Frage von ArturSenpai, 239

Denkt ihr es gibt einen Gottesbeweis, was denkt ihr?

Hallo Liebe Community, Ich bin Hobby Philosoph und wollte mal eure Meinung wissen. Ich schreibe einen Aufsatz über Gottesbeweise und ob es einen gibt. Ich bin nicht der Meinung, was denkt ihr ? Bin offen für jede Meinung :3

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hamburger02, 25

Zunächst muss man klären, von welchem Gott eigentlich die Rede ist.

Da gibt es denn Gott, der in der Bibel geschildert wird. Dass es diesen Gott nicht so geben kann, wie geschildert, ist inzwischen bewiesen. Im Koran taucht dieser Gott Abrahams, bei den Juden JHWH genannt, wieder auf, aber er wurde ja bereits widerlegt und auch im Koran kann man Dinge über diesen Allah lesen, die so nicht stimmen können. Zudem behaupten die Religion in sich so viel Zeugs über diesen Gott, dass es reichlich innere Widersprüche gibt und mit Sicherheit eine Menge davon falsch sein muss.

Dann gibt es viele andere Götter wie Wotan oder Zeus. Die Menschen waren von deren Existenz damals genauso stark überzeugt, wie die Gläubigen heute. Deren Existenz konnte auch nie bewiesen werden.

Dann reden viele von einem "Gott", ohne den Bibelgott oder andere bisher bekannten Götter zu meinen. Da werden dann beliebig Versatzstücke von anderen Göttern zusammengesetzt und ein Gott gebastelt, der gut in den eigenen Kram passt. Solche Götter sind natürlich weder zu beweisen noch zu widerlegen. Dabei ist wichtig, dass derjenige, der einen neuen Selbstgebastelten Gott präsentiert, in der Beweispflicht ist, der aber nie ein Gläubiger nachkommt.

Betreffs eines Gottes, über den man an sich nichts weiß und der offensichtlich auch keine Wirkung in unserer Welt hat, kann man nur feststellen, dass eine Widerlegung unmöglich ist.

Nachdem es also bisher keinen Gott bzw. Gottesbeweis gibt, der wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, muss jetzt noch der sogenannte "ontologischeGottesbeweis betrachtet werden". Hier wird mit reiner Logik und geschickt gewählten Anfangsbedingungen ein Gott beweisen. Nun ist aber nicht alles, was man logisch herleiten kann, auch tatsächlich realisiert. Insofern sind ontologische Beweise zunächst mal reine Denkspiele und beweisen gar nichts.

Eines ist jedenfalls klar: würde es irgendeinen Gottesbeweis geben, gäbe es:
- nicht so viele Ungläubige
- nicht so viele unterschiedliche Götter
- nicht so viel widersprüchlichen Aussagen zum selben Gott

Tatsache ist aber, dass die jahrtausende lange Suche nach einem Gottesbeweis bislang völlig vergeblich war.

Kommentar von ArturSenpai ,

ich finde diesen Beitrag sehr interessant und hilft mir echt weiter :3

Aber ich würde sagen die Menschen bezeichnen Dinge, welche sie nicht verstehen als "Göttlich" . Ich denke in einer Geselschaft der Wissenschaft und des Fortschritts wird der Begriff Gott deutlich weniger verwendet 

Danke für deinen Kommentar

Kommentar von Hamburger02 ,

Da sprichts du einen der vielen Götter an, den sogenannten Lückenbüßergott.

Alles, was sich Menschen nicht erklären können, wird diesem in die Schuhe geschoben. Das fing mit der Erschaffung der Welt an und ging mit der Erklärung von Donner und Blitz, Erdbeben und vielem anderen so. Heute muss er als Erzeuger des Urknalles herhalten, weil man das auch noch nicht erklären kann. Insgesamt wird dieser Lückenbüßergott aber mit jeder neuen wissenschaftlichen Erkenntnis ein Stück kleiner...was für einen Gott schon sehr seltsam ist.

Als Erklärung für Unbegreifliches musste dieser Lückenbüßergott unbestritten bis 1755 herhalten.

Dann gab es ein großes Erdbeben in Lissabon mit anschließendem Tsunami, Feuersbrunst und Plünderungen. Das geschah zufällig an Allerheiligen zur Messezeit, als alle Gläubigen in den Kirchen waren. Die Kirchen stürtzten alle ein und vergruben tausende von Gläubigen unter sich. Gefängnisse stürtzten nicht ein, gingen aber auf und so zogen die ganzen Verbrecher plündernd durch die Straßen. Das einzige Viertel, das fast völlig verschont wurde, war das Viertel des horizontalen Gewerbes.

