Frage von OnMaxVelo, 265

Denkt ihr, dass Pornographie die Gesellschaft negativ beeinflusst?

Die Studienlage ist nahezu Identisch. Pornographie birgt ein gewisses Schadenspotential im Bereich der eigenen Potenz, das Sozialverhalten und die eigene Psyche. Einige Anhaltspunkte:

  • Kinder die sehr früh in den Kontakt mit Pornographie gekommen sind, weisen sehr häufig ein gestörtes Sexuelles Verhältnis in einer Partnerschaft auf.
  • Dauerhafter Konsum kann nachweislich Potenzprobleme hervorrufen etc etc

Dies sind die gängisten Contra Pornographie Aussagen die gemacht werden. Mich interessiert eure Meinung. In wie fern denkt ihr, hat die Pornographie nachweislich eine gewisse Veränderung in eurem Leben hervorgerufen. Das kann alles betreffen: Potenz, eure ansicht über das andere Geschlecht ( Wie sieht der Mann die Frau heutzutage?), eure Psyche (Motivationsloser?, fühlt ihr weniger in einer Beziehung?), euer allgemeines Wohlbefinden, euer sozial verhalten.. Jede Meinung ist willkommen, dies ist eine Objektive Umfrage!

Häufig wird die Frage lächelnd auf die leichte Schulter genommen und als allgegenwärtig in unserer Gesellschaft angesehen. Leute die contra Pornographie sind werden als verklemmt dargestellt, die offenheit der Thematik wird als revolution der Moderne gesehen. Stereotypisch ist ein Mann, der Pornos guckt, wer es nicht tut, dem wird das Mann sein abgeschrieben. Nimmt das ganze einen falschen Weg ein ? Benötigen wir mehr sachliche Aufklärung in einer Thematik die so viel Einfluss auf uns haben kann und fördert Pornographie die Oberflächlichkeit in unserer ohnehin schon Oberflächlichen Gesellschaft?

Eure Meinung ist gefragt, seid bitte offen für alles und nehmt euch ruhig Zeit um eine umfangreiche Antwort zu verfassen, alle eure Ideen, Mutmaßungen und Meinungen sind sehr herzlich Wilkommen, vor allem auch persönliche Erfahrungen!

Antwort
von EinNarr, 75
Teils Ja Teils Nein

...und das liegt nicht an der Pornografie, sondern an dem Umgang mit ihr.

Pornografie wird noch immer sehr stiefmütterlich behandelt und in meinen Augen zu selten, zu spät, zu ideologisch thematisiert. Gerade durch das Internet ist der Zugriff auf Pornografie so einfach wie nie und die Bandbreite ist enorm. Vom "Amateurporno" bis hin zum "Profi-Porno", von "Bukkake" über "Gang-Bang" bis hin zum romantisch inszenierten "Blümchensex" - es findet sich alles und stellenweise auch mit, vornehmlich osteuropäischen, Darstellerinnen, denen der Zwang ins Gesicht geschrieben steht. 

Durch den frühen Zugang zum Internet geraten auch schon Kinder mit Pornografie in Berührung und das ist nicht per se schlecht - jedoch muss man eine Sensibilität und ein Verständnis dafür schaffen, was sie dort eigentlich sehen.

Der, ich bezeichnete ihn oben als stiefmütterlich, Umgang jedoch schafft diese Aufklärung oftmals nicht oder viel zu spät. Es werden unrealistische Ansprüche an sich selbst gestellt und auch das Frauen- sowie Männerbild erscheint völlig verzerrt. Das Verhalten wird beeinflusst und auch die Assoziationen zum Thema Sex. Es spricht für sich, wenn in der Umkleide einer siebten Klasse jeder Behauptet "mindestens 20 Zentimeter in der Hose" zu haben - nur als Beispiel für die Ansprüche.

Wenn man Kinder und Jugendliche mit Pornografie allein lässt, dann besteht die Möglichkeit, dass diese auch einen negativen Effekt erzielt. Unterteilen kann man diese Einflussbereiche in 4 Faktoren:

Emotionen: Entstehung von angenehmen und unangenehmen Gefühlen bei häufig andauernder Pornographie- Rezeption 

Einstellungen: Wandel der Einstellung hinsichtlich Frauen, Partnerschaften und Sexualität

Verhalten: Auswirkungen von Pornographie- Rezeption auf das persönliche Verhalten (sexuell aggressives Verhalten, Promiskuität, Nachahmung von sexuellen Praktiken)

Medienbezogenes Verhalten: veränderter Konsum der Medien 

Ich gehe mir vielen Punkten dieser Arbeit mit und halte auch die negative Wirkungsweise von Pornografie für durchaus bedenklich. Aus dem Grunde ist ein Verantwortungsvoller Umgang, der sich nur durch Aufklärung erreichen lässt, unabdingbar. 

Es kann nicht funktionieren, wenn Schüler im Biologieunterricht lernen, dass man den Penis in die Vagina einführt beim Sex, nachdem sie in der Pause auf einschlägigen Plattform gesehen habe, wie mehrere Penisse in jede auffindbare Körperöffnung einer Frau weniger zärtlich "eingeführt" wurden. An dieser Stelle wird ein Ungleichgewicht deutlich, in der die Aufklärung vom Konsum vollständig abgehängt wird.

Dementsprechend steht für mich im Raum, dass Pornografie an und für sich überhaupt kein Problem darstellt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sexualität und stellt auch, auf ihre Art und Weise, eine Bereicherung für unsere Kultur dar. Auch die Vorzüge dieser sind nicht einfach aus der Welt geschafft, nur weil es auch negative gibt.

Jedoch muss sich der Umgang mit der Pornografie verändern und eine Aufklärung stattfinden, was genau Pornografie eigentlich ist, was sie möchte und wie sie zu verstehen ist. So wie Eltern ihren Kindern auch erklären "Hey, dass ist nur ein Film und nicht echt. Du brauchst keine Angst haben." muss Kindern auch erklärt werden, was Pornografie ist.

Aus diesem Grunde: Bei dem aktuellen Umgang mit dieser Thematik würde ich sagen, ja, definitiv hat Pornografie einen negativen Einfluss aber sie müsste diesen nicht haben.

Liebe Grüße.

Quelle des Zitats: http://digibib.hs-nb.de/file/dbhsnb\_derivate\_0000001441/Bachelorarbeit-Zygowsk...

Kommentar von OnMaxVelo ,

Vielen Dank, sehr konstruktiv und umfangreich! :)

Vor allem gefällt mir deine Zielführende Argumentation. Der Aspekt mit der Aufklärung gegenüber der jungen Generation ist, bei geeignetem fachwissen, verdammt essenziell geworden. VORALLEM eben durch den einfachen Zugang heutzutage.

Antwort
von Andrastor, 77
Definitiv NEIN

Contra Pornographie Aussagen die gemacht werden

Betonung auf "Aussagen die gemacht werden". Es sind haltlose Anschuldigungen die es gibt seit es die Pornografie gibt, nichts weiter. Es gibt keinerlei Studien die den Zusammenhang zu Pornografie und gestörten Sexualverhältnissen belegen.

Nicht die Pornografie ist es, welche die menschliche Beziehung zur Sexualität gefährdet, sondern eine verklemmte Erziehung.

