Frage von alohaa901, 101

Demokratie und Islam- ein vereinbares Modell?

Antwort
von 1988Ritter, 70

Nein....das geht nicht.

Der Kern befindet sich darin:

  • Die Demokratie ist liberal gegenüber dem Volk.
  • Der Islam ist totalitär gegenüber dem Volk.

Kernpunkt des Islam ist, eine Religion mit weltlichen Ansprüchen in Form eines Kalifates. Der Islam ist folglich keine reine Religion, sondern vielmehr eine religionsgestützte Ideologie. Dazu beinhaltet der Islam eine weltliche Gesetzgebung, die dem Mittelalter entliehen ist. Die Gesetze finden sich in der Scharia wieder.

Die Scharia widerspricht in weiten Teilen demokratischer Gesetzordnung, sowie den Menschenrechten. 

Betrachtet man zudem islamische Länder, so findet sich in keinem der islamisch geprägten Länder eine Demokratie im Sinne unseres Demokratieverständnisses. Alle Länder sind totalitär ausgerichtet. Dabei verweise ich auf die Paradebeispiele Iran, Saudi Arabien, Kuweit, Oman, Bahrein, bis zu den Ländern Nordafrikas.

Das der Islam totalitär ist, haben wir alleinig in Deutschland schon übel erfahren müssen. In Köln befand sich eine Mehrheit an Muslimen in einem Stadtteil. Aufgrund der Mehrheit wurde dann in Köln, auf deutschem Boden, ein Kalifat ausgerufen. Nur unter massiven Polizeieinsatz konnte diesem Begehren ein Ende gesetzt werden.

[durch Support editiert]

Der Islam ist nicht demokratietauglich, und nach meinem Empfinden sogar unter dem Gesichtspunkt der Charakteristiken von Sekten zu verbieten.

Kommentar von alohaa901 ,

Um welchen Teil in Köln handelt es sich?

Kommentar von 1988Ritter ,

Chorweiler.

Kommentar von alohaa901 ,

Wann wurde denn das Kalifat ausgerufen?
Das Video ist propaganda pur aber der Imam ruft da kein Kalifat aus. Würde mich mal gerne dazu erkundigen

Kommentar von Klaraaha ,

Guckst du unter Kalif von Köln. Denke dass der derselbige gemeint ist. Der ist z.Z. in der Türkei inhaftiert, war vorher in DE inhaftiert.

Kommentar von suziesext10 ,

hier ist seine Kurzbiographie, Name: Metin Kaplan

https://de.wikipedia.org/wiki/Metin_Kaplan

Antwort
von hutten52, 70

Nein. Die Organisation der islamischen Staaten hat 1990 abgelehnt, die Erklärung der UN-Menschenrechte zu unterschreiben, weil sie menschengemacht sind. Nach islamischer Auffassung gibt Allah Gesetze, nicht die Mehrheit eines Volks. Volkssouveränität ohne religiöse Lenkung ist unvorstellbar in einem islamischen Staat. 

Moslems im Westen passen sich an die westliche Auffassung an, aber es ist fraglich, wie sie handeln würden, wenn sie die Mehrheit hätten. Denn es gibt unter den islamischen Ländern keinen einzigen demokratischen Staat mit voller Gleichberechtigung von Nichtmoslems, Apostaten und Frauen. 

Kommentar von alohaa901 ,

Sehr gute Antwort. Danke

Kommentar von eleteroj3 ,

"aber es ist fraglich"  das wohl eher nicht. Bekanntlich sind die friedlichen, versöhnlichen Suren des Koran in Mekka offenbart worden, also in der Zeit, da Mohamed über keinerlei Machtmittel verfügte. Die Haß- und Hetzsuren des Koran wurden in Medina offenbart, wo Mohamed über eine schlagkräftige Armee verfügte und sein Einkommen vor allem aus Raubmord und Sklavenhandel an den jüdischen Stämmen bezog.

Da bekanntlich Mohamed der vorbildlichste Mensch aller Zeiten war, sprechen sich Sunniten, solange sie in einem Land in der Minderheit sind, für Religionsfreiheit und Toleranz aus. Wenn sie die Mehrheit bilden, dann sprechen sie sich natürlich für die Scharia aus und die Ausrottung des Unglaubens.

