Frage von Ulyssee, 35

Denkst Du, dass Mundpropaganda eine wirksame Waffe ist, um sich gegen unanständiges Firmengebahren zu wehren?

Mein konkretes Beispiel zu der Frage:

Mit Henk Int. aus Düsseldorf habe ich bei meinem letzten Umzug schlechte Erfahrungen gemacht: Ein Mitarbeiter hat mir während des Umzugs ein Drittel des Cash-Betrags, mit dem der Umzug bezahlt werden sollte, entwendet. Das konnte natürlich nicht bewiesen werden. Die Firma sicherte mir zu, den Betrag selbstverständlich zurückzuerstatten, denn so ein Verhalten der Mitarbeiter ginge gar nicht. Große Worte, die aber im Sande verlaufen sind.

Zu dem Ärger kam das Unternehmen entgegen unserer Vereinbarungen ohne einen Außenlift an, und das für den Umzug aus der vierten Etage. Ohne den Außenlift, das Haus hatte keinen Lift, musste ich Sperrgut, das nicht in den Umzugs-Lkw sollte, selber aus der vierten Etage schleppen. Es war auch vereinbart, dass das Umzugsgut von Henk Int. eingepackt werden sollte, was zeitsparend einen Tag vor dem Termin hätte passieren können, aber nicht passiert ist. Der Tag war folglich einer der längsten, teuersten und schwärzesten in meinem Leben. Dennoch halte ich das Unternehmen für gut, es kam sehr viel Ungünstiges geballt auf einen Tag zusammen.

Ist das nun Petzen? Üble Nachrede? Die einzige Möglichkeit der Genugtuung des Einzelnen? Legitime Mundpropaganda, um andere zu warnen?

Antwort
von Blindi56, 14


"Ohne den Außenlift, das Haus hatte keinen Lift, musste ich Sperrgut, das nicht in den Umzugs-Lkw sollte, selber aus der vierten Etage schleppen."

Das hättest Du doch sowieso machen müssen, da der Lift nur für das Umzugsgut gedacht ist.

Wenn nachgewiesen werden konnte, dass ein Mitarbeiter das Geld entwendet hat, wird die Firma Konsequenzen gezogen haben, konnte es nicht nachgewiesen werden, kann man auch nichts erwarten. Ohne Anzeige eh nicht.

Eine Erstattung wäre Kulanz der Firma, aber sowas kann auch länger dauern, da es ja abgerechnet werden muss.

Wie Du selber schreibst, ist wohl bei der Auftragsvergabe einiges dumm gelaufen, Du hättest die dann so nicht arbeiten lassen sollen.

"... hätte passieren können"   War das so vereinbart oder nicht? 2 Anfahrten? Das dem wohl nicht so war, hast Du doch dann bereits am Vortag bemerkt....

Du darfst die Tatsachen per Mundpropanganda gerne öffentlich machen, da kann Dir keiner was. Sobald Du aber beleidigend würdest, oder Unwahrheiten erzählst, könnte man Dich wegen übler Nachrede anzeigen.

Antwort
von Steffile, 18

Versuchs doch erstmal mit der Verbraucherzentrale, bevor du dir eine Anzeige einhandelst.

Antwort
von exxonvaldez, 10

Vermutlich ist es einfach nur sinnlos und wird gelöscht werden.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community