Lustig dass du das hier erwähnst:

wer es nicht tut, dem wird das Mann sein abgeschrieben

In England wollte man vor einigen Jahren eine Studie durchführen, welche die Frage klären sollte ob die Pornografie etwas am männlichen Sexualverhalten ändert, doch diese konnte nicht begonnen werden.

Weil sich keine Vergleichsgruppe von Männern fand, welche noch nie pornografisches Material konsumiert hatten.

Kurzg gesagt, es gibt keine Männer, die nicht irgendwann einmal auf irgendeine Weise pornografisches Material konsumiert hätten.

Und warum auch?

Die Pornografie befriedigt einen Trieb der so alt ist wie die menschliche Sexualität selbst, den Voyeurismus. Früher, in der Urzeit der Menschen, war Sex etwas banales, alltägliches, Menschen war es egal wer ihnen dabei zugesehen hat, und die die zugesehen haben, haben daraus gelernt wie es funktioniert und sind selbst in Stimmung gekommen.

Die Religionen haben Sex jedoch dämonisiert und verteufelt, in Verruf gebracht und wollten ihn aus dem Denken der Menschen und den Vorstellungen guten Verhaltens entfernen und sorgten dabei für ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität selbst.

Anderen bei Sexualität zuzusehen ist seit Urzeiten ein Motivator für uns Menschen. Zu sehen wie zwei Menschen Sex haben oder kurz davor sind, erweckt in uns Neid, "das will ich auch" ist der instinktive Gedanke der wachgerufen wird und zur Erhaltung der Art beiträgt.

Bei einer gesunden Beziehung zur Sexualität zumindest.

Aus meinen persönlichen Erfahrungen kann ich nur sagen dass Pornografie keinerlei negative Auswirkungen auf die sexuelle Entwicklung hat.

Sie kann eine Beziehung auf viele Weise positiv beeinflussen, zum Beispiel wenn man sich zusammen Pornos ansieht oder neue Stellungen sieht die man gerne selbst ausprobieren würde.

Oberflächlichkeit ist in unserem Denken ein schlechtes Wort geworden, dabei ist sie genauso natürlich wie Sex selbst. Durch das Äußere eines Menschen gewinnen wir Informationen über ihn. Haltung, Blick, Atmung, Verhalten, Bewegungen, all dies ermöglichen uns einen ersten Eindruck, der in Urzeit über Leben und Tod entscheiden konnte und heute als Instinkt noch vorhanden ist.

Jeder Mensch ist oberfächlich. Was aber nicht bedeutet dass das eine schlechte Eigenschaft wäre. Es kommt darauf an was wir nach diesem ersten Eindruck machen, wie wir uns verhalten.

Und Pornografie unterstützt diese Oberflächlichkeit nicht, oder zumindest weitaus weniger als Gesellschaft und Erziehung.

Kommentar von OnMaxVelo ,

Vielen dank für diese ausführliche Antwort, ich schätze es sehr, dass du dir die Zeit dafür genommen hast ! :)

Kommentar von Andrastor ,

gern geschehen :)

Kommentar von OnMaxVelo ,

Einige Fragen noch an dich:
,,In England wollte man vor einigen Jahren eine Studie durchführen, welche
die Frage klären sollte ob die Pornografie etwas am männlichen
Sexualverhalten ändert, doch diese konnte nicht begonnen werden.´´

-Stützt diese Aussage nicht eben dieses Argument?
- Du sagst, dass der Mensch seit jeher seinen Sexualtrieb nachgeht und dies in der Moderne eben durch den Konsum der Pornographie fortsetzt. Was aber hältst du von dem verzerrten Bild des Geschlechtsverkehrs? Pornos sind sehr oft gestaged und die Darsteller akribisch ausgewählt, ebenfalls sind die Szenen erprobt. Denkst du dies könnte, vorallem bei jemanden mit keiner Erfahrung, keine Auswirkung auf die Psyche haben ?

Kommentar von OnMaxVelo ,

Da du eben das Beispiel mit der Uhrzeit genannt hast, in der man den Sexualakt der anderen betrachtete um daraus zu lernen. In wie fern lernen wir heutzutage eben  den ,,echten´´ sexualakt?

Kommentar von Andrastor ,

Stützt diese Aussage nicht eben dieses Argument?

In keinster Weise. Wenn du herausfinden möchtest wie ein gewisser Einfluss eine Gruppe beeinflusst, brauchst du unbedingt eine Vergleichsgruppe die diesem Einfluss nicht ausgesetzt ist.

Einfaches Beispiel: Wenn du herausfinden willst wie Gewürze im Boden den Geschmack von Tomaten beeinflussen, darfst du niemals alle Tomatenpflanzen auf gewürztem Boden anbauen. Ansonsten hast du ausschließlich gewürzte Tomaten und keinen Vergleich.

Du brauchst mindestens eine Tomatenpflanze die auf "normalem", ungewürztem Boden wächst um die Unterschiede feststellen zu können.

Gleiches mit Pornografie.

Was aber hältst du von dem verzerrten Bild des Geschlechtsverkehrs?

In welcher Hinsicht?

Wenn bei Menschen das Bild von Sex verzerrt ist, liegt das nicht an den Pornos, sondern an schlechter Aufklärung aus dem Umfeld (Elternhaus).

In Pornos wird Sex nicht verzerrt, er wird auf verschiedenste Weise dargestellt, mal realistischer, realer, mal abstrakter und abenteuerlicher.

Denkst du dies könnte, vorallem bei jemanden mit keiner Erfahrung, keine Auswirkung auf die Psyche haben ?

Nein.

Ich gebe zu das Pornografie kein Ersatz für eine entsprechende Aufklärung ist. Aber dass die Aufklärung fehlt ist nicht die Schuld der Pornografie, sondern des Umfeldes (Elternhauses).

Auf die Psyche hat das keine Auswirkung, höchstens auf die Vorstellung wie echter Sex wohl wäre, aber diese ist anpassungsfähig und wird durch Gespräche und Erfahrung angepasst.

In wie fern lernen wir heutzutage eben  den ,,echten´´ sexualakt?

Durch Pornos aus der "Amateur-Kategorie" zum Beispiel. Obwohl auch andere Kategorien eine gute Vorstellung davon ermöglichen was beim Sex eigentlich wo genau hin gehört.

Heutzutage werden leider immer noch zu viele junge Menschen nicht entsprechend vom Elternhaus aufgeklärt, weil denen das Thema zu peinlich ist.

Ebenso verhält es sich mit Lehrkräften, welche Sexualkunde unterrichten.

Tatsache ist dass sehr viele junge Menschen von ihren Mitschülern und FreundInnen aufgeklärt werden und/oder von einem/r erfahreneren Partner/in (meist beim ersten Mal).

Kommentar von Falkenpost ,

Bitte nicht vergessen:
- Selbstbefriedigung macht blind
- Man hat nur 1.000 "Schuss". Dann ist Schluss
😂

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Sex & Sexualitaet, 60
Definitv JA

Leider ist es tatsächlich so, dass Menschen durch Pornofilme ein völlig falsches Bild von der Wirklichkeit bekommen. Während Mädels in erster Linie eine falsche Vorstellung davon bekommen, wie schnell Handwerker bei einem Zuhause vorbeikommen, sind die folgen für die jungen Männer schwerwiegender:

Da als Pornodarsteller vorzugsweise Männer mit besonders guter Bestückung gecastet werden um dies auch entsprechend filmen zu können, kommt sich manch durchschnittlich ausgestatteter Junge als "zu klein geraten" vor. Ähnlich wie die Mädels, die ihre Oberweite mit den Silikonbomben der Schauspielerinnen vergleichen... .