Antwort
von RipeClown, 70

Türkei ?
Marokko ?
Algerien ?
Bosnien ?
Albanien ?
Mazedonien ?
Tunesien ?
Ägypten ?

Bosnien ist ein Paradebeispiel in Europa das der Islam mit der Demokratie vereinbar ist.

Es gibt sogar Dokus und Zeitungsberichte.

Kommentar von alohaa901 ,

Bosnien als Beispiel heranzuführen ist nicht gut durchdachte. Kennst du dich bisschen aus mit Bosnien? Sonst müsstest du wissen dass Bosnien in die zwei Teile geteilt ist quasi die Republik Serbiens und die Federation quasi nicht einheitlich islamisch.

Kommentar von alohaa901 ,

Des weiteren stellt Bosnien eine Sonderrolle dar, da das lang lange Zeit zum kommunistischen Jugoslawien gehört hat. Und wie schon Marx gesagt hat: Religion ist das Opium fürs volk. Die Religion wurde ganz lange in Ex-Yugo unterdrückt

Kommentar von Aktzeptieren ,

Bosnien ist nicht muslimisch, Montenegro ist muslimisch!!!

Kommentar von RipeClown ,

Bosnien : 50,7 % Muslime.

Montenegro : 16,7 % Muslime.

Kommentar von RipeClown ,

Und Aloha, das weiß ich alles.

Die anderen Länder die dort aufgezählt sind zählen aber auch noch.

Antwort
von SibTiger, 74

Grundsätzlich sind Islam und Demokratie ziemlich weit voneinander entfernt. Der Islam muss schon sehr fortschrittlich ausgelegt werden, um mit der Demokratie vereinbar zu sein. 

Dazu würde dann natürlich auch gehören, ein paar seiner alten Vorschriften über Bord zu werfen, etwa das muslimische Frauen keine atheistischen oder anderweitig ungläubigen Männer heiraten dürfen.

Ich würde sagen, die Aleviten sind oft schon in der Demokratie angekommen. Bei den Sunniten fehlt es da häufig noch an Demokratie-Verständnis, wenn es auch Ausnahmen gibt.

Antwort
von Jogi57L, 82

In einer Demokratie ist "Das wahlberechtigte Volk" = "oberster Souverän"

Von den gewählten Vertretern werden die Gesetze und Regeln erlassen.

Darüber steht nichts.... 

Wenn sich "Der islam" damit inhaltlich einverstanden erklären kann, sollte es funktionieren.

Antwort
von Succcer, 52

Demokrat und Islam? Funktioniert doch, bsp.: Deutschland, Bosien.....

Kommentar von InternationalKN ,

Demokratie ist nicht gut, die Scharia soll herschen, demokratie ist Kufr.

Kommentar von HansH41 ,

Das sind einmal klare Worte. Gratuliere.

Antwort
von Nunuhueper, 59

Der Islam strebt eine Theokratie, aber keine Demokratie an. Auf dem Weg zur Theokratie werden alle demokratischen Mittel ausgenutzt.  

Sobald die islamischen Gläubigen die Mehrheit und die Macht im Staat haben, werden die demokratischen Errungenschaften abgeschafft und ein Kalifat errichtet werden.

Denn das Volk hat dem religiösen Oberhaupt zu folgen, und das alles geschieht zu Ehren Allahs.

Der Islam ist eine Einheit von Religion, Kutur und Politik. Und die Scharia ist die islamische Gesetzgebung, die seit über 1300 Jahren undemokratisch ist.

Antwort
von Aktzeptieren, 63

Troll?
Wieso sollte der Islam keine Demokratie haben?

Kommentar von alohaa901 ,

Es gibt kein islamiscjes Land mit einem funktionierenden Demokratieverständnis. Jedes Land welches angibt dass der Islam die Religion des Staates ist, wird nicht demokratisch geführt

Kommentar von marylinjackson ,

Wieso?

Weil Du nicht den Unterschied zwischen einer Demokratie und Theokratie kennst.

Offenbar kennst Du Dich nicht aus.

Antwort
von josef050153, 11

Demokratie und Islam sind unvereinbar, wenn sie ernstgenommen werden.

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