Damals begannen die Menschen erstmals über den Lückenbüßergott nachzudenken, weil sie sich fragten, wie Gott solche Katastzrophen schicken könne, bei denen die Gläubigen an einem hohen kirchlichen Feiertag zur Messe in der Kirche alle umkamen, während Verbrecher und H.ren verschont wurde.

Ab da begann die Suche nach natürlichen Ursachen für Naturkatastrophen und ab da begann die ständige Verkleinerung des Lückenbüßergottes.

Kommentar von Hamburger02 ,

Danke fürn Stern.

Antwort
von Trashtom, 109

Nein ist nicht möglich.

Da ein Gott als Schöpfer unabhängig unseres Universums existieren können müsste, wir aber nur Vorgänge innerhalb des Universums erforschen und beschreiben können (Physik, Mathematik, ...), ist es unmöglich.

Für viele Menschen reicht leider das berühmte "Argumentum ad ignorantiam" als Beweis - auf gut' Deutsch: Was ich mir nicht erklären kann, kann nur Gott gewesen sein. 

Kommentar von ArturSenpai ,

Genau so sind die Götter früher ja entstanden :3 

danke für deinen Beitrag

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Danke für Deinen Beitrag. Beim ersten Absatz stellt sich mir allerdings die Frage, wie man dann logische oder mathematische Beweise bewerten soll: Da sich solche Beweise nicht zwangsläufig auf Vorgänge in unserem Universum beziehen, müsste man sie nach Deiner Diktion als Beweise ausklammern.

Kommentar von Trashtom ,

Da sich solche Beweise nicht zwangsläufig auf Vorgänge in unserem Universum beziehen

Worauf denn dann? Oder um es anders zusagen: welche logischen oder mathematischen Beweise für was auch immer gibt es, die nicht unser Universum betreffen? 

Antwort
von Rosenblad, 49

Schon allein aus den nomothetischen Komplexitätstheorien und der mathematischen Bekenstein-Grenze heraus verbietet sich eine solche supernaturale Entität die ja einen Faktor der Infinität in der Gleichung tragen müsste.

Supernatural Agents („Götter“, Geister, Anthromorphisierungen, Reifikationen und Transzendenzsierungen) sind eine sozial-kognitive Narration und Gegen-Konzeption auf die, durch die Bewusstseinswerdung seinsepistemologische Gewahrwerdung einer unsicheren Existenz mit den Dispostionen auf Kontingenzeröffnung (Prävention über z.B. Opferhandlungen), Kontingenzbewältigung (Stabilisierungsfaktoren – z.B. orative Handlungen) und Kontingenzausgang (Heils- und Danksagungen bei positiven Ausgang). Das Axiom eines "Gottes" ist somit aus einer originär-seinsbewältigenden Rückprojektionsfläche zu einer anthropologischen Konstante herausgehoben worden.

Oder um polemisch zu formulieren: Gegen Gott spricht die Wirklichkeit des Lebens – oder sind Sie ein Sadist?

Was an dieser Stelle allerdings nicht ausschließt, das es Wesensformen (die wir Menschen als „Götter“ bezeichnen würden – wegen des extremen „Abstandes“ zu unseren Lebensmöglichkeiten) auf einer uns unzugänglichen Seinsebene geben könnte - z.B. als kognitiven Suprazustand in einem „Hilbert-Raum“ (auf der Grundlage eines Noether-Theorems z.B.)

Antwort
von Giustolisi, 88

Es gibt viele angebliche Gottesbeweise, doch keiner hält einer Prüfung stand. Die meisten davon sind einfach nur Fehlschlüsse. Ganz beliebt ist das Argument aus Unwissenheit und der Zirkelschluss.

Wenn du einen Aufsatz darüber schreibst, kannst du dich freuen, du hast genug Material. Die Widerlegung der angeblichen Gottesbeweise könntest du thematisieren. Dazu findet man viel im Internet.

Antwort
von NewKemroy, 18

Einen direkten Gottesbeweis kann es nicht geben. Denn wenn Gott das ist was Alles ist und Nichts ist, so umfängt er einfach aalles und begreift alles in sich ein in einem einzigen Einen, oder besser Über-Einen, Nicht-Zwei-haften, Überseiendem.

