ich mein, x hat starken husten und fieber und haut diese symptome bei google rein un 50 sek. später hat er die diagnose auf lungenkrebs im endstadium... ist das noch normal? dass keiner mehr zum arzt geht und so viele auf diese "internet-ärzte" alias foren-user hören???

Ich kann nur für MICH sprechen wie ICH es mache, (muss jeder selber wissen was er tut).
Wenn ICH gesundheitlich etwas habe, das mich verunsichert, beschäftigt, und es bessert sich nicht von alleine, also... wird eventuell jeden Tag ein wenig schlimmer, dann gehe ich lieber zum Arzt um sicher zu gehen, denn ER ist der "Profi" der mir die richtige Richtung weisen kann was ich tun soll. Ich selber setze mir sone Frist von >>>>>>>>>3 Tagen. Das heisst wenn ich Schmerzen hab oder irgendwas womit es mir einfach... WIRKLICH nicht gut geht und ich keine direkte Eklärung dafür finde, und nichts was ich dagegen unternehme zu helfen vermag, warte ich 3 Tage ab beobachte das Ganze und wenns dann nich weggeht frage ich den Arzt um Rat. Sollte natürlich akkut etwas sehr schlimm auftreten, wo z.B. sowas passiert wie, dass ich Ohnmächtig werde, merke, dass der Kreislauf anfängt zu "spinnen".... oder ähnliches dann geh ich auch SOFORT hin. Der Körper sagt mir damit ja, dass irgendwas nicht stimmt. Und ich hör auf meinen Körper. >>>>>>>>>>
Im Internet unter Laien Rat zu suchen finde ich gefährlich, denn oft lassen sich Betroffene von Aussagen beeinflussen, die völlig falsch sind und gefährlich sein könnten. Zudem steigern sich manche aufgrund von Laienhaften Aussagen in etwas hinein, und das ist nicht grade das Richtige!
Nichts dagegen habe ich wenn jemand Beschwerden hat, mit diesen zum Arzt geht, sich also von einer Fachperson beraten lässt, und im Internet nebenbei sich mit Menschen austauschen möchte die mit vielleicht derselben Sache Erfahrungen gemacht haben. Also dass man sich drüber austauschen kann, dies sollte jedoch keine "beratende" Funktion haben denn auch jemand der Erfahrung gemacht hat ist trotzdem immer noch kein Arzt sondern nur Laie.
Anders ausgedrückt: Ich gehe zum Arzt. Rede aber nebenher gern mal mit anderen drüber: Wie hast Du das Ganze aus Deiner Sicht und nach Deinem Empfinden erlebt?
Diese Aussagen von anderen Leuten (Laien) würde ich nur als Diskussion als gegenseitigen Austausch sehen, nicht aber als Ratgeberei, sprich ich würde nicht das machen was ein Laie mir sagt, sonder ich würde das machen was der ARZT mir empfohlen hat. Weil dieser WEISS wovon er redet, er hat viele Jahre dafür gelernt.
Rat gibt mir also mein Arzt. Niemals ein Laie.
SO seh ICh das für MICH. :-) Aber das muss jeder selber so machen wie ers für richtig hält.
LG Reisfeld

Ich gehe noch zum Arzt
gut dann stelle ich noch mal diese fragen dazu: wer geht noch zum arzt? und was denkt ihr woher diese entwicklung kommt?
schildi am 19. Juli 2008 10:28 wir haben es doch noch gut hier, geht mal in andere Länder da kann man was erleben
heligirl am 19. Juli 2008 10:42 In Deutschland ist eigentlich die Mentalität "Ich geh für jedes Wehwehchen zum Arzt." Habe ich gerade noch gelesen.

Leider siehts dannach aus das das normal wird.Es ist einfacher am PC zu hocken und dann sich so zu informieren zumindest denk man das.^^
Ich finde der gang zum Artzt muss sein wenn man sich sicher sein will.
Tipps wie Teesorten bei Husten etc. kann man sich im I-Net geben lassen.
Lloyds am 19. Juli 2008 10:28 Ich kenn meinen Körper soweit das ich nicht wegen jeden kleinen Wehwechen zum Artzt muss aber bei den großen sachen geh ich dann schon.

Also, Ferndiagnosen, egal durch wen, sind (fast) immer bescheiden. Die Leute sollen zum Arzt gehen, wenn sie irgendwas feststellen, was nichs mit der Gesundheit zu tun hat. Ich meine, auch der kleinste Husten kann zu einem Riesenproblem werden. Lieber rechtzeitig zum realen Arzt, anstatt im I-Net durchfragen. Könnte ja sein, dass man irgendwas ernstes hat, und diese I-Net-Docs das total runterspielen, oder dass man nichts ernstes hast und die I-Net-Docs das total hochspielen. Lieber zum realen Arzt, bevor es zu spät sein könnte.

durch die 10€ pro quartal sind die meisten schon richtige allgemeinmediziner und im internet stehen sehr viele gute und brauchbare tipps.
Ich geh lieber zum Doc, im Netz halte ich für gefählich, ganz schnell wird ne falsche Diagnose gestellt!!

