Frage von Myroshiman, 70

Denkt ihr in 50 Jahren ist die Arbeitslosenquote sehr hoch wegen Bevölkerungswachstum?

Antwort
von voayager, 16

Kein Mensch weiss, was mal in 50 Jahren sein wird, selbst der liebe Kuckuck ist da schlankeweg überfordert. Mehr als ein guck-guck bietet er eben auch nicht. So werden denn die Jüngsten hier im guck-guck-Verfahren 45 Jahre später oder so ihre passende Prognose erstellen.

"the rest is silence" (Shakespeare)

Antwort
von TotallyHD, 49

Eine sehr Komplizierte Frage, die man nicht nur auf das aktuelle Bevölkerungswachstum zurückführen kann. Du musst dir mal die Technik in 50 jahren vorstellen (vorausgesetzt bis dahin hatten wir keinen III WK, was wohlgemerkt leider sehr unwahrscheinlich ist). Du kannst das denke ich ganz gut mit den Arbeitsmarkt von 1970 vorstellen. Damals waren es fast nur halb so viele menschen wie heute und die haben sich ähnliches überlegt, aber mehr leute =  mehr Konsumenten, also schaffen mehr Leute auch gleichzeitig  mehrArbeitsplätze..

Und wenn du das alles berücksichtigst ist die antwort ziemlich schwer, tendiere aber eher zu einer tendenz nach unten. 

Kommentar von SchakKlusoh ,

tendiere aber eher zu einer tendenz nach unten. 

Cool. Du kannst FÜNFZIG Jahre voraussehen.

Weißt Du überhaupt welche Arbeitslosenquote wir IM MOMENT haben?

Jetzt nicht betrügen und IXQUICK oder WIKIPEDIA anwerfen. Ganz ehrlich: Weißt Du sie?

Kommentar von TotallyHD ,

Was soll dass den heißen, man darf ja wohl noch Hypothesen aufstellen. Nein ganz ehrlich ich weiß sie nicht genau, ich weiß aber das sie in den Letzten  Jahren gesunken ist und dass sie in Ländern wie Griechenland und Spanien heftig am steigen ist. 

Dennoch wird der Arbeitsmarkt 2066 ein ganz anderer sein, als der heutzutage, wie gesagt schau dir mal das ganze 1970 an. 

Und was ist deine Hypothese und was qualifiziert dich dafür? 

Kommentar von SchakKlusoh ,

Ich sage: Kein Mensch kennt die Zukunft. Es kann alles Mögliche passieren. Jeder, der Aussagen über die Zukunft macht, ist ein Scharlatan. (Höflich ausgedrückt!)

Meine Qualifikation: Gesunder Menschenverstand.

Ich weiß einfach, daß Leute, die auf ihre Zukunftsprognosen (zum Beispiel in Form eines Aktienkaufs oder einer Wette) Geld setzen, sehr sehr oft verlieren.

Kommentar von TotallyHD ,

Du bist ja lustig und wie willst du dann irgendetwas Planen? Denn das liegt immer in der Zukunft. Des weiteren ist es durchaus sinnvoll mal zu überlegen wie die Zukunft werden könnte, du kannst ja auch das Wetter eine Woche mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen. 

Die Zukunft, gerade im Bezug auf die Entwicklung der Technik, ist ein super wichtiges Thema und es ist durchaus sinnvoll sich da Gedanken über die Zukunft zu machen.

Darf ich mal fragen wie alt du bist? 

Kommentar von SchakKlusoh ,

Die Menschen bauen seit viertausend Jahren Häuser. Eigentlich sollten sie es doch im Griff haben, oder?

Unterhalte Dich einmal mit jemandem, der ein Haus gebaut hat. Der kann Dir erzählen, was alles schief geht, obwohl es einen Architekten, einen Bauleiter und lauter erfahrene Handwerker gab.

Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht
und mach dann noch 'nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht.
Bertolt Brecht, Dreigroschenoper

    

Journalisten machen alle paar Jahre die große Umfrage: Wie sieht die Welt in 10, 20, 50, 100 Jahren aus? Die meisten Voraussagen sind komplett falsch und dei richtigen Voraussagen beruhen auf Zufall, nicht auf tatsächlichem Wissen.

Man reitet aber immer nur auf den Beispielen herum, die zufällig richtig lagen.

Kommentar von TotallyHD ,

Was du hier als vermeidliche "Beweise" für deine These vorlegst, entspricht ja nicht mal dem über was ich vorher meine. Das beispiel mit dem Haus hat etwas mit Perfektion zu tun. Das mit dem Haus, hat ja nichts mit "Zukunft" vorher sagen zu tun. Die Umstände für das Bauen sind oft anders und wir reden hier von Perfektion, einen Zustand den der Mensch wohl nie erreichen wird. Und selbst bei deinem Beispiel spielt Planung in die Zukunft eine Rolle. (Wann wird was gebaut, wie wird das Wetter, usw...) 

Gegenbeispiel, im Technik Studium werden Studenten auf dinge vorbereitet die so noch gar nicht in der Praxis existieren, theoretisch aber in den nächsten 1-2 Jahren möglich sein werden. Und so ist es meist auch. Aber genau da Plant man ja auch die Zukunft.

