gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ


Denkt ein Witwer eigentlich in einer neuen Beziehung noch häufig an seine verstorbene Frau?

gefragt von tigertim am 15.02.2009 um 9:33 Uhr

Ich habe hier einige Fragen:

Mich würde einmal interessieren, ob das mir jemand beantworten kann - vielleicht auch aus eigener Erfahrung?

Vergleichen solche Menschen ihren neuen Partner mit dem vergangenen? Oder hält sich dies genauso in Grenzen, wie wenn man auf "normale" Weise getrennt wäre?

Hat man überhaupt eine Chance gleichwertig zu sein?

Oder kann man das nie erreichen, weil ja die Beziehung unfreiwillig getrennt wurde?

Geben Witwer zumindest sich selbst gegenüber zu, dass es durchaus sein kann, dass die neue Beziehung eigentlich besser ist?

Fühlen sich Zweitfrauen eines Witwers als Ersatz?

Haben solche Beziehungen überhaupt auf Dauer eine Chance?

Sind Witwer/Witwen eigentlich auch mal zornig auf ihren ehemaligen Partner, wenn sie vielleicht im Nachhinein feststellen, dass eigentlich die Beziehung nur geschadet hat, egal wie groß die Liebe war, oder wird dies erfolgreich verdrängt?

Ich stelle hier Fragen, die ich von demjenigen nie wahrheitsgemäß beantwortet bekäme..., wahrscheinlich entweder um mich nicht zu verletzen oder seine Frau nicht im Nachhinein...

Aber ich würde es gerne einmal wissen, wie die Masse oder auch Betroffene - gerne beide Seiten - darüber denken.


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

beziehung (7950)
gefuehle (701)
witwer (4)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


YuLy42
beantwortet von YuLy42 am 15. Februar 2009 09:34
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das ist von Mensch zu Mensch verschieden.


anonym
beantwortet von user33 am 15. Februar 2009 09:38
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich glaube das Verhalten der neuen Partnerin gegenüber hängt von vielen Aspekten ab, die nicht am Witwer sein festgemacht werden können, sondern daran wie es um den Mann charakterlich und verhaltenstechnisch getsellt ist. Wenn du einen gesunden Menschenverstand hast, dann urteilst du nicht oder vergleichst nicht einen Partner mit dem anderen und hast eine gesunde, normale Beziehung. Die Probleme, die auftreten liegen dann sicher nicht daran, dass er ein Witwer ist, der seiner alten bezeihung nachtrauert,sondern in evt anerzogenem Fehlverhalten und falschen Beweggründen der neuen bezeihugn gegenüber. Kurz gesagt ist das alles reine Psychologie.

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 09:43

genau reine Psychologie, und ich bin ein Mensch, ich weiß das ich nicht gut..., der immer alles analysieren will, gerade in diesem Fall. Vielleicht hab ich da Komplexe...

Kommentar von user33 am 15. Februar 2009 10:27

Och du das is ja nicht verkehrt mal was zu hinterfragen. Kannst ja ganz nebenbei für dich lernen da ne Grenze zu ziehen und aus "allem" und "immer" ein "ein wenig und nur ab und zu" werden zu lassen. Ich war früher genauso, aber seitdem ich das einfach lasse gehts mir erheblich besser, weil ich mir einfach keinen Kopf mehr um Dinge macht, sie nehme wie sie sind und mir einen grinse. toi toi


wuschelgitti
beantwortet von wuschelgitti am 15. Februar 2009 09:46
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ja! War selbst 38 Jahre verheiratet, als meine Frau starb.4 Jahre später habe ich eine liebe Frau kennen gelernt, mit der ich seit 4 Jahren zusammen wohne. Wir verstehen uns prächtig, auch sie ist Witwe, aber jeder denkt mal an bestimmten Anlässen an den verstorbenen Partner. Reisen, Geburtstage, Sterbetag u.s.w. Wir sprechen auch darüber und haben jetzt keine Probleme mehr damit. Dazu sind wir beide zu glücklich u. freuen uns, dass wir uns gefunden haben.

