Frage von Kevinpet3, 78

Depression besiegt, nun interesse anderen menschen zu helfen die das selbe problem haben. Schritt zum Psychologen?

Guten tag, ich habe lange mit meinen Depressionen gekämpft (m 18). Und ich habe sie besiegt. Da ich viele depressive menschen damit kämpfen menschen zu suchen die sie verstehen habe ich eine riesen Interesse Menschen zu helfen. Gestern hat eine Freundin von mir einen Instagram post gemacht wo ich an die Öffentlichkeit gegangen ist das sie depressionen hat. Ich habe mich sofort an sie gewandt und ich habe ihr innerhalb ein paar Stunden ein wohlhabendes Gefühl gegeben und tipps gegeben wie sie aus dem Teufelskreis herraus kommt. Sie hat sich gewundert das ich als 18 jähriger sowas leisten kann und vom suizid abreden kann. Ich hatte bis jetzt keinen Berufswunsch, bin nächstes jahr mit meinem Abitur fertig. Ist Psychologie ein schritt den ich angehen kann? Ich verstehe die kranken menschen was nicht jeder kann. Das gibt mir den mut in die Richtung zu denken.

Liebe Grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Seanna, 19

Dir ist aber klar, dass das Psychologie-Studium so gut wie gar nichts mit Therapie oder Krankheiten oder Menschen helfen zu tun hat und eine Wissenschaft ist?

Das muss man erst mal 5 Jahre durchziehen... Und das liegt nicht jedem. Da braucht es deutlich mehr als "ich will Leuten helfen" - nämlich echtes Interesse an Psychologie und Wissenschaft, abseits von therapeutischen Fragestellungen.

Des Weiteren ca 5 Jahre selbst zu zahlende Ausbildung, die man sich auch leisten können muss und auch noch leben... In einem stark umkämpften Berufsfeld, wo man sich auch extrem viel mit sich selbst auseinander setzen muss, täglich, ein Leben lang...

Und dann musst du bedenken, dass man in dem Beruf nach Zeit bezahlt wird und du idr keine mehrere Stunden pro Woche und Klient aufwenden kannst, um so zu helfen, wie du dir das vielleicht vorstellst... Da hat man idr 25 Patienten plus Anträge schreiben und Dokumentation...

Ich will es dir nicht ausreden, aber über diese Dinge muss man sich im Klaren sein wenn man einen Ausbildungsweg bzw Beruf einschlägt, der gute 10 Jahre Arbeit erfordert bis zum Abschluss...

Meiner Meinung nach siehst du das im Moment ziemlich naiv und romantisch... So ist es im Job nicht. Keineswegs. Auch wenn man Menschen hilft und das durchaus befriedigend ist.

Antwort
von einfachichseinn, 6

Vielleicht wäre auch die Ausbildung zum Therapeuten etwas für dich?

Das Studium umfasst viel mehr als konkrete Hilfe und dauert Jahre, wenn du dann Kein Top-Abi hast, dauert das noch länger.

Antwort
von Indivia, 13

Das können wir dir ncht sagen,denn das pyschologiestudium setzt einen bestimmten nC voraus, Schau mal hier ob es passt: http://studienplatz-klage.de/alles-zum-hochschulstart/nc-psychologie-numerus-cla...

Antwort
von goodquestion28, 19

Wenn jemand weiss wie man davon wegkommt, dann einer der es selbst mitgemacht hat. Also ein klares ja! Viel Glück 👍🍀

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Psychologie, 22

Hallo Kevinpet3,

Du bringst mit dieser Voraussetzung ein hohes Maß an Empathie mit und scheinst auch die Kunst der therapeutischen Distanz zu erfüllen. Die Voraussetzung Abitur ist ebenfalls bald erfüllt, allerdings benötigst Du einen guten Notendurchschnitt.

Es spricht also vieles dafür, diesen beruflichen Weg einzuschlagen :-)

Beschaffe Dir weitere Informationen, spreche vielleicht mit bereits in dem Beruf tätigen Menschen und frage Dich kritisch, ob Du die weiteren Anforderungen erfüllen kannst.

Bei allem achte bitte gut auf Dich selbst, denn gerade die eigene Psychohygiene hat in diesem Beruf eine große Relevanz.

Alles Gute

Antwort
von Andrastor, 22

Warum nicht? Wenn dir die Tätigkeit Spaß macht, solltest du diese Ausbildung in Erwägung ziehen.

Informiere dich aber vorher über Berufe, Anforderungen und Ausbildungen.

Antwort
von DungeonBreaker, 9

Warum nicht? Hast offensichtlich deine Berufung gefunden

Antwort
von Nashota, 13

Besiegt hat man eine Depression nie. Man hat nur gelernt, damit umzugehen. Das sage ich als langjährig Betroffene.

Zuhören und helfen ist aber wirklich nicht jedem gegeben. Als Psychologe und Therapeut sollte man aber eher neutral sein können. Wer da immer mitleidet, um es mal so auszudrücken, ist da eher nicht so der geeignete Part.

Eigene Erfahrungen sind in meinen Augen eher für Selbsthilfegruppen angedacht.

Du könntest aber in die soziale Schiene gehen. Als Sozialpädagoge oder Sozialarbeiter kann man auch Menschen in und bei verschiedenen problematischen Situationen helfen.

Antwort
von DagiBeeoffline, 14

Ja mach das 😍 du hast eigene Erfahrungen und kannst somit anderen aus dem Dreck helfen- ich leide leider auch an Depressionen und suizidgedanken/ w 16! und würde mir jemand wünschen der selber weiß wie es sich anfühlt. probier es;)!

Antwort
von Manleitner, 2

Also ich finde es sehr gut wenn du so denkst u mit deinen Erfahrungen anderen Menschen helfen willst! : )

Antwort
von Bektashi, 34

Definitiv (y)

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