Ein weiteres Problem bei Pornofilmen ist, dass hier der Eindruck vermittelt wird, man müsse nur IRGENDETWAS in IRGENDWELCHE Körperöffnungen einer Frau stecken damit diese in totale Ekstase versetzt wird - egal ob Blowjob, vaginaler oder analer Verkehr usw. Jungs, die dieses "Wissen" dann in der Praxis anwenden, wo nur die wenigsten Frauen durch reine Penetration zum Höhepunkt kommen, sind enttäuscht und suchen den Fehler bei der Frau anstatt sich mit Zunge und/oder Fingern um den Kitzler der Partnerin zu kümmern. Da viele Frauen dann lieber Begeisterung heucheln (sage nie einem Mann er könne nicht Autofahren oder sei schlecht im Bett) sieht dieser natürlich keine Veranlassung etwas an seinem Tun zu ändern - ein Teufelskreis beginnt... .

Ein weiterer Punkt ist die Dauer der Penetration - dank der Kunst des Filmschnitts können die Darsteller auf dem Bildschirm scheinbar stundenlang rammeln und die Frau von einem (gespielten) Höhepunkt zum nächsten bringen. Im wirklichen Leben dauert das eigentliche "Rein-Raus" selten länger als 10-15 Minuten - und im Hormonrausch der Pubertät ist selbst das noch lange. Wieder wundern sich zahllose junge Männer über die scheinbar fehlende Ausdauer der eigenen Manneskraft... .

Ich habe nichts gegen Pornofilme - aber wer glaubt er würde aus diesen Entspannungshelfern lernen wie Sex funktioniert, der glaubt auch er könne mit einem James-Bond-Film die Arbeit der Nachrichtendienste studieren... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Kommentar von OnMaxVelo ,

Vielen dank für deine ausführliche Antwort, das schätze ich sehr !

Antwort
von Libertinaer, 14
Definitiv NEIN

Die Studienlage ist nahezu Identisch.

Welche "Studien" sollen das denn sein? Vom örtlichen Bibelkreis? ^^

Ich kenne "Behauptungen" von einschlägiger (konservativer/religiöser/sexualfeindlicher) Seite, die wissenschaftlich NICHT verifiziert sind. Da wird gerne behauptet, das wäre alles wissenschaftlich. Blödsinn.

Da passt es doch auch gut, dass die forschende Sexualwissenschaft (die sind u.a. dafür da, genau das wissenschaftlich zu untersuchen) in Deutschland faktisch nicht mehr existiert (und, mangels Nachwuchs, wird sich das so schnell auch nicht wieder ändern). Viele Politiker wollen da lieber nicht so genau Bescheid wissen, sondern bevorzugen lieber ihre Vorurteile, anstelle der Wissenschaft.

Kinder die sehr früh in den Kontakt mit Pornographie gekommen sind, weisen sehr häufig ein gestörtes Sexuelles Verhältnis in einer Partnerschaft auf.

Kommt drauf an, WARUM sie WIE mit Pornografie in Kontakt kamen!

Waren sie selber neugierig und haben es sich im Internet geholt oder erwünscht mit Freunden ausgetauscht? Dann stellt es i.d.R. kein Problem dar. Wurden sie gegen ihren Willen damit in Kontakt gebracht? Nicht aus eigenem Antrieb sondern vielleicht sogar von den Eltern gezielt vom Thema Sexualität ferngehalten, und dann damit quasi "schockiert"? DAS KANN dann hingegen ein Problem werden.

Oder was ist mit Kindern, die sexuell missbraucht wurden? Auch da spielen Pornos ggf. eine Rolle. Aber hier liegt ein späteres Problem dann eigentlich beim Missbrauch. Und strenggenommen noch nicht mal am Sex als solchen, sondern an der (physischen und/oder psychischen) Gewalt gegen das Kind, die dafür notwendig war.

"Freiwillige" Pornographie gilt jedenfalls nicht als "schädlich", wie mehrere wissenschaftliche Studien ergeben haben: https://www.gutefrage.net/frage/erotische-filmchen-im-teeniealter#answer-3271192...


die offenheit der Thematik wird als revolution der Moderne gesehen.

Kein Wunder: Seit es Pornografie gibt (als Massenmedium seit der Erfindung des modernen Buchdrucks durch Gutenberg - das war das "Internet" der damaligen Zeit, mit dem die Lutherbibel und Pornografie eine rasante Verbreitung fanden), hetzen die Kirchen dagegen. Und wir wissen ja, wie spinnert das Christentum mit ihr nicht-genehmen Themen im Bereich der Sexualität umgegangen sind, bzw. teilweise immer noch umgeht: "Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die 'Problematisierung' der Sexualität (...) Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein 'Problem', sondern ein 'Vergnügen' sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit - und oft auch die Liebe." (Dr. Alex Comfort, Arzt, Psychologe, Wissenschaftler und Schriftsteller)

Da wurden dann auch archäologische Funde mit pornografischen Abbildungen einfach ins Archiv des Vatikans gebracht und dort weggeschlossen. Also gestörter geht es nun IMHO wirklich nicht. Aber man konnte den Menschen ja nicht zumuten, zu erfahren, dass schon in vorchristlicher Zeit pornografische Darstellungen überhaupt existierten, bzw. sogar auch noch öffentlich für jedes Alter zu sehen waren.

Auch dass "dauerhafter Konsum nachweislich Potenzprobleme" mit sich bringen kann, ist mir wissenschaftlich gesehen neu. Quellen? (und bitte keine von kreuz.net & Co. oder unterirdische Boulevard-Magazine wie "Focus" ^^).

Was ist das überhaupt für eine Wischi-waschi-Aussage? Das Überqueren eine Straße kann auch im "Überfahren" enden. Ein Fußballspiel kann auch mit Knochenbruch etc. enden. War das Fußballspiel dann ursächlich für den Knochenbruch? Ja, irgendwie schon. Hören wir deswegen auf, Fußball zu spielen (oder andere Sportarten zu betreiben)? Wohl kaum.

Warum nicht? Der Nutzen (Freude am Spiel, die Bewegung, das soziale Element, etc.) wiegt die Verletzungsrisiken mehr als auf.

Stereotypisch

Für (deine oder "die gesellschaftlichen") Stereotypen können andere nichts. Leider ist es nicht möglich, Vorurteile grundsätzlich zu verhindern. Zumal in einer Gesellschaft, die mit so vielen Vorurteilen aufwächst: "Der gesunde Menschenverstand ist nicht mehr als eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat." (Albert Einstein, Physiker)

Nimmt das ganze einen falschen Weg ein ?

Nein. Und wenn schon: Wir leben in einer freien, friedfertigen Gesellschaft! SEHR erfreulicherweise. Da beneiden uns so viele, dass sie in Scharen als Flüchtlinge hierhin kommen.

