf Konditionierung (Verhaltenstherapie) und andere auf das Unterbewusstsein (z.B. Psychoanalyse) ausgerichtet. Bei chronischen Depressionen kommen eher letztere Verfahren zum Einsatz.

Eine weitere gute Sache ist Sport. Gemäss wissenschaftlichen Studien ist insbedondere Ausdauersport sehr effektiv gegen Depressionen. Voraussetzung dafür sind mind. 4 Trainingseinheiten an 20-30 Minuten die Woche. Bis ein erster Effekt spührbar wird dauert es ca. 1 Monat.

Bei schwersten und chronischen Depressionen kann auch eine Elektro-Krampf-Therapie helfen. Eine EKT ist die mit Abstand wirksamste Methode um Depressionen zu behandeln, jedoch ist sie auch ein starker Eingriff.

Antwort
von FrauFanta, 12

Sport, frische Luft, erfüllende Hobbys, Kontakt mit Tieren, Yoga und Meditation

Kommentar von MKausK ,

Ja ein Welpe ist die beste Medizin bei akuter Depression, zumindestens meiner Erfahrung nach...ein Antidepressive das 12 - 14 Jahre helfen kann...stirbt der Hund wird es natürlich dann sehr schwer...hatte echte Entzugserscheinungen

Antwort
von Flemming1609, 14

Also Psychologisch gesehen ist eine Depresion eine Krankheit, welche sich entweder selbst aus kuriert, durch mithilfe eines Therapeuten auskuriert, oder durch Medikamentöse behandlung auskuriert wird. Erfahrung zeigt aber das diese Medikamente meistens nicht nur die Depresion sondern auch die person aus kurieren können und oft auch viel schaden an richten.

Meiner Meinung nach stimmt es das eine Depresion eine Krankheit ist, aber nicht im Sinne wie die Meisten Menschen dies verstehen. Es ist eine Krankheit die durch gedankliche "Unhygiene" kommt. Diese gedankliche "UNhygiene" ist immer pregnanter und wichtiger geworden mit der entwicklung der Technologie, denn durch diese haben wir mehr zeit zu Denken. Denken auf diese lange zeit dauer wird uns aber nirgens beigebracht, weswegen Psychische Krankheiten meiner meinung nach öfters auftreten in den "Entwickelten" Regionen und allgemein in unserer zeit, denn wenn man irgendwas denkt kommt es schnell zur verunreinigung der Gedanken.

Nun war ja die frage was mann da gegen machen kann, das ist einiges schwerer als das das was ich jetzt sage tönen wird, man muss seine Gedanken pflegen, wie ein Acker immer versuchen Bewusst zu denken und, versuchen bewusst gute dinge zu denken. Anfangen könnte man in dem Mal vor dem zu bett gehen eine Art Intention Shaping zu macht, was das formen der Intention heisst. Bei intention shaping würde ich bei einer Depresion vorschlagen das man sich die gute dinge in erinnerung ruft, und sich etwas aussucht das man am nächsten tag macht und sich vorstellt wie man freude daran hat dies zu machen. Das hilft, so dass man am Nächsten Tag beim tun der vorgenommenen sache es leichter hat freude darn zu haben. Sport hilft natürlich immer, weil du gibst 1. deinem Körper einen Grund Angstähnliche zustände zu haben(schwitzten herzklopfen u.s.w.), weswegen du dann deinen gedanken das du Angst hast oder Traurig bist "weniger Glaubst" und 2. ist es so das Beim Intensiv sport nicht viel gedacht wird, was für die "Hygienisierung*" der Gedanken hilft. Der Soziale Kontakt hilft sicherlich auch, aber auch nur wenn man sich gedanklich darauf einlässt. 

Bei Fragen einfach schreiben.

Kommentar von Buddhishi ,

Hallo, tut mir leid, aber hier muss ich ganz vehement widersprechen:

Es ist eine Krankheit die durch gedankliche "Unhygiene" kommt.

Es sind verschiedene Ursachen der Erkrankung Depression erforscht, dazu gehören auch Stoffwechselvorgänge und genetische Gründe. Hier kannst Du es in Ruhe nachlesen:

http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psych...

Dass sich eine Depression

entweder selbst aus kuriert ..

. ist höchst unwahrscheinlich und eine grenzwertige Aussage, die schlimmstenfalls in einen Suizid führen kann.

Die Aussage:

Sport hilft natürlich immer ...

zeigt m. E., wie wenig Du anscheinend leider von dieser Erkrankung verstanden hast. Ein depressiver Mensch hat meist null Bock auf irgendwas, zieht sich in sein Schneckenhaus zurück und zu Sport ist schon gar keine Kraft vorhanden.

Und der letzte Absatz:

dann deinen gedanken das du Angst hast oder Traurig bist "weniger
Glaubst" und 2. ist es so das Beim Intensiv sport nicht viel gedacht
wird, was für die "Hygienisierung*" der Gedanken hilft. Der Soziale
Kontakt hilft sicherlich auch, aber auch nur wenn man sich gedanklich darauf einlässt.

macht mich fast schon sauer! Ich erkläre es aber dennoch höflich: So eine Äußerung ist eher schädlich, da der/die Kranke dadurch auch noch das Gefühl bekommen könnte, selbst Schuld an der Erkrankung zu sein, weil er/sie ja nicht das Richtige gedacht hat oder sich eben nicht genug Mühe gegeben hast.