Kommentar von E747ef72226964ada908621d0bf9c053smallmugie77 am 15. Februar 2009 09:50

das finde ich toll wünsch euch beiden viel glück mir gehts es ähnlich . bin jetzt sehr glücklich.

Kommentar von 55319ea673f470afceb0abe29b6d4467smallwuschelgitti am 15. Februar 2009 09:52

Dankeschön. Auch dir (euch) viel Glück!

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 09:53

da ist wiederum der Vorteil (entschuldige den Ausdruck) das beide betroffen sind... Da ist das Verständnis gleich größer. Ich weiß alle Daten, da ich einiges formelles für ihn erledigen mussten, um ihn aus seinem "Loch" zu holen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich denke mehr an solche Tage (sein Hochzeitstag, Sterbetag, ihr Geburtstag) als er. Und ertappe mich immer wieder dabei, dass ich Parallelen suche, obwohl ich genau weiß, dass ich mir damit schade...


Hamburgerin
beantwortet von Hamburgerin am 15. Februar 2009 09:46
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

wenn man seinen partner durch den tod verliert und nicht durch eine trennung oder scheidung, dann neigt man dazu, den anderen zu idealisieren und das ist gefährlich für eine neue beziehung. ich habe es bei meiner mutter erlebt, ihr damaliger verlobter ist im krieg gefallen, mein vater war dann nur "ersatz".sie konnte ihre grosse liebe nie vergessen und hat meinen vater immer mit ihrem "traummann" verglichen. eine anderes thema für eine frage wäre, wie sich die neuen partner fühlen, wenn sie den platz eines toten einnehmen.

Kommentar von D1ef0e395de8d4e5599b4e33f366bfbcsmallOSQuest am 15. Februar 2009 09:47

Das Gewürz der Seligen

In einer nordhessischen Dorf, nahe der Stadt Kassel, lebte ein Pfarrer zusammen mit seiner Frau. Er war ein redlicher Mensch und ein guter Ehemann, der seine rechtschaffene, brave Ehefrau, von ganzem Herzen liebte. Jeden Morgen kochte ihm seine Frau, wie er das von Kindesbeinen an gewohnt war, zum Frühstück Haferbrei. Leider war seine Frau jedoch keine allzugute Köchin und so kam es, daß in schöner Regelmässigkeit der Haferbrei immer ein wenig anbrannte. Dem gutem Pfarrersmann fiel das irgenwann nicht mehr auf, im Gegenteil, weil er seine Frau mochte, mochte er auch den Haferbrei samt dem sonderbaren Geschmack. So gingen die Jahre dahin, bis Gott seine geliebte, brave Frau zu sich rief. Natürlich war der wackere Pfarrersmann tief traurig über ihren Tod. Doch war ihm offenbar Gott wohlgefällig, denn er fand alsbald eine zweite Frau, die er ebenso liebte, wie seine Verstorbene, ja vieleicht mehr noch, denn sie konnte auch noch vortrefflich kochen. Gleichfalls bereitete sie ihm jeden Morgen den geschätzten Haferbrei zu, der erwartungsgemäß, wegen ihrer Kochkunst, wohlschmeckend und ohne anzubrennen auf den Tisch kam. Doch der Pfarresmann wunderte sich jedesmal und sagte: "Liebste, dein Haferbrei schmeckt vorzüglich, jedoch meine erste Frau, die Selige hatte ein bestimmtes Gewürz, das ich vermisse. Verständlicherweise war seine neue Frau es leid immer mit ihrer Vorgängerin der "Seligen" verglichen zu werden, aber sie wußte sich keinen Rat, bis eines Tages, wo auch ihr aus Versehen der Haferbrei anbrannte, und ihr Gatte mit dem Löffel in der Hand schon am Tisch saß. So mußte sie notgedrungen den angebrannten Haferbrei mit bangen Herzens servieren. Als jedoch der Pfarresmann den ersten Löffel im Mund hatte, strahlte er über alle Backen und rief: "Da ist das Gewürz, du hast es nun endlich gefunden, sag was ist es". Die Frau antwortet ein wenig verlegen und erleichtert: "Das ist das Gewürz der Seligen".

