findet ihr eine hebamme ist wichtig in der schwangerschaft? wie habt ihr das gemacht?

meine mama stand immer zur seite und natürlich hatte sie auch immer insidertipps ;, aber wenn men niemanden hat, dann wäre eine hebamme von vorteil

Ja, für mich persönlich war die Betreuung durch eine Hebamme sehr bereichernd. Erstmal kann man während der Schwangerschaft alle Fragen loswerden, was ich aber noch viel wichtiger finde. Nach der Geburt des Kindes , betreut dich die Hebamme ein paar Wochen auch zu Hause. Das heißt, sie kommt anfangs täglich und guckt nach dem Baby und nach dir, hat Tipps und Tricks auf lager, wenn die Milch nicht fließen will, wenn das Baby schreit, wenn man einfach den Babyblues hat. Und du kannst sie einfach alles fragen, das ist klasse und gibt ein sicheres Gefühl. Ich hatte bei beiden Schwangerschaften Hebammen zur Nachbetreuung und möchte sie nicht missen.
na klar ist es schöner die hebamme schon vor der geburt zu kennen, es gibt doch auch die vorbereitungskurse für die geburt

In "meiner" Klinik gab es Hebammen, ich habe einfach Kontakt aufgenommen und schon war das erledigt. Ist aber teilweise nach Stadtteilen aufegetilt - musst halt schauen, ob die die zuständige Hebamme zusagt. Du kannst aber alternativ zu einer Hebammenpraxis gehen, dort kannst Du auch Geburtsvorbereitungskurse machen. Ich empfehle auf jeden Fall eine Hebamme, alleine schon als "Seelentröster" in der ersten Zeit nach der Geburt - man hat ja doch viele Fragen und will wissen, ob man alles richtig macht.
Klar, die hebamme kostet Dich nichts. Hebammen sind rund um die Uhr erreichbar. Wasser in den Finger oder in den Beinen, da hilft die Hebamme unbürokratisch mit paar Nadeln. Und wenn Du es willst, kommt Sie auch ab und zu nach der Geburt vorbei, Nabelheilung beobachten, schauen ob es bei Dir Milchstau gibt, gucken ob sich Deine Nippel (weiß jetzt den Fachausdruck nicht) entzünden oder Du dazu neigst, zeigt Dir schon mal leichte Übungen für den Beckenboden usw. Mutter ist zwar schön und gut, aber das alles ist bei ihr auch schon lange her, brauchst ja nur mal die Bücher von vor 20 Jahren mit den aktuellen vergleichen.
gertrude2 am 25. April 2008 10:53 brustwarzen ;)
Ah genau, Brustwarzen und das wo die Milch rauskommt nennt man hier Gaudinokkerln :-)

Hmmm..... Ein zweischneidiges Schwert. Wenn du feststellst, dass du mit ihr als Person nicht klarkommst, ist es oft zu spät um zu wechseln.
Ich war meiner Hebamme zu kritisch, zu unabhängig. Ich hing nicht an ihren Lippen wie ein Gläubiger an denen des Gurus. Ich behielt meine Erinnerungen an meine erste Schwangerschaft. Ich gab Rat, den andere lieber annahmen als ihren. Ich war berufstätig und wollte es auch bleiben. Daher mochte sie mich nicht und ich sie nciht.
Da ich aber eh im Krankenhaus entbunden habe und sie zu dieser Zeit "zufälligerweise" keinen Dienst hatte, war das Ganze nicht so schlimm wie vermutet.
Um Geburtsvorbereitungsübungen zu machen, sidh mit anderen werdenden Müttern zu treffen und auszutauschen, Gute Tipps und Infos zu beziehen - ja. Aber nicht, wenn die Hebamme selber mit bei der Entbindung dabei sein will.
LG Wieselchen
Ich hatte auch erst überlegt, mich dann aber für eine Hebamme entschieden. Es war man gut so, alles weiß man ja doch nicht. Gerade in den letzten Wochen der Schwangerschaft und dann in den ersten Wochen zu Hause war sie mir eine tolle Hilfe. Es kostet ja nix und warum soll man sich solch Hilfe entgehen lassen. Frage am besten deinen Frauenarzt, der kennt bestimmt gute Hebammen oder frage in der Geburtsklinik nach, die haben meist auch Hebammen, die Hausbesuche machen. Viel Glück!

a) Dort gibt es Geburtsvorbereitungskurse b) Bei ambulanten Geburten oder wnn frau nach einem Tag bzw. einer Nacht die Nase vom Krankenhaus voll hat braucht man sie zur Nachbetreuung.
Wir haben 4 Kinder. 1 ambulante Geburt, 1 Hausgeburt und bei den anderen nach spätestens 48 h das Krankenhaus fluchtartig verlassen.
Krankenschwester als Krankenhauspatientin - das passt halt nicht.

Ich fand sie auch jedes mal sehr wichtig! Während der Arzt praktisch den "technischen" Part übernommen hatte, war die Hebamme für das Menschliche, Einfühlsame zuständig!

ich hab nur 2 ultraschalls (19. und 29. ssw) beim arzt machen lassen, alles andere ausschließlich bei meiner hebamme. ärzte haben kaum zeit und sind immer daran interessiert geld zu verdienen, indem sie einem alle möglichen tests aufschwatzen wollen. meine hebamme hat sich zu den 4-wöchigen vorsorgeuntersuchungen immer mind. 1 stunde zeit genommen, hat viel mit mir geredet, alle fragen beantwortet und meinen bauch mit anti-streifen-öl leicht massiert und meist gabs auch noch ne rückenmassage, das war einfach nur entspannend. bei meiner hebamme hab ich dann auch den geburtsvorbereitungskurs gemacht. mit ihr wollte ich auch im geburtshaus entbinden, aber leider bekam ich einen ks, aber sie hat mich und meinen schatz ins krankenhaus gefahren, die ganze anmeldung für mich gemacht und war für mich da. zum schluss hat sie noch die nachsorge gemacht. später dann auch noch die rückbildungsgymnastik. zusammengefasst, so ne hebamme ist was feines. ich würde sie immer wieder nehmen.
sehr schöne Antwort, besser kann man es nicht schreiben
danke :)
Klar, Mutti schaut auch mit dem Finger, ob man das Köpfchen noch hochstoßen kann oder ob das Kind richtig liegt. Muuto ist nett, aber eben Mutti und keine Fachkraft.
ich war ganz schlau und ging in kürzen abständen immer zu meiner frauenärztin und gäbe es notfälle, dann hätte ich nie im leben auf ne hebamme gewartet, wäre direkt ins krankenhaus gefahren. ausserdem ist meine mutti nett und in dem fall war sie eine fachkraft! also, nicht immer alles ins lächerliche ziehen!!!
Die Frage lautete: denkt ihr eine hebamme ist wichtig in der schwangerschaft? und nicht: meine mutter ist hebamme (oder fachkraft) brauche ich trotzdem eine hebamme?
dann beantworte auch die frage und kritisiere nicht andere antworten...ausserdem wenn sie auch so eine mama hat, braucht sie keine hebamme.