So frei, dass sich jeder die dümmsten Sachen antun kann, die man (nicht) für möglich halten würde. Sich z.B. freiwillig freitags/sonntags von Geistlichen die Gehirne waschen zu lassen, gehört IMHO dazu und steht auf meiner persönlichen Liste der "gefährlichen Dummheiten" GANZ oben: "Wenn ich den Glauben eines Menschen mit 8 oder 9 Jahren habe, habe ich ihn für den Rest seines Lebens.
Je früher ich damit anfange, jemandem einzuimpfen, was er glauben soll, umso eher bleibt er dem für den Rest seines Lebens treu.
Auch wenn er mal abgleitet, irgendwann kehrt er zurück.
Und wenn es zu emotionalen Entscheidungen kommt, wie: wen heirate ich, wen wähle ich, dann wird religöser Glaube mächtig."
(Dr. Michael Persinger, Neurologe) - betrifft natürlich auch pseudo-religiöse Indoktrination, wie man sie von Ersatzreligionen wie z.B. Faschismus oder Kommunismus her kennt.

Benötigen wir mehr sachliche Aufklärung in einer Thematik

Ja. Deswegen fordern Sexualpädagogen ja auch, Pornokonsum bei Minderjährigen auch nicht mehr zu verdammen. Mitunter werden Pornos ja schon im Schulunterricht eingesetzt. Die Kinder müssen lernen, wie man damit umgeht. Also im Ausland, weniger in Deutschland. Denn sag das mal einem CDU-Politiker! =;->

Kritik ist da sehr oft ziemlich oberflächlich. Ja, die bösen Pornos sind an (fast) allem Schuld! Genauso wie Killerspiele "Schuld" an Amokläufen sind.

Blödsinn.

Fast jeder spielt "Killerspiele". Fast jeder guckt Pornos. Fast jeder isst Brot.

Gibt es Probleme, dann wissen CDU-Politiker gleich: Pornos sind schuld! Killerspiele sind schuld! Brot hat keine Schuld! ^^

die so viel Einfluss auf uns haben kann und fördert Pornographie die Oberflächlichkeit in unserer ohnehin schon Oberflächlichen Gesellschaft?

ICH fühle mich NICHT "oberflächlich". Und wen interessiert's, wenn "oberflächliche" Menschen, NOCH "oberflächlicher werden? Sie sind es doch ohnehin.

Einen nicht-oberflächlichen Menschen machen auch Pornos nicht oberflächlich.

Überhaupt: DEN Porno gibt es ohnehin nicht. Es gibt so viele unterschiedliche in Form, Farbe und Zielgruppe, etc., dass da eine Gleichmacherei ziemlich, ähm, oberflächlich daherkommt! ^^

Ich persönlich halte es eher mit Oswalt Kolle, der Pornografie (ebenso wie Prostitution - zumindest im Kern) eher für einen Ausdruck einer sexuell gehemmten Gesellschaft verstand.

Kann ich nachvollziehen, denn als libertinärer (sprich: sexuell offener) Mensch habe ich nicht wirklich Notwendigkeit für Ersatzbefriedigungen. Es gibt genug Menschen, die Sexualität gerne ausleben.

Aber in einer sexuell verklemmten Gesellschaft (wie, Tusch, durchaus unsere immer noch ist - wenn man es nicht oberflächlich betrachtet ^^) ist halt der Bedarf da.

Was er noch nicht ahnen konnte: Die Selfie-Mentalität des Internet- & Smartphone-Zeitalters. Viele Menschen zeigen sich gerne und wollen gesehen werden. Heutzutage eben AUCH im Bereich der Sexualität. Gegen "Amateurpornos" habe ich auch so rein gar nichts. Das ist, Nacktheit hin oder her, wohl ein Grundbedürfnis sehr vieler Menschen: Wahrgenommen werden, Aufmerksamkeit zu bekommen.

Persönlich betrachtet: Als meine Sexualität (noch) nicht so frei entwickelt war, war auch Pornokonsum ein Thema - also insbesondere in jungen Jahren - auch und gerade vor 18. Und ich möchte das nicht missen. Ich habe viel gelernt - durchaus auch später noch (sehr zur Freude meiner PartnerInnen, denen EINE Quelle meiner Kunst nicht unbedingt bewusst war ;-))

Merke: "Kinder greifen auf sexuelle Bilder, Idee und Erfahrungen auf eine Art und Weise zu, die ihre Eltern nicht mögen, seit Anbeginn der Zeit. Die meisten Eltern haben das gemacht, als sie Kinder waren. Und die meisten - wie die meisten Kinder - habe sich prächtig entwickelt." (Dr. Marty Klein, Sexualtherapeut)

Möchte irgendjemand zurück in die Zeit, als Pornos generell verboten waren? Vermisst jemand  die Zeit, als die Zahl der Vergewaltigungen deutlich höher war als heute? In allen Gesellschaften sank die Zahl der Sexualdelikte mit der Liberalisierung der Pornografie drastisch.

Alleine DAS wäre für mich schon Grund genug für Pornografie ...


PS: Nichts für ungut, aber schon wie Du formulierst, ist das IMHO KEINE "objektive" Umfrage, sondern eher eine arg subjektive.

Antwort
von JanfoxDE, 72
Definitiv NEIN

Es macht definitiv nicht negativ beeinflussen. 

In Japan werden sogar Hentai's (Anime P0rn0s) die Kindern beinhalten gemacht. Es wurde bewiesen, dass weniger Pedophile bzw. Kindervergewaltigung in Japan gibt, da diese in dessen Hentai's ihre Fantasie ausleben können, wenn nicht sogar verlischen können.

So kann man es auch auf P0rn0s beziehen.

Ob man nun hierraus doch dann einen negativen Fallpunkt macht, indem man sagt, das dadurch weniger Kinder zur Welt kommen in Deutschland, weil keiner mehr eine Frau braucht um einen Orgasmus Tag für Tag zu erzielen, liegt nun im Auge des Betrachters.

Antwort
von Schwoaze, 71
Teils Ja Teils Nein

Was ich mir vorstellen könnte ist, dass besonders  junge Menschen ein verdrehtes  Verständnis der Wirklichkeit bekommen. Aus Mangel an eigenen Erfahrungen glauben sie die Märchenwelt, die ihnen da vorgegaukelt wird.

Wenn aber Erwachsene, gestandene Mannsbilder ( es geht ja eigentlich nur um Männer, die so etwas interessiert) Spaß daran haben... na bitte! Ich hab nix dagegen. Wems gefällt...

Antwort
von SchlunzSchmidt, 15
Definitv JA

besonders das Argument ein Mann sei kein richtiger Mann, wenn er keine Pornos schaut, spricht schon für sich! Der Mann wird dabei ausschließlich auf seine Sexualität beschränkt. Ein fataler Fehler, der meiner Meinung nach einen enormen Einfluss auf die Gesellschaft hat - in jeglicher Hinsicht. Die Gesellschaft wird immer oberflächlicher und herzloser. Durch Pornos werden die Menschen kalt. Wer weiß denn schon, was die Pornodarstellerinnen durchmachen, während der Dreharbeiten? Shelley Lubben, Expornodarstellerin sagt dazu folgendes: "Viele glauben das weitverbreitete Märchen, dass Frauen Spaß daran haben, Pornos zu produzieren. In Wirklichkeit zerbrechen sie immer daran. Frauen haben absolut KEINEN Spaß daran, in solchen Filmen mitzumachen. Einige Frauen hassen es so sehr, dass man hören kann, wie sie sich in den Drehpausen auf der Toilette übergeben."

Auch tut das Pornoschauen der Seele nicht gut und zieht die Stimmung in den Keller. (Praktisch selbst erlebt!!) Vielleicht hat man für den Moment eine gewisse Befriedigung, aber auf Dauer bringt das gar nichts!!