Und dem gegenüber ist einfach nix denkbar wovon der Beweis ausgehen sollte. Gott hat kein Gegenüber (sagte mal unsere evangelischer Pfarrer in einer Sonntagspredigt).

Es gibt einfach keine Basis, von der man auf Gott gucken könnte. Ebenso gibt es keine Basis, von der aus man auf Gott hin argumentieren kann.

Es gibt nur einige Merkwürdigkeiten, bei denen die Wissenschaft versagt oder auf lange Sicht nicht weiterkommt.

Antwort
von FouLou, 110

Keine die wissenschaftlicher methodik standhalten. Oft fehlt einfach die reproduzierbarkeit und in viele sachen haben wir erklärungen gefunden die dem was Religiöse schriften widersprechen. Und mehr sind als eine lose behauptung in einer schrift.

Auch gibt es götter die per definition nicht beweisbar sind.

Antwort
von Maimaier, 11

Wenn Gott etwas übernatürliches ist, dann nicht. Wenn Gott aber die Natur ist (also das, was überall wirkt, was Leben erschaffen hat, eben das ganze Universum), dann gibt es Gott. Diese Theorie hat viele Namen, z.B. Pantheismus, Monismus, manchmal auch einfach nur Naturreligion. Goethe vertrat auch diese Ansicht. Und sie passt auch gut zu dem, was Jesus oder Buddha sagte. Miteinander, denn alle sitzen in einem Boot.

Antwort
von Zakalwe, 90

Ich kenne nur den Gegenbeiweis von Douglas Adams:

"Der Babelfisch ist klein, gelb und blutegelartig und wahrscheinlich das Eigentümlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt von Gehirnströmen, die er nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner Umgebung entzieht. Er nimmt alle unbewussten Denkfrequenzen dieser Gehirnströme auf und ernährt sich von ihnen. Dann scheidet er ins Gehirn seines Wirtes eine telepathische Matrix aus, die sich aus den bewussten Denkfrequenzen und Nervensignalen der Sprachzentren des Gehirns zusammensetzt. Der praktische Nutzeffekt der Sache ist, dass man mit einem Babelfisch im Ohr augenblicklich alles versteht, was einem in irgendeiner Sprache gesagt wird. Die Sprachmuster, die man hört, werden durch die Gehirnstrommatrix entschlüsselt, die einem der Babelfisch ins Gehirn eingegeben hat.

Nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so wahnsinnig, Nützliches rein zufällig entwickelt haben sollte, und so sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und entscheidender Beweis dafür, dass Gott nicht existiert. Die Argumentation verläuft ungefähr so: "Ich weigere mich, zu beweisen, das ich existiere", sagt Gott, "denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts!" - "Aber", sagt der Mensch, "der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich deiner Argumentation zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum." - "Ach, du lieber Gott", sagt Gott, "daran habe ich gar nicht gedacht", und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.

"Na, das war ja einfach", sagt der Mensch und beweist, weil es gerade so schön ist, dass schwarz gleich weiß ist, und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben. "

Antwort
von Gronkor, 59

Angeblich ist der ontologische Gottesbeweis von Kurt Gödel bis jetzt unwiderlegt. Wenn Du hier den Fußnoten folgst, solltest Du Material dazu finden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_G%C3%B6del#Ontologischer_Gottesbeweis

So wirklich beurteilen kann ich das nicht. Ich habe mal einen Text über diesen Gottesbeweis gelesen und ihn nicht verstanden. Er läuft irgendwie darüber, dass Gott als ein Wesen definiert wird, dem alle positiven Eigenschaften zukommen, wobei Existenz als positive Eigenschaft verstanden wird. Oder so ähnlich ...

Kommentar von Gronkor ,
Kommentar von ArturSenpai ,

Den Gottesbeweis hatten wir in der Schule schon bearbeitet und wiederlegt :3 trotzdem vielen, lieben Dank  

Kommentar von Gronkor ,

Wie habt Ihr ihn genau widerlegt? Das würde mich jetzt mal wirklich interessieren!

Kommentar von Abahatchi ,

Weil er für den sogenannten Beweis einfach Behauptungen auf stellt, die er als gegeben voraussetzt, ohne sie selbst bewiesen zu haben. Zirkelschlusz läst grüszen.

Kommentar von Gronkor ,

Die da wären?

Kommentar von Abahatchi ,

Hatte ich auf gutefrage.net schon in anderen Threads ausführlich dargelegt. Ich kram das jetzt nicht noch mal alles raus, denn alles auswendig kann selbst ich mir nun auch nicht merken. Tut mir leid aber Du wirst wohl mal die Threads durchsuchen müssen.

