Frage von bewhoyouare, 51

Sind das Depression oder ist es einfach nur die Pubertät?

Ich bin 14 Jahre alt eigentlich geht es mir gut ich habe alles was man braucht,eine Familie,Freunde,das Recht in die Schule zu gehen... Doch jede Nacht lieg ich im Bett und fühle mich leer , ich bin traurig ohne Grund ....manchmal fang ich einfach an zu weinen und kann nicht aufhören. Ich kann mich auch kaum mehr in der Schule konzentrieren. Und dann habe ich immer meine höchen und Tiefen einen Moment lang kann ich garnicht mehr aufhören zu lachen und plötzlich fühl ich mich wieder leer. Für meine Freunde bin ich immer die die dauernd lacht und fröhlich ist doch sie wissen nicht wie es mir wirklich geht. Ich weiss das sie mir zuhören würden doch verstehen würden sie es nicht .Niemand würde mich ernst nehmen wenn ich ihnen sag das es mir schlecht geht. Wie auch wenn ich in der Schule dauernd lachen und mir nichts anmerken lasse . Doch ich merke wie ich innerlich alles verliere, Ich verliere die Freude an allem Und ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Karina512, 43

Phasen kann man in allen Formen in der Pubertät durchleben. Doch bei so einem ernst zu nehmenden Thema ist Vorsicht wirklich besser als Nachsicht. 

Was du machen kannst, ist z.B. Zum Hausarzt zu gehen und deine Situation schildern. Der kann dich entweder zu weiteren Ärzten leiten (was auf gar keinen Fall was schlimmes ist! Du erkennst dein Problem und siehst, dass es dich in deinem Leben beeinflusst und beschränkt, also ist es nur logisch dir Hilfe zu suchen um das Ganze nicht hochschaukeln zu lassen. Die Pubertät ist eine schwere Zeit und du brauchst dich nicht schlecht zu fühlen Hilfe zu nehmen und deine Bedenken zu äußern. Es ist nichts falsch mit dir oder irgendeine schuld die dir selber zuzuschreiben ist. Es ist nun mal so und nur schlau was dagegen zu tun)

Oder dich besänftigen und hoffentlich immer mal wieder nach Haken ob es dir besser geht. 

Sollte dein Hausarzt es auf die leichte Schulter nehmen und du fühlst dich ungerecht behandelt, kannst du dich auch direkt an Jugend Psychologen/Therapeuten wenden. Du bist kein Einzel Fall, sie werden dich sachte begleiten und eine Lösung mit dir finden. Bedenke, dass du das auf eigene Faust machen kannst und niemand was wissen musst, wenn du nicht willst. 

Aber was ich dir zuerst raten würde, ist mit einem Vertrauten zu reden, Mutter, Cousine, Tanten, Lehrer. Alle werden dir helfen wollen. 

So, ich wünsche dir alles gute! Es macht keinen Sinn Gefühle nach innen zu drücken, also wird das schon gut laufen. Bleib stark!

Antwort
von Allyluna, 51

Hm, also schlicht auf Dein Alter geschaut, würde ich sagen, es ist "nur" die Pubertät. Wobei da der eigentliche Trost auch nur darin besteht, dass es irgendwann von selbst vorbei geht - ohne, dass unbedingt medizinische Hilfe hermuss. 

Andererseits schadet es natürlich überhaupt nicht, wenn Du Dir jemanden zum Auskotzen suchst. Wenn Du in Deinem Freundeskreis keinen hast, von dem Du glaubst, dass er Dich verstehen würde, vielleicht jemanden aus Deiner Familie? Ältere Geschwister, Deine Mutter?

Mir hat damals das gute alte Tagebuch ganz gut geholfen. Ich konnte mich so richtig auslassen über alles, was mich runterzieht, über alle Personen ablästern, einfach alles rauslassen - seitenweise, wenn es sein musste. Danach ging es mir meistens besser. Und irgendwann war dann auch die blöde Pubertät vorbei und man kann die Welt wieder einigermaßen klar sehen - nicht nur schwarz und weiß, sondern alle Abstufungen dazwischen. 

Alles Gute für Dich!

Antwort
von Hopsfrosch, 21

Liebe / r bewhoyouare,

das ist immer schwer zu beantworten! In der Pubertät liegt beides so nahe beieinander... Dieses "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" wird schon fast seit Jahrhundetren in der Dichtung beschrieben...