Auch deine aussage das einfach viele Leute irgendwas voraussagen und dann eines davon zufällig richtig ist, ist nonsense. Es ist immens wichtig für die Wirtschaft zu überlegen wie dinge in den nächsten Monaten/Jahren laufen werden, glaubst du etwa die überlegen sich nichts? Nur so funktionieren so Firmen nach, die Trends analysieren und schauen wie sie sich entwickeln werden. 

Klar kann man die nächsten Jahre nicht Perfekt voraussagen, aber man kann immer aufgrund von Momentanen Trends, Verläufen und Entwicklungen aussagen über die Zukunft treffen, die mit einer Gewissen Wahrscheinlichkeit eintreffen. Man merkt es ja auch an Computern, wo da die Entwicklung hingeht.

Antwort
von konstanze85, 32

Nein, ein zuwachs an menschen bedeutet auch, dass mehr wohnraum geschaffen wird, den menschen organisieren, planen, bauen und unterhalten müssen, die wirtschaft wird auch nicht stillstehen, es werden bis dahin vieke neue unternehmen eröffnet werden, es werden auch viele menschen sterben, die wirtschaft ist ein kreislauf, der durchsus erweitert und am laufen gehalten werden kann.

Es wird so sein wie auch heute: wer sich nicht um seine bildung kümmert und nicht mit der zeit geht, wird auf der strecke bleiben.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Wirtschaft, Politik, Bevölkerungsentwicklung, Soziales, internationaler Handel, EU,  ... das alles ist hiochkompliziert und zig-fach voneinander abhängig. Wie man da auch nur ein paar Jahre voraussagen können soll, ist nicht nur mir schleierhaft.

Diese sogenannten "Institute", die irgendwelche Prognose abgeben sind einfach nur bezahlte Meinungsmacher. Die wissen auch nichts.

Nur mal so zum Mitdenken: Was haben die nicht alles zum Mindestlohn von sich gegeben. UND?
Nichts davon ist passiert. Die deutsche Wirtschaft ist nicht zusammengebrochen, die Preise sind nicht exorbitant gestiegen.

Was lernen wir daraus?

Prognose sind besonders dann wenig glaubhaft, wenn sie die Zukunft betreffen.

Kommentar von konstanze85 ,

Es geht nicht um prognosen sondern eher um vermutungen bzw. Nur darum, ob wir denken, dass die aufgestellte theorie stimmt. Und dazu sage ich nach wie vor nein. Um mehr geht es nicht.

Ach komm...mindestlohn, unternehmer haben so viele neue schlupflöcher zum betrügen bekommen seit der einführung.

Dasselbe mit der arbeitslosenquote, die ist auch reine schummelei. Wer gerade in einer umschulung ist, irgendeine maßnahme macht oder auch nur ein bewerbertraining oder einen 1 euro job fällt aus der statistik, weil er gerade etwas "zu tun" hat, auch wenn er weiter abhängig vom staat ist. Das sind aber trotzdem alles arbeitslose, nur wird es geschönt unter den tisch fallen gelassen. Sogar geringverdiener/minijobber/teilzeitarbeiter, die ohne  zuschüsse vom staat nicht überleben könnten gelten als voll berufstätig.

Und an der rumschnippelei  von quoten und statistiken wird sich auch in den nächsten jahren nichts ändern, auf keinem gebiet.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Ach komm...mindestlohn, unternehmer haben so viele neue schlupflöcher zum betrügen bekommen seit der einführung.

Haben das die Prognostiker vorausgesagt?

Nein, haben sie nicht.

Eben weil sie Meinungsmache betreiben. Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand weiß doch, daß Unternehmen Schlupflöcher suchen. Diese Prognostiker wissen das nicht. Oder wollen es nicht wissen.

Antwort
von uncledolan, 14

Hallo,

hierbei spielen zwei wesentliche Faktoren eine Rolle: die Gesamtmenge der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte (in der Volkswirtschaft "Arbeitsangebot" genannt) sowie die Arbeitsnachfrage durch Unternehmen und den Staat. Die langfristige Entwicklung des Gleichgewichts auf dem Arbeitsmarkt ist deshalb so kompliziert vorherzusagen, da es jeweils wieder viele (Unter-)Faktoren gibt, die die beiden Faktoren beeinflussen. Man muss dazu bedenken, dass es je nach Land eine sehr unterschiedliche Situation gibt, im Folgenden werde ich mich nur auf Deutschland beziehen.

Die Menge der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte steigt zwar, wenn die Bevölkerung wächst, andererseits werden in 50 Jahren die Menschen im Durchschnitt deutlich älter sein als heute, es sinkt also der Anteil an der Bevölkerung, der tatsächlich arbeitet, dementsprechend gibt es dadurch weniger Arbeitskräfte.

