Demokratie, ist das so richtig erklärt?

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2 Antworten

Im Kern ist die Aussage richtig beschrieben.
Im Detail verhält es sich komplizierter.

- Deutschland ist eim föderaler Bundestaat.
Deshalb hat es a) den Bundestag und b) den Bundesrat (Vertretung der Länder).
Deren Zusammensetzung durch Bundestagswahlen und für den Bundesrat über Landtagswahlen gebildet wird.

- Der Bundespräsident wird durch die Nationalversammlung gewählt, eine Versammlung von s.g. Delegierten, die ihrerseiits von den im Bundestag vetretenen Parteien ernannt werden.

- Die Parteien sind die Repräsentanten des Volkes, anteilig der jeweiligen Wählerzustimmung bei den oben benannten Wahlen, Legitimationsprinzip.
Sie wirken nach dem Grundgesetz der Deutschen an der "Willensbildung des Volkes mit".

Hier sitzt das fehlende Detail in Deiner Aussage.
Das Volk wählt mit Erststimmen (Direktmandat) und mit Zweitstimmen (Liste der Parteien) die Angeordneten des Bundestages.

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Hei, SyntaxHD, ein Haken ist dran: Der / die Kanzler/in und die Regierung werden vom Bundestag = der Volksvertretung gewählt.

Demokratie in Deutschland ist nicht denkbar ohne den föderativen Aufbau ( = ohne die Bundesländer), für die ebenfalls das Prinzip der freien, geheimen, allgemeinen, gleichen Wahl bei der Berufung der Parlamente gilt. Grüße!

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Kommentar von SyntaxHD
22.05.2016, 15:52

Danke, für die Antwort. Wie soll ich das dann am besten Zusammenfassen? Kenne mich da leider nicht so gut aus.

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