Antwort
von DerBuddha, 8

es gibt keinen gottesbeweis.................es gibt aber unendlich viele dagegen........... alleine die geschichte der religionen ist ein beweis dafür, dass der mensch sich alle götter selbst erschaffen hat.............aber die wichtigsten schreibe ich dir gerne mal rein:

Jahwe oder JHWH/Allah: ist in wahrheit ein "heiden"-gott, denn er war der vulkangott der schasu-nomaden, der zusammen mit der göttin aschera von den schasu angebetet wurde und in die ägyptischen tausende-götter-welt der ägyptischen mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde............. 800 v. chr. wurde dieser gott dann zum alleinigen monotheistischen gott, denn zu dieser zeit führte israel viele große kriege und in dieser zeit war kein platz mehr für eine fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem glauben verschwand, im schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der aussage: "gott schuf den menschen zum eigenen bilde, als mann und frau".......... im übrigen entspringt der name jahwe der gleichnamigen region, aus dem die schasu ursprünglich kamen......... und dieser ortsname wurde schon 1400 v. chr. erwähnt, denn es gibt in soleb im sudan einen tempel vom pharao amenophis der 3., auf dem er alle völker in hieroglyphen verewigt hat, die er in feldzügen jemals besiegt hat..............selbst in der bibel wird seine echte abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden dornbusch, oder bei der beschreibung des wandernden volkes israels, denn was steht dort in der bibel?........genau, am tage weist eine rauchfahne den weg, in der nacht eine feuersäule...........so sieht man auch einen vulkanausbruch, aber keinen echten gott, der jemanden einen weg weist...........*g*, selbst bei der beschreibung, als moses die gebote empfangen hat, wird ein möglicher ausbruch eines vulkanes beschrieben, denn die ganze gegend war vor über 2000 jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

hölle: der ursprung liegt in der ägyptischen mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen hintergrund, wurde unterwelt genannt und in dieser musste jede nacht der sonnengott ra/re hinabfahren, abenteuer bestehen um am nächsten tag wieder am himmel erscheinen zu können.............. aus dieser unterwelt hat der monotheistische glaube dann die monotheistische hölle erfunden, um die gläubigen an seinen glauben zu binden und mit schönen erfundenen märchenstrafen dann drohen zu können..............

teufel/satan: der ursprung liegt in der griechischen mythologie, wurde dort minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische teufel und lebte, ups, unter der erde............ er fraß gerne menschen und wurde als strafe von einem gott (poseidon) den menschen untergejubelt UND getötet........ aus dieser geschichte wurde dann der monotheistische teufel..............*g*

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengreicht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“
Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

wenn diese dinge also die märchen des monotheismus widerlegen, WARUM soll dann diese religion überhaupt wahr sein?............ schau dir geschichte der religion genau an, dann wirst du erkennen, dass religionen nur ein gutes mittel sind, menschen zu beeinflussen, zu beherrschen und macht auszuüben...............:)

Antwort
von FR4GWUERD1G, 39

Warum sollte/muss es einen geben? Es heißt nicht ohne Grund >Glaube< und nicht >Wissen<. Daher bin ich der Meinung jeder soll an das glauben was er möchte ohne es zwanghaft beweisen oder wiederlegen zu müssen.

Kommentar von ArturSenpai ,

Vertretbare Meinung :3 Allerdings würde es den Glauben unterstützen, wenn es Beweise geben würde :) daher versuchen Gläubige einen Beweis für Gott zu Finden

Kommentar von Garfield0001 ,

"Glaube" heißt nicht "annehmen/vermuten" sondern "wissen, ohne zu beweisen"

Antwort
von HumanistHeart, 48

Es gibt viele Gottesbeweise. Diese werden seit Jahrtausenden immer wieder in allen Variationen auf- und vorgebracht. 

Pascals Wette, ontologischer Beweis, kosmologischer Beweis, Argument from Design und und und...

Problem ist nur, dass ausnahmslos alle in irgendeiner Form immer unzureichend, fehlerhaft, widersprüchlich, unsinnig, nicht folgerichtig und somit schlicht falsch sind.

Weswegen auch keiner davon als wahr anzunehmen ist.

Antwort
von Cabrillo, 94

Das ist eine Interessante Frage.

Ich denke nicht, dass es einen Gottesbeweis gibt.

