Frage von takemetothe1234, 74

denke ich zu viel und wie hört das auf?

Ich denke immer so viel nach, zbs wenn ich allein mit einer Person bin finde ich es voll peinlich wenn keiner redet so gut ich sie auch kenne, ich komm dann garnich auf die Situation klar und überlege ob die Person es auch so unangenehm Findet was ich eigentlich nicht glaube. Oder ich habe Angst Leuten Tschüss zu sagen weil ich nicht weiß wie.Also Händedruck etc oder nicht. Ich kann mich nicht mit einem Typ treffen weil ich vorher zu viel drüber nachdenke was unangenehmes passieren könnte. Wie schaff ich es einfach ohne viel überlegen durch das Leben zu gehen?

Antwort
von Nashota, 27

Ich denke auch viel nach. Aber was du beschreibst, ist durchaus "behandelbar".

Jeder, der dir gegenüber steht oder - sitzt, ist auch nur ein Mensch. Wenn mal nichts gesprochen wird, muss das deshalb nicht (gleich) peinlich sein. Man muss nicht pausenlos schnattern. Und je nachdem, wie gut man einen Menschen (schon) kennt, kann man sich auch einfach mal aneinander anlehnen oder sich einfach nur mal anlächeln.

Dasselbe gilt für Begrüßen oder Verabschieden. Kennt man sich noch nicht, reicht entweder ein einfaches "hallo" oder "tschüß" oder ein warmer Händedruck. Kennt man sich schon länger, kann man sich auch umarmen.

Oder man wartet einfach ab, wie sich der Gegenüber verhält.

Und bei anstehenden Treffen muss man sich immer sagen, dass da keiner wie ein gefrorener Eisklotz hingeht. Aufgeregt ist da jeder. Es ist auch nicht falsch, seine Aufgeregtheit verbal auszudrücken. Entweder schon im Vorfeld. Oder beim Treffen selbst, dass man sagt, dass man aufgeregt ist.

Atme tief durch, zieh dir immer deine Lieblingsklamotten an und verstecke deine Gefühle nicht. Den meisten Jungs/Männern geht es da wie gesagt nicht anders.

Kommentar von takemetothe1234 ,

Dankeschön 👍

Antwort
von Imago8, 19

Das kommt mir bekannt vor. Gerade als ich jünger war, war das für mich ein riesen Problem. Ich wollte immer auf alles vorbereitet sein, hatte wenig Vertrauen in mich selbst und wollte es immer den anderen recht machen.
Ich wollte immer vermeiden, irgendwas "falsch" zu machen oder mich zu blamieren. Ganz weg ist das immer noch nicht (wird es vielleicht auch nie), aber es hat sich stark gebessert. Man kann daran arbeiten.

Als erstes würde ich dir auch raten, offener zu sein und deine Unsicherheit anzusprechen. Das kannst du gut mit vertrauten Menschen üben. Versuche,  zu deinen Gefühlen, zu deinen Ängsten zu stehen. Die anderen haben genauso ihre Schwächen und Unsicherheiten, auch wenn man die nicht gleich sieht. Darüber zu reden, stärkt das Vertrauen zueinander.

Was mir sehr geholfen hat, war, dass ich andere stärker beobachtet habe. Wie gehen die miteinander um? Wann zeigen andere sich unsicher? Wie gehen sie damit um? Es gibt Leute, die sind im Umgang miteinander geschickter als andere, manche sind mutiger, manche etwas verkrampft, manche übertünchen ihre Unsicherheit mit vorgetäuschter Ausgelassenheit....es gibt echt alle möglichen Strategien, mit Unsicherheit umzugehen. Niemand macht immer alles richtig.

Und noch eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnt:

Beurteilst du andere auch so streng, wie dich selbst?

Antwort
von Dhalwim, 16

Hey takemetothe1234,

Ich selbst bin auch diesem Denkfehler verfallen. Die Gefahr des "zu viel denken's". Rolf Dobelli beschrieb diesen mal, ist gut, dass du erkennst das er dir nicht guttut.

Du könntest zum Beispiel einfach mal in Gedanken (ein Stopschild oder Stopp rufen) und diesen Gedanken "dir wegdenken", aber dann müsstest du schnurstracks an etwas anderes denken (ablenkung). Du könntest auch versuchen ein Gummiband (oder ähnliches) um dein Handgelenk zu binden und dann, wenn ein negativer Gedanke kommt einfach mal (knipp) also einen leichten schmerz verursachen.

Das verstärkt es. Hoffe es hilft.

LG Dhalwim ;) :D <3

Antwort
von zoemaleen02, 22

Ich weiß das,das jetzt keine richtige Antwort ist, aber ich habe das auch.

Kommentar von takemetothe1234 ,

Danke das beruhigt mich schon ☺😊

Antwort
von Whispywhisp6, 31

Das Gefühl kenn ich und verfolgt mich schon mein ganzes junges Leben. Ich bin dabei mich daran zu gewöhnen, da ich es einfach nicht ändern kann.

Kommentar von takemetothe1234 ,

Wie alt bist du denn?

Kommentar von Whispywhisp6 ,

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Antwort
von Cookiellie, 22

Das kann man nicht einfach abschalten. Das bist nunmal du und du musst lernen damit umzugehen

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