Ich bin selber depressiv, seit ich 11 bin - mittlerweile bin ich 50. Alarmsignale sind für mich, dass du schreibst, dass du "einfach so" ohne Grund anfängst, zu weinen. Und dass du dann auch nicht aufhören kannst! Und wie du "die Freude an allem" verlierst. Vorsichtshalber würde ich an deiner Stelle doch mal mit dem Kinderarzt darüber reden. Oder dich gleich an die Krankenkasse wenden und nach Adressen für Psychologen fragen. Die können so eine Diagnose stellen, sind aber schwer erreichbar.

Ich kenne auch das Phänomen, dass ich auf meine Umwelt immer "so fröhlich" wirke. Was natürlich daran liegt, dass man ja nur aus dem Haus geht, wenn man mal wieder ein "Hoch" hat. Als typisch für meine Depressionen und die meiner Selbsthilfegruppe kenne ich auch das Gefühl, dass die anderen "einen nicht verstehen würden".

Eines habe ich in dieser Gruppe gelernt: Du wärst überrascht, was andere WIRKLICH alles verstehen! Und du hast doch Gottseidank Freunde. Die ja sicherlich auch in der Pubertät stecken - oder? Hier bei GF stellen oft Jugendliche genau deine Frage. Es scheint also noch anderen so zu gehen - auch wenn es, hoffentlich, nur pubertäre Stimmungsschwankungen sind. Lass dich überraschen, was deine Freunde so erzählen, wenn du fragst: "Sag mal, kennst du das auch, wenn man sich innerlich manchmal so leer fühlt?" Usw. Probiere es mal aus!

Ganz LG

Antwort
von Dragonlady1876, 40

N'Abend

Ich kenn's nur allzu gut. 

Aber hei, dass ist das langsam Erwachsen werden. Du bist mitten in einer sogenannten Selbstfindungsphase, in der du wqhrscheinlich oft ziemlich viel hinterfragst. 

Wenn du jedoch merkst, dass wirklich eine Traurigkeit über dich kommt, die du nicht loswirst, rede mit deinen Freunden über dein Befinden und warum es dir so geht. 

Antwort
von Nalzet, 40

Fühlst du dich denn im Moment, wo du in der Schule lachst, nicht glücklich? Falls du nämlich wirklich durchgehend traurig bist,kannst du schon an einer Depression leiden. Wenn du aber bloss Stimmungsschwankungen hast, wäre das nichts ungewöhnliches in der Pubertät.

Kommentar von KEKO174 ,

Depressionen haben auch ihre positiven Seiten.

Kommentar von Hopsfrosch ,

Ach ja? Und welche, zum Beispiel?!

Antwort
von mychrissie, 19

Lass dich um Gotteswillen nicht von dem Verhalten der Pharmaindustrie verführen, die für jedes normale menschliche Verhalten, das auch nur um Haaresbreite von der Verhaltensnorm in unserer Gesellschaft abweicht, eine Krankheit zu erfinden und natürlich auch das gewinnbringende Medikament dazu.

Lies mal spaßeshalber den Struwwelpeter, jedes dort beschriebene kindliche Verhalten (Zappelphilipp, Hans-guck-in-die-Luft, Suppenkaspar usw.) gilt jetzt als Krankheit (ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, Bulemie usw.)

Was Du hast, ist die normale Hormonumstellung während der Pubertät. Lass Dich nicht verrückt machen!

Reagiere Dich ab, indem Du Gedichte schreibst, das sind Blitzableiter.

Antwort
von Dovahkiin11, 23

Möglich ist beides. Einer Depression liegt i.d.R. ein entsprechendes Ergeignis, eine Entwicklung oder eine Krankheit bzw ein körperlicher Mangel zugrunde. Wenn du das genau herausfinden möchtest, wende dich an einen Psychologen. Versuch, dein Leben weiterzuleben, unternimm Sachen und pflege deinen Freundeskreis. Wenn das nur eine Phase ist, wird es auch wieder vorbei gehen. Falls du Hilfe brauchst, tu dir keinen Zwang an und wende dich an Familie oder Freunde.

Antwort
von astroval18, 32

Das hört sich echt hart an "merke wie ich innerlich alles verliere"... mit jemandem persöhnlich zu reden ist immer gut. Rede trotzdem mit denen. Wenn sie echte Freunde sind, dann werden sie dir zuhören 

Antwort
von KEKO174, 30

Mir geht es ähnlich nur zusätzlich bin ich dazu noch meistens der Außenseiter den alle nieder machen wollen. Ich habe meine höhen und Tiefen und mir geht es oft schlecht aber dann gibt es wieder die Tage die schön sind. Denk nicht das alle anderen ein super Leben haben und immer gute Laune haben! Auch andere haben mal schlechte Laune, und lassen es sich einfach nicht anmerken wie du. 

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