Alle bisher bekannten "Fakten" beruhen meines erachtens entweder auf Zufall oder sind frei erfunden.

Ich denke, dass Gott nur eine Erfindung früherer Tage ist um Leuten die kurz vom sterben sind nochmal einen Hoffnungsschimmer zu geben. Da gabs sicher mal irgendjemanden der sich gedacht hat "hey, ich erfinde mal eine geschichte und erzähle den Leuten, dass sie nach dem Tod weiter leben damit sie friedlich sterben können und keine angst haben".

Aber trotzdem stellt sich die frage: Wie will man etwas beweisen was (Evtl.) gar nicht existiert? Ist sowas überhaupt möglich ? Ich denke nicht.

Kommentar von ArturSenpai ,

Interessante Meinung :3 

Ich finde eher der Glaube an Gott ist eher der Glaube an das Unerklärliche. Die ersten Götter waren Tiere, danach Sterne etc.

Und da die Menschen immer mehr diese Dinge erforschen, werden die Eigenschaften von Gott immer mehr eingeschränkt. 

Danke das du dich an der Diskussion beteiligst :D

Kommentar von FouLou ,

Die beweislast liegt eh bei dennen die behaupten es gäbe etwas. Eine beweis einer nichtexistenz kann man nicht wirklich führen.

Kommentar von Trashtom ,

Da gabs sicher mal irgendjemanden der sich gedacht hat

Das glaube ich nicht. Ich vermute, dass ist automatisch aus der Angst und Unwissenheit heraus entstanden. Ich denke auch, wenn es andere Intelligenzen gibt, diese ebenfalls eine Art "Zeitalter des Gottglaubens" durchmachen.

Kommentar von Cabrillo ,

kann natürlich auch sein :) im endeffekt werden wir es nie erfahren

Kommentar von ArturSenpai ,

Eine Eigenschaft kann man Gott nie nehmen, nämlich Leben und Tod, dass wird immer eine Eigenschaft Gottes sein :3

Kommentar von Blindi56 ,

Der Mensch ist so konzipiert, dass er für alles ein Erklärung, einen Beweis finden will. Und es gab schon immer einige Menwchen, die das für sich ausgenutzt haben. In der Steinzeit der Schamane, der angeblich (?) Verbindung mit den Geistern* aufnehmen konnte, später der Geistliche....

*Geister: man wollte wohl schon immer an ein Weiterleben nach dem Tod glauben, und sei es als Geister, die über die lebenden wachen - oder die ihnen schaden wollen.

Ebenso musste man das vegetative Nervensystem (u.a. Instinkte) erklären, da kamen dann wieder Schutzgeister ins Spiel.


Je mehr nachgedacht und philosophiert wurde, und je koplexer das Wissen (oder die Vermutungen) wurde, MUSSTE es dann einfach ein höheres Wesen geben. Anders hätten die "wissenden" Menschen das nicht verkraftet.


Und die Frage ist nun: WER oder WAS hat den Menschen so konzipiert, dass er sich von den Tieren unterscheidet? Reine Enzyme, Hormone, also Chemie????

Kommentar von Trashtom ,

Inwiefern? Das System Leben und Tod herrscht im ganzen Universum. Planeten, Sterne, Menschen, Tiere alles hier drin hat Anfang und Ende.

Antwort
von Buckykater, 5

Nein es gibt keinen wirklichen Beweis für Gott. Aber es gibt auch keinen echten Beweis daß er nicht existiert. Man kann an Gott glauben oder nicht. Aber seine Existenz wirklich beweisen oder widerlegen kann man nicht. 

Antwort
von Almalexian, 109

Nicht dass ich wüsste. Sonst wäre ja der ganze Spaß da raus.

Antwort
von Jakob1, 32

Das erinnert mich an Thomas von Aquin, der versuchte rational die Existenz Gottes zu beweisen. Eines Tages kam er an den Meeresstrand. Dort sah er einen Engel, der mit einem Sieb versuchte, das Meer auszuschöpfen. Dieser erklärte ihm dann, dass das genauso unmöglich sei, wie die Existenz Gottes zu beweisen.

Antwort
von Blindi56, 79

Nein, es gibt keinen Beweis für die Existenz Gottes. Nur den Glauben daran.

Kommentar von ArturSenpai ,

Kannst du das auch argumentieren ? Es gibt mir hier nur um Argumente und Meinungen , keine Aussagen vlt. kannst du deine These weiter führen :3

Kommentar von Blindi56 ,

Das war meine Meinung... man kann wissenschaftlich nicht mal die Existenz einer Schöpfung beweisen, dagegen aber die der Evolution und inzwischen auch, glaube ich, des Urknalls.