Antwort
von ichweisnix, 6

Die Studienlage ist nahezu Identisch

Das große Problem bei Studien ist, das es hauptsächlich Passivstudien gibt. Was daran liegt, das aktive Studien moralisch problematisch und extrem aufwendig sind, insbesondere, wenn es um Langzeitwirkungen geht. Passive Studien können aber nicht zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden. So ist es z.B. so, das Menschen die regelmäßig Acetylsalicylsäure konsomieren oft Kopfschmerzen haben oder Menschen die die Antibabypille nehmen häufiger an Brustkrebs erkranken. 

Kinder die sehr früh in den Kontakt mit Pornographie gekommen sind,
weisen sehr häufig ein gestörtes Sexuelles Verhältnis in einer
Partnerschaft auf

Zunächstmal ist die Frage, was ein "gestörtes sexuelle Verhältnis" genau sein soll. Dann ist die Frage weisen die Kinder ein gestörtes sexuelle Verhälntis auf, weil sie Pornos geschaut haben, oder haben sie Pornos geschaut weil sie ein gestörtes sexuelles Verhältnis haben oder gibt es vieleicht einge gemeinsame Ursache für beides ?

Um die Frage zu beantworten müßte man zwei Testgruppen von Kindern  machen, denen man die Kinder jeweils zufällig zuordnet. Der einen Gruppe zeigt man regelmäßig Pornos und der anderen nicht. Dann kann man das durchschnittliche Verhalten beider Guppen nach 5,10,14 und 20 Jahren beurteilen.

Leute die contra Pornographie sind werden als verklemmt dargestellt, die offenheit der Thematik wird als revolution der Moderne gesehen

Pornographie ist nicht modern, die gibt es schon ewig.


Antwort
von urbango, 86

Wie du schon gesagt hattest, Kinder geraten im jungen - wirklich sehr jungen Alter schon an sexuelle Dinge was auf keinen Fall gut ist. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich war vor gut 10 Jahren auf Klassenfahrt, was damals auch logischerweise jünger. Ich hatte keinen blassen Schimmer von sex, pornos etc. Ich war unaufgeklärt, wusste nicht mal das Dinge wie oral oder analverkehr überhaupt existieren. Dann kamen paar Schüler zu mir und haben mir Videos, also pornos gezeigt. Ich war damals sehr verstört. Wirklich sehr sehr verstört, da ich es nicht verstanden habe. Natürlich kam es dann zwischen manchen Schülern die rechtlich gesehen nicht sex haben dürfen zu sexuellen "Spielchen". Lange Rede, kurzer Sinn - AUF JEDEN FALL wirkt sich das negativ aus und pornografie sollte nicht für jeden so leicht zugänglich sein.

Kommentar von OnMaxVelo ,

Vielen dank dafür, dass du deine persönliche Erfahrung geteilt hast :)

Kommentar von Libertinaer ,

Ich hatte keinen blassen Schimmer von sex, pornos etc. Ich war unaufgeklärt, wusste nicht mal das Dinge wie oral oder analverkehr überhaupt existieren.

Hach, geradezu das Musterbeispiel für einen Fall, den ich in meiner Antwort angesprochen habe! Danke dafür! :-))

Da drängt sich natürlich die Frage auf: wie kann es passieren, dass Du so total unaufgeklärt warst?

Wie alt warst Du denn vor 10 Jahren?

Wie kommt man zu so einer Unwissenheit?

Und wie kommt man dazu, dass man ...

Natürlich kam es dann zwischen manchen Schülern die rechtlich gesehen nicht sex haben dürfen zu sexuellen "Spielchen".

... DAS tatsächlich glaubt? =:-o

Wieso "dürfen" die Schüler denn rechtlich gesehen keinen Sex haben?

Waren die einen (deutlich) über 14 und die anderen unter 14?

Der Sex zw. U14 ist nämlich vollkommen legal: https://www.gutefrage.net/frage/ist-sex-unter-14-verboten-oder-mit-unter-14-jaeh...

Und das Ü14/u14-Verbot ist so strikt in Deutschland. Bei unseren deutschsprachigen Nachbarn gibt es da mehrjährige Übergangsfristen, in denen auch das erlaubt ist (z.B. ist die Kombi 16 & 13 in Deutschland für den 16er verboten, in Österreich und Schweiz dagegen erlaubt).

Da schimmert IMHO genau die sexualfeindliche Grundhaltung des Umfeldes (Eltern?) durch, die die eigentliche Ursache des Problems darstellt.

PS: Als ICH das erste Mal auf Klassenfahrt war (das war in der Grundschule), da hatten wir den Sexualkundeunterricht bereits hinter uns. Pornos gab es da noch nicht (das war so 1974), aber ich (aber auch andere) hatten durchaus Interesse am anderen Geschlecht (vorsichtig formuliert), und wir haben entsprechend Gelegenheiten gesucht und gefunden, dieses Interesse zu stillen.

Kommentar von urbango ,

Natürlich wusste ich das es einen Weg zur "weiterpflanzung" gibt aber solche Dinge wie Lust, oral - analsex wird nicht in der Grundschule angesprochen. Was meiner Meinung nach auch besser so ist. & die Kinder waren sicherlich unter 14, weshalb es auch rechtlich nicht erlaubt war

Kommentar von Libertinaer ,

Natürlich wusste ich das es einen Weg zur "weiterpflanzung" gibt aber solche Dinge wie Lust, oral - analsex wird nicht in der Grundschule angesprochen.

Kinder, die nicht in einem sexualfeindlichen Umfeld aufwachsen, entdecken so etwas ggf. aus eigener Neugier.

Das wird aber schwer bis unmöglich, wenn Eltern ihren Kindern z.B. schon in jüngsten Jahren einbleuen: "Fass dich da unten nicht!"

Da erinnert man sich später nicht bewusst dran, es belastet aber die Psyche unbewusst immer noch.

Damit dürfte auch klar sein, warum manche Menschen eben ...

Was meiner Meinung nach auch besser so ist.

... SO eine Meinung haben, andere (Fachleute inkl.) eben eine andere.

& die Kinder waren sicherlich unter 14,

? Du weißt nicht, wie alt Du vor 10 Jahren warst, als Du diese schockierende Erfahrung (die ich ernst nehme) gemacht hast?

Ansonsten gilt hier das Gleiche wie oben: Das ist mit der Grund, warum manche Menschen eben denken ...

weshalb es auch rechtlich nicht erlaubt war

... Sex sei vor 14 nicht erlaubt, während andere (Fachleute inkl. - und zwar Sexualpädagogen UND Juristen) sagen, es ist erlaubt. 

NATÜRLICH ist es erlaubt, weil sexuelle Handlungen zur Kindheit gehören. Deswegen schreibt das Bundesgesundheitsministerium ja in seinen Erziehungsratgebern auch, dass Eltern das nicht verbieten sollten (obwohl sie es bis 14 verbieten dürfen - sie dürfen es aber auch fördern).

Erneut der Link auf meine Antwort diesbezügl. an anderer Stelle, wo ich die rechtlichen Grundlagen genau und nachprüfbar erkläre, warum das erlaubt ist: https://www.gutefrage.net/frage/ist-sex-unter-14-verboten-oder-mit-unter-14-jaeh...

