Frage von halamadrid1337, 7

Denke oft an den Sinn des Lebens heißt das dass ich depressiv bin?

Antwort
von FlyingCarpet, 5

Nein, das wird noch öfters in verschiedenen Lebensphasen passieren. Wenn Du niemals darüber nachdenken würdest, wäre es seltsam.

Antwort
von ThomasJNewton, 6

Was ist denn das Ergebnis deines Denkens?

Wenn das eine oder andere positive dabei herauskommt, was der Sinn ist oder sein/werden könnte, dann ist es vielleicht harmlos.

Wenn du aber nie zu einem Ergebnis kommst, oder immer nur zum Schluss, dass es keinen Sinn gibt, und dir auch kein Sinn einfällt, den du deinem Leben geben könntest, oder wenn doch, dass du es nicht schaffst.

Dann könnte das Denken(oder Grübeln) schon ein Symptom sein, sogenannte Gedankenschleifen, die dann in eine Abwärtsspirale übergehen.

Wenn du nicht zum Arzt gehen willst, mach dich mal über die Symptome einer Depression schlau. Die sind nicht so leicht zu erkennen.

Ein Depressiver fühlst sich meist nicht traurig, sondern leer.
Nicht schlecht, sondern gar nicht.

Es gibt auch Symptome, die man als Laie überhaupt nicht mit einer Depression in Verbindung bringt, wie Konzentrations-, Erinnerungs- und Wortfindungsstörungen.

Und meist schleicht sich die Depression ein, wenn man allein ist.
In Gesellschaft macht sie sich nicht bemerkbar.
Auch deshalb, weil sich ein Depressiver in Gesellschaft bemüht, sich nichts anmerken zu lassen.
Was dann wieder viel Kraft kostet.

Von daher merkt die Umwelt erst dann was von dieser Erkrankung, wenn man nicht mehr funktioniert, z.B. es nicht mehr schafft, zur Arbeit zu gehen, oder Verabredungen einzuhalten.

Von daher ist es keine schlechte Idee, hier zu fragen.
Weil es hier eben mehr Leute sind, die das kennen, und weil du hier keine Fassade aufrecht erhalten musst.

Aber wenn du einen Verdacht hast, dann diese Frage natürlich nur der erste Schritt sein.

Antwort
von YuyuKnows, 3

Nein, muss nicht sein - du denkst einfach viel nach über den Sinn des Lebens.

Nach meines Wissenstandes (der vor kurzem wieder aktualisiert wurde) ist "über das Leben nachzudenken" kein Indikator für Depressionen. Eher ein Bestandteil des Lebens, wenn man sich Gedanken über seine Existenz macht.

Wenn du dich depressiv fühlst, dann solltest du zu einem Arzt gehen und dich beraten lassen. Das ist die sicherste Variante!

Kommentar von dandy100 ,

sorry, aber das fällt so ins Auge, es heißt: "Nach meinem Wissensstand"

Kommentar von YuyuKnows ,

Vielen Dank für deine Korrektur. Ich schreibe Texte mit fliegenden Fingern, weswegen sich oftmals ein grammatikalischer Fehler einschleicht (Zauberei pur, sag ich dir!).

Antwort
von dandy100, 5

Nö, dass heißt nur, dass Du ein Mensch bist - das ist nicht selbstverständlich, manche sind nur Protoplasmaklumpen, die geboren werden, zur Schule gehen, 40 Jahre lag dasselbe arbeiten und dann ins Grab fallen - zwischendurch mal darüber nachzudenken, ob das Leben vielleicht doch noch eine  Bedeutung haben könnte, die darüber hinausgeht, ist nicht schlecht.

Antwort
von Bezzygun, 5

KANN dicht zusammenhängen.

Meistens ist es so, dass man sich bei solchen Gedanken fragt, ob es ein Leben nach dem Tod gibt usw.

Sowas kann dann zu üblen Depressionen führen.

Falls du so etwas hast dann versuch mit Leuten darüber zu reden und seh es als Teil deines Lebens an:)

Hoffe ich konnte dir weiter helfen

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