Ich glaub,man schaezt nicht so viel die guten und schoenen Erlebnisse und vergisst man sie so schnell!

Kann ich nicht sagen. Die schlechten Ereignisse und Erlebnisse vergesse ich ganz schnell.Bei den schönen Erinnerungen verweile ich länger, und rufe sie immer wieder hervor!

Ich denke, es ist eher umgekehrt.
Kurzfristig überwiegen zwar die schlimmen Erinnnerungen - aber auf längere Sicht verblassen diese Dinge und man besinnt sich auf die schöneren Momente des Lebens.

Bei mir hatten die schlechten Sachen auch immer irgendwie was gutes. Aber in meinem Leben gab es viel mehr schlechtes und an die guten Erlebnisse denke ich seltener.

So etwas kann man trainieren. Vor allem sollte man immer daran denken, wenn einem Schlechtes widerfahren ist, was danach alles passiert ist. Mein Lebensmotto ist daher auch: "Wer weiß, wofür es gut ist"... Bis auf die richtig heftigen Schicksalsschläge mag sich jeder mal ins Gedächtnis rufen, was im Anschluss an so ein schlechtes Erlebnis alles passiert ist. Die Entwicklung von neuen Strategien, Zuspruch aus Ecken, mit denen man nicht gerechnet hat, ein schlimmes Ereignis, das das ganze Leben (im Nachhinein betrachtet) völlig umgekrempelt hat und die Möglichkeit für ganz andere, schönere Wege eröffnet hat. Mein Leben ist voll von solchen Ereignissen, die sich erst wie die Nackenschläge des Schicksal anfühlten, aber dann eher leichte Schläge auf den Hinterkopf waren und mir dabei halfen, aus eingefahrenen Schienen heraus zu hüpfen und neue Wege zu begehen, von Ereignissen, vor denen ich Angst hatte, weil ich dachte, dass ich dann völlig allein dastehen würde - und auf einmal stellt sich eine ganze Gruppe von Menschen hinter mich und stärkt mir den Rücken usw.

Die Optimisten deken so, die Pessimisten so. Alles Ansichtssache.
Ich meine das ist vom Typ abhängig. Tendenziell würde ich sagen, man behält sich eher die guten Dinge. Das mag etwas (unbewusster) Selbstschutz sein. Wenn ich mir vorstelle, wie ältere Leute von früher reden, dann kommt immer wieder, wie schön und gut alles früher war.
Gruß wiele

Man(n) /Frau redet über das Schlechte aber denkt an das Gute...

Hauptsächlich ist eher das Gegenteil der Fall. Wenn z.B. ältere Menschen von früher erzählen, erzählen sie i.d.R. von der "guten, alten Zeit", sie haben die schlechten Erlebnisse verdrängt und denken nur an das Gute. Auch wenn Menschen aus den neuen Bundesländern von der DDR sprechen, überwiegen meistens die positiven Erinnerungen.
Ich denke aber auch, das ist gut so, denn wie sollte man sonst einigermaßen glücklich durchs Leben kommen.