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ich habe im Freundeskreis gerade in letzter Zeit so viele Freunde, die nur durch Internet-Recherche dem Arzt klarer gegenüber auftreten konnten. Durch unser Gesundheitssystem kann man wirklich üble Dinge erleben. 2 Beispiele: Ein Freund von mir (Vorgeschichte Hodenkrebs vor 10 Jahren) war auf 55 kg abgemagert (ist 1,80m), konnte kaum was bei sich behalten, wurde von seiner Freundin zur Ärztin getreten. Die gab ihm Antidepressiva (wäre der Stress wegen Aufbau seiner Selbstständigkeit)und schickte ihn nach Hause. Freundin rastete aus, ging mit ihm zusammen hin, bestand auf Magenspiegelung. Ärztin total patzig "können wir machen, Sie werden sehen, dass da nichts ist". Diagnose: Magenkrebs! Ein anderer Freund hat sich -nur durch Eigenrecherche im Netz- vor einer Prostata-OP, d.h. "alles ab" retten können. Was ich sagen will: Es gibt sicher super Ärzte, die einen bestens beraten, es gibt aber mittlerweile immer mehr, bei denen es nötig ist, selbst zu recherchieren. Aber ich gebe dir Recht, dass es oft auch Angst schürt, wo keine nötig ist.

Nein, Wieso? Sie ersetzen ja keinen Heilpraktiker oder Arzt. Es ist ein reiner Austausch mit Personen, ob sie ähnlicher Erfahrungen machten, ob ein Arztbesuch nötig wird oder es Dinge sind bei denen man als erste Hilfe ein Hausmittel weiss. Wenn du eine Nussallergie hast, kannst du ja auch nicht sagen, "Kochbücher sind gefährlich" nur weil andere mit Nüssen kochen und sie vertragen.

Das in diesen Foren sind alles reine Spekulationen! Da kann man sich auch sechs Diagnosen auf einen Zettel schreiben und auswürfeln, was es ist!
Eine verbindliche Diagnose kann auch ein Arzt nur dann stellen, wenn er den Patienten auch gesehen hat!
Definitiv JA. Was in solchen Foren zum Teil als "Wahrheit" verkauft wird, grenzt teilweise an Körperverletzung. Das Problem ist, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht in der Lage ist, das eine Prozent an sinnvollen Informationen aus dem Web zu selektieren und die restlichen 99 % Müll als solchen zu erkennen.
Was Diskussionen, Gedanken- und Erfahrungsaustausch anbelangt, sind Foren hingegen ideale Plattformen.
Auch ist es sicherlich sinnvoll, wenn sich Patienten zu Gesundheitsthemen vorinformieren, um mit Arzt & Apotheker kritisch-konstruktiv sprechen zu können und zu erkennen, ob der "Weisskittel" sich ehrlich um den Patienten kümmert.
Nur - und hier schliesst sich der Kreis - muss man letztlich doch akzeptieren, dass ein Grossteil vernünftiger Informationen NICHT im WWW verfügbar ist - denn sonst wären ja alle Studiengänge sowie Fachverlage überflüssig.
Ganz abgesehen davon, dass Arzt & Apotheker alleine durch die Beobachtung des vor ihnen stehenden/sitzenden Patienten schon viele Zusatzinformationen bekommen, was virtuell in dieser Form gar nicht möglich ist, für eine verlässliche Aussage aber unverzichtbar ist.
Vielen Antworten liegt eine persönliche Ansicht oder individuelle Meinung zugrunde, z.B. "Ich mache immer das und das, alles andere finde ich unverantwortlich..." Für jemanden, der einen Rat sucht, ist eine solche Äusserung nicht hilfreich. Wir haben also die Ebene der persönlichen Meinungsäusserung, die mit Professionalität nichts zu tun hat. Was ich weiterhin sehe ist, dass man eine Menge unterschiedlicher Antworten erhält, die zum einen in Richtung Schulmedizin gehen, aber auch in die andere Richtung: Naturheilkunde bzw. Ganzheitlichkeit. Die Antworten, die der Fragende dann bekommt, sind aufgrund dessen öfter verwirrend. Auch Grundsatzdiskussionen finden auf dieser Ebene statt, was sicherlich generell zum Nachdenken führt, aber demjenigen, der eine Frage stellt, nicht unbedingt weiter hilft.
Aus rein menschlicher Sicht finde ich es oft nicht günstig, sich "nur" Antworten von hier zu holen. Das betrifft die Menschen, die augenscheinlich psychische Probleme kleinerer oder grösserer Art sind. Ein Laie kann so etwas oft nicht erkennen, und dann kann es schwierig oder gar komplizierter für den Fragenden werden. Aus wirtschaftlicher Sicht finde ich es geradezu verheerend. (zumindest für mich und all die, die in ähnlichen Branchen arbeiten) Ich arbeite als Ganzheitliche Gesundheitsberaterin, und habe diesen Beruf sogar 2 Jahre ausführlich mit sehr guten Noten studiert. Leider ist es sehr schwierig, Klienten zu finden. Das hat unterschiedliche Gründe, aber einer der wichtigsten ist wohl, dass die meisten Menschen nicht bereit sind oder es nicht möglich ist, die Gesundheitsberatung zu finanzieren, was bei vielen sicher weitaus besser wäre. Jedem Menschen sollte seine Eigenverantwortung, aber auch die Verantwortung gegenüber anderen bewusst sein und danach handeln. Was die Eigenverantwortung betrifft, ist das ein Punkt meiner Arbeit; meinen Klienten begreiflich zu machen, dass WIR verantwortlich dafür sind, wenn wir krank werden und dass ein Arzt eigentlich einen begrenzten Arbeitsumfang hat. Viele Menschen gehen zum Arzt mit der Einstellung: der Doctor wird mich schon wieder heilen - und geben ihm alle Verantwortung für sich selbst ab. (Ich rede jetzt nicht von Allen, natürlich gibt es auch andere Reaktionen.) Deshalb werde ich mal eine Frage mit einer Umfrage starten. Alles Gute für euch Alle!

Das muß jeder für sich entscheiden. Welchen Rat suchst Du?