Und die Moral von der Geschicht: "Die Gewohnheit ist so mächtig, daß wir machmal selbst unangenehmen Dinge für angenehm halten."

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 09:49

dann stelle ich diese Frage auch einmal oder machst Du das für mich? :-)

Kommentar von Simple_avatar4smallHamburgerin am 15. Februar 2009 18:05

ja mach mal ;-)


Carlotta2009
beantwortet von Carlotta2009 am 15. Februar 2009 09:51
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich selbe kenne jemanden, dessen Lebensgefährtin vor 2 Jahren gestorben ist. Es war eine sehr große und intensive Liebe und ihr Tod war sehr tragisch, kam ganz plötzlich und unerwartet. Dennoch hatte er für meine Begriffe sehr schnell, nach nur ca. 4 Monaten, eine neue Partnerin. Darüber darf man sich natürlich kein Urteil erlauben, denn kein Mensch kann das besser beurteilen und entscheiden als der Betroffene selbst. In der Zwischenheit hat er mir oft erzählt, wie oft und intensiv er noch an seine verstorbene Lebensgefährtin denkt und dass sie sowieso von niemandem ersetzt werden kann. Er besucht auch heute noch jeden Tag ihr Grab und pflegt es rührend und liebevoll. Er hat mir erzählt, dass es tief in ihm drinnen einen Bereich gibt, der nur der Ex-Lebensgefährtin gehört und dass da die neue Partnerin nicht rankommt. Für sie ist das oft sehr schlimm, weil sie sich "ausgeschlossen" fühlt. Auch hat er mir gesagt, dass sich die Gefühle für die Verstorbene natürlich niemals ändern werden und dass da auch niemand rankommt. Ich denke und weiß von seinen Erzählungen, dass seine neue Partnerin es durch o. g. Punkte nicht immer leicht hat, aber sie hat das wohl akzeptiert und ist sehr verständnisvoll und sensibel. Sie ging auch schon alleine zum Grab der Verstorbenen und hat diese sozusagen "gefragt" und um Erlaubnis gebeten, mit ihm zusammen zu sein. Mich berührt diese Geschichte sehr, da ich alle drei gut kenne/kannte. Wie oben von anderen Forenteilnehmern schon geschrieben wurde, gibt es auf solche Fragen aber natürlich keine pauschalen Antworten und es wird bei jedem unterschiedlich sein. Dies hier war jetzt nur die Erfahrung, die ich eben in meinem näheren Umkreis gemacht habe. Alles Gute für Dich.

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 09:59

Hm, ich habe auch schon überlegt, ob ich zum Grab fahren soll. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll, aber ich habe auch irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass ich jetzt "ihren Mann" habe. Und was ich ganz schlimm finde, dass ich von ihrer Tochter (seine Stieftochter) den Arztbericht vorgelesen bekam, konnte nicht nein sagen, und ganz genau ihre letzten Minuten kenne. Er weiß nicht wie genau sie starb. Er will es auch nicht wissen.

Kommentar von Simple_avatar3smallCarlotta2009 am 15. Februar 2009 10:13

Dass du zum Grab fahren willst, finde ich eine gute Idee. Sprich' doch mal mit ihm, bestimmt würde er das verstehen. Vielleicht hilft es Dir. Ein schlechtes Gewissen haben musst Du nicht. So schwer es ist, aber das Leben muss schließlich weitergehen und es ist ganz normal, dass irgendwann neue Partner da sind, denn kein Mensch kann oder möchte sein Leben lang allein sein. Das hat auch nichts damit zu tun, dass man den Verstorbenen weniger ehrt oder lieb hat. Ich denke, es ist früher oder später ganz normal. Wärst nicht Du die neue Frau an seiner Seite, dann wäre es irgendwann eine andere, da bin ich ganz sicher. Und wie gesagt, denk' mal drüber nach, selbst zum Grab zu fahren und vielleicht irgendwie "Frieden mit ihr zu schließen".