Aber wer das nicht lesen und verstehen möchte, der will halt nicht. Ändert nichts an der Tatsache, sagt aber enorm viel über DEINE persönliche Einstellung zur Sexualität, die dem Rest der Welt (Kinder inkl.) aber herzlich egal sein kann (und sein muss).

Nichts für ungut.

PS: MEINE Eltern sind NICHT nackig vor mir herumgehüpft, udn haben mir den ganzen Tag erzählt, wie toll Sex ist, und was sie so alles machen. Ich habe nur unterschwellig mitbekommen, dass das wohl Spaß machen muss. Sie haben ihre Kinder einfach Kinder sein lassen, und so bin ich auch gerne auf Endeckungsreise beim weiblichen Geschlecht gegangen. Und ich kann noch ungefähr sagen, wann ich was mit wem gemacht habe. 8-)

Kommentar von urbango ,

Natürlich weiß ich wie alt meine Mitschüler und ich waren, die Information, dass wir unter 14 waren sollte aber reichen. Und jeder hat seine eigene Meinung dazu, es ist ja auch zugegeben ein eher umstrittnes Thema. Aber MEINER Meinung nach ist es einfach nicht richtig das Kinder schon in so einem jungen Alter, heißt die meisten schon vor der Pubertät mit sexuellen Dingen in Kontakt gebracht werden. Deshalb kommt es auch oft zu ungewollten teenie Schwangerschaften, zu frühem sex etc.

Kommentar von Libertinaer ,

Wenn die Information reichen würde, würde ich nicht nachfragen!

DU schriebst von "wirklich sehr jungem Alter". Und ich frage, welches Alter damit gemeint ist. Denn nicht nur unter Fachleuten ist es nicht verwunderlich, dass sich schon 10-Jährige (problemlos) für Pornos interessieren.

Wenn man da von "wirklich sehr jungem Alter" hört, dann denke (nicht nur) ich da eher so an 6-Jährige und jünger. Wenn aber 12/13-Jährige gemeint sind, dann hat das eine ganz andere Relevanz.

Und nichts für ungut, aber wenn Du SO etwas schreibst: "Deshalb kommt es auch oft zu ungewollten teenie Schwangerschaften, zu frühem sex etc.", dann ist das nach meiner Erfahrung klassische, sexualfeindliche Propaganda/Demagogie, und deine Aussagen wirken dadurch insgesamt eher unglaubwürdig.

Mal ganz davon abgesehen, dass das inhaltlich auch totaler Unsinn ist! Denn:

  1. Wann wer Sex hat, und ob DU das "zu früh" findest, interessiert nicht - nicht die Fachwelt, und nicht die Betroffenen, die das gerne machen und machen dürfen (wie gesagt: ist ja erlaubt - auch so etwas, was eher auf Demagogie hindeutet). Es ist für DICH von Relevanz, und es sagt ja niemand was dagegen, selbst wenn Du mit 30 noch keinen Sex hattest (außer vielleicht: "Ist nicht dein Ernst?!" ;-))
  2. Die Zahl der unerwünschten Teenagerschwangerschaften ist seit den 80er Jahren konstant rückläufig. Und von "oft" kann sowieso keine Rede sein. Kann dir die Zahlen raussuchen, die bewegen sich AFAIR unterhalb des Promille-Bereichs.
  3. Westliche Industriestaaten führen Statistiken darüber. Und siehe da: die Staaten, deren Gesellschaft ein eher problematisches Verhältnis zur Jugendsexualität haben, haben auch die höchsten Raten an Teenagerschwangerschaften (z.B. die "prüden" USA), Die Gesellschaften, die ein positives, entspanntes Verhältnis zur Jugendsexualität pflegen (wie z.B. "FKK"-Deutschland), haben die NIEDRIGSTEN Raten. Tja, wie kommt das wohl? Na, kommst Du selber drauf? Ach, egal. An deiner Demagogie werden schnöde Fakten erfahrungsgemäß nichts ändern ...
Antwort
von Piratin2000, 13
Definitiv NEIN

Ich finde man kann diese Frage nicht allgemein für die Gesellschaft beantworten. Es kann bei jedem anders sein. Menschen sind einfach zu verschieden. Für mich war es schön mit 11/12 Pornos zu sehen und ich kann jetzt sicher sagen, dass es mir nicht geschadet hat.

Zu schädlichem dauerhaften Konsum kann man nur darauf hinweisen, dass zu viel Schokolade, zu viel Alkohol usw auch schädlich ist. Sind wir deswegen alle gegen Schokolade? Nein, also ist das Argument absolut nicht überzeugend.

Mehr Aufklärung ist dringend nötig, nicht nur darüber dass Pornos nicht unbedingt der Realität entsprechen, sondern auch über Fetische, darüber dass man auch als Frau / Mädchen Pornos gucken kann und es nicht unmännlich ist, wenn man es nicht tut.

Antwort
von triggered, 76
Definitiv NEIN

Die oben genannten Zusammenhänge sind zu schwammig um daraus wirklich Rückschlüsse ziehen zu können.

Ob Ich selbst davon beeinflusst wurde lässt sich auch schwer sagen aber mir gehts ganz gut und die Gesellschaft ist auch ok. Ich denke auch nicht dass Oberflächlichkeit ein Problem ist. Soziale Probleme auf Pornos zu schieben ist viel zu einfach.

Kommentar von OnMaxVelo ,

Erst mal Danke für deine Antwort!
Die Beispiele wurde geziehlt so gewählt, dass sie sehr viel Platz bieten, um auch indirekte folgen , ob negativ oder positiv , wahrnehmen zu können. Auch wurden sie so gestellt damit der jenige der sie liest, einen Anreiz bekommt um in viele , weit ausgeholte Richtungen zu denken und zu interpretieren.

Kommentar von Fredderred ,

nice onmaxvelo

Kommentar von OnMaxVelo ,

danke^^ 

Antwort
von BTyker99, 23
Möglicherweise , aber ...

Durch die von dir genannten Potenzprobleme hätte Deutschland sich sicherlich "gesund schrumpfen" können, die Bevölkerungszahlen hätten also zurück gehen können, was ich sehr positiv sehen würde. Allerdings werden die Deutschen ja nun leider durch sogenannte "Flüchtlinge" ersetzt, daher sind diese Anstrengungen vergebens.

Antwort
von Ifosil, 57
Definitiv NEIN

Halte ich für Quatsch. Dann müsste die Sexualität in Ländern ohne Zugang zu Pornographie, die beste der Welt sein. 
Komisch nur, dass diese Länder meist mit einer extrem hohen Vergewaltigungsrate und Gewalt gegen Frauen geprägt sind. 

Kommentar von H96Bingo ,

Just for Info.Schweden ist das Land mit der höchsten Vergewaltigunsrate.

Ist aber nur ein Zahlenspiel.

Kommentar von Ifosil ,

So ein Quatsch, Schweden führt darüber nur akribisch Nachweise. In vielen Ländern gibt es darüber nicht mal offizielle Zahlen. 

Kommentar von urbango ,

Blödsinn

Kommentar von Fredderred ,

Welches asiatisches Land hat keinen Zugang zur Pornographie und hat so eine hohe Vergewaltigungsrate? Wenn es Indien ist? In Indien hat jedes arme Kind auf dem Handy, wenn es eins hat, Pornographisches Material. Ich habe es live gesehen.

