Den Vornamen anedern?

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1 Antwort

Der Schritt vom Wunschnamen zum öffentlich-rechtlichen Namen, der im Personalausweis steht, ist kein leichter. Denn in Deutschland stehen weder Vor- noch Familienname zu freien Disposition.

Der Wunsch allein reicht nicht. Für eine Namensänderung braucht man einen „wichtigen Grund“. So verlangt es Paragraf 3 des Namensänderungsgesetzes. Was ein wichtiger Grund ist, entscheidet der jeweilige Standesbeamte. 

Vornamen sind grundsätzlich leichter zu ändern als Familiennamen. Das öffentliche Interesse ist hier nicht so stark. Es gelten im Prinzip dieselben Gründe wie bei Familiennamen. Gute Chancen auf Änderung haben aber auch Namen, die sowohl für Männer als auch für Frauen stehen – etwa Sandy oder Sascha. Anders als beim Familiennamen wird der Vorname aber oft nicht durch einen neuen ersetzt, sondern neben dem alten Namen mitgeführt. Es steht dann jedem frei, seinen Rufnamen selbst zu wählen – und den anderen Vornamen einfach nicht zu nennen. In Deutschland gelten alle Vornamen als gleichrangig.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/namensaenderung-vom-dieter-zum-max/8257284.html

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