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 10:18

Werde ich tun, auf jeden Fall, da ich diesen Mann doch gerne heiraten möchte, aber ich muss das mit reinem Gewissen tun können, und ich gebe ihm ja nicht wirklich schuld. Kleine Information am Rande, er ist 36 und ich 31, wäre ja echt fatal, das Leben lang alleine zu bleiben...


anonym
beantwortet von tucan am 15. Februar 2009 10:12
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich habe darin keine Erfahrung, noch lebe ich ;-)

Aber ich werde vor meinem Mann gehen, das steht fest wie das Amen in der Kirche. Ich hoffe das mein Mann dann eine neue Lebensgefährtin findet, mit ihr glücklich wird und diese sich nicht derartig zerfleischt wie Du das tust.

Natürlich kann man die vergangenen Jahrzehnte nicht einfach auslöschen, braucht man ja auch nicht. Ich habe meinem Mann gesagt, das er mich, wenn es soweit ist, in der Erde begraben soll, aber nicht in seinem Herzen. Ich hoffe das er sich daran hält.

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 10:16

das zeigt, dass du deinen Mann wirklich liebst und das Beste für ihn möchtest. RESPEKT! Es hört sich an, als wärst du krank, hoffentlich nicht :-( Ich wünsche Dir alles Gute und eine wunderschöne Zeit mit Deinem Mann, der sich geehrt fühlen kann.

Kommentar von tucan am 15. Februar 2009 10:26

Ja, ich bin krank. Würden wir noch in Deutschland leben, wäre ich schon längst nicht mehr. Hier in Südamerika bekommt mir das Klima besser, die ärztliche Versorgung ist besser (ich bekomme hier die Medikamente die ich brauche und es werden keine Experimente gemacht), kurz mein Lebensgefühl ist um 100% gestiegen. In Deutschland saß ich bereits im Rollstuhl, hier kann ich wieder locker zu Fuß durch ein Einkaufszentrum schlendern.

Trotz allem bin ich jetzt in der letzten Phase angelangt. Vielleicht schaffe ich noch unseren 40. Hochzeitstag, den wir nächstes Jahr feiern können, vielleicht auch nicht. Ich lasse mich überraschen.


anonym
beantwortet von daevers am 15. Februar 2009 09:35
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das solltest du einen Witwer fragen.Oder frage doch einmal eine Witwe.

Kommentar von E7b66e6b5d29f7f3b561e45078d26a04smallkiralee am 15. Februar 2009 09:36

Hat sie ja indirekt hiermit getan


anonym
beantwortet von user33 am 15. Februar 2009 09:36
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hat sie doch? Steht doch da oben! "Vielleicht auch aus eigener Erfahrung"


Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 15. Februar 2009 09:37
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Kommt darauf an, wie gut und wie lang die Ehe war. Bei Geschiedenen hat man da einen etwas leichteren Stand. Bei mir hat ein anderer Mann noch keinem Vergleich standgehalten, weil "er" erst 15 Monate tot ist.

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 15. Februar 2009 09:43

Wieviele Vergleichsmöglichkeiten hattest Du denn in diesen 15 Monaten?


Nathylein
beantwortet von Nathylein am 15. Februar 2009 09:37
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

für keine von diesen Fragen gibt es eine pauschale antwort. das liegt an dem jeweiligen menschen und wohl auch an der zeit die vergangen ist. aber; neu verlieben kann man sich. also keine angst hinter dem schatten einer gestorbenen person zu stehen. ich denke die verstorbene wird imme eine wichtige rolle spielen, du aber auch

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 09:40

hm, die zeit die vergangen ist...

die frau ist im september 2007 gestorben, wir seit april 2008 zusammen. Sie war ab Anfang 2007 im Krankenhaus, er hat sie nie besucht, das "Urteil" war früh klar. Sie hatte die Scheidung dann eingereicht, ihm gegenüber behauptet, dass sei aus finanziellen Gründen. Für ihn ist die Welt zusammengebrochen und als sie starb, war er auch ziemlich fertig.