Antwort
von Dhalwim, 41
Teils Ja Teils Nein

Hallo OnMaxVelo,

Sie möchten eine Umfangreiche Antwort? Die können sie mit Vergnügen haben!

Die Studienlage ist nahezu Identisch.
Pornographie birgt ein gewisses Schadenspotential im Bereich der eigenen Potenz, das Sozialverhalten und die eigene Psyche.
Einige Anhaltspunkte:

Kinder die sehr früh in den Kontakt mit Pornographie gekommen sind,
weisen sehr häufig ein gestörtes Sexuelles Verhältnis in einer
Partnerschaft auf.

Dauerhafter Konsum kann nachweislich Potenzprobleme hervorrufen
etc etc

Also Ich finde, dieses Argument bleibt offen (Ich halte es weder für Stichhaltig noch für verwerflich).

WEIL: Es könnte sein, dass sie stimmt ODER es könnte sein, dass die Probanden gezielt ausgewählt wurden ODER sie könnten dem "Gesetz der Zufallsverteilung", unterliegen.

Soll im Klartext heißen, dass genau die Kinder die Schäden an Psyche, Sexualität u. Sozialverhalten hatten rein zufällig auch unter dieser Studie waren.

Desweiteren:

Dies sind die gängisten Contra Pornographie Aussagen die gemacht werden.
Mich interessiert eure Meinung. In wie fern denkt ihr, hat die
Pornographie nachweislich eine gewisse Veränderung in eurem Leben
hervorgerufen.

Das kann alles betreffen: Potenz, eure ansicht über das
andere Geschlecht ( Wie sieht der Mann die Frau heutzutage?), eure
Psyche (Motivationsloser?,

fühlt ihr weniger in einer Beziehung?), euer
allgemeines Wohlbefinden, euer sozial verhalten..
Jede Meinung ist willkommen, dies ist eine Objektive Umfrage!

Sie hat mich zum Teil positiv zum Teil negativ beeinflußt. Ich habe meinen eigenen Körper entdeckt und eckelte mich vor mir selbst weniger muss Ich sagen.

Der Nachteil jedoch, mein ohnehin schon vorhandenes Problem mit Frauen wurde größer, da Ich dachte "Wozu eine Freundin, wenn Ich's kostenlos mir selbst machen kann und dazu noch ne Vorlage habe?"

Das mach Ich heutzutage natürlich nicht mehr, allerdings glaube Ich nicht, dass das mein Sozialverhalte irgendwie beeinflußt hat, weder negativ oder positiv.

Desweiteren:

Häufig wird die Frage lächelnd auf die leichte Schulter genommen und als
allgegenwärtig in unserer Gesellschaft angesehen. Leute die contra
Pornographie sind werden als verklemmt dargestellt, die offenheit der
Thematik wird als revolution der Moderne gesehen.

Stereotypisch ist ein
Mann, der Pornos guckt, wer es nicht tut, dem wird das Mann sein
abgeschrieben. Nimmt das ganze einen falschen Weg ein ?

Benötigen wir
mehr sachliche Aufklärung in einer Thematik die so viel Einfluss auf uns
haben kann und fördert Pornographie die Oberflächlichkeit in unserer
ohnehin schon Oberflächlichen Gesellschaft?

Nun, da haben sie Recht. Es ist etwas Revolutionär, da die Sexualität erst heute in der Moderne so offen angesprochen wird als früher.

Damals war Keuschheit noch an der Tagesordnung, und mit bedauern auch heutzutage in vielen Ländern. Jedoch finde Ich, sollte es eine Grenze geben, man sollte nicht zusehr offen mit dem Thema umgehen, da es Recht intim ist.

Und sonst hätten wir wieder so einen Fall wie der von Amanda Todd oder Ania aus Danzid. Und das können wir uns echt sparen, sowas muss echt nicht sein.

Allerdings was das "Mann sein", betrifft. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem denke Ich. Es ist ja eigentlich so, die Tatsache, dass ein Mann ein Mann ist, ist schon durch seine Biologie gegeben.

Das ist der "wahrer Schotte" fehlschluss. Für mich wäre auch ein schwuler der sich die Nägel lackiert ein Mann, oder ein Brony. Zudem gibt es eine Thematik die Ich nur kurz erwähnen möchte. Ein typisches Klischee.

Wenn eine Frau ein Mann schlägt, wird er zum Weichei, der "von Frauen", geschlagen wird und kein Mann mehr. Wenn jedoch ein Mann eine Frau schlägt ist er ein "Monster", und kein Mann mehr.

Also finde Ich nicht, dass ein Mann ein Mann ist nur weil er mehr oder weniger Pornographie guckt.

Und ja Ich denke, man braucht mehr sachliche Aufklärung in der Thematik, davon abgesehen, unsere "Ohnehin", Oberflächliche Gesellschaft, ja... Wissen sie... ne. einfach nein!

Natürlich ist unsere Gesellschaft oberflächlich, das war sie schon immer, allerdings war sie früher finde Ich noch viel Oberflächlicher als heute.

Sonst bleibt mir nicht mehr soviel zu sagen, Pornographie finde Ich hat seine Schatten und Lichtseiten.

Von daher,...

LG Dhalwim

Kommentar von OnMaxVelo ,

Vielen Dank dafür, dass Sie sich für diese Antwort Zeit genommen haben und sogar persönliche Erfahrung mit rein bringen. Ich schätze Ihre Argumentationsfähigkeit und teile ebenfalls einige Aspekte, die sie dargelegt haben.

Kommentar von Dhalwim ,

@OnMaxVelo

Ich schätze Ihre Argumentationsfähigkeit

Ich danke ihnen ebenfalls, denn sie sind der erste der das zu mir geschrieben hat, das lese Ich zum ersten mal (und hören würde Ich es ebenfalls zum ersten mal) :D

LG Dhalwim

Antwort
von Leisewolke, 72
Definitiv NEIN

wer lässt sich denn durch solche Filme im Umgang mit dem anderen Geschlecht negativ beeinflussen?  Dann müssten ja auch Krimis die Gesellschaft negativ beeinflussen.

Antwort
von Wuestenamazone, 43
Definitiv NEIN

Hat es schon immer gegeben und wird es immer geben

Antwort
von OnMaxVelo, 40

Für die Leute die sich fragten welche Auswirkungen Pornographie haben könnte : http://www.drsyrasderksen.com/blog/effects-of-pornography

Antwort
von DBKai, 2
Teils Ja Teils Nein

Ich hab nichts gegen Pornografie... solange die Darsteller da drinnen diesen Beruf freiwillig und nicht aus Alternativlosigkeit oder sowas machen...

Antwort
von Kiboman, 46
Teils Ja Teils Nein

muss man so sagen grade von den Jungfrauen haben teils völlig falsche vorstellung von z.b. Der penis grösse andere "rivalen"

durchhalte vermögen und was sonst noch alles frisiert ist.

das gibt sich aber, ich kenne niemanden mit langezeit Schäden.

Antwort
von Fredderred, 55
Definitv JA

Ich sehe keine positive Auswirkung, also kann es nur eine negative haben, weil irgendeine Auswirkung hat alles was man tut.

Das ist meine persönliche Meinung. Ich habe viel Pornographie konsumiert, aber habe  negative Konsequenzen getragen als positive. 

Kommentar von OnMaxVelo ,

Mich würden diese Konsequenzen, sowohl negativ als auch positiv, interessieren !