Daher kann man nur GLAUBEN, was uns die Religionen erzählen.

Meiner Meinung nach war und ist das ledigleich ein Versuch, uns völlig unverständliches und in früheren Zeiten Unbeweisbares zu erklären.

Wobei ich eigentlich geneigt bin, trotzdem an einen Schöpfer zu glauben, der das alles quasi "angestoßen" hat und auch irgendwie überwacht. Aber wie sollte ich das beweisen können?

Kommentar von ArturSenpai ,

Dies ist eine vertretbare Meinung :)

Danke für deine Ausführung

Kommentar von maxim65 ,

Du kannst nicht oben schreiben das du "offen" bist für jede Meinung und dann anfangen Meinungen in vertretbar oder nicht einzuteilen. 

Kommentar von Trashtom ,

Wobei ich eigentlich geneigt bin, trotzdem an einen Schöpfer zu glauben, der das alles quasi "angestoßen" hat und auch irgendwie überwacht. Aber wie sollte ich das beweisen können?

Genau da beginnt der Bereich, den du dir nicht erklären kannst - du ziehst auf einmal Gott in Betracht - obwohl es in tausend Jahren vielleicht eine einfache Erklärung für das Problem gibt.

Genau das ist die Logik des Gottglaubens.

Kommentar von Blindi56 ,

Siehe meinen Kommentar zu Caprillos Antwort. Der Mensch ist eben so....

Antwort
von Loris64, 44

Viel Stoff findest du sicher hier:

Philipp Möllers Beitrag beginnt etwa ab Minute 29 bis 33:30

Kommentar von ArturSenpai ,

Danke schön :3 

Antwort
von fricktorel, 5

Vergiss es (Ps.53,1-2)...

Du wirst unseren ewigen "Gott" (Jes.45,22) später kennen lernen, wenn der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) eingesperrt wird (Offb.20,2).

Antwort
von Kenfmisttoll, 15

"Beweise" wird es beim Thema Glauben und Religion nie geben, nur Argumente.

Antwort
von AdamKosumov, 107

Die Welt in der wir Leben!:) Das Schicksal, Karma usw.

Kommentar von Trashtom ,

Z.B.: das Karma/Schicksal auf der Kinderkrebsstation?

Kommentar von AdamKosumov ,

Ich weiß nicht. Du musst dann ihn Fragen. Ich bin nicht Gott. Oder anders gesagt allwissend. :D

Kommentar von HumanistHeart ,

Nö. er muss Dich fragen, denn Du hast das unüberlegte Argument aufgebracht. Nicht Gott.

Kommentar von FouLou ,

Hierzu habe ich: Der zweck heiligt die mittel nicht. Wenn es einen gott gibt der helfen kann aber warum auch immer nicht will dann ist er ein arsch und nicht wert an ihm zu glauben.

Stell dir die kritik an menschen die so ein leid zulassen obwohl sie helfen können. Oder Menschen die ihren eigenen plan mit dem leid anderer ermöglichen.

Kommentar von AdamKosumov ,

Hä? Ich sag nur, was ich vom Koran habe, und da steht dass Allah allwissend ist. Ich will nichts Falsches sagen, sonst versteht ihr mich falsch und dann gibts Ärger. Bin 12 xD.

Antwort
von rudelmoinmoin, 33

den "Gottesbeweis" hat es nie gegeben, wer hat Ihm den gesehen, nur die "Natur" gibt es schon immer, aber kein "Gott" wer ist es denn ? keiner hat ihm gesehen

Kommentar von ArturSenpai ,

man muss nicht alles sehen um zu Wissen das es exestiert, was ist z.B. mit Gefühlen diese gibt es, kannst du sie sehen ? Sehr lückenhafte Meinung

Kommentar von FouLou ,

Ja kann man. Mit nem MRT und man kann auch den fluss von botenstoffen verfolgen. Sehen heisst nicht immer sehen mit den augen.

Kommentar von rudelmoinmoin ,

@ArturSerpai

stimmt, was deine >lückenhafte Meinung< ist, "Gefühle" kann man spüren/merke, den Glauben aber nicht, am "Glauben" darf man nicht glauben, nur hoffen kann man 

Antwort
von Sturmwolke, 16

Das kommt drauf an, was man als "Beweis" gelten läßt.

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott...

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