Ich weiß eben nicht, ob ich für mich, diese kurze Zeit positiv oder negativ sehen soll...

Kommentar von 234a7289e4dfea65477fa3d3a14f58d3smallNathylein am 15. Februar 2009 09:43

das einzige was du tun kannst ist es so weit es geht ausblenden. Es gibt kaum eine beziehun die nicht durch andere lieben vorbelastet ist, die grau muss ja nicht gleich sterben, sie kann einen auch einfach verlassen, wenn man sie noch über alles liebt. der punkt ist der, dass er sich nun für dich entschieden hat und nciht gegen dich


ZwergS04
beantwortet von ZwergS04 am 15. Februar 2009 09:37
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Kommt drauf an, ob der jenige in der Lage ist "loszulassen"! Einen neuen Partner mit dem alten zu vergleich ist auf jeden Fall nicht gerade fair! Wenn man sich auf einen neuen Partner einläßt, sollte man diesem auch die Chance geben, er selbst zu sein und auch zu bleiben!

Kommentar von Ebb8f5df01a98adac6eeb7ab2bb9d4a6smallNachtflug am 15. Februar 2009 09:40

Gefühle fragen nicht nach Fairness, das geschieht unbewusst.

Kommentar von 1b4500a6b519a914aabd81427d15e17bsmallZwergS04 am 15. Februar 2009 11:12

Da hab ich andere Erfahrungen gemacht...

Kommentar von tigertim am 19. Februar 2009 10:22

Welche denn genau?


bulli66
beantwortet von bulli66 am 15. Februar 2009 09:38
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ich kenne ein paar leute, deren lebenspartner (ehemann/frau ) verstorben sind und jetzt eine neure partnerschaft haben. alle denken mehr oder weniger intensiv an den verstorbenen.


mugie77
beantwortet von mugie77 am 15. Februar 2009 09:43
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

also ich bin witwe. mein mann starb nach 25 jahren ehe an einer blutvergiftung vor 4 jahren im okt.

ich lebe jetzt wo ganz anders mit einem neuen mann.

sicher es gibt momente wo ich an meinen mann denke weihnachten an seinen geburtstag wenn der totestag kommt aber auch zwischen drinn.

manchmal ist es ein wort irgendwas was im fernsehen kommt erinnert mich an ihn.

ich liebe meinen neuen partner wirklich sehr aber ich mag ihn nie mit meinem mann vergleichen denn beide sind grundverschieden.

Kommentar von tigertim am 15. Februar 2009 09:47

An den ehemaligen Partner zu denken ist ja auch nicht verboten, ich selbst denke ja auch manchmal an meinen Ex-Mann. Aber ich habe mich getrennt... Das ist ja Vergangenheit, die soll ja nicht in Vergessenheit geraten - Bestandteil des eigenen Lebens. Aber hört die Trauer irgendwann auf? Ist das anders als wenn ein Blutverwandter stirbt (Mama, Oma etc.)?

Kommentar von E747ef72226964ada908621d0bf9c053smallmugie77 am 15. Februar 2009 09:49

nein ich glaube die trauer hört nie auf man denkt immer an einen lieben verwandten. ich denke oft an meinen vater der ist schon so lange tot. die trauer gehört einfach zum leben dazu.


anonym
beantwortet von leskiw am 20. Februar 2009 12:52
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich habe sieben Jahre mit einem Witwer zusammengelebt. Er hat nie losgelassen. Wollte ich in ein Restaurant hörte ich -da war ich schon mit meiner Frau. Urlaub in den Bergen hat er auch mit ihr gemacht usw.... Dieses Jahr zu Weihnachten habe ich im gesagt wenn Du nicht loslassen kannst dann gehe ich. Gesagt-getan. Jetzt kommt er vor Selbstmitleid um . Selber schuld. Zugegeben ich war auch doof das solange mitzumachen. Aber aus Erfahrung wird man klug. Ist das hilfreich für Dich?


Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.