Kommentar von Fredderred ,

ok.

 Zeit verschwendet, PIED-porn induced erectile disfunction( trau mich nicht zum Arzt zu gehen.), Kranker Kopf(vorher hatte ich das nicht), Depressionen ohne Pornographie etc. starke Selbstzweifel. Pornos können meine Begierde aber nicht mehr stillen. 

Weiß praktisch nicht mehr was Liebe ist. Ich bin extrem naiv und dumm(wäre ohne dem Konsum eindeutig anders gekommen.) Immer wieder gibt es Rückfälle zur Pornographie, wo es immer schlimmer wird.

Positive gibt es ja keine.

Kommentar von OnMaxVelo ,

Ich danke dir vielmals, dass diese intime erfahrung geteil hast und kann diesen effekt aus meiner Umgebung nur bestätigen. Ich weiß nicht in wie fern diese Aussage dir tatsächlich weiter helfen kann, da ich dich nicht persönlich kenne und nicht weiß was in deinen augen, wie gewichtet wird. Aber eine wichtige sache die viele mit dieser problematik vergessen , vor allem das mit der errektiven Disfunktion ist: Es gibt so verdammt viele Leute die das haben und du darfst dich damit nicht isolieren. Es ist immer besser jemanden zu haben der es zumindest verstehen kann ( Arzt , glaub mir ärzte die auf die sexualität spezialisiert sind, sehen soetwas beinahe täglich) , oder selbst die erfahrung gemacht hat damit man zielführende disskusionen betreiben kann! Ich könnte dir etliche hilfe stellungen geben aber problematisch dabei ist wiederrum, dass ich wie gesagt keinen richtigen einblick in deine psyche habe und vieles davon einfach nur reine tipp-geberei wäre. Ein erster Schritt, und den hast mindestens mit dem verfassen des Kommentars gemacht , ist es sich tatsächlich auf einer gewissen art und weiße damit erstmal auseinander zu setzten und dann denjenigen zu öffnen, die es verstehen. Ich wünsche dir noch verdammt viel glück mit der thematik, und danke nochmal für deine erfahrung !

Kommentar von Libertinaer ,

Psychologen kennen bei psychologischen Problemen bestimmte Verhaltensmuster. Mit welchem Mittel diese Probleme dann vom Probanden kompensiert werden, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Der eine spielt exzessiv (gerne auch online, aber natürlich auch klassisch in Spielhallen oder Spielbanken), der andere geht exzessiv Shoppen, wieder andere schauen exzessiv Pornos, etc.

Hier sind spielen, shoppen, schauen, ... nicht die Ursache des Problems, sondern Ausdruck des Problems. Welches Ausdrucksform bevorzugt wird, ist da relativ uninteressant. Die Probleme liegen woanders.

Kommentar von Fredderred ,

stimmt eigentlich, aber bei mir ist es nur bei den Pornos, also bei Computerspielen etc. kann ich mich komplett kontrollieren. und ich war wegen dem sogar schon beim Psychiater, aber der hat gesagt, ich soll mir was Professionelles(Prostituierte) suchen, dann würde das schon aufhören. Das ist so wie du hast Probleme mit Alkohol? Wie wäre es mit Vodka?

Kommentar von Libertinaer ,

LOL - klar erkannt! :)

Dass so jemand auf Patienten losgelassen wird ... =:-o

Kommentar von Fredderred ,

@ onmaxvelo(irgendwie kann ich nicht unter dem eigendlichen Kommentar kommentieren gutefrage spinnt): Ja stimmt danke, nein meine Psyche ist eigendlich in Ordnung, ich hab nur dieses Problem und beim Psychiater war ich deswegen auch schon, aber der hat mir geraten zu Prostituierten zu gehen,..... Deshalb glaub ich schon, dass die Gesellschaft komplett verkommt, weil das so verharmlost wird. Es wird komplett normal, so dass Leute die Probleme damit haben gar nicht ernst genommen werden.

Kommentar von ichweisnix ,

 Zeit verschwendet, PIED-porn induced erectile disfunction( trau mich nicht zum Arzt zu gehen.)

Wenn sie nicht beim Arzt waren, dann ist die Aussage einer bestimmten Krankheit allenfalls ein Anfangsverdacht, da sie selbst nicht die notwendigen diagnostischen Mittel haben.

Kommentar von SchlunzSchmidt ,

wenn du darunter so leidest, dann mach ne Beratung. Beispielsweise beim weißen Kreuz. Das sind Berater, die speziell auf das Thema Sexualität in der Beratung geschult sind. Für die ist auch kein Thema tabu, wenn es in der Beratung angesprochen wird.

Hier der Link zum weißen Kreuz:

https://www.weisses-kreuz.de/

Kommentar von Fredderred ,

Wenn sie nicht beim Arzt waren, dann ist die Aussage einer bestimmten Krankheit allenfalls ein Anfangsverdacht, da sie selbst nicht die notwendigen diagnostischen Mittel haben

also bei mir ist das sowas von eindeutig. Das ist so wie wenn ich zum Arzt gehen würde um zu fragen, ob meine blutende Wunde wirklich blutet. Es stimmt aber, dass ich nicht den Fachausdruck verwenden darf, da ich keine Fachperson bin. Aber bei mir ist das sowas von eindeutig und es gibt soviele Pornosüchtler, die dieses PIED haben, wobei ich die Information nur aus Internetplattformen habe, also ich kenne jetzt keinen persönlich, aber sowas würde man sowieso nur unter Decknamen zugeben.

Kommentar von Fredderred ,

@ SchlunzSchmidt: danke, ja ich hab nach sowas gesucht, weil der einzige Psychiater, bei dem ich wegen diesem Problem war, hat mich nicht ernst genommen im Gegenteil geraten zu Prostituierten zu gehen.

Antwort
von H96Bingo, 38
Definitiv NEIN

Negativ nicht.

Mein kleiner Bruder( zu dem Zeitpunkt ca.12) wollte mir was im Netz zeigen.Nebenbei kamen ein paar Pop-ups bei denen der Frau in den Ar*** gef**** wurde.Er hat sie weggeklickt, als ob das ganz normal wäre.Mir war es vermutlich peinlicher als ihm.Die Jugend von heute wächst einfach aufgeklärter auf.

Dieses Jahr fängt er übrigens mit seinem Medizinstudium an.

Kommentar von OnMaxVelo ,

Danke für das Mitteilen deiner persönlichen Erfahrung :) !

Kommentar von Fredderred ,

Ich glaube dein Bruder hat es sicher weggeklickt, da er ein zukünftiger Medizinstudent war. In meiner Klasse gab es auch einen der jetzt Medizinstudiert und der hat bei Pornographischem Material, so wie dein Bruder immer weggeklickt, während alle anderen aus meiner Klasse inclusive mir, nicht weggeklickt haben und jetzt irgendwas studieren und nicht wirklich erfolgreich sind und das Sozialsystem belasten etc. ..........Du hast mich gerade auf was gebracht.

Kommentar von H96Bingo ,

yes ohne Worte

Kommentar von ichweisnix ,

Nebenbei kamen ein paar Pop-ups bei denen der Frau in den Ar*** gef****  wurde.Er hat sie weggeklickt, als ob das ganz normal wäre.

Ist doch auch ganz normal, solche Pop-ups kommen ständig.

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