Die Arbeitsnachfrage durch Unternehmen (und den Staat) wiederum steigt, wenn die gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt (es also mehr gekauft wird, und mehr konsumiert wird), diese steigt in den nächsten 50 Jahren, weil die Bevölkerung wächst und der Lebensstandard höher wird. Andererseits sinkt dann die Arbeitsnachfrage, wenn die Arbeit mehr rationalisiert wird (also menschliche Arbeit durch Maschinen oder Roboter ersetzt wird), und für die nächsten 50 Jahre ist ein starkes Fortschreiten der Rationalisierung zu erwarten. Hierbei ist aber wiederum zu erwähnen, dass es auch Faktoren gibt, die der Rationalisierung entgegenwirken, zum Beispiel die stark erhöhte Arbeitsnachfrage in einigen Bereichen der Arbeitsmarktes (wie z.B. dem Bereich der Kranken- und Altenpflege), in denen es nur schwierig möglich ist, menschliche Arbeit zu rationalisieren und in denen zudem aufgrund der Altersentwicklung zukünftig sehr viel Arbeit anfallen wird.

Einige Ökonomen glauben, dass bereits in wenigen Jahrzehnten die Rationalisierung so stark vorangeschritten sein wird, dass es zwingend notwendig sein wird, einen anderen Umgang mit Arbeit zu entwickeln, zum Beispiel durch ein System mit einem "unbedingten Grundeinkommen", also ein System, in dem jeder einen ausreichenden Lebensunterhalt jeden Monat vom Staat erhält, und nur diejenigen arbeiten, die sich freiwillig mehr Einkommen verdienen wollen (die Finanzierung des Ganzen soll durch ein neues Steuersystem ermöglicht werden, das Unternehmensgewinne statt Privateinkommen besteuert). Die Vertreter dieser Lehre glauben, dass sonst eine so hohe Arbeitslosenquote entsteht, dass der Staat den Lebensunterhalt der Arbeitslosen bei gleichzeitig sinkenden Steuereinnahmen nicht mehr finanzieren kann.

Kommentar von SchakKlusoh ,

zwei wesentliche Faktoren

Was ist mit

  • Rohstoffen
  • Energie
  • Bildung
  • Demographie
  • Naturkatastrophen
  • Krieg
  • politische Veränderungen
Antwort
von SchakKlusoh, 27

Das ist eine völlig sinnlose Frage.

Niemand kann voraussagen, wie hoch die Arbeitslosenquote in irgendeinem Land in 12 Monaten sein wird und DU FRAGST NACH FÜNFZIG JAHREN!?!?!?!?!?

Könntest Du bitte einmal versuche Dich ins Jahr 1966 zurückzuversetzen? Und jetzt das Gehirn einschalten:

  • Mondlandung
  • Studentenunruhen
  • Rote Armee Fraktion
  • Hard Rock
  • Griechenland wird Fußballeuropameister
  • Mobiltelefone
  • Wiedervereinigung
  • Rechtschreibreform
  • ....

Was davon hättest Du voraussagen können? Mal ernsthaft!!!!!

Kommentar von jaidkevshsifk ,

Er meint ja hinsichtlich des Bevölkerungswachstums, auch wenns in Deutschland eigentlich keins gibt :D. Ich denk, da lässt sich vielleicht schon ungefähr sagen, wie das mit dem Arbeitsmarkt aussieht.

Kommentar von SchakKlusoh ,

FÜNFZIG JAHRE!

Geht´s noch?

Kommentar von Pr1nzAlbert ,

Vielleicht die ersten beiden Punkte und den 4. , das war sehr zeitnah und zeichnete sich teilweise schon ab, zumindest für Interessierte des jeweiligen Spektrums.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Erste Plätze in der Hitparade 1966

  • Rolling Stones - Get out of my Cloud
  • Drafi Deutscher - Marmor Stein und Eisen bricht
  • Chris Andrews - Yesterday Man
  • Roy Black - Ganz in weiß
  • Freddy Quinn - 100 Mann und ein Befehl
  • Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich - Bend me

Und jetzt sag nochmal Hard Rock hätte sich abgezeichnet. Damit wir alle lachen können!

Antwort
von hundeliebhaber5, 35

Ich denke in 50 Jahren werden sich hier viele Menschen aus dem Ausland in der sozialen Hängematte niedergelassen haben.

Für die ist das Leben hier ein Leben in Saus und braus.

Die Einheimischen werden unter niedrigen Löhnen und Extremen Mietet & Steuern darunter leiden.

Kommentar von jaidkevshsifk ,

Ja natürlich, nur die Ausländer. Kann ja nicht sein, dass auch nur ein Einheimischer ebenfalls nicht arbeitsfähig ist oder, wie du es von den Ausländern wohl eher denkst, "kein Bock" auf Arbeiten haben.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Oh Mann! 

Du weißt nicht mal was für  Wetter wir nächste Woche haben, aber dann solche Pegida-Sprüche raushauen.

Antwort
von NMirR, 37

Wo? Weltweit? Mit der Bevölkerung wächst auch der Bedarf.

Antwort
von Jersinia, 21

In Deutschland gibt es kein Bevölkerungswachstum.

Kommentar von barfussjim ,

Wer redet hier von Deutschland, dem Klecks auf dem Erdball?

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