Meine Bitte an Dich: wenn man von etwas nicht so wirklich viel versteht, ist Schweigen - insbesondere im Bereich Medizin/Psychologie - manchmal heilsamer als riskante Antworten zu erteilen. Danke für Dein Verständnis und ein schönes Wochenende wünscht Dir

Buddhishi

Kommentar von Reallp ,

Danke für die ausführliche Richtigstellung / Korrektur.

sehr sorgfältig klargestellt.

Kommentar von Flemming1609 ,

Meine Bitte an dich ist genau die selbe.... als beweis fürung auf der seite weswegen Depresion genetisch vererbbar sei wird dadurch gezeigt das die wahrscheinlichkeit das wenn ein familien mit Glied oder ein Zwilling eine Depresion hat es wahrscheinlicher ist das man selbst eine Depresion bekommt. Was soll das das ist keine  beweis führung. Den erstens werde ja die Jeweiligen Familien mit Glieder mit den selben Gedanken mustern aufgezogen. und zweitens nimmt ja auch die depresion des Familienmitglieds einfluss auf die einzelperson in der Familie.

Ich verstehe warum dich der genannte teil dich einwenig sauer macht, Er war ein wenig unsauber vormuliert, denn damit war gemeint das man die gedanken zum Sozialen umfeld gepflegt werden, so das man den Kontakt zu ihnenen wieder schätzen lernt.

Depresion kuriert sich tatsächlich zumteil selbst aus. Auch ist es so das antidepresiva oft das gegenteil von helfen tut, weswegen oft als neben wirkung erhöte Suizid gefahr bei der Packungsbeilage beschrieben ist.

Kommentar von Flemming1609 ,

Bei den Botenstoffen wird ganz klar gesagt das antidepresiva für die unterdrükung dieser Symptome entwikelt wurde. Also sind laut deinem Eienen Text der Botenstff überschuss und unterschuss nur Symtome einer Depresion und nicht so wie du geschrieben hast der Grund!!! Wie oft in der Westlichen Medizin wird das Symptom bekämpft und nicht der Grund der Krankheit. Zum bkämpfen des grunds der Krankheit habe ich einen Lösungs vorschlag gemacht. 

Kommentar von Flemming1609 ,

https://www.youtube.com/watch?v=iBozKxHbFMo gaz wichtig was er sagt genau das wasich versucht habe zu erklären...

Kommentar von Flemming1609 ,
Antwort
von Seanna, 14

Psychotherapie.

Medikamente helfen auch nur solang man sie nimmt. Psychotherapie hingegen verändert das Hirn nachhaltig.

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Gesundheit, Krankheit, Medizin, ..., 12

Hallo Centers,

neben der medikamentösen Therapie sollte auch eine Psychotherapie stattfinden, da nur die Kombination dieser beiden Therapien einen optimalen Einfluss auf eine Depression hat.

Daneben kann man aber auch selbst etwas für sich tun: viel Wasser trinken - hört sich banal an, aber es hilft tatsächlich. Gesunde Ernährung, Bewegung möglichst bei Tages-/Sonnenlicht. Bewußtheit und Achtsamkeit sich selbst gegenüber und das tun, was einem gut tut.

Hier findest Du noch weitere Tipps:

https://www.google.de/search?q=selbsthilfe+bei+depressionen&ie=utf-8&oe=...

Gute Besserung :)

Buddhishi

Kommentar von Buddhishi ,

PS: Ich finde es übrigens sehr gut, wenn neben den o.g. Therapien auch Selbstinitiative ergriffen wird. Also: viel Erfolg :)

Antwort
von maroc84, 12

Psychotherapie, Tageslicht(lampe)/Solarium im Winter, sozialer Kontakt anstatt Abschottung, so man denn kann.

Antwort
von Redkobra12, 14

du denkst an die schönen dinge des lebens,schaust dir alte fotos an von deiner familie und wenn du haustire hast spiel mit ihnen,oder treff dich mit deinem freund oder freundin und geht zusammen spatziren

Kommentar von Wonnepoppen ,

Das alleine reicht nicht aus!

Antwort
von Psylinchen23, 12

Personen die einen Liebe und Aufmerksamkeit schenken dann viel Bewegung oder ein Hobby das einen spaß macht.

Antwort
von LittleMistery, 8

Gegen eine richtige Depression hilft nur eine Therapie.

Antwort
von Wonnepoppen, 8

eine Therapie!

Antwort
von blechkuebel, 8

Eine Psychotherapie.

Sport kann auch helfen.

Antwort
von ichbinauchdabei, 15

körperliche Nähe zu einem anderen Menschen, lachen, sport


Antwort
von MKausK, 11

Depression ist nicht heilbar, man kann nur erlernen damit umzugehen. Sie kommt in Schüben und schlummert auch mal wieder ein, auch für längere Zeit.

 Lachen ist grundsätzlich ein sehr guter Helfer bei Depressionen. Ich habe mir einmal die nackte Kanone 32 1/2 angeguckt statt zur nächsten Brücke zu gehen. Hat echt geholfen, nächsten Tag habe ich Tom Sharpe der Puppenmord gelesen und mich echt scheckig gelacht. Die Depression war nicht weg aber die Selbstmordgedanken waren es.

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