Frage von AnnaKhosh, 119

Depression und Bulimie?

Hallo Leute,

ich bin derzeit echt am verzweifeln und weiß einfach nicht, wie ich weitermachen soll... ich leide schon seit längerem an Bulimie und habe die Befürchtung Depressionen zu haben. Durch mein Studium, den Leistungsdruck und die Angst zu versagen und letztendlich eine Enttäuschung für die Familie zu sein, ist alles nur noch schlimmer geworden. Ich bin gerade mal 20 Jahre alt und hasse es zu leben :( Ich schaffe es nicht, mich jemandem anzuvertrauen und wollte so erstmal einen kleinen Schritt in die richtige Richtung wagen, um vielleicht bald den Mut aufzubringen, dies jemandem zu sagen, denn es wird wirklich immer schlimmer. Ich will es meiner Ärztin sagen, aber ich hab irgendwie Angst davor, was auf mich zukommt, sobald es ausgesprochen ist. Wird man sozusagen 'gezwungen' zum Psychotherapeuten zu gehen, sobald man derartige Probleme äußert?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Herpor, 23

Du kannst - außer bei Suizidgefahr - zu nichts gezwungen werden.

Aber ein Außenstehender kann dir möglicherweise Wege aus der Sucht aufzeigen.

Es gibt Selbsthilfegruppen.

Das Schlimme an jeglicher Sucht ist die Isolation.

Ich rede aus Erfahrung, da ich (trockener) Alkoholiker bin und in meiner nassen Zeit auch jegliche ärztlichen und therapeutischen Kontakte gescheut habe.

Guten Erfolg.

Übrigens: meine zu Hauf vorhandenen Leiden, wie Depression, Todessehnsucht, Lebensüberdruss ... waren nach Absetzen des Suchtmittels wie weggeblasen.

Bei Magersüchtigen ist das Absetzen des Suchtmittels eementsprechend eine ausreichende Ernährung.

Aber das geht nur mit ärztlicher Hilfe.

Antwort
von Thaliasp, 41

Niemand zwingt dich zu einer Therapie, aber überlege mal selbst ob es nicht besser wäre wenn du professionelle Hilfe hättest. Du schreibst ja selber dass es immer schlimmer wird. In einer Therapie kannst du der oder die Gründe herausfinden warum du in eine Bulimie gerutscht bist. Diese Gründe oder vielleicht ist es nur einer solltest du kennen damit du unter Umständen etwas ändern kannst und dann allmählich die Bulimie besiegen. Vielleicht Ist das Studium ein zu grosser Stress u.s.w. Vielleicht wäre es dir wohler wenn du nicht studieren würdest. Verstehe mich richtig, ich will dir nichts ausreden, ich will dir nur zeigen dass es großer Stress sein kann der einen Menschen in die Bulimie treiben kann. Um es herauszufinden was es ist wäre eben eine Therapie sinnvoll. Ich würde mir schon Gedanken machen bevor die aggressive Magensäure deine Zähne oder die Speiseröhre immer mehr angreift. Eine Sanierung der Zähne kann viele 1000 Euro kosten.

Antwort
von Asperergia, 17

Bitte spricht darüber mit deine Familie und soforz auch mit dem Arzt neurologe oder psychiater ! Ich habe ein fast 18 Jahrigen Sohn der auch Angstörung hat und Depresive fasen und ganz sicher ohne spezialistische Behandlung wird nicht besser! Bitte Bitte Du bist noch so jung und schaffst das auch mit Hilfe Deine Familie Freunde Arzten und Therapie aber erste schritt ist sprechen darüber und denk - Du bist nicht Alleine und zu schemmen gibt da auch nicht !!!! Wünsche Dir vom ganzem herzem gute besserung Gesundheit gedulg und viel glück und sende lieben grüss

Antwort
von DerMajor, 38

Keine sorge. Du wirst zu gar nichts gezwungen werden. Sag deiner Ärztin alles und sie wird wahrscheinlich eine Therapie empfehlen wo du unbedingt hingehen solltest. Sie wird wahrscheinlich auch Gesundheitstests bei dir durchführen (Blutwerte, etc.). Und sag es auch so schnell wie möglich deinen Eltern, sie werden dir helfen.

Antwort
von nil101, 28

Gezwungen wird man nicht aber ich  rate dir dringend eine Therapie anzufangen. Du gehst jetzt tagg kaputt u die Heilung dauert lange also fang so früh wie möglich damit

Antwort
von jeannine34, 14

Da gibt es eine gute Selbsthilfegruppe: http://www.overeatersanonymous.de/. Das hilft dir sicher weiter. Alles Gute dir wünscht Jeannine

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