Frage von Schlappy144, 33

Denke ständig an die Arbeit?

Hallo

Hab ein tollen, anspruchsvollen Büro Job und die Tätigkeit vielseitig. Jedoch kann ich nicht abschalten. Hab immer Angst das wenn ich nicht da bin, ich das nicht regeln kann und es jdm anderes macht und dann alle zu mir kommen, warum Ich das nicht gemacht hab bzw besser vorbereitet. Ich kann da nix vorbereiten wenn sich plötzlich Leute krank melden und der Plan umgestellt werden muss.

Wie kann ich mich daheim von der Arbeit abtrennen? Es kommen immer Gedanken und Ideen, wie Ich was machen könnte usw. Ager auch über vergangenes und Gespräche in der Zukunft, wie ich am besten verhandel usw

Ich mache 2/ Woche 1 Std Sport. Gehe jeden Abend 1/2 Std an die luft. Entweder spazieren im Wald, am See Tiere beobachten oder in der Stadt Schaufenster gucken. Wenns regnet in die Kaufhäuser. Einfach um eben nicht Zuhause zu sein und einfach was anderes zu sehen.

Ich freue mich immer auf die Arbeit zu gehen. Es ist nicht so, das ich Angst habe oder keine Lust oder gemobbt werde.

Wie reagiert ihr euch ab? Denkt ihr an die Arbeit?

Antwort
von forrestkid, 14

Ich glaube, es gibt wenig Menschen, die ganz und gar die Arbeit von Privat trennen können.

Jeder macht sich mal Gedanken, wenn es eine stressige Zeit in der Arbeit ist oder vielleicht Ärger mit den Kollegen hat.

Aber ein gesundes 'Feierabend-Gefühl' solltest Du schon haben. Wenn Du solche Befürchtungen hast, könnte es sein, dass Du unter Druck stehst mental.

In solch eine Drucksituation gerät man relativ schnell, wenn man in einem bestimmten System arbeitet. Deine Angst, Dich könnte jemand zur Rede stellen, weil DU etwas nicht erledigt hast, sondern jemand anders, spricht eigentlich dafür.

Die Arbeitsteilung stimmt dann bei Euch nicht so ganz und die Zuständigkeitsbereiche sind nicht klar. Sowas verschiebt dauernd die Grenzen, die aber jeder braucht am Arbeitsplatz. Das gute Gefühl: Das muss ich nicht machen, das macht xy und das ist gut so..

Ein balanciertes Privatleben trägt natürlich auch dazu bei, dass Du 'in der anderen Seite' Deines Lebens mehr zur Ruhe kommst und nicht dauernd über die Arbeit und diverse Konversationen am Arbeitsplatz denkst, weil Du dann privat einfach eingebunden bist.

Sport reicht da manchmal nicht. Es geht um die soziale Komponente. Freunde treffen oder auch einfach mit guten Freunden telefonieren. Ausflüge und Kultur.. Kaufhäuser allein durchzustöbern ist auf Dauer ermüdend und spaßfrei, glaube ich.

Da kannst Du auf jeden Fall noch mehr rausholen in Deinem Privatleben. Und dann schaltest Du auch besser von der Arbeit ab.


Antwort
von Roquetas, 14

Du musst Dich einfach an den Gedanken gewöhnen, dass auch Du ersetzbar bist. 

Man gibt Dir anscheinend das Gefühl, dass ohne Dich nichts läuft, aber auch Du wirst mal krank und dann wird die Firma keinen Konkurs anmelden.

Wenn nicht absehbar ist, wann Du nach einer Krankheit wieder arbeiten kannst, läuft alles so weiter, als hätte es Dich nicht gegeben.

Also immer dran denken: Niemand ist unersetzlich.

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