Frage von lxisa, 49

Depression, Angst vor Hilfe?

Also erstmal Hey.
Ich glaube bzw. vermute, seit einiger Zeit an einer Depression zu leiden. Die Symptome kennt ihr ja bestimmt, da muss ich nichts genaueres zu sagen. Jedoch hab' ich folgendes Problem:
Ich bin ein unglaublich schüchterner Mensch und habe Angst einem Arzt von meiner vermutlichen Depression zu erzählen. Ich habe Angst es meiner Mutter zu sagen und nicht einmal meiner besten Freundin hab' ich was davon erzählt. Ich weiß dass bei Depression gehandelt werden muss, aber ich kann mich einfach nicht dazu überwinden, zu einem Arzt zu gehen.
Was soll ich tun?
Es wäre nett wenn ich ein paar ernsthafte Antworten bekommen würde.

Antwort
von ArwenNoel, 37

Das ist nicht ganz so einfach weil nicht jede Depression gleich ist und die Behandlung immer individuell angepasst wird und es kommt auch darauf an ob es ne leichte oder schwere Depression ist. Meistens wird es mit Antidepressiva behandelt damit man erstmal auf ein normales Level kommt. Wenn du nicht zum Arzt willst dann musst du dich selbst zu allem antreiben wobei ich mir nicht vorstellen kann das es damit erledigt wäre denn meistens sitzen die eigentlichen Problem tiefer und da sollte ein Therapeut ran. Du schreibst ja selbst das du sehr schüchtern bist vielleicht musst du das nun allgemein überwinden.

Antwort
von Vanelle, 24
Was soll ich tun? 

Ein guter Anfang wäre es, keine Selbstdiagnose zu stellen.

Der nächste wäre im Umfeld (Vertrauensperson) um Unterstützung zu bieten.

Auf diesem Weg wird Dir niemand helfen können.

Kommentar von Nirakeni ,

Sehr gut! So kurz und knapp hätte ich es gar nicht sagen können!

Antwort
von MetIHaIPiIK, 44

Es ist unglaublich schwer, jemanden davor zu erzählen, aber sobald du dich der ersten Person mal geöffnet hast, fällt es einem leichter, es auch anderen zu erzählen.

Ich bin erst zu einem Experten gegangen, als ich solche Leistungsschwankungen in der Schule hatte, dass es meiner Lehrerin aufgefallen ist und sie mir helfen wollte, selbst dann hat es ne Menge Überwindung erfordert, den Frosch im Hals runterzuschlucken und zu reden.

Viel Glück.

Kommentar von lxisa ,

Danke !

Antwort
von nadley2103, 49

Deine Mutter ist der einzige Mensch der dich nie für irgendwas verachten wird egal was los ist also kannst du dich ihr ruhig anvertrauen. Wenn du es nicht ausschreiben kannst dann schreibe ihr einen Brief in der du ihr deine Situation erklärst und sie um Hilfe bittest.

Kommentar von nadley2103 ,

*aussprechen

Antwort
von Nirakeni, 19

Der Begriff "Depression" ist ein weites Feld. Es gibt verschiedene Arten der Depression. Genau kann es eine Neurologe erkennen an welcher Depression der Patient leidet. Im allgemeinen glaubt man, Depression bedeutet Traurigkeit, doch es gibt auch Depressionen bei der der Patient ganz im Gegenteil reagiert, durch Euphorie z.B.  und viele andere Merkmale, die auch zu einer Depressionsform gehören. - Also ich will damit sagen, du solltest nicht vorschnell von einer Depression bei dir ausgehen. Vielleicht ist es eine Verstimmung, ein ungelöstes lastendes Problem oder eine vorübergehende psychische Irritation. Mache nicht den zweiten Schritt vor dem ersten. Bevor du darüber grübelst wie du deinem Umfeld eine Depression! mitteilen sollst, sprich mit einer Person deines Vertrauens über DICH, über deine Gefühle, dein Problem. Jeder hat im Leben Hochs und Tiefs und ein Freund oder eine vertraute Person hat auch Verständnis dafür. Das hilft oft schon sehr.

L.G.

Antwort
von mxxnlxght, 35

Selbstdiagnositik ist immer so ne Sache....

Kommentar von lxisa ,

Ich hab' ja gesagt ich "vermute".

Antwort
von AlwaysBlue, 14

Das ist ganz einfach wenn du DIR keine HILFE suchst und dir helfen lässt kann dir auch keiner HELFEN:

Antwort
von Alanbar33, 28

Was willst du denn hören von uns ??

Wenn du Hilfe im Vorhinein ablehnst kann dir keiner helfen!

Geh zum Arzt und schildere ihn deine Symptome !

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